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Der Hass gegen Apple Jünger.

Apple Tattoo

Gestern gelesen: „Apple plant ein iCar“. Kommentare: „Hoffentlich hält der Akku länger als beim iPhone“, „Splitter-App auf der Windschutzscheibe“, „Das 0.16 Liter Modell kommt dann für günstige 17 Millionen Franken“. Das sind offensichtlich ganz normale Reaktionen auf Berichte über Apple. Der Ruf des Konzerns hat Kratzer bekommen und wird von vielen schlecht geredet.

Erst letzte Woche habe ich mich mit einem befreundeten Informatiker über das Thema unterhalten. Warum sind Apple- und Android-Nutzer so verfeindet? Ehrlich gesagt sind wir bis heute auf keinen eindeutigen Nenner gekommen. Er selbst – passionierter „Android-Jünger“ – hält viel von Apple. „Die Produkte sind einfach stylisch“, sagt er. Das ist auch meine Meinung. Seid Jahren hege ich meine Passion für iProdukte. Angefangen mit einem iPhone 3GS bis zu meinem iPhone 6 heute. Ich war schon immer begeistert von der Qualität in der Aluminium und Glas miteinander verbunden werden. Diese Präzision und Gestaltung habe ich leider noch bei keinem Samsung Gerät empfunden. Doch sagt er auch: „Android ist einfach offener für Spielereien“. Dem muss ich auch zustimmen. Apple zielt nunmal darauf ab, einem Nutzer bereits die passende App zu liefern. Nicht mehr und nicht weniger. Jedoch lege für meinen Teil nicht sehr viel Wert auf das Verändern der Schriftart am Gerät.

Doch es wird laut gemault: „Mein iPhone Display ist schon wieder kaputt! Schei** Apple!“. Dann frage ich mich, wo ist das Problem? Samsung Geräte gehen auch kaputt. Und das genauso häufig wie Apple Produkte. Doch nur bei Apple wird gemotzt. Das ist mir ein Rätsel. Denn sind wir mal ehrlich. Wenn ich meinen neuen Porsche gegen die Wand fahre und meine Stossstange kaputt ist, beschwere ich mich doch auch nicht bei Porsche, oder? Ein iPhone ist genauso wenig für das Fallen lassen gebaut, wie ein Samsung Gerät. Wenn man ein Gerät möchte, dass solche Stürze unbeschadet überlebt, muss man ein anderes Gerät wählen.

Dann der „Bendgate-Skandal“. Es gingen laut Berichten Millionen von iPhones verbogen wieder zurück an Apple. Das ist das gleiche Spiel. Man nehme ein Samsung Galaxy Note und packe es in die Tasche in der das iPhone verbogen worden ist. Tada – Es ist auch verbogen. Nur bei Apple wird gemault.

Apple ist seit Jahren eines der führenden Unternehmen in Sache Innovation und Design. Neue Ideen umzusetzen und diese zu vermarkten war schon immer eine Spezialität des Konzerns. Wie der magnetische Ladeadapter bei Mac’s und der Watch. Diese Innovation hat schon so manchen teuren Computer vor dem Absturz bewahrt. Das leichte und dünne Design sorgt dafür, dass ich mein MacBook Air in meiner Dokumententasche zwischen dem Papier schon fast suchen muss.

Doch ich glaube, genau hier liegt das Problem. Es liegt in der Natur des Menschen, dass alles was Neu ist, erst einmal skeptisch beäugt wird und erst nach langem hin und her akzeptiert wird. Apple bringt alle zwei Jahre ein komplett neues iPhone auf den Markt. Darüber beschweren sich die Menschen, denn es ist verständlich, dass man sich nicht immer alle zwei Jahre ein neues Gerät kaufen möchte. Doch nun wieder der Vergleich: Wie oft bringt Samsung ein neues Gerät auf den Markt? Genau.. Fast jeden Monat startet ein neues Galaxy Modell. Seit 2010 sind bei Apple sieben neue iPhones auf den Markt gekommen. Allein bei der Samsung Galaxy Reihe sind es mindestens mal 50 verschiedene Geräte. Und da frage ich mich, wieso dann über Apple hergezogen wird. Ist es Eifersucht oder ein anderer niederer Beweggrund?

