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Swisscom iO greift iMessage, WhatsApp und Skype an!

Die App von Swisscom: iO

Am Montag hat die Swisscom zu einem Informationsabend die Blogger- und Social Network-Szene eingeladen. Vorgestellt wurde eine Kommunikations-App für iOS und Android mit dem Namen iO. Swisscom präsentiert damit eine direkte Konkurrenz zu WhatsApp, Skype und sogar SMS. Während die meisten Mobilfunkprovider das SMS-Geschäft an solche Apps verlieren und daher auch mal WhatsApp im Netz sperren, gibt sich der grösste Provider in der Schweiz siegessicher mit einer eigenen Lösung. Und der Plan könnte aufgehen.

Die offene Überlegung gefällt mir. Die App wird international beworben und ist ganz und gar nicht nur für eigene Kunden und den heimischen Markt gedacht, nein. Auch Kunden von Orange, Sunrise oder aus dem Ausland können iO benutzen. Und die Damen und Herren sollte wirklich einen Blick rein werfen. Im Endeffekt hat iOS die gleichen Funktionen wie iMessage, WhatsApp und Skype. Aber die App ist wesentlich schöner gemacht, passt übrigens voll ins kommende iOS 7 Design, und ist vor allem viel sicherer gemacht! Gerade WhatsApp hat immer wieder in Sachen Sicherheit zu kämpfen… bei iMessage habe ich nie verstanden, warum Apple nicht eine App für andere mobile Betriebssystem gemacht hat!

Die Swisscom bekämpft mit iO nicht nur den Messenger-Markt, sondern beschneidet sich auch in den Einnahmen der SMS. Macht das Sinn? Ich denke, SMS ist eine aussterbende Art der Kommunikation. Dessen ist sich auch die Swisscom bewusst und will den Kampf mit iO nun sogar anführen. Aber ganz verlumpen muss die Swisscom deswegen aber nicht. Zwar können keine SMS mehr verkauft werden, dafür aber Datenverkehr! Hier sollte man vorsichtig sein. Wer kein Infinity Abo hat, kann schnell hohe Kosten generieren, auch wenn Swisscom die Daten-Roamingpreise gesenkt hat. Zur Sicherheit bietet die Swisscom dann auch gleich entsprechenden Abos… Aber wer weiss, vielleicht folgt die Swisscom den europäischen Plänen die Roamingkosten in Europa ab Juli 2014 fallen zu lassen.

Die App hat aber auch noch ein Verbesserungspotential. Beispielsweise greift die App auf die Kontakte zu, man erkennt allerdings nicht, wer von den Kontakten die App verwendet. Andererseits kann man so sicher sein, das Swisscom keine Kontaktprofile anlegt um die Informationen bezüglich der App Verwendung weiterzugeben. Aber eine Liste mit den favorisierten Kontakten wäre sicher hilfreich!  Unter iOS 7 muss man das iPhone nach der Installation komplett Neustarten, was nicht gerade dem iOS App-Konzept übereinstimmt.

Aber man ist bereits daran die App weiterzuentwickeln. Funktionen wie Gruppenchat, eine iO-App für Tablets, Synchronisation der Konversation über verschiedene Geräte und Videoanrufe sollen im Frühherbst kommen. Damit wird das Schlachtfeld vergrössert und man kämpft offen auch gegen FaceTime, sofern es im Herbst nicht schon zu spät ist für diese wichtigen Funktionen… Hast du iO schon ausprobiert? Wie gefällt die die Lösung von Swisscom?

4 Tage iOS 5 – Ein erstes Fazit

Einmal mehr war ich blauäugig mutig genug um ein Betriebssystem in der Beta-Version auf mein produktives iPhone zu laden. Denn mit einem Developer-Account und dem darin zugehörig eingetragenen iPhone, kommt man jetzt schon in den Genuss das neue iOS 5 auszuprobieren. Die Installation ging flott von statten. Leider war es nicht möglich die erste Beta-Ausgabe von iOS 5 über ein Update auf das iPhone zu spielen, was mich dazu zwang die Software über einen Restore auf das iPhone zu bringen. Gemäss einer kleinen Recherche war ich nicht der einzige mit dem Problem.

