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Apple sucht iWatch-Zubehör und Mitarbeiter in der Schweizer Uhrenindustrie.

Jean Claude Biver - Hublot

 

Herr Jean Claude Biver, seines Zeichens Präsident der Luxusuhrenmarke Hublot, hat gegenüber der Handelszeitung ein bisschen auch dem Nähkästchen geplaudert. Apple soll demnach interessiert sein, etwa Gehäuse aus Schweizer Produktion zu kaufen.

Apple hat versucht, bei Schweizer Uhrenzulieferern Bestellungen aufzugeben.

Biver selber wisse von zwei Lieferanten, die von Apple kontaktiert worden seien. Er weiss welche Firmen kontaktiert wurde, will aber keine Namen nennen und kennt mindestens einen Kontakt persönlich.

Aber damit nicht genug. Apple braucht mehr als nur das Gehäuse, man sucht in der Schweiz auch Knowhow aus der Uhrenindustrie. So seien sogar Mitarbeiter von Hublot direkt von Apple kontaktiert worden sein.

Ich habe die Mails selbst gelesen, weil unsere Mitarbeiter mir diese gezeigt haben.

Keine Frage, Apple mag Schweizer Uhren. Das hat sich damals schon gezeigt, als Jony Ive und seine Mannen einfach ohne Abklärungen das Zifferblatt-Design der SBB-Bahnhofsuhren abgekupfert hat und dann später angeblich 20 Millionen Schweizer Franken dem Bahnunternehmen bezahlen musste. Nun sucht man nach Teilen und Wissen in der Schweiz… Die iWatch wird immer realer.

iPhone 5S wird am 10. September vorgestellt. Wahrscheinlich.

iPhone 5S am 10. September 2013

Drüben bei AllThingsD ist man einmal mehr besonders gut informiert. Man will aus verlässlichen Quellen wissen, dass das iPhone 5S am Dienstag 10. September 2013 vorgestellt wird. Das ganz wird natürlich von Apple nicht kommentiert, ebenfalls sind noch keine offiziellen Einladungen von Apple verschickt worden. Allerdings war bisher AllThingsD immer sehr gut über Neuerungen aus dem Hause Apple informiert.

Ich persönlich rechne beim iPhone 5S mit einem Update der Innerein. Äusserlich wird das Alu-Gehäuse sicher einmal mehr verwendet werden. Ich bezweifle allerdings, dass es die Fingerprint-Technologie bereits beim iPhone 5S ins Gerät schafft. Da werden wir wohl noch bis Ende Jahr, oder länger, warten müssen. Ob das iPhone 5C, dasjenige mit der Rückseite aus Plastik auch schon am 10. September vorgestellt wird, das bleibt abzuwarten…

iOS 7 am 10. September 2013

Was allerdings viel interessanter ist, auch das neue mobile Betriebssystem iOS 7 wird voraussichtlich am selben Tag frei geschaltet. Ich selber hab das frische iOS schon seit längerem im Test-Einsatz und bin begeistert. Seit Beta4 laufen beinahe alle Apps sauber mit Ausnahme der SBB App. Da muss man in den nächsten Woche schleunigst nachbessern. Aber das neue Design und die neuen Funktionen überzeugen. Selbst Kinder konnten ohne Probleme von iOS 6 auf iOS 7 umsteigen. Ein Update das alles ändert, dennoch die vertraute Bedienung hinterlässt.

Apple zahlt der SBB angeblich 20 Millionen Franken für das Uhren-Design

Apple Uhr von der SBB kopiert

Apple hat es mit iOS 6 endlich geschafft eine eigene Uhren-App auf das iPad zu bringen. Insbesondere den Schweizerinnen und Schweizer dürfte das Design aber äusserst vertraut vorgekommen sein. An jedem Schweizer Bahnhof hängt eine Uhr mit genau dem Design. Wie es der Zufall will, hat die Schweizerische Bundesbahn das Design von 1944 als dreidimensionale Marke beim Institut für Geistiges Eigentum im Jahr 2002 schützen lassen. Apple hat es in der Eile wohl verpasst die Herkunft und eventuelle Schutzwerke abzuklären, bevor man es veröffentlicht.

