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Apple fühlt sich nicht mehr so sicher vor Viren

Mac und die Viren

Apple fühlt sich nicht mehr so sicher vor Viren. So zumindest könnte man den folgenden Schritt erklären… Auf der OS X Seite der Apple US-Website. Gemäss einem Bericht von PC World hat Apple ein paar kleine Text-Passagen angepasst. Wo es früher noch hiess „It doesn’t get PC viruses“ steht heute noch:

„It’s built to be safe.“

Oder „Safeguard your data. By Doing Nothing,“ wurde ersetzt mit einem einfachen schlichten:

„Safety. Built right in.“

Zumindest in der Schweiz wurden diese Texte noch nicht angepasst. Hier spricht man noch von „Er ist nicht anfällig auf PC-Viren“ und „PC-Viren? Fehlanzeige.“ Tatsache ist, dass das Apple Betriebssystem längst nicht mehr so sicher ist wie es mal war. Dank Sicherheitslücken, wie beispielsweise in Java, konnten vor ein paar Monaten bis zu 670’000 Computer, grösstenteils Mac Computer, vom Flashback Botnet infiziert werden. Apple hat reagiert und den Umgang mit Java verbessert. Braucht man Java längere Zeit nicht, so wird es deaktiviert.

Mac OS X Sicherheit

Der iMac, der Mac mini, das MacBook Pro und Co., kann immer noch davon profitieren, dass es kaum Viren-Entwickler gibt, welche sich an das Apple Betriebssystem wagen. Warum auch immer. Zumindest in der Schweiz wäre die Verbreitung sicher nicht soooo schlecht. Wenn man aber den Mac so eingerichtet hat, dass nicht mal eben neue Programme installiert werden können, man also den Mac ohne Administratorenrechte nutzt, kann man sich schon viel leid ersparen. Noch weiter geht das neue Betriebssystem Mountain Lion. Dort kann man einstellen, dass nur Programme installiert werden dürfen, welche aus dem Mac App Store geladen werden, oder zumindest der Entwickler von Apple verifiziert wurde. Wer es sich zutraut, darf natürlich weiterhin alles installieren was er so aus dem Internet lädt. Es lohnt sich aber bei Downloads und komischen Websites und Mails zweimal hinzuschauen. Auch so kann man sich ganz einfach schon viel Ärger ersparen.

Wie ist es bei euch? Habt ihr ein Anti-Viren-Programm für Mac installiert? Oder vertraut ihr eurem Instinkt? Reicht es heut noch „nur“ nachzudenken vor dem Klick, oder muss man sich mit Technologie schützen?

(via TUAW)

Kaspersky will den Mac vor Viren schützen

Kaspersky Anti Virus für Mac

Die Virenjäger von Kaspersky waren so nett und haben mit einen grünen, knackigen Apfel geschickt. Natürlich nicht ohne Absicht.

Wir erinnern uns, in einem Interview gegenüber dem Spiegel Online meinte Jewgenij Walentinowitsch “Eugene” Kaspersky, Gründer und Chef von Kaspersky, auf die Frage warum denn Apple-Rechner sicherer seien:

Nur, weil sie von den Cyber-Kriminellen bisher kaum beachtet wurden. Aber das kann sich ändern. Denn wenn sich kriminelle Programmierer erst einmal auf Apple- oder Linux-Nutzer stürzen, könnten die zur leichten Beute werden. Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und Windows-Nutzer wissen, dass man eine Rüstung tragen sollte. Apple-Nutzer tragen stattdessen Hawaii-Hemden.

Jetzt, so findet Kaspersky, ist es Zeit das auch die Apple Computer geschützt werden. Natürlich mit einer Lösung aus dem Hause Kaspersky. Wie genau der Schutz funktioniert, dass will Kaspersky an einer Pressekonferenz erklären. Trotz der netten Einladung ist es mir leider nicht möglich dafür extra am 7. Oktober 2009 nach München zu fliegen. Ich bin im Oktober bereits in Spanien, Frankreich und Niederlande. Da ist einfach kein Platz mehr für Deutschland… Ich bin mir aber sicher, dass andere Blogger-Kollegen aus Deutschland ausführlich über diese neue Lösung berichten werden.