Dafür konnte ich mir den Erst-Installationsprozess anschauen. Neu kann das iPhone ohne Anschluss an einen Computer in Betrieb genommen werden. Ähnlich wie beim Mac OS X, kommt eine Installationsroutine, welche einem hilft die ersten Einstellungen wie Sprache, Land, WLN, etc. einzurichten. Wie immer von Apple anschaulich umgesetzt und kinderleicht in der Bedienung.

iMessage
Die SMS, bzw. Nachrichten App wurde in iOS 5 weiter entwickelt. Neu erkennt das iPhone, auf welchen iOS Geräten die neue Version 5 installiert ist und somit iMessage-Kompatibel ist. Ist dem der Fall, wird keine SMS geschrieben, sondern eine iMessage Nachricht über’s Internet. Das spart Geld. Ähnlich wie bei WhatsApp sieht man dafür, wann die Nachricht gelesen wurde und ob jemand am zurück schreiben ist. Ob dass das Ende von WhatsApp ist mag ich bezweifeln. Denn iMessage ist wie schon FaceTime nur den Apple-Fans vorbehalten. Will man sich mit Freunden, welche ein Android Smartphone haben, austauschen ohne SMS zu versenden, dann muss man auf WhatsApp zurückgreifen. Hier würde Apple gut daran tun, wenn die Kommunikationsprotokolle geöffnet werden, ansonsten wird FaceTime nie gegen Skype ankommen und iMessage nie WhatsApp ablösen.

Kontakte
Eine kleine aber feine Änderung gibt es bei den Kontakten. Hier kann man nun noch weitere Kontaktmöglichkeiten bei den personen hinterlegen wie Twitter- und Facebook-Account und ähnliches. Nicht ganz unbedeutend in der heutigen Kommunikation.

Kamera
Endlich lässt sich die Kamera realtiv schnell aus dem gesperrten Homescreen anwählen. Leider dauert es immer noch einige Sekunden bis die Kamera dann für den Schnappschuss aufgestartet ist, aber immer hin der Zugriff zur App wurde vereinfacht. Auch der Auslöser über den Lautstärke-Knopf wurde endlich so umgesetzt, wie es andere Entwickler schon angedacht hatten.

Fotos
Endlich kann die App mehr als nur Bilder zeigen. Es können nun Alben erstellt, rote Augen korrigiert, die Farbkontraste verschlimmbessert und Bilder zugeschnitten werden. Auch die Verteilung der Bilder an Drucker, Twitter, Kontakten, etc. wurde ausgebaut.

Benachrichtigungen
Eine der Top-Neuerungen bei iOS 5 sind die neuen Benachrichtigungen. Endlich lassen sich die hässlichen PopUps umgehen mit einer kleinen aber feinen Notifikation am oberen Bildschirmrand. Streicht man von oben nach unten über den Bildschirm, öffnet sich das Benachrichtigungszentrum mit allen Benachrichtigungen. Über was man benachrichtigt werden möchte, kann man einstellen.
Man sich auch über den Eingang von neuen E-Mails benachrichtigen lassen. Hat man aber mehrere Mail-Accounts, kann man leider nicht wählen von welchen Accounts man benachrichtigt werden möchte oder nicht. Man kriegt alle Nachrichten oder keine. Schade.
Man hat auch die Möglichkeit, dass bei neuen Nachrichten der LED-Blitz ein paar mal blinkt, bzw. eben blitzt! Dieser ist aber sehr grell und wirkt auf mich eher störend als hilfreich, zumindest im dunkeln oder bei Dämmerung. Und wie schonend das für die Batterie ist, ist eine andere Frage.

Widgets in den Benachrichtigungen

Bisher kann man sich nur die Aktien und das Wetter als feste Widgets im Benachrichtigungszentrum anzeigen lassen. Es gibt aber schon erste Hinweise, dass sich das schon bald ändern könnte, bzw. das es Entwickler gestattet wird, eigene Widgets für die Apps zu entwickeln.