In relativ kurzen Verhandlungen hat Apple den Fehler auch eingesehen und man sich mit der SBB über eine Schadensersatzzahlung geeinigt. Über die Höhe der Zahlung wurde nichts bekannt. Der Tagesanzeiger will nun aber aus verschiedenen Quellen erfahren haben, dass Apple nicht weniger als 20 Millionen Schweizer Franken an die SBB bezahlen soll.

Wie man im Artikel des Tagi lesen kann, werden die Einnahmen bei der SBB unter Nebenerträge eingebucht. Ein Post der normalerweise über 850 Millionen beinhaltet. Somit wird man auch nicht in der Jahresbilanz der SBB schlau über die Einnahmen bei Apple. Grundsätzlich darf sich die SBB sicher freuen über die unverhofften Mehreinnahmen, denn Löcher in der Pensionkasse wollen gestopft werden und die Infrastruktur muss immer erneuert und ausgebaut werden…

Es kann aber gut sein, dass die SBB einen Teil der Einnahmen weiter geben muss an den Uhrenhersteller Mondaine. Den dieser hatte bisher einen exklusiven Lizenzvertrag auf das berühmte Uhren-Design und hat damit Uhren produziert. Zwischen Mondaine und der SBB ist man noch am verhandeln.

Apple hat schamlos die Uhr der SBB geklaut!

Apple Uhr von der SBB kopiert

Steve Jobs hat es früher ja schon gesagt was Apple so tut:

We have always been shameless about stealing great ideas…

Und genau das hat man auch nach dem Tod von Steve Jobs noch immer vor. Im aktuellen iOS 6 hat das iPad nämlich eine Uhren-App erhalten. Diese Uhr hat eine verblüffende Ähnlichkeit mit dem nur all zu bekannten Uhren-Design der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB). Zuerst darüber berichtet hat der Blick am Abend und hat es mit der Story auch bis nach Amerika geschafft.

Die SBB gibt sich erstaunt, stolz aber auch wütend. Rechtliche Schritte werden geprüft, sagt man in der Zentrale der Schweizer Bähnler.

Apple muss sich, neben dem Debakel der schlechten Karten, auch hier viel Schimpf und Schande anhören. Kein Wunder wenn man in grossen Gerichtsprozessen mit dem Finger auf die Kopierer zeigt, dann aber selber als schamloser Dieb erwischt wird… Vielleicht wird der öffentliche Verkehr in der Schweiz demnächst günstiger, quasi subventioniert von Apple? Schön wär’s!

Ist das SBB-App nicht für spontane Ticketkäufe gedacht?

Kaum hat Manuel den ersten Gastbeitrag verfasst, folgt auch schon der nächste. Viel Spass bei der nicht unwichtigen Information zum Thema SBB Mobile App und Zugbegleiter. Übrigens, Manuel hat jetzt auch ein Blog gestartet, jedoch im Bereich Ferien und Reisen: HolidayBlog.ch, das offizielle Schwester-Blog von ApfelBlog.ch!

Gerade für mich als Journalist und Nicht-GA-Besitzer ist das SBB-App fürs iPhone eine tolle Sache. Muss man spontan an einen Einsatz mit dem Zug, kann man zwischen Redaktion und dem Bahnhof noch schnell ein Ticket lösen. Damit bin ich wohl nicht der einzige. Jedoch kann das ganz schön nach hinten los gehen, wie die Geschichte einer ApfelBlog-Leserin zeigt.

