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MacBook Pro und die Adapter.

Es ist noch nicht lange her, da hat Apple die neuen MacBook Pro vorgestellt. Wie bereits beim MacBook verzichtet Apple auf gewisse Anschlüsse und setzt voll und ganze auf USB-C, bzw. Thunderbolt. Das verunsichert viele Anwender. Wer gerne ältere Peripherie an die neuen MacBook Pro anschliessen möchte muss daher auf einen von vielen Adapter zurück greifen. Es verunsichert nicht nur, man macht sich auch gerne darüber lustig.

Da bleibt für mich die Frage: Macht man sich zurecht über Apple lustig? Oder räumt Apple nur endlich auf mit dem Wildwuchs an teilweise veralteten und unnötigen Stecker und Schnittstellen? Bereits mit meinem MacBook Air habe ich nur einen Adapter benötigt, vom Display-Port zum HDMI für den Beamer. Aber selbst den Adapter hab ich kaum mehr benötigt dank WLAN-Beamer und anderen Lösungen wie AirPlay und Co.

Jahr für Jahr verlangt das Volk Innovationen von Apple und beklagt sich dann wenn Apple alte Standards in Frage stellt und neue, schnellere und bessere Lösungen bringt. Das haben wir bereits mehrmals beim iPhone beobachten können, jüngst beim MacBook Pro.

iPhone 7

Ich glaube, für Innovationen müssen Firmen wie Apple, Google und Co. nicht nur tolle Produkte bringen, sondern die Menschen müssen sich auch verändern in der Nutzung. Einigen fällt es leichter, andere können von alt eingesessenen Technologien nicht los lassen. Aber so war das schon immer. Von der Einführung der Bücher, die Veränderung vom Pferd auf den Zug, bzw. Automobil bis hin zu den Roboter… Nicht alle sind  können gleich mit Veränderungen umgehen.

In ein, zwei Jahren werden wir uns darüber lustig machen, dass man eigentlich viel zu lange diese alten Stecker verwenden musste… Oder seht ihr das anders?

Apple will den Kopfhörer-Anschluss killen? Vielleicht.

hat einen Ruf als Technologie-Killer und diesen versucht man auch heuer zu verteidigen mit dem Gerücht, dass man beim nächstjährigen 7 auf den 3,5 Millimeter--Klinken-Steckeranschluss verzichten will. Zwar handelt es sich nur um ein Gerücht, allerdings wäre es ein logischer Schritt! Denn bereits im Juni 2014 hat Apple im Mai-Programm die Möglichkeit für Kopfhörer mit mit -Anschluss geschaffen.

Will Apple den Kopfhörer-Anschluss abschaffen?

Bekanntlich hatte Apple noch nie Berührungsangst mit vermeintlichen Standards…

1998 hat Apple den G3 veröffentlicht. Mit einem damals neuartigen USB-Anschluss und einem CD-Rom-Laufwerk, aber ohne Floppy-Disc! Das führte zu einem Aufschrei! Apple musste verrückt sein! Jeder Computer braucht ein Floppy-Disc-Laufwerk! Dreizehn Jahre später hat Sony aufgegeben und die Floppy-Disc-Produktion offiziell eingestellt.

2010 erklärte Steve Jobs, dass niemand wirklich Flash braucht. Tatsächlich gibt es nur noch sehr wenige Werbemittel welche Flash einsetzen. Will man aber die wertvollen mobilen Benutzer abholen, sollte man ganz sicher auf alternative Methoden setzen weil iOS und OS X per se auf Adobe Flash verzichten

2010 verzichtet Apple auf das CD-Rom-Laufwerk im neuen Air. Man setzt ganz bewusst auf USB und das Internet. In Zukunft soll man Software nur noch über das Internet einkaufen und Apple sollte recht behalten. Es gibt keinen Grund mehr die Programme auf einer CD zu kaufen.

2012 wird der eigene 30-Pin-Connector mit dem neuen, schnelleren und besseren Lightning-Stecker ersetzt. Alle neuen iOS Geräte setzen ab sofort nur noch auf Lightning.

