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Apple hat ein Problem mit der iCloud.

iCloud Login

Drüben bei Google Plus bin ich auf einen spannenden Erfahrungbericht gestossen hat einen Selbstversuch gemacht. Er hat beim iCloud Login zehnmal sein Passwort falsch eingegeben. Was passiert? Der Account wird gesperrt! Selbst mit dem richtigenPasswort erhält man keinen Zugang mehr zur iCloud. Der Benutzer wird gebeten über iforgot.apple.com ein neues Passwort zu lösen. Aber nicht einfach so. Wer aus Sicherheitsgründen die zweistufen Bestätigung aktiviert hat, muss jetzt besonders tapfer oder gut vorbereitet sein.

Als Erstes wird der Wiederherstellungsschlüssel verlangt. Dieser hätte man sich irgendwo ablegen müssen. Wenn nicht, dann ist hier fertig. Wer diesen daheim sicher verwahrt hat und unterwegs ist, muss sich gedulden bis iCloud wieder aktiviert werden kann. Besonders doof, wenn man im Urlaub ist. Mit dem Schlüssel geht es weiter mit der aktivierten zweistufigen Bestätigung und einer Nachricht an ein ausgewähltes, vertrauenswürdiges Geräte oder SMS-Nummer.

Mein Tipp, wenn Ihr euch nicht mehr an den Wiederherstellungsschlüssel erinnern könnte, dann jetzt schnell bei appleid.apple.com einloggen und den Schlüssel neu erstellen.

Vielleicht nicht optimal wie Apple hier den Account absichert. Wer sich dessen aber bewusst ist, kann sich organisieren und darf mit einer hohen Sicherheit rechnen. Für die zweistufige Bestätigung hab ich neben der Mobiltelefon-Nummer auch andere Geräte hinterlegt. Ich kann jeweils auswählen, an welches der registrierten Geräte ich den Code senden möchte. Der Wiederherstellungsschlüssel ist in 1Passwort verschlüsselt hinterlegt. Ich kann also bei Bedarf den Schlüssel herstellen. Unterwegs und über verschiedene Geräte.

Spätestens jetzt weiss jeder, man kann Apple Benutzer das Leben schwer machen in dem man den Account mit einer zehnfachen Eingabe eines falschen Passwort den Account eines Jeden lahm legen kann. Daher ist es ganz besonders wichtig, dass ihr vorbereitet seit!

Wann kommt endlich die zweistufige Bestätigung für die Apple-ID? [Updated]

Zweistufige Bestätigung für die Apple-ID

Aktuell macht gerade die Runde, dass hauptsächlich in Australien diverse iCloud-Konten gehackt wurden und nun die entsprechenden iOS und Mac-Geräte gesperrt werden können. Die Hacker verlangen von den betroffenen teilweise ein Lösegeld, welches über Paypal bezahlt werden muss. Noch ist unklar, ob die Hacker wirklich, dank einfachen Passwörtern, mit der Apple-ID haben einbrechen können und auch die Spur des Paypal-Accounts verliert sich, denn der angegeben Account gibt es gemäss Paypal gar nicht. Dennoch entsteht ein flaues Gefühl und man wird sich wieder bewusst, wie wichtig die Sicherheit von einem Konto wie der Apple-ID ist.

Wo bleibt die zweistufige Bestätigung?

Damals im Mai 2013 konnte ich für kurze Zeit die Einstellungsmöglichkeiten zu der zweistufige Bestätigung für die eigene Apple-ID sehen und benutzen. Kurze Zeit später, war die Sicherheitseinstellung wieder weg und wird seither schmerzlich vermisst, zumindest von mir. Ähnlich wie beim E-Banking habe ich die zweistufige Bestätigung schon bei diversen Accounts freigeschaltet wie beispielsweise beim Google Account, oder auch mein Webhoster Cyon bietet das sichere Login an. Man fühlt sich einfach sicherer wenn so ein wichtiger Account wie das Google Profil, oder eben auch die Apple-ID nicht nur mit einem Passwort geschützt wird.