Sie wollte vergangene Woche mit dem Zug von Aarau nach Bern fahren und löste eine halbe Stunde vor Abfahrt des Zuges in Aarau ihr SBB-Ticket auf dem iPhone. Prompt wurde sie im Zug kontrolliert. Die Zugbegleiterin der SBB sagte ihr dann, dass sie eigentlich 10 Franken zusätzlich verlangen müsste (den Zuschlag, den man auch bezahlen muss, wenn man ein normales Ticket im Zug kauft, A.d.R.), weil sie das Ticket nicht vor Abfahrt des Zuges gelöst hatte. Die ApfelBlog-Leserin erwiderte darauf, das Billett eine halbe Stunde zuvor gekauft zu haben. Die Zeitangabe auf dem Billett bestätigte dies. Die Zugbegleiterin meinte darauf, dass die Zeit des Zuges AM STARTORT (in ihrem Falle vermutlich Zürich oder sogar St. Gallen) gelte.

Wir gingen dieser Geschichte auf den Grund. Das wäre für uns ein absoluter Negativpunkt dieser eigentlich tollen Applikation. Stellen wir uns nur mal vor, jemand nimmt die Bahn von Zug nach Zürich und erwischt den Intercity aus Chiasso oder sogar Mailand. Dann müsste man das Ticket fast 3 Stunden vor Abfahrt gelöst haben.

Bei der Medienstelle wurden unsere Anfrage sehr rasch beantwortet. Roman Marti, SBB-Mediensprecher erklärte gegenüber ApfelBlog.ch, dass es sich dabei um ein Missverständnis handelt:

Derart profunde Fahrplankenntnisse erwarten wir von unseren Kundinnen und Kunden definitiv nicht.

Laut Roman Marti ist die fahrplanmässige Abfahrtszeit des Zuges am Ausgangspunkt der eigenen Bahnreise massgebend (siehe auch http://www.sbb-mobileworld.ch/tickets/iphone/tipps/#billettfunktionen2) . Der Grund für diese Massnahme ist klar:

Wir wollen Leuten zuvorkommen, die erst beim Auftauchen eines Zugbegleiters noch rasch ein Ticket ordern.

Wir hoffen, dass alle ApfelBlog-Leser nun aufgeklärt sind und wissen, wie sie reagieren müssen, falls sie mal in eine ähnliche Situation geraten.

iPhone Wochenrückblick 42/09

Apple sperrt EyeTV, aber nicht in der Schweiz
Die EyeTV App aus dem Hause Elgato wurde aus dem App Store entfernt, weil eine versteckte Funktion entdeckt wurde, mit welcher man auch über das 3G Netz streamen konnte. Elgato selber klassierte den Code als Test welcher aus versehen veröffentlicht wurde. Eine neue Version ist auf dem Weg. Interessanterweise wurde EyeTV im UK, US und Deutschland App Store entfernt, aber nicht in der Schweiz! (via)

Apple sperrt SBB Mobile und SBB Mobile Business
Die beiden Applikationen SBB Mobile und SBB Mobile Business der Schweizerischen Bundesbahn (SBB) wurden von Apple gesperrt. Das bestätigte die SBB gegenüber einer Anfrage des ApfelBlog.ch. Nicht genannt wurde der Grund wobei ich vermute, dass es an der Bezahlung der Tickets liegt, jetzt da In App Purchase auch für kostenlose Apps gültig ist. Gemäss der SBB arbeitet man zusammen mit Apple mit Hochdruck an einer Lösung. Bis dahin sind bereits installierte Apps voll funktionsfähig mit Abfragen, wie auch Ticketeinkauf. (via)

Wo ist das iPhone App SBB Mobile?

SBB MobileWir Schweizer lieben unsere öffentlichen Verkehrsmittel (ÖV). Wenn ich mich nicht irre sind wir in der Benutzung der ÖV auch Weltmeister, oder? Das Leben der ÖV-Pendler wurde gerade mit dem iPhone und der iPhone App SBB Mobile vereinfachert. Das Programm der Schweizerischen Bundesbahn war nicht einfach eine Fahrplan abfrage wie wir es von der Website sbb.ch kennen, sondern konnte noch viel mehr…  Neben der bereits etablierten Tür-zu-Tür-Reiseinformationen gab es auch eine „Take me Home“-Funktionalität mit GPS Unterstützung oder Echtzeit- und Ereignisinformationen. Ein Killerkriterium kam mit der Version 2.0 und der Möglichkeit unterwegs mit dem iPhone ein Mobile-Ticket zu kaufen.

