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Der erste Macintosh in Europa kam damals in die Schweiz [Updated]

Wer hätte das gedacht. Die Schweiz war das erste Land in Europa in dem der original Macintosh von Apple an kam. In die Wege geleitet hat das damals Robert Weiss. Natürlich hat er damals auch dafür gesorgt, dass die ganze Schweiz den Wundercomputer aus Amerika bestaunen kann, in der Sendung Karussel des Schweizer Fernsehen.

Den kompletten Beitrag gibt es hier.

Robert Weiss durfte den Computer übrigens behalten, denn er hatte eine Wette mit Apple am laufen. Wenn er in der Sendung Karussel im Schweizer Fernsehen live den Satz „IBM heisst jetzt neu ‹I buy Macintosh›“ sagen würde, so sollte er den Computer behalten dürfen.

Kaum jemand hätte damals gedacht, was dieser kleine Macintosh in der Computerindustrie alles verändern wird…

TV on demand – Fernsehen wann und was ich will.

Apple TV - On demand?

Die Mediennutzung verschiebt sich. Und zwar von Fernsehen und Zeitung Richtung Internet. So ist es auch bei mir. Ich komme kaum mehr dazu wirklich einen Film im Fernsehen anzuschauen. Und wenn man mal Zeit hat, dann kommt nichts oder die schlimmsten Sendungen wie X-Diaries,  Amateur Schaupieler vor Gericht und Talksendungen mit den Looser der Nation… Dabei geben sich ein paar Sender richtig viel Mühe gute Sendungen zu produzieren. Dabei fällt mir persönlich auch immer wieder unser Schweizer Fernsehen positiv auf. Leider aber werden die Sendungen meist dann ausgestrahlt, wenn ich keine Zeit dafür habe. Oder beispielsweise auch schon nur die klassische Tagesschau. Wenn ich daran denke, so kann ich die Aufnahme programmieren und später abspielen, sofern ich Zeit finde. Oder dann gleich wieder löschen… Hab ich nicht dran gedacht die Sendung aufzuzeichnen, dann muss ich ins Internet und kann im besten Fall dort die Sendung im Archiv auf meinem Computer anschauen. Irgendwie umständlich.

Ich bin eigentlich schon länger dafür, dass Sender auf einen Raster mit Programmen verzichten könnten. Es gäbe dann keine Primetime mehr. Niemand kann eine Sendung verpassen, weil alle Sendungen dann abgerufen werden, wann immer man möchte. Jeder Zuschauer stellt sich sein eigenes Programm zusammen, und schaut es sich an, wenn es in den Tagesplan passt. So ähnlich wie in der Musikindustrie. Nur weil mir ein, zwei Songs gefallen, muss ich nicht ein ganzes Album kaufen. Genauso möchte ich nicht mehr zeitlich an einen Fernsehsender gebunden sein. Fernsehsender kämen der Kernkompetenz nach, gute Sendungen zu produzieren.

Mir ist das ganze aufgefallen, weil meine kleine Tochter die Disney Sendung Micky Maus Wunderhaus so gut gefällt. Anstelle, dass ich mich abhängig von einem Sender mache, kann ich die Serien auch auf YouTube abrufen und über die Apple TV auf dem HD-Fernseher abspielen. Wann immer ich will. Eigentlich schade geht das nur halblegal und noch lange nicht mit anderen Serien, auch für Erwachsene… Für so eine Lösung würde ich gerne auch bezahlen.

Ich glaube, so würde ich mir auch Steve Jobs Traum vom Fernsehen vorstellen. Jeder kann seine Lieblingssendungen zusammenstellen und dann abspielen wann immer er Zeit hat. Nicht nur am Fernseher, sondern auch über’s Tablet und Smartphone. Was jetzt noch fehlt ist, dass die Produzenten der Serien mitmachen und natürlich die mächtigen Medienhäuser. Mit etwas Glück verschlafen Sie es nicht wie die Musikindustrie. Mal schauen…

Habt ihr euch das auch schon gewünscht? Oder überlasst ihr die Programmgestaltung lieber den Sendern?