Wir werden diese Frage wohl so schnell nicht beantworten können. Doch ich versichere euch. Apple wird auch in Zukunft das führende Unternehmen sein. Und das aus einem einfachen Grund.

Zitat Jonathan Ive:

„True simplicity is, well, you just keep on going and going until you get to the point where you go, ‚Yeah, well, of course.‘ Where there’s no rational alternative.“

Wir „Apple-Jünger“ ziehen im Grossteil nicht so über Android her. Jeder sollte das Gerät wählen, was einem eher zusagt, denn grad bei den Android Geräten gibt es auch tolle Sachen!

„Asso gumm. Bier drinke, Friede schlüsse und gnüsse“
Bligg – MundArt

Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche und bitte alle Android Nutzer darum, mal tief durchzuatmen.

Samsung lässt sich von der Apple Watch „inspirieren“…

Keine Frage, Samsung hat lange vor Apple eine Smartwatch auf den Markt gebracht. Was heisst hier eine… Sechs Stück waren es. Und dann kam die Ankündigung, dass man erstmal eine Pause einlegen möchte bevor neue Smartwatches vorgestellt werden. Bis kürzlich. Samsung hat die Gear S2 angekündigt und damit vor allem eines gezeigt: Man wollte die Apple Watch kopieren!

Klar, die Samsung Gear S2 hat den runden Formfaktor, aber die runden Apps erinnern dann wieder sehr stark an Apple watchOS! Insbesondere die Art und Weise wie man auf die Kontakte zugreift ist eine eins-zu-eins Kopie von watch OS, ebenso das Wetter-App Icon. Auch die Vermarktung hat sich Samsung kopiert in dem man die Fashion-Szene bedient und Mode-Fotoshootings macht. Ziemlich gewagt wenn man bedenkt, dass Samsung nun definitiv nicht weniger als 400 Millionen US-Dollar an Apple bezahlen muss weil man sich ein bisschen zu sehr hat „inspirieren“ lassen…

Immerhin in einem Punkt hat Samsung genug Mut bewiesen: Man verzichtet auf Android als Betriebssystem und bietet das eigene Tizen OS an. Ich frage mich ja schon länger, wann Samsung Google den Rücken kehren wird und nur noch das eigenen Betriebssystem Tizen anbieten wird, welches ja kompatibel zu Android sein soll…

Aber wie der Tweet von Mirkojaxo die ganze Geschichte schön zusammenfasst:

History repeats itself.

Irgendwie unterstreicht die ganze Geschichte einfach, dass Samsung ohne Vorarbeit von Apple kaum was auf die Reihe bringt. Zumindest nicht in den Sektoren Smartphone, Tablet und Smartwatches. In anderen Bereich hat Samsung dafür bei Sony abkopiert, bis diese fast daran zugrunde gegangen wären. Eine Eigenart, welche für mich die Marke Samsung sehr unsympathisch macht.

Update, 15.8.2015 13:45

Hier die ein paar Apps von der Samsung Gear S2 Vorstellung:

Apple ist nicht mehr innovativ. Wirklich?

ApfelBlog - Apple Innovationen

Kürzlich hat Watson einen Artikel veröffentlicht mit dem Titel „Analyse: Apple ist nicht mehr innovativ“ von Raphael Schuppisser. Eine bewusste Herausforderung der Apple-Fans inmitten des Sommerlochs? Egal. Schauen wir mal rein.

In der Einleitung weisst der Journalist darauf hin, dass Apple mit dem iPhone die Touchscreen Smartphones und mit dem iPad die Tablets massentauglich gemacht hat:

Der US-Konzern Apple hat unser Leben mit iPhone, iPad und iPod geprägt. Doch nun hechelt die Firma mit dem angebissenen Apfel-Logo der Konkurrenz hinterher.

