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Album des Tages – Neue Musik per App entdecken.

Album des Tages

Bildquelle: PlaceIt

Die App „Album des Tages“ ist so einfach wie kaum etwas. Sony stellt nicht Geräte her wie den Walkman, Computer oder sonstige Abspielgeräte für Musik. Sony ist auch internationales Musiklabel und hat viele grosse Künstler unter Vertrag Simon & Garfunkel, Santana, Dixie Chicks, Bruce Springsteen, Johnny Cash, Kings of Leon, P!nk, Bob Dylan, Lauryn Hill, The Script, Usher, Rodriguez, Sade, Aerosmith, Alicia Keys und auch Schweizer Künstler wie Adrian Stern, Krokus und viele mehr. Mit der App Album des Tages will Sony uns deren Künstler und Alben schmackhaft machen. Täglich wird ein Album vorgestellt und bis zu 70% günstiger angeboten. Die Aktion gilt aber wirklich nur für den genannten Tag, danach ist es vorbei. Und es sprechen einige Punkte für die App von Sony:

  • Täglich neu: alle 24 Stunden wird ein neues Album zu einem vergünstigten Preis (bis zu 70% Rabatt) angeboten. Nach Ablauf der 24 Stunden ist das Album wieder zum Originalpreis erhältlich.
  • App-Inhalt: Die Benutzer können Künstlerbilder anschauen, Infos zum Album abrufen und Previews der Albumtracks anhören.
  • Community: Das aktuelle Angebot kann direkt an Freunde weiterempfohlen oder über soziale Netzwerke geteilt werden.
  • Einfache Bezahlung: Die Alben können direkt mit dem eigenen iTunes Account gekauft werden und befinden sich anschliessend in der persönlichen iTunes-Bibliothek.
  • Immer der/die Erste sein: Damit kein Schnäppchen verpasst wird, erhalten die Benutzer – falls gewünscht – täglich eine Push-Benachrichtigung mit dem aktuellen Angebot.
  • Vielfalt: Es werden unterschiedlichste Alben aus verschiedensten Genres und Epochen angeboten – so ist für jeden etwas dabei.

Adam Block, Präsident von Sony Music Legacy Recordings, ist überzeugt von der App:

Wir schätzen, dass die Fans ihre Musik heute auf eine vielfältige Art und Weise konsumieren und nutzen. Sony Music engagiert sich weiterhin dafür, dass sich das Kauferlebnis für Musikfans so einfach und angenehm wie möglich gestaltet – wo und wann immer sie wollen. Die „Album des Tages“ App bietet den Fans die einmalige Chance, jeden Tag ein Album eines Top-Künstlers zu entdecken und ihre Lieblingsmusik direkt aus der App herunterzuladen.

Wenn man an einem Album interessiert ist, kann man reinhören, sich weitere Informationen zum Album holen oder in den vergangenen Aktion herumblättern und so vielleicht neue, spannende Musik entdecken. Das Album wird dann bequem über den iTunes Account geladen. Was will man mehr, jeden Tag Musik, vergünstigt und die Möglichkeit Musik zu hören, welche man einfach so vielleicht nie entdeckt hätte. Oder wie entdeckt ihr neue Musik und neue Künstler?

Apple TV wird 2014 zur Spielkonsole.

AirPlay mit iPad und Apple TV

 

Schon im Oktober 2008 habe ich erkannt, dass die Apple TV ein grosses Potential als Spielkonsole hat. Dazu musste man nur den Erfolg der zahlreichen Game-Apps aus dem iOS App Store kombinieren mit der Möglichkeit der mobilen iOS Geräten und der Apple TV. Eine entscheidende Sache hat gefehlt: Echte Controller. Dieses Problem ist, wenn man den Patentanträgen und Spy-Fotos glauben darf, nun auch gelöst.

Einem Update der Apple TV mit entsprechenden optionalen Controller und der Möglichkeit auch komplexe Games über die Konsole auf den heimischen TV zu bringen, nichts mehr im Weg. Glaubt man der Gerüchteküche und einer angeblich gut unterrichteten Quelle, so soll Apple genau das im aktuellen Frühjahr auf den Markt bringen. Ich bin gespannt!

Was haltet ihr davon? Bleiben die Kisten von Microsoft und Sony in den Wohnzimmer, oder besteht eine echte Chance für Apple?

iOS und Android tragen Nintendo, PSP und Playstation Vita zu Grabe!