Dokumentar-Film: Planet App

Planet App

Heute hab ich im Schweizer Fernsehen eine Dokumentation von Sandra Czeczelitz zum Thema Apps gesehen. Eigentlich ist das Video Planet App schon ein paar Monate alt, hat aber immer noch nicht an Aktualität verloren:

Eine bahnbrechende Innovation erobert die Erde: Kleine Miniprogramme – sogenannte Apps – übernehmen immer mehr Aufgaben im Alltag, versorgen die Menschen auf Knopfdruck mit Informationen und unterhalten sie. Sie verändern die Art und Weise, wie wir leben und arbeiten. Es ist der Start in eine neue Ära, in ein Zeitalter unendlicher Möglichkeiten, aber auch neuer vielfältiger Herausforderungen an die Gesellschaft. Apps sind überall und für jedermann. Die Smartphone-Besitzerinnen und Besitzer von heute nutzen unzählige Apps – Spiele-Apps, Apps für Nachrichten, Sport, Sprachübersetzung, Navigation, Musik bis hin zu mobilen Social-Networks wie Facebook. Das sind nur einige der mittlerweile 550 000 weltweiten mobilen Applikationen.

Unter anderem darf man eine Blick hinter die Kulissen von Runtastic werfen, eine der besten Sport Apps. Wer sich die Dokumentation im Videoportal des Schweizer Fernsehen noch anschauen möchte, der muss sich beeilen. Das Video wird nur noch zwei Tage zur Verfügung gestellt.

Steve Jobs: Der Perfektionist, der die Welt veränderte

Steve Jobs

Die Wirtschaftssendung ECO des Schweizer Fernsehen (SF) hat sich dem Apple-Chef Steve Jobs angenommen und berichtete am Montag Abend:

Perfektionist, Minimalist und Visionär – Steve Jobs ist die treibende Kraft von Apple. Ob Pod, Pad oder Phone – die Geräte mit dem «i» sind mehr als Technik-Produkte – sie sind Kultobjekte. Ob Apple ohne Steve Jobs an die Erfolge der jüngsten Vergangenheit anknüpfen kann, ist die grosse Frage, die sich angesichts Steve Jobs‘ gesundheitsbedingter Auszeit stellt. «ECO» mit einem Porträt über den Chef des verschwiegenen Apple-Konzerns, den er zum Mythos machte.

Die Grundfrage des Berichts ist: „Kann Apple ohne Steve Jobs überleben?“ Sein Leben ist immer darauf konzentriert nebensächliches wegzulassen und sich auf’s wesentliche zu konzentrieren. So hat Jobs Apple aufgebaut und nach seinem Rausschmiss und der Wiedereinstellung den Computer-Konzern zum weltweiten Erfolg gebracht.

Nur wenige ehemalige Mitarbeiter wollen sich vor der laufenden Kamera zu Steve Jobs und Apple äussern. Aber SF hat ein paar wichtige Leute gefunden welche interessante Einblicke und Statements zu Jobs geben konnten.

  • John Sculley
    John Sculley wurde 1982 Präsident und CEO von Apple. Nach einem internen Machtkampf musste Steve Jobs das Unternehmen verlassen. Heute bereut Sculley, Jobs damals aus dem Unternehmen gedrängt zu haben. Seither sprach Steve nie wieder mit Scully.
  • Andy Hertzfeld
    Andy Hertzfeld war ein führendes Mitglied des Apple-Entwicklungsteams. Er war massgeblich an Design des Macintosh Computer beteiligt. Die Zeit damals bezeichnet er als die bedeutendste seines Lebens.
  • Leander Kahney
    Leander Kahney betreibt den Blog «Cult of Mac». Er hat 3 Bücher über Steve Jobs geschrieben und kennt den Charakter Steve Jobs‘ und seine Bedeutung für den Konzern.

Viel neues hat der Beitrag nicht hervor gebracht und die Frage wie denn nun die Überlebens-Chancen für Apple ohne Steve Jobs sind werden nicht einmal ansatzweise aufgegriffen. Schade.

Interessant ist der begleitende Blog-Beitrag von SF. Dieser Absatz ist es, was Apple zu befürchten hat:

Und hier zeigen sich die Schattenseiten eines Unternehmens, das derart auf seinen Chef zugeschnitten ist. Es bestehen bei Apple wenige Strukturen, letztlich hat Steve Jobs alles allein entschieden, alles allein begutachtet. Er hat den Daumen hoch gehalten oder gesenkt, er hat die Produkte auf diese radikale Bedienungsfreundlichkeit getrimmt, die das Markenzeichen des Konzerns ist.

