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Schweizer iPad-Fans sind sauer auf Spediteur TNT

TNT Swisspost

Mit grosser Spannung haben tausende Schweizer iPad-Fans auf die Auslieferung des neuen Apple Produkts am Freitag 28.5.2010 gewartet. Doch aktuell gibt es immer noch Empänger welche auf den Speditions-Fahrer warten… Was ist passiert?

Am Mittwoch 26.5.2010 gab es erste Meldungen, dass einige iPad-Pakete bereits ausgeliefert werden. Was anfänglich für ein Scherz gehalte wurde, hat sich dann bewahrheitet. Auch am Donnerstag gab es Auslieferungen. Jedoch waren diese Vorfälle eher als Unfall einzustufen, denn eigentlich hätte die Auslieferung erst am Freitag 28. Mai 2010 beginnen dürfen. Von dem her haben einige iPad-Besteller davon profitiert, dass die Speditionen normalerweise sofort ausliefern was in die Lager kommt und nicht erst noch Tage lang in den Verteilerzentralen zurückbehalten werden müssen.

Dann war es soweit! Es war Freitag. Neben dem täglichen Auslieferungen musste TNT Swisspost einige tausend Pakete mehr ausliefern als üblich. In der Theorie musste der Spediteur all die Lieferungen zwischen 9 und 17 verteilen, wenn man der automatischen Bestellbestätigung von Apple glauben soll. Natürlich haben die Spediteure mehr Mitarbeiter aufgefordert für die aussergewöhnliche Lieferung, aber die Fahrzeugflotte kann ja wegen einem Tag nicht verdoppelt werden. Und so kam es wie es kommen musste. Aufgestachelt von der Lieferanzeige „28.5.2010“ erwarteten alle Schweizer Ihre Bestellung auch wirklich am Freitag entgegen nehmen zu können. Nüchtern betrachtet muss man sich aber eingestehen, dass das eine unmögliche Mission war!

TNT hat aber reagiert und den ungeduldigen Besteller angeboten, nach einem Anruf bei der Hotline, das Paket selber in einer der Verteilerzentralen abzuholen. Ebenfalls aussergewöhnlich war, dass selbst am Samstag und am Freitag tief in die Nacht Pakete ausgeliefert wurden. Und trotz Unverständnis von ungeduldigen Empfänger blieben die Mitarbeiter der Spedition ruhig und freundlich! Ein Beweis dafür, dass TNT sich wirklich Mühe gab!

Leider dürfen die Speditionen, auf geheiss von Apple, rund um die Auslieferungen keine offizielle Stellung nehmen und auch der Apfel-Konzern hüllt sich in Schweigen. Daher werden wir nie erfahren ob es überhaupt der Plan war wirklich alle Bestellungen an einem einzigen Tag auszuliefern!

Wie waren eigentlich die Erfahrungen bei unseren Nachbarn? Gab es ähnliche Probleme in Deutschland?

Fazit
Ich persönlich bin der Meinung, dass eine Vorbestellung nur sicher stellt, dass man ein Gerät der ersten Lieferungswelle erhält. Nicht aber das man es auch zwingend am ersten Tag in den Händen hält. Wer wirklich ganz sicher sein will, dass man das neue Spielzeug am allerersten Tag in den Händen halten darf, der sollte die Nacht vor einem Apple Store verbringen.

Pack den 24″ iMac unter den Arm

Via Facebook wurde ich von einem fleissigen ApfelBlog-Leser um Rat gefragt. Der Leser möchte gerne Umsteigen und sich einen Apple Computer kaufen, wobei er sich unschlüssig war ob ein iMac mit grossem Bildschirm die richtige Wahl ist, oder doch eher ein MacBook Pro mit einem Cinema Display. Die Frage wird mir in letzter zeit oft gestellt. Gerade die mobile Variante ist doch sehr verlockend, jedoch auch wesentlich teurer. Nach ein paar Nachrichten später haben wir dann herausgefunden, dass der Computer nur hin und wieder wirklich mobil gebraucht wird nämlich im Proberaum einer Band. Also würde ein iMac reichen, wenn man denn das grosse Gerät einigermassen bequem transportieren kann.

Nun was soll ich sagen, man kann! Denn wer sagt eigentlich, dass ein iMac mit einem 24 Zoll grossen Bildschirm nur zuhause herum stehen darf? Das muss sich auch die Firma iLugger gedacht haben und hat kurzerhand eine Tasche dafür entwickelt. Im Null Komma nichts ist der iMac sicher verpackt und kann transportiert werden:

Die Tasche kostet zwar zwischen 150 und 210 US Dollar, ist aber immer noch günstiger als ein MacBook Pro, welches nur selten unterwegs genutzt wird…