Abstürze?
Mir persönlich ist das iOS bisher nicht abgestürzt. Ganz andere Erfahrungen hat aber der Arbeitskollege Chris gemacht. Das iPhone war plötzlich komplett nicht mehr bedienbar, lediglich die Sprachsteuerung ging noch. Auch die beiden Knöpfe konnten nicht bedient werden, so dass auch kein Ausschalten oder neu starten möglich war. Irgendwie hat sich die Blockade dann aber wieder selber aufgelöst.
Mir selber sind lediglich einige Apps abgestürzt. Jedoch bei einem zweiten oder dritten Versuch haben diese dann Ihre Dienste verrichtet.

Akku?
Die Arbeitskollegen Chris und Pascal haben relativ schnell bemerkt, dass sich der Akku des iPhone 4 relativ schnell entleert. Tatsächlich haben das schon einige Entwickler rund um den Globus zu spüren bekommen. Wenn man das iPhone relativ stark nutzt, dann kann die Batterie in einem halben Tag so gut wie leer sein, was vorher höchstens am Ende des Tages der Fall war. Wie stark das mit den Benachrichtigungen zu tun hat, muss ich mir mal anschauen. Eventuell hilft es aber schon extrem, wenn ich mich über neue E-Mail-Eingänge nicht über das Benachrichtigungssystem anzeigen lassen. Hier muss Apple dringend nachbessern.

Fazit
Im grossen und ganzen bin ich bisher aber zufrieden. Interessant ist, wie viele abgelehnte und bestehende Apps „nachgeahmt“ und ins neue iOS übernommen wurden. Gerade auch die ganze Jailbreak-Szene wird anscheinend von Apple sehr genau beobachtet und die besten, bisher nicht offiziell nutzbaren, Funktionen und Apps einfach kopiert.
Einige Apps werden bis zum Herbst sicher noch angepasst werden müssen bezüglich der Kompatibilität und gerade das Akku-Problem beim iOS 5 muss noch dringend verbessert werden.

Welche Erfahrungen Habt Ihr gemacht, wer auch immer schon iOS 5 im Einsatz hat? Und wenn Ihr es noch nicht im Einsatz habt, welche Fragen beschäftigen Euch?

iPhone OS 4.0 im Test

Am Donnerstag hat Apple das kommende iPhone Betriebssystem 4 vorgestellt. Zu den Neuerungen gehören Dinge wie:

  • Multitasking
  • Eigener Home- und Lock-Screen
  • Apps in Ordner organisieren
  • Mail App mit gesammelten Posteingang
  • Foto App mit Sammungen nach Ereignisse, Orten und Gesichter
  • Verbessertes Keyboard (Umaute)
  • Gamer Netzwerk mit den Namen Game Center
  • Kamera App mit Zoomfunktion
  • Nachrichten App (SMS) mit Zeichenzahl-Anzeige
  • Werbenetzwerk iAd
  • iBooks App
  • Mehr Features für den Geschäftseinsatz

Zuerst wollte ich einfach einen Rückblick zu der Keynote schreiben und die einzelnen Neuerungen kommentieren. Ich war jetzt aber mutig doof blauäugig genug um die iPhone OS 4 Beta Version herunterzuladen und auf meinem iPhone 3GS zu installieren. So kann ich also auch schon ein paar Erfahrungen an Euch weitergeben.

Das wichtigste zuerst: Es handelt sich dabei um ein unfertiges Betriebssystem und sollte nicht bei Geräten installiert werden, welche produktiv verwendet werden. Das Betriebssystem ist noch unstabil, stürzt gelegentlich ab und eine ganze handvoll von Apps funktionieren so gut wie gar nicht auf iPhone OS 4.0! Hat man einmal auf 4.0 geupdated, dann gibt es kein zurück mehr!