Apple wird ab dem Zeitpunkt, an dem Steve Jobs nicht mehr für Apple verantwortlich ist, sicher noch fünf Jahre nach dessen Sinn weiter leben. Aber was ist dann? Wer bei Apple kann so unkonventionell, minimalistisch und einfach denken wie Jobs? Wird Apple danach eine ganz gewöhnliche Firma?

Im Beitrag wird immer wieder auf seine Rede an der Stanford University aus dem Jahr 2005 hingewiesen. Ausnahmsweise einer der wenigen Momente, an denen Steve Jobs einen Blick in sein Denken gibt.

Am Ende der Rede wünscht der Apple-Chef den Universitätsabgänger eines, was wir uns alle zu Herzen nehmen sollten:
Stay hungry, stay foolish! – Bleib hungrig, bleib tollkühn!

Das iPad und die Zeitungsverleger

Gestern Abend strahlte das Schweizer Fernsehen, bzw. die Wirtschaftssendung ECO einen interessanten Bericht im Zusammenhang mit dem iPad und den Zeitungsverleger aus: Das iPad als Hoffnungsträger.

Einmal mehr wurde darin der Axel Springer Chef Mathias Döpfner zitiert:

Jeder Verleger sollte sich einmal am Tag hinsetzen, beten und Steve Jobs dafür danken, dass er mit diesem Gerät die Verlagsindustrie rettet.

Eine happige Aussage welche nicht nur in der Branche für Kopfschütteln sorgte. Schliesslich ist es ja nicht so, dass Apple das kostenlos macht… Denn 30% der Einnahmen welche mit dem Verkauf der Apps gemacht werden behält Apple für sich. Wird die Werbeplattform iAd von Apple aktiviert, dann behält Apple da sogar 40% der Einnahmen! Eine mehr als grosszügige Abgabe!

Der Beitrag zeigt schöne Einblicke in die Verlage USA Today, welche sich mit Werbung finanzieren wollen, oder  das Wall Street Journal (WSJ), welches bereits auf bezahlte Inhalte setzt. Die Washington Post ist noch am konzipieren und weiss noch nicht wie man die Finanzierung lösen will.

iPad als Hoffnunsträger in der Schweiz
Der zweite Teil schwenkt den Fokus auf die Schweizer Verleger.

Der Unternehmsberater Kurt W. Zimmermann glaubt immer noch nicht an den Erfolg des iPads. Einmal mehr stellt sich die berechtigte Frage, bezahlen Benutzer für die Inhalte in den Zeitungs-Apps, wenn es doch die gleichen Inhalte bereits kostenlos im Internet zur Verfügung stehen?

Neben dem Blick (App folgt im Spätsommer) wird auch ein Blick auf den Tagi und 20 Minuten geworfen. Der 20 Minuten Online Chefredaktor Hansi Voigt ist überzeugt das Leser für guten Inhalt bezahlen! Nach seiner Aussage verdiene 20 Minuten bereits jetzt schon sehr viel Geld mit der iPhone Applikation. Und zwar weniger bei der Werbung als bei dem Payed Content.

Weiter erklärt Kurt W. Zimmermann, dass man für das iPad das Angebot ergänzen muss um Erfolg zu haben. Das Stichwort lautet: Mehrwert! Herr Zimmermann ist der Meinung, dass eine vernünftige iPad App Millionen, wenn nicht sogar dutzende Millionen kosten würde. Beim Blick winkte man aber ab, die kosten gehen nicht in die Millionen…

Im aktuellen Stand der Dinge sind die Zeitungsverlage aber noch lange nicht gerettet. Vielleicht muss Mathias Döpfner noch etwas lauter oder intensiver zu Steve Jobs beten, oder aber die Verlage sollten Ihre Konzepte genau prüfen und vorantreiben. Ich bin gespannt ob das iPad dafür sorgt, dass in Zukunft noch weniger Zeitungen auf Papier gedruckt werden…

iPhone Wochenrückblick 49/09

Urzeitkrebse züchten mit dem iPhone
Früher haben wohl die meisten von uns das Magazin Yps gelesen. Neben den Komiks waren es vor allem die Beilagen welche das Heft so begehrenswert gemacht haben. Jetzt gibt es die beste Beilage aller Zeiten als iPhone App: Yps Urzeitkrebse

