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MacBook Pro im März und aus Liquid Metal?

MacBook Pro Liquid Metal

Neben den Gerüchten rund um das iPhone 5, iPad 2 und iPad 3 broddeln auch die neuen MacBook Pro immer lauter… Zum einen heisst es, dass es im März soweit sein soll mit den neuen mobilen Rechner von Apple. Natürlich sind die neuen Modelle leichter, dünner, günstiger und haben eine bessere Batterielaufzeit. Es wird aber auch von einer Verspätungen gemunkelt, weil Intel die neuen Prozessoren Sandy Bridge Ende Januar zurückrufen musste… Worüber die meisten aber noch im unklaren sind ist die Frage, wird Apple nun mit Unibodys aus Liquid Metal auffahren?

Wir erinnern uns, die Liquid Metal Sache war bereits schon einmal Thema im ApfelBlog und hat unterschiedliche Reaktionen hervorgerufen. Zum einen würde man so einen dunklen Grauton hübsch finden. Zum anderen zweifelt man aber der Wirtschaftlichkeit des neuen Metals. Die aktuellen Beschreibungen auf Wikipedia weisen darauf hin, dass das Material selten und teuer ist. Normalerweise auch eher spröde…

MacBook Pro: Liquid Metal vs. Aluminium

Interessant ist aber die neue Intel Werbung. Darauf wird ein dunkles Notebook gezeigt welches einem MacBook nicht unähnlich sieht. Bloss, aktuell gibt es keine schwarzen MacBook von Apple, zumindest noch nicht. Einige halten das für ein Zeichen, dass Appe bald mit dunklen Liquid Metal MacBook Pro auffahren wird. Zumindest fand der Vektro-Grafiker Dario Crisafulli (hier sind noch mehr Arbeiten) das Thema so spannend, dass er gleich ein Mockup von dem MacBook Pro in Liquid Metal angefertigt hat. Das Bild macht nun aus Italien aus die Runde um die Welt und lässt viele Apple-Fan-Herzen höher schlagen…

So ein dunkles MacBook Pro wäre wirklich nett anzusehen. Vielleicht nicht ganz so dunkel, sonder eher in Anthrazit. Was denkt Ihr? Kommen die neuen Modelle dunkler daher als bisher und eventuell tatsächlich im neuen Liquid Metal? Oder werde es doch nur Änderungen an den inneren Werten sein?

Neuer Mac mini

Mac mini

Heute hat Apple hat einen komplett neu designten Mac mini in den Online Store gestellt. Der kleine Rechner doppelter Grafikleistung, einem neuen HDMI-Anschluss und einem neuen SD-Kartensteckplatz daher. Sehr sexy wirkt das kompakte Aluminiumgehäuse.

Philip Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple, freut sich einmal mehr über ein neues Produkt:

Der dünne, aus Aluminium gefertigte Mac mini packt grossartige Funktionalität, Vielseitigkeit und Nutzwert in ein elegantes, unglaublich kompaktes Design. Doppelte Grafikleistung, HDMI-Unterstützung und industrieführende Energieeffizienz – Kunden werden den neuen Mac mini lieben.

Nun kommt also auch der kleinste Desktop Rechner aus dem Hause Apple in einem Unibody-Gehäuse daher. Das kompakten Aluminiumgehäuse misst gerade einmal 19,5 auf 19,5cm bei einer Höhe von 3,5cm. Somit wurde die Gesamtgrösse des Systems um 20 Prozent reduziert!

Rückseite Mac mini

Dank dem neuen HDMI-Ausgang kann man den Mac mini an einen HD-Fernseher anschliessen und der neue SD-Kartensteckplatz ermöglicht die einfache Übertragung von Fotos und Videos von der Digitalkamera. Da stellt sich doch die Frage, wird mit dem neuen Mac mini die Apple TV überflüssig? Oder kommt da bald das schon viel zu lange erwartete Update?

Was bei mir negativ auffällt ist der Preis. Mit knapp CHF 999.- geht der kleine Rechner nicht mehr in die Kategorie Einsteiger-Rechner von Apple. Das ist dann doch schon ein happiger Preis für die Tatsache, dass noch kein Bildschirm dabei ist. Ebenfalls optional bleiben die Maus und Tastatur…

Der neue Mac mini wird ab sofort ausgeliefert und über den Apple Store, die Apple Retail Stores und den Apple Fachhandel verfügbar sein.

Apple und die Reparaturen

Bildquelle: Renato Mitra

Es soll ja hin und wieder vorkommen, dass mal ein iPhone auf den Boden knallt, ein iPod ins WC fällt, das MacBook zu lange dem Regen ausgesetzt war oder einfach ein Bildschirm den Geist auf gibt. Glücklich darf sich schätzen wer noch Garantie oder ein Apple Care Paket hat und der Aus- oder Unfall ohne eigenes Verschulden auftrat.

Neuerdings baut Apple ja seine Produkte so, dass man als Laye die Akkus gar nicht, oder nur mit technischem Abschluss in der Fachhochschule, selber auswechseln kann. Das hat zwar den Vorteil, dass Apple dafür etwas mehr Platz gewinnt und somit grössere und leistungsfähigere Akkus einbauen kann. Leider aber verlieren wir als Konsumenten die Möglichkeit bei Leistungsabfall, die Akkus selber auszutauschen. Das war beim iPhone immer schon so, bei den MacBooks seit den Unibody-Modellen und jetzt auch beim iPad. Allerdings ist das sympatische beim iPad, dass wenn etwas mit dem Akku nicht stimmt und man diesen austauschen möchte, dass man gleich ein komplett neues iPad bekommt. Allerdings nicht ganz kostenlos. Für den Umtausch-Service soll der Kunde 99 US-Dollar hinblättern. Die Inhalte sind nicht verloren, denn das komplette Profil ist ja via iTunes auf dem heimischen Rechner abgelegt und kann ohne Probleme auf das neue Gerät gespielt werden.

Wenn man mal so einen Tag im Apple Store verbringt, dann erlebt man wie Apple mit den Anfragen der verzweifelten Kundschaft umgeht. Ein Kunde kommt mit seinem iPhone, bei dem das Display nichts mehr anzeigt. Touchscreen funktioniert noch und das iPhone sieht nicht aus, als ob es einen Sturz hinter sich hat. Also wird das komplette Display kostenlos ersetzt in unter 20 Minuten, inklusive Smalltalk.

Ein andere Kundin kommt mit einem zersprungenen Display, was offensichtlich auf einen Sturz hinweist. Und auch die Feuchtigkeitsindikatoren sind rot, was bedeutet, dass das Gerät einen Wasserschaden erlitten hat. Apple offeriert der jungen Frau ein neues iPhone zum Preis von CHF 269.-! Im Verhältnis gesehen günstig für ein Eigenverschulden…

Es kann aber auch nicht so günstig ausgehen, wie Richard Gutjahr bei seiner Time Capsule erleben musste:

Was in Deutschland der MacLabor ist, kann in der Schweiz iReparatur sein, zumindest für das iPhone. Oder kennt Ihr noch andere Vertrauenswürdige Apple-Doktoren in und um die Schweiz? Was habt Ihr für Erfahrungen gemacht mit Reparaturen bei Apple?

(Danke Alex für Deine Erfahrungen aus dem Apple Store)