Mobile Gaming

Bildquelle: http://placeit.breezi.com

Vermutet hab ich es schon lange. Mobile Gaming über Smartphones setzt der Spiele-Branche zu. Vielleicht noch nicht den High-End-Gamer auf Xbox und Playstation, aber sicher den mobilen Systemen. Was Nintendo mit dem Gameboy damals erfolgreich eingeführt hat, hat nun Apple und Google weitergeführt und dabei Nintendo quasi aus dem markt geworfen…

Kürzlich hat der Spiele-Hersteller EA aus dem Nähkästchen geplaudert und gezeigt wo das Geld herkommt. Zur Verdeutlichung hier eine kleine Grafik:

Wo verdient EA Geld?

 

Um es gleich vorneweg zu nehmen, mit Mobile sind iOS, Android, Windows Mobile und Co. gemeint. Systeme wie Sony’s PlayStation Vita, Playstation Portable oder Nintendo’s 3DS gehören hier nicht dazu. Diese Einnahmen sind den jeweiligen Marken zugeordnet. Mobile, also Gaming über Smartphones und Tablets, hat dem grossen Spielkonzern im letzten Jahr Einnahmen von rund 339 Millionen US-Dollar eingebracht. Das vierfache alle Einnahmen von Nintendo-Systemen.

Mit dem Gaming verhält es sich ein bisschen wie mit dem fotografieren. Bekanntlich ist die beste Kamera diejenige, welche man dabei hat, das Smartphone. Mit dem Zeitvertreib von Spielen kann es ähnlich sein. Eine Ausnahme bilden hier aber die High-End-Gamer welche lieber mit viel Detailtreue und HD-Bilder ein tolles Spiel erleben wollen.

Was denkt ihr? Erleben wir hier das Ende von Nintendo? Kommt Mario doch noch auf iOS und Android, damit Nintendo wenigstens noch ein bisschen Geld verdient?

Samsung, Nokia und Sony kopieren Apple, Apple kopiert Sony und Braun, etc.

Sony Smartphone

Wahrscheinlich wegen dem berühmten und gefürchteten journalistischen Sommerloch sind die Rechtsstreits von Apple und Samsung gerade wieder einmal ein heisses Thema. In den verschiedensten Ländern decken sich die beiden Firmen mit Klagen dunVerkaufsverboten ein. Apple verlangt von Samsung kleine 2,5 Milliarden Dollar wegen diversen Patentverstössen. Insider wissen, dass Google selbst Samsung davor gewarnt haben soll, deren Tablet nicht so ähnlich wie das iPad zu gestalten und Samsung weisst darauf hin, dass Apple das iPhone-Design bei Sony abgeschaut hat. Es ist auch bekannt, dass sich Jonathan Ive, der Chef-Designer bei Apple, mehr als nur inspiriert hat bei den berühmten, alten Braun-Produkten…

Apple vs. Samsung

Erschwerend zum Ganzen kommt hinzu, dass Apple gerade ein wichtiges Patent gewonnen hat in Sachen Smartphone-Konzept, welches, sofern es eingefordert wird, Google Android zum erliegen bringen würde. Kein Wunder verlangt Google, dass Apple das Konzept für alle frei verfügbar machen soll…

iPhone Prototypen

Ich bin kein Rechtsanwalt und ich hab auch gar nicht nachgeforscht ob zuerst das Huhn oder das Ei da war… Das Problem ist, tatsächlich können mehrere Personen die gleiche Idee haben, oder die gleiche Inspirationsquelle um etwas besser/anders zu machen. Da helfen, wie wir aktuell miterleben, auch keine Patente.

Ich verstehe auch, warum Apple alle ähnlichen Produkt-Design einklagt. Es war von jeher das Konzept von Steve Jobs, dass die Produkte von Apple sich von der Masse abheben und das deren Produkte beim 0815-Käufer als Apple-Produkt erkennbar sind. Das ist aktuell nicht mehr der Fall. Bei gewissen Tablets muss man auch als IT-Mensch mehrmals hinschauen um zu erkennen ob es ein Samsung oder ein Apple Produkt ist. Um das geht es bei Apple eigentlich…

Doch wie soll das Problem gelöst werden? Sollen die Firmen die Forschungen aufgeben, weil eh alle Errungenschaften an alle zugänglich gemacht werden und man dann lieber das Geld und die Zeit spart und wartet bis ein anderer eine lukrative Idee hatte? Würde Google den Such-Algorithmus an Microsoft und Apple geben? Oder würden trotzdem alle Firmen forschen um schneller noch bessere Features der Kundschaft zugänglich machen zu können? Wäre das der Startschuss für neue Innovationen und einem gesunden Konkurrenz-Kampf?