Ein Versuch aus Macs Botnet-Zombies zu machen

Wie Inside-IT berichtet, finden sich in den Tauschbörsen bereits zwei Trojaner, welche versuchen aus den infizierten Macs sogenannte Botnet-Zombies zu machen. Die Raubkopien von iWork und Photoshop CS4 enthalten einen Trojaner namens „OSX.Trojan.iServices“ in den Varianten A und B.

Bei Symantec bezeichnet man den Fund als „ersten, wirklichen Versuch, ein Mac-Botnet zu etablieren“. Ganz neu ist die Sache nicht, denn nicht nur Pete Yordell hat bereits darüber berichtet, auch hier im ApfelBlog habe ich darauf hingewiesen.

Wie immer gilt, vor dem download aus Tauschbörsen oder unbekannten Websites zuerst den Kopf einschalten… Denn mit BRAIN 1.0, gemäss MacMacken, kann man schon eine ganze Menge Viren und Trojaner umgehen in dem man nicht jeder Quelle vertraut und alles runter lädt. Wer dann noch einen Tick sicherer gehen will, der kann sich auch noch eine Anti-Virus-Software installieren.

Auch beim Tagesanzeiger war das Thema Mac und Virus gestern das Thema. Der Redaktor hat ebenfalls festgestellt, dass es vermehrt zu Sicherheitswarnung kommt, und dass es schon eine ganze had voll Anti-Viren Software für Mac OS X gibt:

Zwar ist der Aufwand zur Entwicklung eines Virus, der massiven Schaden unter Unix-basierten Systemen wie Mac OS X oder auch Linux anrichtet, immer noch riesig. Möglich ist es dennoch. Und mit dem steigenden Marktanteil von Mac OS X unter den installierten Systemen wird die Plattform auch interessant für die Virenprogrammentwickler.

Der Werbe-Artikel beschränkt sich dann aber auf nur ein Produkt zur Absicherung des Mac-Computers.

4 neue Get a Mac Werbespots

Apple hat gleich vier neue Werbespots veröffentlicht:

Legal Copy
PC erzählt, wie einfach er doch zu bedienen ist. Seine Aussagen werden dann aber gleich von kleingedruckten Hinweisen konkretisiert. Übrigens, wer wissen will was genau im Kleingedruckten steht, Alex von Clockwork Orange hat sich die Mühe gemacht und den Text zur Verfügung gestellt.


Biohazard Suit

Klar, hier werden wieder einmal der PC uns seine anfälligkeit auf Viren auf die Schippe genommen.


Stacks

Dank der Gesichtserkennung in iPhoto von iLife ’09 findet man Personen mit dem Mac wesentlich schneller als unter Windows.


Time Traveler

PC will, mit Hilfe einer Zeitmaschine, wissen ob die PCs in der Zukunft mit den selben Problemen zu kämpfen haben wie heute.

Zwei Mac-Trojaner treiben ihr Unwesen

Wer dachte, es gibt keine Trojaner bei Mac-Computer der hat sich geirrt. Auch bei Mac gilt: Nicht jeden Quatsch aus dem Internet laden! So zum Beispiel ist aktuell der Trojaner mit dem komplizierten Namen OSX.Lamzev.A unterwegs.

Der Trojaner ist gemäss dem Mac-Sicherheitsspezialist Intego aber nur bedingt gefährlich. Denn bevor der Trojaner seine volle Funktionalitäten entfalten kann muss der Benutzer das infizierte Programm aus dem Internet laden, installieren und starten. Ist das Programm am laufen, muss der User auch noch von Hand den Port 1024 öffnen. Spätestens da müssten alle Alarmglocken erklingen!

Doch auch für Mac gibt es durchaus böswilligere Trojaner wie beispielsweise den OSX.RSPlug.D Trojaner. Dieser befindet sich vor allem auf pornografischen Websites und erscheint als Fehlermeldung “Video ActiveX Object Error” und “Browser cannot play this video file.” wenn die infizierte Seite besucht. Wenn man nun den vorgekaulten Fehler beheben möchte und das fehlende „Video ActiveX Object” als cleanlive.dmg runterlädt, dann kann sich, je nach Computer-Einstellungen, der Trojaner gleich selber installieren und mit seiner Arbeit los legen.