2015 setzt Apple mit dem neuen MacBook einen neuen Standard mit . Apple verzichtet auf weitere Anschlüsse und versetzt dem normalen USB-Anschluss einen ersten Stich. Das MacBook soll sich über Bluetooth mit anderen Geräten unterhalten…

Ich persönlich würde es allerdings sehr begrüssen, wenn Apple nicht mehr zu viel Kraft in den Lightning-Anschluss steckt, dafür USB-C nicht nur beim MacBook in Einsatz kommt, sondern auch bei den iOS-Geräten. Ein Stecker für richtig viele Daten und Strom. Egal ob MacBook, iPhone, oder sonst was… Davon träume ich! Und wovon träumt ihr so…?

Magic Keyboard, Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2 bringt Force Touch auf den Desktop.

Apple hat heute ein neues Line-Up von drahtlosem Zubehör vorgestellt, darunter ein neues Magic Keyboard, Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2.

Magic Keyboard, Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2

Die neuen Magic Keyboard, Magic Mouse 2 und Magic Trackpad 2 sollen komfortabler, leistungsfähiger und umweltfreundlicher sein. Letzteres wird erreicht mit integrierten, wiederaufladbaren Lithium-Ionen-Batterien für alle drei Zubehör-Geräte. Das beseitigt endlich die Notwendigkeit für Einwegbatterien!

Magic Keyboard

Das neue Magic Keyboard bietet eine vollwertige Tastatur in einem schlanken, neuen Design, welches bis zu 13 Prozent weniger Platz auf dem Schreibtisch benötigt. Die neue Scherenmechanik in den Tasten kennen wir ja bereits aus dem neuen MacBook und da hat mich die Tastatur von der ersten Benutzung an überzeugt! Magic Keyboard ist ab heute für CHF 109.- verfügbar.

Magic Mouse 2

Die neue Magic Mouse 2 ist leichter, robuster und verfügt über ein optimiertes Design der Unterseite für sanfteres Gleiten. Magic Mouse 2 ist ab heute für CHF 89.- erhältlich.

Magic Trackpad 2

Das neue Magic Trackpad 2 bietet eine 29 Prozent grössere Oberfläche und bringt zum ersten Mal Force Touch auf den Desktop. Force Touch ermöglicht eine Reihe neuer Wege mit dem Mac zu interagieren, darunter Force Klick, um schnell ein Wort nachzuschlagen, eine Datei oder Karten von einer Adresse aus als Vorschau anzusehen. Die neuen Magic-Geräte koppeln sich augenblicklich mit dem Mac, sobald sie über das Lightning-USB-Ladekabel verbunden werden und halten einen Monat oder länger mit einer vollen Ladung. Das Magic Trackpad 2 ist ab heute für CHF 149.- verfügbar.

 

Mein Fazit

Ich musste einfach das neue Magic Trackpad 2 und das Magic Keyboard bestellen. Spätestens seit es das Trackpad gibt, verzichte sogar auf die Magic Mouse. Das alte Trackpad war ja bereits sehr präzise in der Handhabung und nun bin ich sehr gespannt, wie sich Force Touch am Mac anfühlt. Wieso es allerdings kein 3D Touch geworden ist, sondern „nur“ Force Touch, das ist mir ein Rätsel. Ebenfalls etwas unverständlich für mich ist, dass die Geräte über ein Lightning-USB-Ladekabel geladen werden und nicht gleich über USB-C… Früher oder später wird wohl auch das iPhone, iPad und Co. über USB-C geladen, da könnten die Eingabegeräte für den Mac doch gleich den Anfang machen.

MacBook – Mein erster Eindruck

MacBook 2015

 

Am vergangenen Dienstag durfte ich Apple Schweiz besuchen um mir von den eingeflogenen Apple Experten das neue MacBook vorstellen zu lassen. Alle drei Modelle in Silber, Space Gray und Gold waren vorhanden. Man kennt ja bereits die Masse vom neuen MacBook aus der Keynote und von der Website: Nur 0,35 bis 1,31 cm hoch, 28,05 cm breit und 19,65 cm tief bei einem Gesamtgewicht von 0,92 kg! Weniger als ein Kilo und das merkt man Freund! Das MacBook Air daneben im Vergleich wirkt ein klobiges Teil! Was sofort auffällt, dank den enorm kleinen Abmessungen liegt es einfach nicht mehr drinnen das Apfel-Logo von Apple auf der Rückseite des Bildschirms zu beleuchten. Schade, aber so glänzend fällt das Logo auch auf, bloss nicht mehr im dunkeln wie beispielsweise in Clubs.

