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iReview 6/2016

Apple Smart-TV

Gestern hab ich was irritierendes gelesen. Samsung waren seine Kundschaft vor den eigenen Smart TVs. Man rät der Kundschaft, vor dem Fernseher keine persönlichen Informationen zu besprechen wenn man die Sprachsteuerung aktiviert hat. Anscheinend hört der Fernseher jedes Wort mit und kann die Informationen an Samsung und an Dritt-App-Hersteller übermitteln. Namentlich wurde Nuance Communications genannt. Bei Siri werden die Informationen immerhin nicht mit anderen App-Hersteller geteilt. Was Vor- und Nachteile mit sich zieht… Und wie sieht es bei Amazon aus? Google? Ein weiteres Kapitel in „Neue Technologien und die Tücken“.

Apropos Tücken, Apple hat da ein besonderes Problem mit dem Datum. Zwar hat iOS bei fast jeder Zeitumstellung Probleme, aber das hier übertrifft alles. Falls man, aus welchem Grund auch immer, das iPhone Datum auf den 1. Januar 1970 stellt, damals gab es Apple noch nicht einmal, dann hat das iPhone komplett abgeschossen. Nur ein Techniker kann das iPhone dann noch reparieren.

Auch ein Problem hatte Tim Cook. Eigentlich unverständlich wie man es schafft mit dem iPhone ein so verwackeltes Bild zu schiessen. Und noch mehr Unverständnis hab ich für seine PR-Berater welche versucht haben den harmlosen Ausrutscher zu vertuschen.

Und wer sich den neuesten Film über Steve Jobs ansehen möchte, aktuell kann man sich den Film bei iTunes vorbestellen.

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 6/2016. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

28’500 Schweizer verdienen ihr Geld mit Apps.

Apple TV mit neuer Remote Steuerung

Das Progressive Policy Institute hat die App-Wirtschaft in Europa, inklusive Norwegen und Schweiz, untersucht. Insgesamt schaffen die Apps rund 1,64 Millionen Arbeitsplätze.

Die Schweiz befindet sich mit 3,5 Arbeitsplätzen pro 1000 Einwohner im Mittelfeld. Das Potential ist aber noch da. Die nördlichen Länder wie Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark und Niederlande haben mehr als doppelt soviel Arbeitsplätze in der App-Wirtschaft als die Schweiz.

Die Schlusslichter sind Italien, Spanien und Österreich. Hier sind es zwischen 1,4 bis 1,7 Arbeitsplätze pro 1000 Einwohner. Spannend ist hierbei, dass Apple in Italien das erste europäische iOS App Entwicklungszeiten Entwicklungszentrum eröffnen will. Ein Widerspruch in sich? Auf jeden Fall wird der Wert bei der nächsten Untersuchung in Italien sprunghaft ansteigen…

Apps werden immer wichtiger

Neue Möglichkeiten wie Smart TV ( Apple TV), Smart Watch und Wearables ( Apple Watch), Smart Car (Apple CarPlay) und Smart Home (Apple HomeKit) bringen immer mehr Möglichkeiten sich mit einer eigenen App zu positionieren. Es zeichnet sich immer mehr als scheint, dass Marc Andreessen recht behalten sollte:

In short, software is eating the world.

Das zeichnet sich übrigens auch in den Verkaufszahlen ab. Allgemein gehen die Hardware-Erlöse zurück. Während Desktop-Computer und Festnetztelefonie besonders leiden können Smartphones und Tablets das ganze Ganze ein bisschen abfedern. Aber Herr und Frau Schweizer sparen aktuell bei der Hardware, investieren dafür um so mehr bei der Software.

Programmierfähigkeiten werden immer wichtiger

Bereits heute sind Personen mit guten Programmierfähigkeiten sehr umworben und können sich die Arbeitgeber in der Schweiz auswählen. Das wird sich in nächster Zeit noch verschärfen. In immer mehr Berufsgattungen ist mindestens die Kenntnis der Grundlagen ein Vorteil, beispielsweise im Marketing welches immer digitaler wird, um Möglichkeiten und Abläufe besser zu verstehen und einzusetzen.

Verdienst du bereits dein Geld mit Apps? Oder beginnst du demnächst mit einem Programmierkurs?

2012 wird ein Apple-Jahr: Smart-TV und andere Produktneuerungen

Apple Smart-TV

Für das nächste Jahr werden viele Produkte rund um den Apfel vorausgesagt. So ziemlich alle Produktlinien erwarten eine komplette Überarbeitung. Doch auf eine Lösung warten wir alle sehr gespannt: Apples Smart-TV. Auch auf die „Liquidmetal Technologies“ warten wir bereits seit längerer Zeit… Werfen wir einen Blick in die Glaskugel um zu sehen, was uns 2012 erwarten könnte:

iMac
Den iMac gibt es in der jetzigen Form schon seit ein paar Jahren. Ich bin gespannt ob dieser seine Form auch im 2012 behalten darf, oder ob es eine noch schönere, minimalistischere Form gibt. Man munkelt aber, dass nun auch die Mac-Computer mit hochauflösenden Retina-Displays ausgerüstet werden. Ob nur die mobilen Mac, oder auch der iMac wird sich zeigen müssen. Vielleicht bekommt der Desktop-Computer ja nächstes Jahr einen Touchscreen…

Mac mini
Der Mac mini ist in letzter Zeit etwas in Vergessenheit geraten. Seine Aufgabe als Einsteiger-Computer wurde mit den neuen MacBook Air in Frage gestellt. Wahrscheinlich wird der Mac mini in Zukunft eher als Server eingesetzt.