Ich habe keine Antwort auf diese Fragen… Ich meine nur,  wenn jemand Zeit und Geld in Forschung und Design steckt, so sollte dieser das Recht haben, das Erforschte alleine anzuwenden, es zu lizenzieren oder allen frei zugänglich zu machen. Oder eben, alle verzichten auf Patente und jeder darf kopieren wie er will. Es würde aber die heutige Wirtschaft total umkrempeln und so mancher Konzern würde in den Konkurs gehen. Hunderttausende von Arbeitnehmer wären in kürzester Zeit arbeitslos und müssten sich umorientieren… Aber vielleicht wäre es das Wert? Ich weiss es nicht. Was meint ihr dazu?

Apple und Foxconn sorgen für Zugzwang bei Samsung und Co.

Tim Cook bei Foxconn

Apple gerät wegen den schlechten Arbeitsbedingungen beim Zulieferer Foxconn immer wieder in die Kritik. Die Medien nehmen das grosse, reichste und wertvollste Unternehmen natürlich gerne in Ziel und so verbreiten sich die Artikel über die Missstände bei Foxconn rasend schnell um die Welt.

Tim Cook, der CEO nach Steve Jobs, hat nun Gegensteuer gegeben und klärt offen und transparent auf, wer die Zulieferer sind und ging eine Zusammenarbeit mit der unabhängigen Organisation Fair Labor Association (FLA) ein. Die Organisation soll für Apple die Arbeitsbedingungen in den Foxconn Fabriken kontrollieren und zusammen mit Apple und Foxconn an den Verbesserungen arbeiten. Kürzlich wurde der erste Report veröffentlicht und tatsächlich gibt es noch Missstände. Namentlich wurden vor allen Verstösse gegen die Sicherheit und zu oft gegen die Arbeitszeiten. Sehr viele Arbeiter leisten immer noch zu viele Überstunden! Hier sorgt Apple nun dafür, dass die Überstunden abnehmen in dem man tausende von neuen Mitarbeiter einstellt. Auch Foxconn hat schon reagiert und die Arbeitszeiten heruntergeschraubt. Kaum war das bekannt, haben die Mitarbeiter mit Empörung reagiert! Sie verstehen nicht, warum man nun weniger arbeiten soll, schliesslich waren die Überstunden ein gutes Einkommen… Das zeigt einmal mehr den Konflikt zwischen dem Westen und dem Osten…

Ich bin aber überzeugt, dass wenn Apple, FLA und Foxconn einen guten Job machen, Arbeitsplätze bei Foxconn sehr, sehr begehrt werden. Weniger arbeiten, gleicher Verdienst, bessere Unterbringung und höhere Sicherheit-Standards. Andere Fabriken kommen so in den Zugzwang ebenfalls für bessere Arbeitsbedingungen zu sorgen. Das sagt auch der FLA Chef Auret van Heerden gegenüber Reuters:

Given that Foxconn and Apple have now decided to raise the bar… dramatically improved conditions for workers… other factories are going to start losing workers, workers are going to choose to go and work at Foxconn… you work less and you get the same money, and you get time to spend it. Other factories will have to raise their offer in order to attract and retain workers… Apple and Foxconn will set the bar that everyone else will have to meet. – FLA president, Auret van Heerden

Arbeitsbedingungen bei Foxconn werden nur für Apple-Linien kontrolliert
Die FLA hat zur Zeit nur ein Mandat von Apple um deren Fertigungslinien zu kontrollieren. Mit anderen Worten, zur zeit verbessern sich in erster Linie die Arbeitsbedingungen nur für Personen, welche in den Apple-Fertigungslinien arbeiten. Es bleibt zu hoffen, dass Foxconn von den Verbesserungen lernt und diese auch in die anderen Fertigungslinien überträgt, oder zumindest die anderen Foxconn-Kunden wie Dell, HP, Motorola, Nokia, Amazon, Microsoft und Sony Verantwortung übernehmen.