Das Multitasking ist mir persönlich noch etwas fremd. Gestartete Apps können mit einem Doppelklick auf den Homebutton schnell wieder angeschaut/gestartet werden. Apps können in der Übersicht aber auch wieder aus dem Multitasking gelöscht werden.

Tatsächlich ist das neue Betriebssystem kein offensichtlicher Fortschritt. Dafür finden sich zahlreiche Neuerungen und Verbesserungen in kleinen Details. Wie beispielsweise die schnellere Wahl der Umlaute, die Zoomfunktion in der Kamera App, die Mail App mit einem Posteingang etc. Offensichtliche Apps wie Game Center und iBooks funktionieren, zumindest bei mir, noch nicht. Ebenfalls das iAd Werbesystem ist natürlich noch nicht im Einsatz.

Besonders langsam scheint das iPhone bei den 3G Modellen zu sein. Bei meinem iPhone 3GS läuft das OS eigentlich sehr rund und flüssig. Lediglich Apps wie die iApp vom Tagesanzeiger kommt gar nicht zum laufen und einige andere Apps stürzen bei einigen Aktionen einfach ab. Die Nachrichten App hat mir sämtliche SMS Nachrichten gelöscht und ich glaube wenn zu viele Programme im Multitasking laufen, stürzt das OS gerne ab…

Damit Ihr das Risiko nicht eingehen müsst, zeige ich Euch schon mal ein paar Screenshots:

Explodierendes iPhone verletzt Mann am Auge

Der französischer Sicherheitsmann war am Montag gerade dabei eine SMS zu lesen als es passierte. Unvermittelt ist sein erst drei Monate altes iPhone explodiert und ein herum fliegender Splitter traf den Mann direkt im Auge!

Verständlich das der Franzose überlegt, eine Klage gegen Apple einzureichen. Wie vermutet wird, hat sich die Lithium-Ionen-Batterie überhitzt. Es gab ja bereits aus anderen Länder ähnliche Berichte von explodierenden iPhones und iPods. Inzwischen fordert auch die EU-Kommission, dass der Hersteller Apple die Vorfälle genauer untersucht.

Apple selber versichert hingegen immer wieder, dass es sich dabei lediglich um unglückliche Einzelfälle handelt.

Nehmen die Vorfälle tatsächlich zu, oder stürzen sich die Medien einfach auf alles was mit dem iPhone zu tun hat, weil das die leser mehr interessiert als ein explodierendes Nokia Mobiltelefon? Was denkt Ihr?

(via)

Beta-Tester gesucht: XtraSMS 2.0

Erinnert Ihr Euch noch an das iPhone App XtraSMS und seinen Erschaffer Simon Wehrli? Genau dieser Herr hat inzwischen eine eigene Firma Ahrina gegründet und macht nichts mehr anderes als iPhone Apps für sich selber und Kunden herzustellen. Oder wie es auf der Website heisst:

Ahrina GmbH konzipiert und realisiert Softwareprojekte im Bereich Neue Medien. Wir haben uns auf die Entwicklung mobiler Applikationen insbesondere für die iPhone und Mac OS X Plattform spezialisiert.

Sein Programm XtraSMS soll nun aber total überarbeitet werden und in einer Version 2.0 veröffentlicht werden. Lassen wir den Entwickler gleich selber zum Wort kommen:

XtraSMS wird von Grund auf neu überarbeitet. Es benutzt die neuen Funktionen der iPhone 3.0 Software und kommt komplett im Apple Nachrichten (SMS) Look daher (mit guppiertem Posteingang und den Sprechblasen). In weiteren Schritten werden dann zusätzliche Funktionen der Xtra-Zone hinzugefügt, wie z.B. „Members treffen“, „Bilder tauschen“ und, je nach Stand der Dinge, MMS.