Wo ist SBB Mobile?
Der Aufmerksame ApfelBlog-Leser Apfelbaum hat am Freitag bereits entdeckt, dass das SBB Mobile App nicht mehr im iTunes App Store vorhanden ist. Tatsächlich fehlt auch heute noch jede Spur der App. Die Website des Herstellers Include7, wie auch die SBB Website selber geben noch freundlich Auskunft über die Möglichkeiten von SBB Mobile für das iPhone und bieten auch einen Download Link ins leere iTunes.

SBB Mobile nicht verfügbar

Warum ist die SBB Mobile Applikation weg?
Die Frage ist nun, warum ist die App weg? Für ein normales Update muss nicht gleich das ganze Programm aus dem Angebot genommen werden. Für mich gibt es im Moment folgende Gründe:

  • Probleme mit den mobilen Tickets
    Leider funktionierte das scannen des Code-Tags nicht immer so wie gewünscht. Das Zugpersonal hat Ihre liebe Mühe und meistens schon die Augen verdreht wenn man das iPhone zückte. Eventuell will man nun das Problem zuerst lösen bevor man weitere Downloads anbietet?
  • Komplett neue Version
    Ein Grund könnte sein, dass die aktuelle SBB Mobile Version durch eine komplett neu geschriebene Version ersetzt wird. Ein ähnliches Vorgehen haben wir ja auch schon bei Tweetie und Tweetie 2 erlebt. Vielleicht ist in der neuen Version das oben erwähnte Mobile Ticket Problem behoben?
  • Apple hat SBB Mobile gesperrt
    Es könnte auch sein, dass Apple entdeckt hat, dass die SBB via dem SBB Mobile App weitere Verkäufe macht, am Abrechnungssystem von Apple vorbei! Grundsätzlich erlaubt Apple nämlich nur Verkäufe über das eigene Verkaufssystem, sprich über den iTunes App Store und der In App Purchase Funktion.

Im Moment tippe ich, so leid es mir tut, auf die dritte Version. An dem iPhone Developer Day in Zürich kam nämlich genau die Frage unter den Besucher auf. Wie hat die SBB das Programm bei Apple durchgebracht. Denn andere Entwickler standen nämlich genau vor dem Problem und wollten einen Weg am Apple Abrechnungssystem herum finden. Würde man nämlich ein Ticketsystem mit dem In App Purchase System bauen, müsste man bei jedem Verkauf wieder einen beachtlichen Teil, nämlich 30%, der Verkaufssumme an Apple abtreten…

Update
Eine Anfrage bei der SBB ist platziert. Ich erwarte aber keine Antwort vor Montag. Weitere Infos folgen…

Update 2, 18.10.2009 11:55
Ich habe Antwort von der SBB bekommen:

Der Download der Applikationen „SBB Mobile“ und „SBB Mobile Business“ ist momentan im App Store blockiert. Die Fahrplanabfrage und der Billettkauf bei bestehenden Kunden ist davon nicht betroffen.
Wir arbeiten zur Zeit mit Hochdruck daran, den Fehler gemeinsam mit Apple zu beheben. Wann der Download wieder funktioniert ist im Moment nicht bekannt.

Somit steht fest, dass Apple die SBB Mobile Applikation gesperrt hat. Der Grund ist im Moment noch nicht offiziell bekannt. Aber ehrlich gesagt tippe ich eben schon auf die Ticketlösung. Denn genau seit dem Donnerstag hat Apple die „In App Purchase“ Funktion auch für kostenlose Apps freigeschaltet. Und genau ab dann war die App der SBB davon betroffen und seit spätestens Freitag nicht mehr erreichbar…

Update 3, 21.10.2009 17:40
Seit heute morgen sind die beiden SBB Programme wieder im iTunes App Store verfügbar. Leider sind keine näheren Informationen verfügbar, warum kurzzeitig die Applikationen aus dem Store geflogen sind. Es ist aber beruhigend, dass die Ticketfunktion immer noch vorhanden ist… Zum Leid der geplagten Kondukteure…

Heute: iPhone Developer Day

iphone-developer-day

Heute findet der iPhone Developer Day in der ARENA Filmcity, Sihlcity Zürich statt. Relativ kurzfristig, bzw. von mir beinahe unbemerkt wurde die Location vom Technopark in die Sihlcity verlegt. Es hat sich aber gelohnt. Die Vorträge finden nun in den edlen Kinoräumen statt.