Schweizer Fernsehen mit eigenem iPhone App
Das Schweizer Fernsehen hat gestern am Freitag eine eigene iPhone App veröffentlicht. Damit kann man folgendes: News der Tagesschau, Meldungen von SF Sport, laufend aktuelle News- und Sport-Videos, SF Augenzeuge (selber News einreichen mit Bild, Video und Text), Wetter von SF Meteo, TV-Programm von zahlreichen deutschsprachigen Sendern, Zugang zur mobilen Website sf.tv und dem SF-Youtube-Kanal! Mehr dazu hier.

iPhone als Universalfernbedienung
Das iPhone verfügt über keine Infrarot-Sender, doch dem kann abgeholfen werden. Mit RedEye von ThinkFlood könnt Ihr Eure Stereoanlage, den Fernseher und vieles mehr via iPhone steuern. Mehr dazu, inklusive Video, gibt es hier.

Das iPhone wird zum Kreditkarten-Terminal
Dank Square sollen die klobigen Kreditkarten-Terminal bald aus den kleinen Geschäften verschwinden. Dank Square kann man die Kreditkarte durch ein iPhone-Add-on ziehen und so die Einkäufe bezahlen.

Weihnachtswunschliste auf dem iPhone erstellen
Die Jugend von heute bastelt keine Wunschlisten mehr, sondern tippt die Wünsche in das iPhone, genauer in die App Wunschzettel, oder passender zur Weihnachtszeit, To Santa. Einmal erfasst, können die Wünsche per Mail an die Eltern, Bekannten oder zum Weihnachtsmann persönlich verschickt werden.

App der Woche – Red Laser
Schnäppchen oder normaler Preis? Mit der iPhone-App Red Laser lassen sich unkompliziert Produkte auf ihren Preis hin vergleichen.

CASH TV in Erklärungsnot zum Thema iPhone und Recht

iPhone CASH TV

Letzten Sonntag wurde im Schweizer Fernsehen die aktuelle CASH TV Sendung ausgestrahlt. Eines der Themen an dem Abend war das iPhone. Die Sendung aus dem Ringier-Verlag wollten erklären ob es erlaubt ist ein iPhone zu hacken.

Natürlich bekam die Firma Digitec, als einziger iPhone-Grossimporteur in der Schweiz, eine riesige und kostenlose Werbeplattform. Doch Marcel Kubli, Verkaufsleiter bei Digitec, weiss noch nicht einmal selber ob die iPhone-Geschäfte in der Schweiz überhaupt legal und mit den Gesetzen dieser Welt vereinbar sind.

Etwas mehr Auskunft bekommen dann die CASH TV Reporter bei Carlo Govoni vom Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum. Illegal ist das entsperren eines iPhones, wenn urheberrechtlich geschützte Teile der Software verändert werden. Leider ist es aber nicht bekannt, ob diese geschützten Teile beim entsperren geändert werden. Da Apple bisher in der Schweiz noch keine Klage eingereicht hat, bleibt es wohl noch ein Weilchen ein offenes Geheimnis ob das entsperren und vertreiben der iPhones strafbar ist.

Alles in allem wurde die Frage „Ist es in der Schweiz erlaubt ein iPhone zu hacken“, welche am Anfang des Beitrags gestellt wurde, überhaupt nicht beantwortet und wir wissen gleich viel wie vorher.

Wie ich bereits berichtet habe, geht Apple in Deutschland gegen eine Frau vor, welche ca. 150 iPhone nach Deutschland importiert hat, bevor der exklusive Vertrag zwischen Apple und  T-Mobile abgeschlossen wurde. Sollte Apple diesen Prozess gewinnen, so könnte es düster werden für Digitec und dessen Lieferanten. In Deutschland beziffert Apple den Streitwert auf zwei Millionen Euro, bei 150 Apple Mobiltelefone! Sollte der Streitwert in die Schweiz übertragen werden, so müsste Digitec alleine für die Lieferung aus der Sendung mit 400 Geräten ca. 5,5 Millionen Euro abdrücken… In der Theorie!

Ich hoffe aber, dass Apple sich in Zukunft weniger darum sorgen wird, wer wann wieviele iPhones von wo importiert hat, als das sie schneller dafür sorgen, dass die begehrten Mobiltelefone bald offiziell in der Schweiz verfügbar sind.