Auch hier nützt eine entsprechende Sicherheit-Software nur so gut, wie die Definitionen aktualisiert sind. Immerhin hat Intego nur wenige Stunden nach dem Entdecken des Trojaners einen Schutz angeboten. Man kann sich aber schon viel Ärger ersparen, wenn man nicht gleich alles runterlädt. Und wenn man sich bewusst auf zwiespältigen Seiten aufhält, dann könnte sich eine kleine Investition in eine Sicherheit-Software wie Intego vielleicht lohnen. Ganz nach dem Motto: Safer Surf!

(via)

Erster Mac-Virus entdeckt!

Es musste ja soweit kommen. Die Beliebtheit der einfachen und sicheren Mac-Computer rufen früher oder später auch die Bösewichte und Hacker auf den Plan. Nun ist es soweit! Ein sehr aggressiver Virus verbreitet sich ziemlich schnell unter den Mac-Computer. Seit also vorsichtig bei Euren Downloads!

Hier ein Beispiel, dokumentiert per YouTube, was der Virus so alles anrichten kann:

Viren-Scanner für das iPhone

MacAfeeMillionen von iPhones sind bereits verkauft. Gerüchten zufolge hat Apple nun etwa 25 Millionen vom überarbeiteten iPhone bei seinen Hersteller bestellt. Da kommen wir doch langsam in eine interessante Grösse, in der es sich für Hacker lohnt um etwas schadhaften Code für das iPhone zu erstellen. Die Gefahr lauert in Web-Applikationen, die der User dann mit dem Safari-Browser nutzen kann. Hier sieht McAfee die Gefahr, dass normale oder gehackte Internetseiten auch schadhaften Code enthalten können. Vor kurzem haben Hacker es geschafft, mit einer präparierten Webseite persönliche Informationen vom iPhone eines Opfers auszuspionieren. Sie konnten sogar teilweise die Kontrolle über das Handy gewinnen.

Aber McAfee kommt den vorsichtigen und ängstlichen iPhone-Besitzer bereits zur Hilfe! In der Source (http://ipkg.mcafeemobile.com/) findet sich der erste echte Viren-Scanner für das iPhone. Die aktuelle Version 1.0a08 soll unter den Firmware Versionen 1.1.1 bis 1.1.4 laufen. Das Ganze ist aber noch im Beta Stadion Stadium und darf nur auf eigene Gefahr benutzt, bzw. probiert werden.

MacAfee MacAfee MacAfee MacAfee MacAfee

Todesmutig wie ich bin, habe ich den McAfee Viren-Scanner für das iPhone ausprobiert. Das App schaut ganz nett aus. Was auf den ersten Blick nervt sind die weissen Schriften auf hellgrauem Hintergrund. Das durchsuchen des iPhone ging relativ flott und man bekommt danach natürlich eine kleine Auswertung. Meiner Meinung nach funktioniert aber der Update der Vireninformationen noch nicht. Ich konnte auf jeden Fall seit gestern keine Updates beziehen.

Übrigens, die Hacker die die Sicherheitslücke im iPhone entdeckt haben geben folgende Empfehlung an die iPhone Benutzer:

  • Nur Webseiten besuchen, welchen Du vertraust! Mittlerweile kann man auch schadhaften Code verteilen, wenn man eine Seite nur besucht, ohne Klick und download!
  • Nur WiFi Netzwerke benutzen, welchen Du vertraust! Wenn ein Hacker Deine Internetverbindung übernimmt, kann er schadhaften Code auf Seiten platzieren die Du besuchst.
  • Keine Links aus E-Mails öffnen. Die meisten Viren werden immer noch per Mail verschickt. Auch wenn das Mail von einem Bekannten kommt, kann es sich um ein Viren-Mail handeln.

Kaspersky: „Apple-Nutzer tragen Hawaii-Hemden“

Die Sicherheit in Sachen Viren, Trojaner, etc. bei einem Mac ist ein umstrittenes Thema. Spiegel Online hat mit dem Virenjäger Jewgenij Walentinowitsch „Eugene“ Kaspersky, seines Zeichens Gründer und Chef der Sicherheitssoftware-Schmiede Kaspersky, ein Interview geführt und dabei folgende Frage gestellt:

SPIEGEL ONLINE: Stimmt es, dass Apple- oder Linux-Rechner sicherer sind?