Ich versuche regelmässig aus den Vorträgen zu berichten und das mehr oder weniger live. Dieser Beitrag wird sich also von Zeit zu Zeit verändern, bzw. ergänzen.

Start
Gerade eben hat der Developer Day begonnen. Wir wurden in Anfänger und erfahrene Entwickler unterteilt. Zu dumm das es noch Leute gibt die ohne Mac Computer iPhone Apps entwickeln möchten. Heute Nachmittag wird im Anfänger Tutorial direkt mit dem SDK gearbeitet.

Raven Zachary
Der erste Speaker ist kein eigentlicher Entwickler. Aber seine Firma Small Society hat einige grosse Apps zu uns gebracht wie beispielsweise die Obama’08 Applikation und hat Lösungen für grosse Firmen wie Starbucks entwickelt. Raven erzählt vor allem über den Entwicklungsprozess, der Planung und dem Marketing. Zu diesem Thema werde ich später in einem ausführlichen Beitrag berichten. Tatsächlich gibt es einige Punkte welche zu beachten sind wenn man ein iPhone App entwickeln möchte.

Jonas Schnelli
Seine Erfahrungen hat er bei Include7 gemacht und war an der Entwicklung der wertvollen SBB Mobile iPhone App beteiligt. Jonas gibt gleich gute Tipps für Applikationen welche es noch nicht gibt. Bisher fehlen in der Schweiz kostenlose Kino Applikationen, kostenlose Wetterinformationen und Spiele wie beispielsweise ein Lemmings Klon.

Leider musste ich den iPhone Developer Day etwas früher verlassen als geplant. Die Reise nach Zürich hat sich aber mehr als gelohnt. Die ARENA Filmcity als Austragungsort des Entwicklertages war mehr als edel! Etwas ungewöhnlich einem Vortrag in einem Kinosaal zu lauschen, aber es war von der Akustik her super und man ist bequem gesessen. Bloss Steckdosen für die MacBooks waren etwas rar…

Ich bin super gespannt wie es weiter geht. Es wird wohl nicht der letzte iPhone Developer Day gewesen sein und es ging dann auch noch die Frage nach einer iPhone Developer Group um. Ich denke auch dafür könnten sich einige begeistern…

Mit dem iPhone und Tethering immer online

Seit dem Update auf die iPhone Software 3.0 und der etwas verspäteten Veröffentlichung von Swisscom auf das aktuelle Provider-Profil 4.2, kann man das Mobiltelefon von Apple auch als Modem benutzen. Der Provider Orange hat sein Profil gleich zu beginn von iPhone 3.0 angepasst und Tethering freigeschaltet.

Gerade für mich, ich fahre viel mit der Schweizerischen Bundes Bahn (SBB) zur Arbeit, ist das mobile Modem Gold wert. Bekanntlich Sind die MacBooks von Apple nicht ohne Hilfe in der Lage unterwegs ins Internet zu gehen. Es sei denn, es steht ein WLAN zur Verfügung. Auf dem Weg zur Arbeit surfe ich gerne im Internet und schreibe an meinen Blog-Beiträgen.

Dabei wurde ich von Magganpice angesprochen wie denn das funktioniert mit dem Tethering und dem iPhone. Nach einer kurzen Twitter-Anleitung hier die ausführliche Version:

Grundsätzlich kann man das iPhone per Bluetooth oder USB-Kabel mit dem Notebook (egal ob Windows-Laptop oder MacBook) verbinden. Ich persönlich bevorzuge das USB-Kabel. Der grosse Vorteil dieser Verbindung ist, dass man beim MacBook und beim iPhone Strom sparen kann. Das iPhone profitiert sogar noch und kann zusätzlichen Strom beziehen.