Samsung hätte es in der Hand es besser zu machen
Aussen vor bleibt der Smartphone Mitbewerber Samsung, denn der asiatische Konzern ist weniger auf Zulieferer angewiesen. Die meisten Arbeitsschritte werden in den eigenen Fabriken erledigt, da jedoch herrschen auch schlechte Arbeitsbedingungen und es gab auch schon Todesfälle. Eigentlich schade wenn man die direkten Angestellten nicht besser behandeln kann, wo es doch so viel einfacher wäre im selbigen Konzern für die Mitarbeiter zu sorgen…

Ich bin gespannt wie lange man die Mitbewerber unter Druck setzen muss, bis auch sie dafür sorgen, dass in deren Zulieferer-Ketten sichere und gerechte Arbeitsbedingungen durchgesetzt werden.

Das iPhone hat die (Smartphone)-Welt verändert!

Das iPhone ist nun schon mehr als vier Jahre alt. Es gehört bei vielen von uns zum Alltag. Teilweise können wir unseren Alltag ohne iPhone nur unter erschwerten Bedingungen meistern… Denn eines hat das iPhone getan, die Welt verändert. Darüber wurde letzte Woche drüben bei Cult of Mac berichtet und ich möchte gerne meine Sichtweise zu dem Thema einbringen und bin auch auf Eure Meinungen gespannt.

  1. Das iPhone hat die Touch-Revolution ausgelöst!
    Ja, Apple waren nicht die ersten mit einem Touchscreen, vermutlich aber die ersten mit einem Multi-Touchscreen. Zumindest wurde das Patent der Firma aus Cupertino zugesprochen. Nachdem den Mitbewerber das Lachen im Hals stecken geblieben ist, haben alle die Produktion umgestellt auf Touchscreen-Handys.
  2. Das iPhone hat die Software-Auslieferung verändert!
    Ohja! Früher gab es ein Handy. Ohne Software-Update. Wurde etwas verbessert, beispielsweise neben SMS nun auch noch die Funktion von MMS hinzugefügt, brauchte es ein neues Gerät. Ein Software-Update hätte damals die Gesellschaft vor eine neue Herausforderung gebracht. Zudem, gefiel es Nokia und Co. besser wegen jeder kleinen Verbesserung ein neues Gerät zu verkaufen. Inzwischen schwappt die Software Verteilung/Verkauf über Store auch auf den Computer über…
  3. Jeder kann Jailbreaken
    Der Jailbreak gehört zum iPhone. Apple hat versucht das Gerät an einen Provider im Land zu verkaufen und die Benutzer nur mit kontrollierten Apps zu beliefern. Der Plan ging nicht auf! Selbst Laien waren in der Lage Ihr iPhone zu jailbreaken und so mehr Funktionen und Möglichkeiten frei zu schalten.
  4. Das iPhone hat Musik auf das Mobiltelefon gebracht
    Sony hatte schon früh die Idee, dass der Walkman mit dem Handy abgelöst wird. Es gab relativ gute Player auf den Geräten, aber wie die Musik auf das Handy kam, darüber hat sich niemand ernsthaft Gedanken gemacht. Apple hat mit iTunes die Synchronisation zwischen Computer und iPhone vorgemacht und zusätzlich gleich den Store auch auf’s iPhone gegeben. So konnte man unterwegs von überall Musik einkaufen und sofort geniessen.
  5. Das iPhone hat die On-Screen-Tastatur-Revolution ausgelöst
    Vor dem iPhone war eine On-Screen-Tastatur lediglich in Science-Fiction-Filmen wie Raumschiff-Enterprise zu sehen. Niemand dachte daran den Schritt zu wagen, ausser Apple. Die Vorteile lagen auf der Hand. Nur ein Gerät für die ganze Welt. Programme können je nach dem unterschiedliche Bedienungselemente haben… Apple hat die Zukunft eingeläutet und in wenigen Jahren lachen wir über die normalen, engstirnigen Tastaturen welche sich nicht unseren Bedürfnissen anpassen!
  6. Das iPhone hat die Bewegungssensoren gebracht
    Mit den Bewegungssensoren können selbst heute noch die wenigsten Benutzer etwas anfangen. Bisher haben sich die Sensoren vor allem im Spiele-Bereich durchgesetzt. Damit lassen sich auf natürlich Art und Weise Fahrzeuge durch die digitale Welt bewegen. Aber auch Augmented Reality braucht die Sensoren. Hier werden wir in den kommenden Jahren noch vieles erleben…
  7. Das iPhone hat viele PC-Benutzer zu Mac-Benutzer gemacht
    Wie schon der iPod, hat auch das iPhone dazu geführt, dass viele PC-Benutzer die Einfachheit der Apple-Produkte erkannt haben und von Windows auf Mac OS X umgestiegen sind. Hätte ich den Wechsel nicht schon wegen dem iPod damals gemacht, das iPhone hätte mich vollends überzeugt.
  8. Das iPhone hat Mobile-Gaming revolutioniert
    Vor dem iPhone haben vor allem Nintendo und Sony den mobilen Game-Bereich beherrscht. Die Spiele hatten horrende Preise, eigentlich gleich wie bei den Konsolen. Dank dem iPhone und dem Apple Store gab es plötzlich tolle Spiele sofort zum Einkaufen, in super Qualität und zum kleinen Preis. Sony hatte zuerst gelacht und meinte nur, wer will den qualitative Spiele auf dem kleinen Monitor spielen… Inzwischen hat Sony aber auch ein Gamer-Handy veröffentlicht.