Simon sucht nun zum Zweck der Qualitätskontrolle Beta-Tester für XtraSMS 2.0. Damit man als Beta-Tester angenommen wird, muss man aber einige Kriterien erfüllen:

  • Sie sind bereits ein bestehender Kunde des Softwareproduktes, für welches Sie sich bewerben wollen.
  • Sie erklären sich dazu bereit, Fehler- und Erfolgsberichte an Ahrina GmbH zurückzumelden und stehen für Rückfragen zur Verfügung.
  • Sie sind in Besitz eines Testgerätes (iPhone oder iPod Touch)
  • Sie haben mindestens die Software Version 3.0 installiert.

Alles erfüllt? Prima, dann könnt Ihr Euch gleich hier bewerben: http://www.ahrina.com/software/beta/

iPhone 3.0.1 Update ist da!

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Nachdem gestern also die nicht gerade kleine Sicherheitslücke in der aktuellen iPhone Software an der Black Hat Veranstaltung präsentiert wurde, hat es Apple endlich, nach sehr langer Zeit, geschafft den entsprechenden Patch zu liefern.Wahrscheinlich hätten es die Herren in Cupertino gerne gesehen, wenn die Sicherheitslücke erst mit dem normalen Update auf Version 3.1 hätte behoben werden müssen.

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Das Update wieg gerade einmal 297,9MB und wird bei mir in diesen Minuten herunter gesaugt. Jetzt sind wir endlich vor der feindlichen Übernahme per SMS geschützt…

iPhone ist anfällig für Hijack-Attacken

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Die IT-Security-Forscher Charlie Miller und Colin Mulliner haben ein gefährliches Sicherheitsleck im iPhone entdeckt. Am Donnerstag, während der Cybersecurity-Konferenz Black Hat in Las Vegas, wollen die Experten die Hijack-Attacke vorführen.

Miller und Mulliner senden eine Serie von unsichtbaren SMS-Nachrichten die ein ausführbares Programm in den Speicher des betroffenen Geräts versteckt einschleusen sollen. Mit verherenden Auswirkungen:

Mithilfe dieser Software erhält der Angreifer daraufhin vollständigen Zugriff auf sämtliche Funktionen des Geräts, wie etwa telefonieren, Internet surfen oder fotografieren. Möglich macht dies ein Sicherheitsleck in der SMS-Software des iPhones, so die Forscher.

Der Nutzer selbst bekommt von diesem Angriff wenig mit, er erhält nur eine einzige SMS mit einem viereckigen Zeichen. Miller empfiehlt, das Gerät bei Erhalt einer solchen Nachricht umgehend auszuschalten, da ein Hacker ziemlich schnell Überhand über das Gerät gewinnen könnte.

Miller: „Das Problem ist wirklich ernst. Es bleibt einem wirklich nichts anderes über, als das Gerät abzuschalten“ und weiter „Jemand könnte damit ziemlich schnell die Kontrolle über jedes iPhone auf der Welt übernehmen.“

Gemäss den Aussagen der Sicherheitsexperten wurde Apple schon vor einiger Zeit über das Problem informiert, bisher wurde aber in Cupertino noch kein Ptch für die Hijack-Attacke veröffentlicht. Schade das man Apple mit der Veröffentlichung von Sicherheitsproblemen dazu zwingen muss, Sicherheitslücken zu stopfen!

(via pressetext)

Noch kein Tethering bei Swisscom

swisscom-tethering

Noch vor wenigen Tagen konnte ich die Frohe Botschaft mitteilen, dass die Swisscom nun doch ganz offiziell Tethering via iPhone zulassen wird. Damals wurde ein entsprechendes Update auf den 3. Juli in Aussicht gestellt. Seit gestern wurde der Text auf der Swisscom Website aber  geändert:

Tethering ist aktuell für Swisscom-Kunden noch nicht erhältlich. Die Bereitstellung der anbieterspezifischen Einstellungen, welche Tethering ermöglichen, wurde seitens Apple verschoben. Sobald Apple die Einstellungen bereit stellt, steht die Konfiguration den Kunden via iTunes kostenlos zur Verfügung.