Damit hat er sicher nicht unrecht. Jedoch, wirklich erfunden hat Apple das jeweils nicht. Es gab schon vor dem iPhone Smartphones mit Touchscreen von LG. Auch das Tablet haben gleich mehrere Hersteller bereits vor dem iPad angeboten. Apple hat das alles nicht wirklich erfunden, bloss vereinfacht und mit nützlichen Features im eigenen Umsystem angereichert und eben massentauglich gemacht. Genau das ist es was eine Innovation ausmacht. Für eine Innovation muss nicht etwas neu erfunden werden, sondern der Markt muss darauf anspringen, erst dann ist es eine Innovation.

Innovation gemäss Wikipedia:

In der Umgangssprache wird der Begriff im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreiche Anwendung finden und den Markt durchdringen…

Beispielsweise Google Glass. Das mag eine Revolution sein wie wir Daten konsumieren aber eben noch keine Innovation, weil das Produkt zum einen kaum oder gar nicht erhältlich ist und zum anderen der Nutzen und alltagstauglich noch nicht transportiert wurde. Genau darin ist Apple stark. Zuerst kommt das Problem und dann warum Apple das Problem mit den eigenen Produkten oder Diensten lösen kann.

Die Erkenntnis von Innovation abgeleitet auf die Apple Watch und Apple Music muss man sagen, doch Apple ist immer noch Innovativ! Spotify gibt es schon wesentlich länger als Apple Music, hat jedoch „nur“ 20 Millionen Benutzer. Apple hat vom ersten Tag an 800 Millionen potentielle Benutzer! Zumindest in den ersten kostenlosen drei Monaten, danach wird sich zeigen ob Apple überzeugen konnte. Auch bei der Apple Watch gab es vorher schon diverse Datenuhren für’s Handgelenk. Der damalige Marktführer Samsung hat 2014 1,2 Millionen Smartwatches verkauft. Ein fünftel vom gesamten Marktvolumen. 2015 hat Apple bereits über 50% Marktanteil! Über Smartwatches wird in der breiten Öffentlichkeit erst seit dem Markteintritt von Apple debattiert. Worin liegt der Nutzen? Kann das Business davon profitieren? Das alles hat erst Apple in Bewegung gebracht.

Fehlt Steve Jobs für Innovationen?

Wahrscheinlich war Steve Jobs einfach sowas wie der perfekte Kunde! Was er mit Apple entwickelt hat, waren alles Produkte welche seine Probleme lösten, er selber benutzte oder einen direkten Nutzen abdeckte. Es musste einfach und vor allem fehlerfrei funktionieren! Für die schlechten Apple Maps sind damals Köpfe gerollt… Fehlt jetzt eine solche kompromisslose Person? Bisher, so finde ich, macht Tim Cook einen guten Job. Wie bereits erwähnt ist die Apple Watch erfolgreich gestartet. Wie sich Apple Music entwickelt werden wir sehen und die Entwicklungen im Umweltschutz wie auch in neuen Bündnissen wie mit IBM steckt grosses Potential.

Ist Apple nun Innovativ oder nicht?

Sofern man bei Innovation gemäss der richtigen Definition auch von Markt-Durchdringung spricht, dann ist Apple auch 2015 noch innovativ. Verwechselt man innovativ mit revolutionären Erfindungen, dann ist Apple nicht mehr Innovativ… Vielleicht ist Apple im Grossen und Ganzen auch nicht mehr Revolutionär, sondern Evolutionär oder ein Beschleuniger in einer revolutionären Bewegung.

Wie seht ihr das? Ist in der Bevölkerung nicht bekannt was eine Innovation ist? Hinkt Apple wirklich nur hinterher? Woher kommt der Erfolg mit den „alten Innovationen“?

Heute: Apple Watch in der Schweiz.