Apple hatte kaum eine der neuen Technologien erfunden. Dafür aber wurden Neuerungen elegant kombiniert und mit einer ausgeklügelten Software sehr bedienerfreundlich zugänglich gemacht. Egal ob man sich mit technischen Geräten auskennt oder nicht… So, und nun bin ich über Eure Erfahrungen und Meinungen gespannt.

Foxconn – Apple soll es richten

Foxconn

Schockiert hat Europa erfahren, dass es in diesem Jahr bisher elf Selbstmorde in einer chinesischen Fabrik des taiwanesischen Hersteller von Elektronik- und Computer-Teilen Foxconn gab. Für mich persönlich ist es immer wieder erschreckend und unbegreiflich wie aussichtslos eine Situation für einen Menschen sein muss, dass sich dieser das Leben nimmt.

Diese Vorfälle haben einmal mehr die Aufmerksamkeit der Amerikaner und Europäer nach China gelenkt. In China werden nicht einfach aus Spass günstige Teile für den Weltmarkt hergestellt. Die günstige Fertigung geht nur in dem man den Umweltschutz missachtet und die Arbeiter bis an die Grenzen des Machbaren ausnutzt. Bei Foxconn selber gibt es eine ganze Reihe von militärischen Regeln welche die Mitarbeiter einhalten müssen:

  • Alle Mitarbeiter leben auf dem Gelände der Firma und dürfen diese nur mit Bewilligung verlassen.
  • Am Arbeitsplatz darf nicht gesprochen werden.
  • Die Arbeiter dürfen nur nach einem bestimmten Plan auf die Toiletten.
  • Gearbeitet wird 12h am Tag und 6 Tage pro Woche.
  • Arbeiter müssen sich Beschimpfungen und Mobbing der Vorgesetzten gefallen lassen.

Dank der Medienpräsenz hat das Unternehmen reagiert, jedoch anders als gedacht. Das Foxconn-Management liess den Sklaven Mitarbeiter einen Vertrag zukommen, in dem sie sich schriftlich verpflichten müssen, keinen Selbstmord zu begehen. Weiter erlaubten sie mit ihrer Unterschrift dem Unternehmen, sie „zum eigenen Schutz und dem anderer“ in eine psychiatrische Klinik zu schicken, sollten sie in einer „anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung sein“. Also wurde einmal mehr militärisch reagiert.

Das Vorgehen war natürlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht. Denn dafür hat man sich etwas netteres überlegt: Eine Gehaltserhöhung von 20%! Mit mehr Geld sollen die Arbeiter eine positivere Lebenseinstellung gewinnen. Übrigens, das Gehalt beträgt aktuell rund 106 Euro pro Monat im Durchschnitt!