Aber das kleine, etwas kleiner als ein A4-Blatt, und sehr leichte, nur doppelt so schwer wie ein iPad Air 2, MacBook schreit förmlich danach immer mitgenommen zu werden. So muss man gar nicht mehr überlegen, soll ich das MacBook mitnehmen? Brauch ich es oder schleppe ich es vergebens mit? Egal, das neue MacBook ist so dünn, klein und leicht, dass packt man einfach ein!

Die Tasten ganz nah!

Ich hab ja bereits darüber berichtet, dass Apple eine komplett neue Tastatur entwickelt hat mit dem Butterfly-Effekt. Diese neue Technologie ermöglicht es, dass die Tasten gleichmässig absenken und der Weg des Anschlags enorm verkürzt wird. Es ist beinahe so, als würde man auf einem Touchscreen schreiben. Nur ganz leicht und kurz halten die Tasten gegen den Fingerdruck. Was auch auffällt, die Tastatur wurde über die ganze Breite des MacBook ausgelegt mit grösseren Tasten. Der Platz wurde optimal ausgenutzt. Und obwohl alles viel dünner ist, leuchten die Tasten dennoch.

Das neue Force Touch Trackpad

Apple hat auch das Trackpad neu entwickelt und nennt es Force Touch Trackpad. Mit dem neuen Trackpad ist nicht nur die Zeigersteuerung präziser geworden, sondern reagiert unterschiedlich je nach Druckempfindlichkeit. So kann man beispielsweise bei einem Video das abgespielt wird leicht auf das Force Touch Trackpad drücken und es wird etwas schneller abgespielt. Je fester man auf das Trackpad presst, desto schnell wird der Film vor gespult. Oder mit dem Finger auf dem Trackpad zeichnen… Je fester man drückt, desto dicker wird der Strich. Es braucht einen Moment bis man sich an die neuen Möglichkeiten gewöhnt hat.

Batterie und Rechenpower

Beim neuen MacBook wurde der kleinste Platz ausgenutzt um eine Batterie zu platzieren. Das hat es möglich gemacht, dass das MacBook gute 9 Stunden ohne Steckdose auskommt. Ziemlich gut für ein so dünnes und kleines Notebook. Von der Rechenleistung her kann man es mit einem kleinen 21,5″ iMac vergleichen. Gut, aber nicht unbedingt dafür gemacht grosse Filme zu rendern. Für Internet-Arbeiter wie mich aber sicher sehr gut!

Die Sache mit dem USB-C-Anschluss

Es ist ja bereits bekannt, dass MacBook hat nur zwei Anschlüsse! Einen Kopfhöreranschluss und einen USB-C-Anschluss. In erster Linie ist dieser Anschluss zum aufladen, aber auch für die Übertragung von Daten (bis zu 5 Gbit/s). Wer das MacBook aufladen will und zusätzlich über USB auf ein Peripheriegerät wie Drucker, Datenspeicher, etc. zugreifen möchte, für den gibt es zusätzliche Adapter. Einmal nur von USB-C auf USB-A, aber auch mehrfach Adapter von USB-C auf  VGA-Ausgabe oder HDMI-Videoausgabe ist möglich. Grundsätzlich geht Apple davon aus, dass das MacBook ein mobiles Arbeitsgerät ist, mit dem man unterwegs arbeitet wo man selten mit externen Festplatten oder Drucker arbeitet. Kommt dazu, dass die meisten Geräte heute über kabellose Kommunikation mittels WLAN oder Bluetooth erreichbar sind. Und ganz ehrlich, auch beim MacBook Air hab ich bisher höchstens den USB-Anschluss für die DJ-Konsole benötigt.