Und tatsächlich könnte Apple für die Verzögerung schuld sein. Denn wie man erfahren konnte, hat der Sicherheitsspezialist Charlie Miller eine schwerwiegende Sicherheitslücke in der aktuellen iPhone 3.0 Software gefunden. Genauer gesagt soll die Nachrichten App, mit welcher man SMS und MMS versenden kann, betroffen sein. Dank einer speziellen Vereinbarung mit Apple, darf Miller aber keine genaueren Angaben zu der Lücke machen. Apple selber ist bereits mit Hochdruck an der Behebung der Sicherheitslücke dran und wird noch im Juli ein entsprechendes Update veröffentlichen. Vielleicht kommt die Behebung zeitlich mit anderen Verbesserungen in der Version 3.1. Es würde auf der Hand liegen, dass auch dann die anbieterspezifischen Einstellungen der Swisscom den Weg in iTunes finden werden…

Eigentlich spielt es auch gar keine Rolle wer nun schuld an der Verzögerung hat. Wir wünschen uns nur alle eine baldige und  offizielle Lösung!

Danke Salvatore für den Hinweis.

iPhone Wochenrückblick 7/09

Warum man das iPhone nicht jailbreaken soll!
Gemäss Apple sorgt der Jailbreak für Urheberrechtsverstösse, schadet potentiell der Funktionsweise des iPhones (Software, Hardware sowie Mobilfunknetz) und stellt eine Vertragsverletzung dar. Mehr dazu hier

Bilder vom neuen iPhone aufgetaucht
Es sind wieder einmal neue Fotos aufgetaucht, welche dir Rückseite des neuen iPhone zeigen wollen. Auf dem Foto ist die Rückseite in schwarz und matt. Meiner Meinung nach sieht das noch edel aus…

Klingeltöne für das iPhone
Wer schnell, einfach und ohne GarageBand einen eigenen Klingelton für das iPhone zuschneiden möchte, der kann sich gerne mal die Lösung Audiko anschauen.

Weltweite, kostenlose SMS-Schleuder
Mit mjoy lassen sich weltweit und unbeschränkt viele SMS versenden. Für den kostenlosen Dienst gibt es jetzt auch eine passende App im iTunes App Stores.

Emoji
Wer auf die japanischen Bilder in SMS-Nachrichten steht, der sollte sich mal Emoij Touch Dial anschauen. Wenn die App in den Einstellungen aktiviert wurde, hat man über die Tastatur den vollen Zugriff eine vielzahl von Emojis, verteilt über fünf Seiten!

Spreadsheet (Excel) via Google Docs auf dem iPhone bearbeiten
In einer neuen Version von Google Docs können nun Spreadsheet Dateien via iPhone bearbeitet werden. Ich hab das noch nicht getestet, aber ich stell mir das etwas umständlich vor…

Das iPhone wird in der Schweiz teurer

Klammheimlich haben Orange und Swisscom die Preise für das iPhone angehoben, wie die Netzwoche zu berichten weiss. Betroffen sind nur die Geräte welche ohne Abonnement über den Ladentisch gehen. So hat Orange die Preise bereits am 4. November angehoben auf 999 Franken für die 8GB-Version, bzw. 1199 für die 16GB-Ausgabe. Die Swisscom hat es jetzt dem Mitbewerber gleich getan und die Preise von 519 auf 799 Franken für das 8GB iPhone, bzw. von 619 auf 899 Franken für das 16GB iPhone erhöht. Dafür ist neu ein Prepaid-Guthaben von 100 Franken bei dem easy liberty uno Prepaid-Paket dabei. Und warum tut man das?

Laut Swisscom sah man sich gezwungen, die iPhone-Preise dem europäischen Durchschnitt anzupassen, um dem vermehrten Missbrauch des Angebots und dem Weiterverkauf der Swisscom-iPhones in Drittländern zu begegnen.

Auf was ich aber immer noch vergeblich warte ist, dass die Swisscom in ihre iPhone-Tarife noch ein paar Gesprächsminuten und SMS gratis beigeben. Von mir aus darf die Swisscom auch ein paar MB Datentransfer dafür weg nehmen.