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Mit kooaba Zeitungsartikel offline erkennen und online lesen

Wer kooaba bereits kennt, der weiss das man damit eine menge Material wie DVD-, CD-, Game-Covers und Kino-Poster fotografieren kann und bekommt danach auf dem iPhone weiterführende Informationen dazu. Jetzt haben die Macher von kooaba der kleinen und kostenlosen Applikation noch eine Möglichkeit mehr beigebracht: Printartikel.

Das Schweizer Startup kooaba, ein Spinoff der ETH Zürich, will die neue Lösung an der TechCrunch50 präsentieren und erklärt die Lösung am besten in eigenen Worten:

Das Herausreissen und Aufbewahren von Seiten und die damit verbundene Schwierigkeit, entsprechende Artikel später in einem staubigen Papierstapel wieder zu finden, gehört der Vergangenheit an. Von jetzt an haben Benutzer von Smartphones die Möglichkeit, interessante Printartikel einfach über ein Foto mit der mobilen kooaba Applikation (derzeit für iPhone und Android verfügbar) zu sammeln.

Nachdem das Foto erstellt und übermittelt wurde, kommt kooaba’s Bilderkennungstechnologie ins Spiel: Sie erkennt den Artikel auf dem Foto des Nutzers und liefert eine digitale Version dieser Seite zurück. Die Seite wird zusätzlich zu seiner online Sammlung auf kooaba.com hinzugefügt. Im Unterschied zu einem Stapel Papier beansprucht die online Sammlung keinen physischen Platz, ist sauber organisiert und über Volltextsuche einfach durchsuchbar. Ausserdem bietet kooaba zusätzliche Funktionen an, wie das Bewerten und Empfehlen von Artikeln sowie Links zu zusätzlichen, digitalen Inhalten wie Bilder, Videos, Musik etc.

Kooaba versucht mit dieser Lösung den Printmedien die lästigen Tags zu ersparen. Denn dank der Bilderkennung müssen keine komplizierten Codes abgedruckt und mit Artikel in der Online-Präsenz verlinkt werden. Dank der Bilderkennung wird das bestehende Layouts einfach und schnell erkannt und zur interaktiven Präsenz geführt.

Also die ideale Lösung wenn man unterwegs einen Artikel in der Zeitung entdeckt, welchen man später weiterlesen, oder aufbewahren möchte. Fraglich ist noch welche Printmedien auf den Zug aufspringen und Ihre Layouts als PDF dem Bilderkennungsunternehmen zur Verfügung stellen.