Nur leider ist die zweistufige Bestätigung in der Schweiz immer noch nicht verfügbar, sondern nur beispielsweise in Amerika und Deutschland erhältlich. Von mir aus wäre es dringend nötig endlich diese nützliche Sicherheitseinstellung in allen Ländern freizuschalten! In der Zwischenzeit wäre es ratsam, die Apple-ID nirgends anzugeben, schon gar nicht das Passwort. Wer eher ein einfaches Passwort hat, sollte dieses dringend ändern. Das Apple-System selber ist grösstenteils sicher, das grösste Sicherheitsrisiko jedoch sind die Benutzer…

 Update

Apple verneint die Vermutung, dass Hacker in iCloud eingebrochen sind. Somit sind tatsächlich nur Accounts betroffen, welche auf Phishing-Mails heringefallen sind oder einfach nur schlechte, einfache Passwörter haben.

Zweistufige Bestätigung für die Apple-ID nun auch in der Schweiz

Zweistufige Bestätigung für die Apple-ID

Schon etwas länger hat Apple die zweistufige Bestätigung für die Apple-ID in den Ländern  USA, England, Australien, Irland und Neuseeland eingeführt. Eine Möglichkeit die nicht ganz unwichtigen Apple-ID vor fremden Zugriffen zu schützen, welche nun auf alle Länder ausgerollt wurde.

Wer dem, hoffentlich sicher gewählten Passwort, nicht traut, der kann nun auch ausserhalb der oben genannten Ländern die Sicherheitshürde aktivieren. Dazu muss man die Apple-ID Seite https://appleid.apple.com/de aufrufen, sich einloggen und den Reiter „Kennwort und Sicherheit“ wählen. Hier müssen zuerst zwei Sicherheitsfragen beantwortet werden, bevor man die zweistufige Bestätigung für die Apple-ID aktivieren kann, bzw. auf den Link „Erste Schritte…“ klicken kann.

Mit der neuen Sicherheitsfunktion genügt das Passwort nicht mehr wenn man eine Änderung am Account vornehmen oder mit einem neuen Gerät im iTunes oder App Store was einkaufen möchte. Nach der Aktivierung dieser Funktion wird, ähnlich wie beim E-Banking, zuerst ein Code an ein definiertes iOS Gerät gesendet und dieser Code muss bei der gewünschten Änderung eingetragen werden:

Bei der zweistufigen Bestätigung müssen Sie Ihre Identität mithilfe eines Ihrer Geräte bestätigen, bevor Sie Änderungen an Ihrem Account vornehmen oder auf einem neuen Gerät Käufe im iTunes Store oder App Store tätigen können.

Etwas mehr Sicherheit dürfte der Apple-ID sicher nicht schaden, denn dahinter verbergen sich wertvolle Informationen, Lieferadressen welche umgeleitet werden könnten, Guthaben aus dem iTunes und/oder App Store und viele bereits eingekauften Inhalte wie Musik, Film, Apps, etc.

iPhone 5 bootet iOS 6 im Video

Im Video wird das vermeintlich neue iPhone 5 während dem Boot-Vorgang mit iOS 6 gezeigt. Leider ist das neue iPhone beim Developer-Account nicht eingetragen, darum wird der Start-Vorgang unterbrochen… Schade. Es gibt auch noch Bilder zum Video.

Aber jetzt mal ehrlich. Wenn genau das iPhone so am 12. September 2012 vorgestellt wird, dann hat Apple und der Fertiger Foxconn ein riesiges Sicherheitsproblem. Die Asiaten scheinen ja nicht nur Bauteile, sondern komplette iPhone zu fotografieren, filmen und aus der Fabrik zu tragen… Ich will mich nicht beklagen, denn mir gefällt das kantige Design, aber die detailierte Berichterstattung im Vorfeld ist schon etwas bedenklich. Einige hoffen ja immer noch, dass Apple Mitte September was ganz was anderes vorstellen wird…

Was denkst Du? Wird genau so ein iPhone von Apple vorgestellt, oder wird es was anderes geben?

(via)

Warum man das iPhone nicht einem Jailbreak unterziehen sollte…

Das Deutsche Fernsehen, besser der WDR, hinterfragt die Sicherheit der Smartphones, insbesondere das der iPhones. Grundsätzlich eine gute Sache. Allerdings schlimm, wenn man zu vielen Tricks zurückgreifen muss, um tatsächlich an Ziel zu gelangen und dann 0815-Konsumenten nicht darüber aufklärt, dass man „geschumelt“ hat, bzw. diese Art von Sicherheitsleck eine ganze Reihe von Sicherheitsversössen voraussetzt.