Das Unternehmen wird auch nicht müde darauf hinzuweisen, dass die Selbstmordrate in China ansonsten wesentlich höher ist. Normalerweise töten sich in China 13 Personen von 100’000 Einwohner. Somit liegt die Fabrik mit 300’000 bis 400’000 weit unter dem Schnitt. Übrigens, eine höhere Selbstmordrate hat unter anderem auch die Schweiz. Da töten sich rund 24 Personen pro 100’000 Einwohner im Jahr.

Apple soll es nun richten
Mir ist aufgefallen, dass die Medien in erster Linie immer Apple als Kunde von Foxconn nennen. Etwas vergessen geht die Tatsache, dass rund  75% aller Intel Produkte bei Foxconn hergestellt werden. Ebenso werden alle Rechner für die amerikanische Computerfirma Dell dort hergestellt und auch HP gehört zu den grossen Kunden. Weiter werden die Sony-PlayStations und Mobiltelefone namhafter Anbieter in den Werken gebaut. Und trotzdem hört man immer nur von einem iPhone-Boykott oder ähnlichem.

Ich persönlich nenne das, den Greenpeace-Effekt. Greenpeace hat die beliebte und medienwirksame Marke Apple auserkoren um auf die umweltschädlichen Bauteile in Computer hinzuweisen. Obwohl andere Hersteller wie Nintendo schlechtere Ergebnisse hatten, wurde immer auf Apple hingewiesen. Inzwischen hat Apple reagiert, die Computer umweltfreundlich gemacht und nutzt im Gegenzug nun jede Gelegenheit darauf hinzuweisen, wie grün die Computer doch sind.

Jetzt wird es an der Zeit, dass Apple auch in China aufräumt. Apple hätte nun die Chance dem Unternehmen eine neue Firmen-Philosophie aufzuzwingen im Umgang mit den Mitarbeiter. Natürlich könnte Apple dann wieder in der Werbung prahlen, dass die Computer nicht nur grün sind, sondern auch unter fairen Bedingungen geschaffen wurden! Doch wäre das nicht wieder eine Art von Diktatur, wenn Apple der Foxconn sagt, wie man mit den Mitarbeiter umzugehen hat?

Mein persönliches Fazit
Apple steht gerne im Mittelpunkt der medialen Berichterstattung und muss nun die Konsequenz daraus ziehen! Europa und Amerika hätten nun die Chance in China den Menschen etwas mehr Rechte zu geben. Ich hoffe inständig, dass die Firmen wie Apple, Dell, Intel, HP, Sony und Foxconn die Missstände selber aus der Welt schaffen bevor die Konsumenten mit Boykotten die Hersteller dazu zwingen müssen. Denn zuletzt verliert wieder die Bevölkerung von China wenn keine Aufträge mehr kommen… Die Mitarbeiter werden einfach entlassen.

Quellen:

Ist der iPod touch nur ein zu kleines iPad nano?

iPod touch

Gerade mit der Veröffentlichung des iPad kommt der kleine aber feine iPod touch einmal mehr unter Beschuss. Böse Zungen behaupten, der iPod touch ist lediglich ein zu kleines  iPad nano! Welche Zielgruppe hat denn nun der berührungsempfindliche Musik-Abspieler genau?

Tatsächlich hat es der iPod touch in der Schweiz sehr schwer. Schliesslich sind wir das Land mit der grössten iPhone Dichte weltweit. Dass heisst, beinahe jeder der als Zielgruppe für den iPod touch in Frage kommt hat bereits ein iPhone. Warum braucht es dann noch einen iPod touch? Eine berechtigte Frage! Aber für wen ist denn der iPod nun?

In der Schweiz könnten das beispielsweise Kinder sein. Der iPod touch ist in der schmallen 8GB Version wesentlich günstiger als ein iPhone und somit eine gute Spielkonsole für Kinder. Denn die anderen mobilen Spielkonsolen von Nintendo und Sony sind teurer, besonders die Spiele. Und gerade jüngere Kinder brauchen keine High-End Spiele sonder einfache, unterhaltsame und lustige Spiele. Die besten Spiele sind immer noch die Banalsten…

Gestern sind auch die ersten Bilder eines vermeintlichen iPod touch Prototypen aufgetaucht. Neu soll der iPod touch doch noch eine Kamera bekommen. Zudem soll es Modelle geben mit einer grösseren Festplatte, bzw. Speicher mit bis zu 64GB.