MacBooks
Das MacBook Air macht es vor… Kompakte Innereien und SSD als Festplatte. Schliesslich hat Apple ja nun einen eigenen Hersteller für Flash-Speicher… Eine ähnliche Anpassung dürften die MacBooks erfahren. Dünner, schneller, kompakter. Und natürlich mit Retina Display.

iPad
Das iPad kommt in der dritten Generation 2012 auf den Markt. Es wurden bereits Bauteile gesichtet, was auf eine möglichst rasche Auslieferung hoffen lässt. Ich persönlich rechne nicht vor (Ende) Frühling 2012 mit dem neuen iPad 3. Natürlich wird es schneller sein und ziemlich sicher mit einem Retina Display (von Sharp) ausgestattet sein. Diverse Analysten rechnen damit, dass das iPad 3 in verschiedenen Grössen erhältlich sein soll. Daran kann ich noch nicht so recht glauben, denn im Moment ist das ein entscheidender Vorteil gegenüber der Vielfalt der Android-Geräte. Bei Apple gibt es zwei verschiedene Bildschirmgrössen. Die Entwickler müssen Ihre Apps also nur für diese zwei Varianten anpassen.

iPhone
Wird 2012 das langersehnte Jahr des iPhone 5? Ob sich das neue Apple Smartphone so nennen darf sei dahin gestellt. Sicher ist, dass ein neuen Smartphone mit einem Apfel erscheint. Dann dürfen wir endlich auch ein neues Design erwarten! Vom technischen Standpunkt bin ich gespannt was sich gegenüber dem iPhone 4S verbessern lässt. Natürlich ist NFC ein grosses Thema und ein grösserer Bildschirm soll es haben.

Apple TV – Smart-TV
Das Thema Smart-TV wurde ja bereits, kurz nach dem Tod von Steve Jobs, gross angekündigt. Jobs persönlich soll gesagt haben, dass er das Problem-Thema TV geknackt hat! Wie das aussieht, darauf dürfen wir 2012 gespannt sein. Ich bin aber gleicher Meinung wie Dirk Beckmann:

Wie würde so ein Fernseher aussehen? Ein Gerät, ein LAN Stecker, ein Stromkabel, ein USB-Steckplatz und ein großer, flacher, leichter, brillianter Bildschirm. Smart wird es durch die Verbindung der schon heute sehr erfolgreichen Konzepte, wie dem Betriebssystem iOS, dem App Store und seinem sehr vitalen Ökosystem aus freien Entwicklern, dem iBookstore, der Online-Videothek von Apple (heute in iTunes und im Apple TV) sowie der Kooperation mit den wichtigen Fernsehsendern. Diese würden ihre Signale am besten gleich bei Apple einspeisen und ihre Mediatheken von Apple vermarkten lassen. Fernsehen zu einer festen Sendezeit könnte Apple den Wettbewerbern überlassen.

In Zukunft wollen wir uns von den TV-Sendern nicht mehr sagen lassen, wann wir welche Sendung wo zu sehen haben. Serien, Dokumentationen, Filme und andere Produktionen können wir einfach abfragen wenn wir Zeit und Lust haben. Angereichert wird das ganze mit speziellen Apps. Beispielsweise könnten Filmhandlungen über Apps verändert werden, Bonusmaterial interessanter und interaktiver werden und die Verschmelzung mit dem Internet schon fast ein muss!

Ob diese Lösung wirklich ein Fernseher ist, oder aber nur eine Box wie bisher, das wird uns Apple im nächsten Jahr zeigen. Irgendwie mag ich noch nicht so recht dran glauben, dass die TV-Frage nur über eigene Fernseher gelöst werden soll. Mit einer guten, kleinen und kommunikativen Box könnte Apple viel schneller in alle Wohnungen weltweit gelangen als mit einem eigenen Fernseher. Das eine muss das andere ja nicht ausschliessen.

Fazit
Wie dem auch sei, ich freue mich auf ein neues spannendes Jahr, denn wie es scheint hat Apple viel vor und ich werde natürlich nahe am Puls bleiben. Ich hoffe mein kleiner Ausblick hat euch gefallen. Sehr gerne bin ich auch über eure Meinungen und Vermutungen gespannt. Ich freue mich auf eine spannende Diskussion.