Im Beitrag werden zwei „fabrikneue“ iPhones an die Testpersonen übergeben. Tatsächlich handelt es sich aber bei den beiden Geräten um iPhones mit einem Jailbreak. Ein Verstoss gegen die Nutzungsrichtlinie von Apple. Über den Cydia App Store musste dann mindestens noch ein spezielle Programm geladen werden, um den Zugriff zum Root freizuschalten und der Benutzer hat alle Warnungen bewusst missachtet, dass der Root-Zugriff ein neues Passwort bekommen sollte. So, unter diesen Umständen ist dann tatsächlich möglich, was uns das WDR-Fernsehen weiss machen will. Aber einmal ein Beweis, man sollte das iPhone nur einem Jailbreak unterziehen, wenn man genau weiss was man da tut!

Hätten die beiden Testpersonen tatsächlich zwei fabrikneue iPhones gehabt mit der aktuellen iOS Version, hätten die beiden Sicherheitsexperten nichts zu tun gehabt und müssten gelangweilt an ihrer Cola nippeln… Sehr, sehr erschrecken was hier gestandene Journalisten mit den unwissenden Konsumenten tun. So was ist schon fahrlässig!

(via)

Apple fühlt sich nicht mehr so sicher vor Viren

Mac und die Viren

Apple fühlt sich nicht mehr so sicher vor Viren. So zumindest könnte man den folgenden Schritt erklären… Auf der OS X Seite der Apple US-Website. Gemäss einem Bericht von PC World hat Apple ein paar kleine Text-Passagen angepasst. Wo es früher noch hiess „It doesn’t get PC viruses“ steht heute noch:

„It’s built to be safe.“

Oder „Safeguard your data. By Doing Nothing,“ wurde ersetzt mit einem einfachen schlichten:

„Safety. Built right in.“

Zumindest in der Schweiz wurden diese Texte noch nicht angepasst. Hier spricht man noch von „Er ist nicht anfällig auf PC-Viren“ und „PC-Viren? Fehlanzeige.“ Tatsache ist, dass das Apple Betriebssystem längst nicht mehr so sicher ist wie es mal war. Dank Sicherheitslücken, wie beispielsweise in Java, konnten vor ein paar Monaten bis zu 670’000 Computer, grösstenteils Mac Computer, vom Flashback Botnet infiziert werden. Apple hat reagiert und den Umgang mit Java verbessert. Braucht man Java längere Zeit nicht, so wird es deaktiviert.

Mac OS X Sicherheit

Der iMac, der Mac mini, das MacBook Pro und Co., kann immer noch davon profitieren, dass es kaum Viren-Entwickler gibt, welche sich an das Apple Betriebssystem wagen. Warum auch immer. Zumindest in der Schweiz wäre die Verbreitung sicher nicht soooo schlecht. Wenn man aber den Mac so eingerichtet hat, dass nicht mal eben neue Programme installiert werden können, man also den Mac ohne Administratorenrechte nutzt, kann man sich schon viel leid ersparen. Noch weiter geht das neue Betriebssystem Mountain Lion. Dort kann man einstellen, dass nur Programme installiert werden dürfen, welche aus dem Mac App Store geladen werden, oder zumindest der Entwickler von Apple verifiziert wurde. Wer es sich zutraut, darf natürlich weiterhin alles installieren was er so aus dem Internet lädt. Es lohnt sich aber bei Downloads und komischen Websites und Mails zweimal hinzuschauen. Auch so kann man sich ganz einfach schon viel Ärger ersparen.

Wie ist es bei euch? Habt ihr ein Anti-Viren-Programm für Mac installiert? Oder vertraut ihr eurem Instinkt? Reicht es heut noch „nur“ nachzudenken vor dem Klick, oder muss man sich mit Technologie schützen?

(via TUAW)

Es steht schlecht um die Sicherheit von Mac OS X!

In der aktuellen Ausgabe von c’t, das Magazin für Computer Technik, ist ein interessanter Artikel von Tobias Engler mit dem Titel „Security Paradox„. Mike (@mykeemueller) hat mich auf den Artikel darauf aufmerksam gemacht. Kurz gesagt, es geht in dem Text darum, dass Windows das Apple Betriebssystem Mac OS X schon lange links vorbei gezogen. Wenn man wie Herr Engler etwas genauer hinschaut, dann wundert man sich, warum es eigentlich nicht viel mehr Viren und Trojaner für Mac gibt…