Wenn nun also das MacBook und das iPhone per USB-Kabel verbunden sind, muss man beim iPhone lediglich noch eine Einstellung machen. Geh dazu in die Einstellungen > Allgemein >  Netzwerk > Internet-Tethering. Hier muss nur noch der Schalter umgelegt werden.

Internet-Tethering bei der Swisscom Internet Tethering Internet Tethering Internet Tethering

Wenn das iPhone dann als Modem funktioniert, wird das mit dem blauen Balken oben im iPhone-Screen angegeben. Eine Warnung sei hier aber noch ausgesprochen. Auch wenn bei der Swisscom der entstehende Traffic einfach nur dem Tarif-Guthaben abgezogen wird, so sollte man sich dennoch bewusst sein, dass hier schnell einige hundert MB Datenverkehr zusammen kommen. Diesen Monat schaffe ich es wohl knapp an die 1GB-Grenze. Macht aber nix, denn ich hab ein grosses Abonnement.

Bei der Twitter-Konversation ist aber noch ein Interessanter Fall von chm aufgetaucht. Bei seinem iPhone mit der Software 3.0.1 (ohne Jailbreak!) und dem aktuellsten Swisscom Provider-Profil 4.2 fehlt die Option Internet-Tethering einzuschalten! Mein Verdacht ist, dass es nach einer Neuinstallation vorhanden sein wird. Wie ist Eure Meinung? Hatte schon jemand dieses Problem?

SBB Mobile App neu mit Ticket Shop

Billette Spezialbillette Verbundbillette Billett kaufen Laden... Mit Countdown

Die Schweizerische Bundesbahn hat heute überraschend ein Update für Ihre SBB Mobile App veröffentlicht. Die App wurde anscheinend von Apple so schnell aufgeschaltet, dass die SBB es noch nicht geschafft hat Ihre eigene Informationsseite zu überarbeiten. Denn heisst es noch immer: „Der MobileTicket Shop für iPhone ist ab Mitte 2009 verfügbar.

Tatsache ist aber, dass der MobileTicket Shop mit dem aktuellen Update Einzug in die App gefunden hat. Per sofort kann man also via iPhone unterwegs das passende Zug-Billett kaufen, ohne Kleingeld und ohne Anstehen an einem der Schalter oder Automaten. Ich hab mir das Update installiert und schon einmal einen Blick darauf geworfen.

Damit man unbeschwert und unterwegs ein Ticket kaufen kann muss man ein Login für die SBB.ch Seite besitzen. Darin werden alle Informationen zur Person, wie auch die Koordinaten der Kreditkarte gespeichert. Denn nur so kann man das unterwegs gekaufte Billett auch bezahlen. Die Persönlichen Informationen können übrigens später in der Mobile App jederzeit noch ergänzt oder geändert werden. Gerade hier fehlt es aber einer übersichtlichen Maske! Beispielsweise muss der Benutzer bei der Eingabe der Telefonnummer zuerst von der Buchstabentastatur zur Zahleneingabe wechseln.

Hat man das alles geschafft, dann stehen dem Benutzer nicht nur einfache Billette zum kauf zur Verfügung, sondern auch Spezialbillette wie Tageskarten, City-Tickets, Klassenwechsel, und vieles mehr. Darüber hinaus können auch gleich Verbundbillette für verschiedene Tarifverbunde gekauft werden. Bloss die A-Welle, welche ich benötigen würde, macht natürlich wieder nicht mit!

Ein Ticket habe ich über die SBB Mobile App aber noch nicht gekauft. Vielleicht mache ich das in den nächsten Tagen noch. hat jemand von Euch bereits ein Ticket gekauft? hat alles funktioniert? Wie reagieren die Zugbegleiter und Kontrolleure? Wissen die überhaupt von der neuen Lösung und das es diese bereits seit heute Samstag gibt?