KASPERSKY: Nur, weil sie von den Cyber-Kriminellen bisher kaum beachtet wurden. Aber das kann sich ändern. Denn wenn sich kriminelle Programmierer erst einmal auf Apple- oder Linux-Nutzer stürzen, könnten die zur leichten Beute werden. Das Internet ist ein gefährlicher Ort, und Windows-Nutzer wissen, dass man eine Rüstung tragen sollte. Apple-Nutzer tragen stattdessen Hawaii-Hemden.

Eine nette Aussage. Wer also das Hawaii-Hemd ausziehen möchte, im ApfelShirt Shop gibt es passende T-Shirts. Vielleicht sind wir alle ja dan besser geschützt!

Und es gibt sie eben doch: Viren im Mac!

Es ist ein Tabu-Thema in extremistischen Apple-Lager. Dennoch möchte ich das nicht ganz unwesentliche Thema aufgreifen. Denn, auch ein Mac kann sich einen Virus einfangen!

Interessanterweise habe ich in verschiedenen Mac und Leopard Literaturen zum Thema Virus nur dann etwas gefunden, wenn etwas im Zusammenhang mit Bootcamp oder Parallels, also Windows auf Mac, erläutert wurde. Klar, dann ist jeder Mac genau so verletzlich wie ein normaler Windows PC. Aber diese Art von Sicherheitslücke möchte ich mal ausser acht lassen.

Wenn man den verschiedenen Quellen (siehe Kommentare zu Viren krabbeln aus dem iMac!) glauben darf, dann gibt es rund 40 Viren, Trojaner und sonstiges Ungeziefer das einem Mac gefährlich werden kann. Klar, im Verhältnis zu den Meldungen im Windows-Bereich ist das bloss ein lächerlicher Bruchteil. Aber jeder Virus den man einfängt ist einer zu viel!

Wie kann man sich schützen?
Klar, mit einem Anti-Virus Programm. Für Mac OS X sind die Anti-Viren-Lösungen rar, aber es gibt sie! ich habe mal, auch mit den Inputs von Nadine, ein paar Lösungen zusammen getragen.

  • ClamXav
    Hierbei handelt es sich um ein kostenloser Open Source Viren Checker für Mac OS X. Wer es gerne gratis mag ist hier bestens bedient.
  • MacScan
    Ist nach meiner Erkenntnis eher dafür spezialisiert Spyware zu lokalisieren und entfernen als den mac vor Viren zu schützen. Mit 25 Dollar ein günstiger Schutz vor bösen Cookies.
  • McAfee VirusScan für Mac
    Mit McAfee hatte in der Windows Welt eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Eine Lizenz für VirusScan für Mac kostet schlappe 34 Euro. Wenn ich richtig orientiert bin, entstehen die kosten aber jährlich für die zahlreichen Updates.
  • Symantec AntiVirus für Macintosh
    Auch Norton hat es sich zur Aufgabe gemacht die Mac-Benutzer vor Viren zu schützen. Allerdings habe ich mit Norton bei Windows Systemen katastrophale Erfahrungen gemacht. Wie es sich auf dem mac auswirkt weiss ich nicht, möchte ich aber auch nicht probieren. Eine Lizenz kostet ca. CHF 61.00.
  • Virus Barrier x4
    Ein interessantes Konzept hat der Hersteller Intego. Seine Software schützt nicht nur das Mac OS X, sondern auch das virtualisierte Windows. Ein Doppel-Schutz also. Die Lizenz kostet 84 Euro und wer noch eine Firewall und Antispam Lösung will kann sich Internet Security Barrier x4 für rund 111 Euro kaufen. Zu einem jeweiligen Aufpreis von ca. 18 bis 20 Euro bekommt man noch VMware drauf gepackt.
  • Sophos Anti-Virus für Mac OS X
    Auch der Anti-Viren Spezialist Sophos schützt vor Ansteckungen. Der Schutz ist hoch, die Updates schnell wie nirgends und der Support immer für Dich erreichbar. Aber das hat seinen Preis. Die Plattformübergreifende Lösung kostet rund 216 Euro.

Ich selber tendiere im Moment auf die Lösung von Intego. Aber wich werde mir das ganze noch etwas durch den Kopf gehen lassen bevor ich mich definitiv entscheide.

Habt Ihr ein Anti-Virus Programm auf Eurem Mac? Habt Ihr schon mal einen Virus eingefangen? Glaubt Ihr, dass mit der Popularität von den Mac’s die Zahl der Viren steigt? Ich bin auf Eure Meinungen und Feedbacks gespannt!