Apple Watch

Endlich ist es soweit. Ab heute ist die Apple Watch auch in der Schweiz erhältlich. Und nicht nur in der Schweiz, sondern auch in Italien, Mexiko, Singapur, Süd Korea, Spanien und Taiwan. Während die Ankündigung still und leise gemacht wurde, blieb es auch bis zuletzt ganz still um die Preise hier in der Schweiz. Heute werden wir mehr erfahren. Auch die Journalisten kommen auf eine lange Warteliste, da es kaum Rezessions-Objekte gibt für die Schweiz. Wohl auch ein Anzeichen dafür, dass nur sehr wenige Geräte in den Apple Retail Stores zur Verfügung stehen werden. Besonders schwierig wird es natürlich mit den unterschiedlichen Modellen in unterschiedlichen Farben und den zugehörigen Armbänder. Die Chancen, dass die gewünschte Konfiguration zur Auswahl steht ist ziemlich klein. Im Online Store dagegen läuft man Gefahr, dass die Auslieferung erst Wochen nach dem heutigen Tag gestartet wird…

Wie dem auch sei, ich wünsche allen, dass sie ihre Modelle finden und möglichst rasch in den Händen halten können. Wirst du dir eine Apple Watch kaufen? Wenn ja in welcher Ausführung?

 

Die Apple Watch im Wasser.

Mit der Apple Watch baden gehen.

Apple hat ja bereits angekündigt, dass die Apple Watch sicher vor Spritzwasser geschützt sei. Tim Cook meinte dann ergänzend, dass er die Cupertino Smartwatch auch unter der Dusche trägt. Die offizielle Klassifizierung „IPX7“ besagt jedoch, dass man das Gerät bis zu 30 Minuten mit einer Wassersäule von bis zu einem Meter belasten kann. Diverse Selbsttests von unerschrockenen Apple Watch Besitzer zeigen nun aber, dass die Apple Watch wesentlich wasserdichter ist als bisher angenommen. Egal ob im Wasserpark, beim schwimmen, oder in der Druckkammer welche 40 Meter Tiefe simuliert… Die Apple Watch hat bisher alle Wassertests bestanden.

Auch ein Grund meine Apple Watch während den warmen Sommertagen auch im kühlen Nass anzubehalten. Egal ob im Schwimmbad oder in der kühlen Aare, die Apple Watch Sport hat mich in den letzten Tagen imm begleitet und ist bis jetzt ohne Schaden geblieben. Auch die Kombination von Sonnencreme, Schweiss und Sand konnte dann im Wasser einfach abgespühlt werden.

Ob man die Apple Watch nun im Wasser tragen soll oder nicht, dass muss jeder Besitzer für sich entscheiden. Im Schadensfall wird sich Apple auf IPX7, bzw. auf die Empfehlung bezüglich Spritzwasser beziehen.

 

Apple Watch kommt am 26. Juni 2015 in die Schweiz. [Updated]

Am 26. Juni 2015 kommt die Apple Watch in die Schweiz

 

Endlich hat Apple ein Datum für die Apple Watch in der Schweiz bekannt gegeben. Am 26. Juni 2015 soll es soweit sein. Die Kommunikation kommt erstaunlich still daher und auch Preise werden noch keine genannt. Angeblich soll man von der Nachfrage etwas überrascht gewesen sein und kann langsam aber sicher die Nachfrage in den bisher 9 belieferten Länder abdecken. Wer im Mai bestellt hat, darf in den nächsten Wochen mit der Lieferung rechnen. Einzig bei der  Apple Watch 42mm Space Black Edelstahl mit Space Black Gliederarmband gibt es noch Lieferschwierigkeiten.

Falls ihr am 26.6.2015 die Apple Watch in der Schweiz bestellen wollt, dann wird es mit der Lieferung wohl ähnlich erfolgen wie bei unserem nördlichen Nachbarn Deutschland. Alle Watch Sport Modelle aus Aluminium sind wohl schneller lieferbar als die Edelstahl-Ausgaben.