Mehr USB-C bei Apple?

Eine Frage brannte mir unter den Fingern: „Wird USB-C der neue Standard bei mobilen Apple Computer? Dürfen wir bald mit einem MacBook Pro mit USB-C rechnen?“… Aber wie immer werden solche Fragen freundlich aber bestimmt mit einem „Apple gibt, wie immer, keine Auskunft über zukünftige Entwicklungen oder Produkte“ beantwortet. Meinte dann aber, dass es doch toll wäre wenn man das MacBook, iPad und iPhone alle mit dem selben USB-C-Kabelladen könnte. Der Apple Experte meinte lediglich, dass das eine interessante Idee sei und die Geräte tatsächlich soviel Strom über das Kabel abholen würden wie sie benötigen. Es spielt also keine Rolle mit wie viel Watt der Strom kommt. Nun, eine Antwort gab es natürlich keine, aber der Verdacht liegt nahe, dass USB-C bald in weiteren Apple Produkten gefunden werden könnte.

Mein erstes Fazit zum neuen MacBook

Ich finde das neue MacBook ideal für digitale Nomaden! Die Batterie-Laufzeit ist fair für das kleine Gerät und dem Retina Display. Aber eine Warnung will ich euch mit auf den Weg geben: Wenn ihr das neue MacBook nicht kaufen wollt, dann schaut es euch nie an! Haltet es nicht in den Händen und benutzt auf gar keinen Fall die Tastatur und das neue Trackpad! Wenn ihr es doch tut, dann wollt ihr das neue MacBook unbedingt haben!

Das neue MacBook.

MacBook

 

Apple hat gestern ein neues MacBook vorgestellt und will damit bei den Notebook einen Schritt weitergehen als die Mitbewerber. Zugegeben, ein gewagter aber nicht ganz absurder Schritt: Das Ende der Kabel. Naja, fast…

Apple hat das wohl dünnste Notebook der Welt vorgestellt mit dem neuen MacBook. An der dicksten Stelle ist das MacBook gerade einmal 13,2 Millimeter hoch. Wiegen tut der neueste Wurf von Apple knapp 900 Gramm! Ein Leichtgewicht mit einem 12-Zoll Retina Display und einer doch beachtlichen Batterie-Laufzeit. Rund 10 Stunden am Stück kann man Filme aus der iTunes Movie Bibliothek konsumieren.

Damit aber ein MacBook mit so geringen Abmessungen möglich ist, musste bewährtes hinterfragt und neu erfunden, bzw. modifiziert werden. Mehr dazu gibt es im Video:

 

Fertig Kabel

Wirklich mutig ist aber der Schritt, nur noch einen Anschluss im MacBook zu verbauen. Nein, kein Thunderbolt-Anschluss, sondern USB-C! Dieser Schritt erstaunt. Apple öffnet sich hier und verzichtet auf den eigenen Thunderbolt-Anschluss und gibt damit wieder allen möglichen Hersteller die Möglichkeit mitzumischen, ohne spezielle Apple-Thunderbolt-Lizenz. Allerdings, Apple hat am USB-C Standard ebenfalls mitgearbeitet.

Über den einen Anschluss kann man so einiges machen:

Dank dem weglassen von weiteren Schnittstellen hat sich Apple nicht nur Freunde gemacht. Im Gegenteil. Im Internet wirft man Apple vor, dass man nun teure Peripherie einkaufen muss um beispielsweise über Bluetooth zu drucken, Musik zu hören, etc. Zusätzlich braucht man Adapter um den Zugang zum USB-C Anschluss, welche separat eingekauft werden müssen. Jedoch ist der Vorteil, dass auch Dritthersteller Adapter auf USB-C anbieten können. Zudem, früher oder später muss der alte USB-Standard abgelöst werden!

MacBook Gold

 

Das neue MacBook gibt es in Silber, Gold und Spacegrau. Gleich wie iPhone, iPad und Apple Watch.

Was denkt ihr? War Apple zu radikal mit dem weglassen der Schnittstellen?  Ist es noch zu früh für nur Bluetooth oder hat Apple damit die kabellose Zeit eingeläutet? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.