Verpasste Sicherheitsmechanismen
Von Haus aus wäre Max OS X ein starkes Betriebssystem. Als Basis dient ein solides Unix System mit diversen Sicherheitsmechanismen wie Access-Controll-Modell (DAC), Data Execution Prevention (DEP) und Address Space Layout Randomization (ASLR). Charlie Miller, welcher via Safari das Betriebssystem schon in kürzester Zeit im Rahmen des Pwn2Own-Wettbewerbs hackte, weiss genau, dass Apple diese Möglichkeiten nicht konsequent nutzt und so unnötige Sicherheitslöcher offen lässt. In Punkto Sicherheit soll sich von Leopard auf Snow Leopard so gut wie nichts getan haben…

Zusammen mit dem anderen Mac-Hacker Dino Dai Zovi hat er das „Mac Hacking Handbuch“ geschrieben. Dino stellt fest:

Es ist um Klassen einfacher, Schwachstellen in Mac OS X zu finden und auszunutzen als in modernen Windows-Systemen.

Sandkasten
Ein weiterer Schutzmechanismus wäre der Sandkastenbetrieb. Ein gutes Beispiel dafür ist der Google Chrome Browser. Ein Prozess kann so in einer kontrollierten Umgebung ausgeführt werden und ein Angreifer kann nicht aus dem Sandkasten ausbrechen. Hätte Apple den Safari-Browser mit so einem Sandkasten ausgestattet, dann wäre auch das Flash-Plugin kein Sicherheitsproblem mehr…

Open Source
Apple bezieht einige Codes über verschiedenen Open-Source-Projekte. Einige dieser Projekte, wie das WebKit-Projekt für Safari und andere Browser wie von Nokia und Google, hat Apple sogar selber ins Leben gerufen. Leider hinkt Apple aber Monate hinterher mit dem einarbeiten der neuesten Code-Entwicklungen. Safari hat diverse Sicherheitslücken, welche in WebKit-Projekt schon längst geschlossen sind…

In Mac OS X Lion muss sich was tun!
Apple könnte wesentlich mehr machen in Sachen Sicherheit! Faktisch überlebt das Apple Betriebssystem gegen Viren und Trojaner nur darum, weil es noch kaum Schädlinge gibt, welche für die aktuellen Intel-Macs geschrieben wurde. Wie länger es dauert, je grösser wird die Verbreitung des Mac OS und desto mehr lohnt es sich auch für die Hacker deren Schad-Code zu verteilen… Aktuell müssen die gefährlichsten Trojaner immer noch von den Computer-Benutzer bewusst installiert werden. Einmal installiert, werden korrekte Webadressen auf vorbereitete Phishing-Seiten umgeleitet.

Einfachheit vs. Sicherheit
Apple hat ein einfaches OS, welches mit wenigen Klicks bedient werden kann. Bei der Sicherheit muss der Anwender aber noch ein paar Klicks mehr machen um die gewünschte Sicherheit zu bekommen. Beispielsweise ist die Firewall bei Mac OS X per Default ausgeschaltet. Apple will dem Benutzer keine „unnötigen“ Verbindungsbestätigungen anzeigen… Doch zu welchem Preis?

Also Apple, bei Mac OS X Lion erwarte ich nicht nur die angekündigte Verschmelzung von iOS und Mac OS, sondern ein konsequentes Anwenden von Sicherheitsschutz-Mechanismen!

Die 10 grössten Probleme von Apple

John Gruder, der Profi-Blogger hinter Daring Fireball hat an der Macworld Expo 2010 die Schwachpunkte von Apple aufgezählt. Das sind die 10 dringsten Probleme von Apple:

  1. Steve Jobs
    Nicht nur Gruber hält Steve Jobs für unersetzlich! Früher oder später muss es aber ohne Mr. Jobs weiter gehen. Interessanterweise funktioniert Pixar sehr gut ohne die strenge Hand von Steve Jobs, warum aber klappt es bei Apple (angeblich) nicht?
  2. AT & T
    Mit AT & T hat sich Apple einen Partner ausgesucht, welcher grosse Probleme hat überhaupt die Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen. Auch sonst kämpft der amerikanische Telekom-Riese mit Support- und Service-Problemen. AT & T ist auf das iPhone angewiesen und Apple weiss das ganz genau. So ist in der Lage die eigenen Bedingungen dem Mobilfunkunternehmen aufzuzwingen. Vielleicht schluckt Apple AT & T bald einmal?
  3. Computer
    Gruber ist überzeugt vom iPad. „Es ist wirklich, wirklich gut“, schwärmte er. Er befürchtet aber auch, dass das iPad die einfachen MacBook konkurrieren wird. Ähnliches hat sich Apple schon einmal abgespielt. Damals verdrängte der Mac Computer den erfolgreichen Apple II. Kommt es wieder zu einem Showdown zwischen zwei Apple Produkten oder können die zwei Geräte nebeneinander exisitieren?
  4. Der App Store
    Es gibt grundsätzlich, wie schon oft hier im ApfelBlog erwähnt, zwei Fronten. Die einen sind dafür, dass Apple sich öffnet wie Google mit dem Android-Martplatz. Alles was eingereicht wird, kann vom Endbenutzer heruntergeladen und genutzt werden. Egal ob es stabil, sicher oder ein Trojaner-Programm ist. Die anderen Schätzen die Kontrolle für mehr Sicherheit und Kontrolle, auch wenn es keine Garantie bringt. Schliesslich gibt es ja geschlossenere System, oder habt Ihr schon mal probiert ein Programm für die Nintendo Wii einzureichen?
  5. Sicherheit
    Gruber will nicht messen, welches Betriebssystem das sicherste ist. Was ihm sorgen bereitet ist die Tatsache, dass Apple immer sehr, sehr zögerlich und langsam auf aufgedeckte Sicherheitslücken reagiert. John Gruber ist klar der Meinung, dass ein Unternehmen wie Apple bei bekannten Schwachstellen als Erster das Problem lösen muss.
  6. Mobile Me
    Klar, für die Synchronisierung des iPhone mit dem Mac ist Mobile Me toll. Aber was ist der Sinn von Mobile Me Web-Anwendungen? Wenn man am Mac sitzt, benutzt man Mail und Kalender und nicht Mobile Me! Wäre die Positionierung und der Mehrwert klarer, wäre Mobile Me wohl auch ein grösserer Verkaufserfolg!
  7. Backups
    Wer es schon erlebt hat weis, ein Datenverlust ist eine regelrechte Tragödie. Time Capsule ist die richtige Idee, aber es ist nicht wirklich eine Lösung für alle diejenigen Benutzer, welche nicht einmal wissen, dass sie ihr iPhone mit dem Mac synchronisieren sollten um die Daten zu sichern.
    Gruber sagt: „Letztlich die langfristige Lösung besteht darin, die Daten in der Wolke zu sichern“. Schliesslich gibt es ja schon Gerüchte, dass Apple eine Server-Farm aufbaut. Vielleicht bekommt dann auch Mobile Me eine weitere Daseinsberechtigung?
  8. Apple TV
    Nicht umsonst wird die Apple TV als Stiefkind von Apple betitelt. Gruber findet aber lediglich das Angebot zu mager! Technisch gesehen wäre eine Annäherung an die sonstigen Fernsehgewohnheiten (Sendungen aufnehmen) wohl auch Verkaufsfördernd, aber würde Apple mehr Inhalte wie Filme, Serien, etc. für den iTunes Store akqurieren, dann wäre die Apple TV wesentlich atraktiver! Besonders wir in der Schweiz können davon ein lied singen. Schliesslich haben wir weder Filme noch Serien! Lediglich Podcasts. Und solange sich daran nicht ändert, sehe ich auch absolut keinen Grund, warum ich mir eine Apple TV kaufen soll.
  9. Erzrivalen
    Damit ein Unternehmen hungrig und innovativ bleibt, braucht es direkte Konkurrenten! Gruber befürchtet, dass Apple inzwischen so gross und mächtig ist, dass es kaum noch Mitbewerber fürchten muss.
    Ich denke mit dem Palm WebOS und Google Nexus (Android) wurde Apple gezeigt, dass es auch anders, bzw, ohne iPhone geht.
  10. Credits
    Dieser Punkt mag wohl händeringend gesucht wirken, aber dennoch sollte das Problem angesprochen werden. In keinem Programm aus dem hause Apple werden die Programmierer und Personen genannt, welche an der Herstellung beteiligt waren. Es handelt sich noch um ein Überbleibsel aus der erfolgreichen Dotcom-Zeit als gute Programmierer zu dutzenden von Headhunter abgeworben wurden. Software ist eine Art von Kunst. Und deshalb sollten die Künstler die Möglichkeit haben, ihre Arbeit zu unterzeichnen.