Neuer iPod touch mit Kamera

Wie denkt Ihr über den iPod touch? Total überflüssig, oder gibt es Anwendungsbereiche oder Zielgruppen für welche der iPod touch wirklich einen Sinn macht?

iPod shuffle in fünf grossartigen Farben

iPod shuffle

Der iPod shuffle hat mich seit der Veröffentlichung fasziniert. Da ist ganz schon viel Technik in dem kleinen Ding! Jeder der schon mal einen iPod shuffle in den Händen hielt wird mir hier zustimmen. Klar, Kritiker bemängeln, dass der iPod shuffle keinen Display hat, aber das braucht er auch gar nicht. Der Kleinste der iPod Familie ist dafür gemacht, seinen Besitzer beispielsweise beim Sport zu begleiten. So klein und leicht wie der Shuffle ist, stört er überhaupt nicht und hält sich dank der grosszügigen Klammer aus rostfreiem Stahl aber gut am T-Shirt fest, auch kopfüber.

Der komplette iPod wird nur dank dem Steuerungselement am Kopfhörerkabel bedient. Und interessiert man sich einmal welcher Song, Interpret oder Wiedergabeliste gerade abgespielt wird, dann liest der kleine iPod dank VoiceOver brav alles vor was man wissen möchte. Wem die Kopfhörer von Apple aber nicht zusagen, dem kann geholfen werden. Drittanbieter wie beispielsweise Sony, V-MODA, Klipsch und Scosche bieten Kopfhörer mit integrierten Steuerungselementen für den iPod shuffle an. Belkin und Scosche haben darüber hinaus Adapter im Angebot, um die Musik auf dem iPod shuffle auch mit eigenen Kopfhörern zu geniessen.

Per sofort ist der Kleine in den Farben Silber, Schwarz, Pink, Blau und Grün erhältlich. Die leichte Ausgabe beherbergt einen 2GB Speicher und ist für CHF 75.- zu haben. Das grosszügigere Modell kostet CHF 99.- und bietet Platz für satte 4GB Musik!

iPod touch Vs. PSP & Nintendo DS

iPod touch

Apple hat gestern den Mund ganz schön voll genommen… Zumindest wenn es darum geht den iPod touch als Spielkonsole zu vermarkten! Ohne Respekt vor den Mitbewerber Sony und Nintendo werden diese frontal angegriffen und gleich mit den Vorteilen des iPod touch bombardiert:

  • Spiele für die anderen mobilen Konsolen sind teuer
  • Es gibt nicht so viele Spiele für PSP (608) und Nintendo (3680) wie für iPod touch (21’170).
  • PSP und Nintendo haben kein Multi-Touch Steuerung welche unterschiedlich verwendet werden kann.
  • Die Mitbewerber haben keinen Online App Store

Meiner Meinung nach hat der iPod touch aber nicht nur Vorteile! Klar ist es wohl die kleinste und dünnste mobile Spielkonsole und es ist auch ganz nützlich wenn sich unterwegs noch schnell eines der über 21’000 Spiele herunter laden kann. Aber… Dank der Multi-Touch Funktion den bescheidenen Abmessungen des iPod touch ist der Bildschirm doch sehr klein. Gerade wenn ein Teil des Bildschirms noch als Eingabe verwendet wird.

Und dabei soll es noch nicht einmal die Idee von Apple gewesen sein den iPod touch als Gaming-Konsole zu vermarkten. Das behauptet zumindestens Steve Jobs gegenüber David Pogue in einem Interview:

“Originally, we weren’t exactly sure how to market the Touch. Was it an iPhone without the phone? Was it a pocket computer? What happened was, what customers told us was, they started to see it as a game machine,” he said. “We started to market it that way, and it just took off. And now what we really see is it’s the lowest-cost way to the App Store, and that’s the big draw. So what we were focused on is just reducing the price to $199 (CHF 259). We don’t need to add new stuff. We need to get the price down where everyone can afford it.”

Das war dann also auch der Grund weshalb der iPod touch keine Kamera bekommen hat. Apple wollte die Gaming-Konsole nicht mit Unnötigem belasten. Interessant, besonders weil Sony die PSP und Nintendo seine Nintendo DS mit zusätzlichen Kameras ausgerüstet hat für mehr Spass… Hat es Apple vielleicht einfach noch nicht geschafft die Kamera rechtzeitig einzubauen, oder wird die Kamera wirklich nie in den iPod touch eingebaut?