(via)

Finanziell lohnt es sich (noch) nicht einen Mac zu infizieren

Bei Heise hab ich einen Artikel mit der Überschrift „Infektionen von Apple-Rechnern für Kriminelle unprofitabel“ entdeckt. Alle Fanboys klatschen jetzt in die Hände und die Pessimisten (Optimisten mit Erfahrung) prophezeien die kommende Virenschwemme für Mac-Computer…

Aber schauen wir uns den Bericht einmal genauer an. Geschrieben wurde das Papier von dem Sophos-Virenspezialisten Dmitry Samosseiko, seines Zeichens Leiter des Sophos-Virenlabors in Kanada. Seine These ist, dass das Apples Betriebssystem Mac OS X als Plattform für Malware im Moment unattraktiv ist.

Samosseiko, erschliesst diese These aus seinen Beobachtungen  eines russischen Malware-Netzwerk. Dieses Netzwerk, genannt „Partnerka“ verbreitet Malware, gefälschte Waren, Pillen, funktionslose Virenscanner und infizieren andere Systeme und nutzen diese als Versender für ihre Spam-Mails und als Webserver für ihre Angebote.

Dem Virenspezialisten ist aufgefallen, dass für infizierte Mac-Systeme nur $0.43 geboten werden, während man an durchlöcherten Windows Systemen bis zu 55 US-Cent zwischen $0.50 und $0.55 verdienen kann. Demnach lohnt es sich für Hacker finanziell immer noch mehr, wenn Windows-Systeme eingenommen werden. Daraus lassen sich mehrere Thesen aufstellen:

  • Es gibt noch zuwenig Malware für den Mac
  • Mac-Computer sind nun offiziell im Radar der Hacker
  • Wegen den tiefen Preisen entwicklen Hacker im Moment eher für Windows-Systeme
  • Es gibt zuwenige erfolgreiche Infektionen von Mac-Systemen, daher wendet man sich wieder dem OS von Windows zu.

Die Website auf welcher die infizierten Mac-Systeme feil geboten werden ist inzwischen aus dem Netz genommen worden.  Vielleicht weil es sich finanziell nicht gelohnt hat?

Wie dem auch sei, Mac-Computer sind auch nicht hundertprozentig sicher! Nicht umsonst hat Apple dem aktuellen Mac OS X Leopard eine Erkennungssoftware für bekannte Malware wie Mac-Trojanern RSPlug und iWorkServices eingebaut. Und schliesslich behauptet auch der Hacker Charlie Miller, dass inzwischen Windows sicherer sei als Mac OS X Leopard sei, zumindest wenn es um ASLR geht. Grundsätzlich gilt, egal welches Betriebssystem Ihr einsetzt, Augen und Ohren offen halten und nicht alles anklicken und installieren…

Der komplette Bericht von Samosseiko kann hier nach gelesen werden: „The Partnerka – What it it and why should you care?“.

iPhone Wochenrückblick 24/09

iPhone schützt vor Hacker uns bringt Sicherheitsexperten zum verzweifeln
Dank den strengen Auflagen bei den iPhone Apps, ist gar nicht mal so einfach ein Schadprogramm in ein normales iPhone einzuschleusen. Die machenschaften von Apple in Sachen App Store mögen wohl zweifelhaft sein, in Sachen Sicherheit aber, sprechen die Regeln für Apple! Bei iPhones mit einem Jailbreak hingegen ist es für hacker einfacher an die gewünschten Daten heran zukommen… Mehr dazu gibt es bei Mac Life.

Die geheimen neuen Funktionen von iPhone 3.0
Ein Leser bei MacRumors hat sich die Mühe gemacht und rund 100 der neuen iPhone Funktionen zusammengetragen. Eigentlich beeindruckende Neuerungen wenn man sich mal die ganze Liste durchschaut.

Tethering ist auch bei Orange nicht gratis
Die Swisscom bietet es noch nicht an und die anderen Provider machen eine hohle Hand. Nett, für was hat man denn eigentlich die Datenpakete, wenn man diese schon nicht nutzen darf? Ob ich nun meine 500MB Daten-Traffic einfach so mit dem iPhone verbrate oder mit Tethering, die Last bleibt die selbe! Bisher konnte mich noch kein Provider mit seinen billigen Ausreden davon überzeugen, dass man dafür Geld bezahlen soll! Zum Glück gibt es Abhilfe, bin gespannt wie da die Provider gegen vorgehen wollen.