Meine Erfahrungen kennt ihr ja bereits. Solltet ihr dennoch Fragen haben, bevor ihr die Bestellung absetzt, dann her damit.

Update 6. Juni 2015 13:08 Uhr

Ich hab bei Apple Schweiz nachgefragt. Neben der Schweiz dürfen sich auch Italien, Mexiko, Singapur, Süd Korea, Spanien und Taiwan über die Apple Watch freuen. Tatsächlich gibt es noch keine Informationen über Vorbestellungen und auch keine Angaben zu den Preisen. Die Apple Watch wird im Apple Online Store, in den Apple Retail Stores und bei ausgesuchten, autorisierten Apple Reseller erhältlich sein. Heisst, ab dem 26. Juni 2015 kann die Apple Watch auch sofort physisch gekauft werden.

Apple Watch – Vier Wochen später.

Renato Mitra mit der Apple Watch Sport

Seit dem 28. April 2015 hab ich die Apple Watch im Einsatz. Neben dem ersten Eindruck möchte ich euch heute zeigen, wie mich die Apple Watch im Alltag begleitet, welche Funktionen die Smartwatch übernommen hat und worin ich die Vor- und Nachteile sehe.

Telefonieren mit der Apple Watch

Seit einiger Zeit telefoniere ich gerne über die Freisprech-Einrichtung auf dem iPhone. Einfach um nichts in den Händen halten zu müssen. Da kommt mir die Apple Watch etwas entgegen, obwohl ich diesen Anwendungsfall vor ein paar Monaten für ziemlich absurd hielt. Natürlich tu ich das nur, wenn ich daheim, in den meisten Fällen alleine, bin. Im Auto übernimmt die Freisprechanlage im MINI diesen Job. Daher kommt es nicht ganz so oft vor. Es macht auch mehr Sinn, wenn man es in einer sitzenden Position macht, denn während dem stehen müsste man wie Michael Knight in K.I.T.T. die Uhr ständig vor’s Gesicht halten, dass das Gegenüber einem auch gut versteht.

Vermehrt Siri nutzen

Keine Frage, die  Apple Watch ist nicht dazu gedacht Texte auf einer kleinen Tastatur einzugeben. Selbst beim Sicherheitscode vertippe ich mich gerne einmal. Daher müssen Antworten als Nachricht gesprochen werden wenn die Auswahl an Kurzantworten nicht reicht. Ich bin bisher positiv überrascht, wie gut Siri mich versteht. Ich glaube die Siri bei der Apple Watch versteht mich besser als Siri auf dem  iPhone

Benachrichtigungen

Keine Frage, die Benachrichtigungen auf der Apple Watch sind für mich wichtig. Früher hat das iPhone in meiner Hose vibriert und man wusste nicht, ist es nun wichtig? Soll ich nun das iPhone aus der Hose ziehen um nachzusehen was es war? Ist es eine SMS oder nur eine Periscope Ankündigung? Insbesondere wenn man mit dem Auto unterwegs ist, kann diese Frage einem beschäftigen, denn während der Fahrt bleibt das iPhone in der Hose oder Tasche! Mit der Apple Watch braucht man nur das Handgelenk etwas zu drehen und kann mit Blick auf die Strasse kurz prüfen ob es was wichtiges ist. Wenn ja, kann man über die Freisprechanlage einen Anruf tätigen oder anhalten und die Sache klären.

Medienbruch

Allerdings gibt es auch Nachrichten wie beispielsweise von Facebook: „David Hugentobler hat ein Bild kommentiert“. Alles was man nun tun kann ist die Meldung schliessen. Den Kommentar kann man sich auf der Apple Watch nicht anzeigen lassen. Dafür muss man das iPhone oder einen Computer starten. Bei Apps wie Nachrichten und E-Mail, kann man aber den ganzen Text lesen, sofern man möchte.

Ziemlich oft langsam

Apps von Dritthersteller sind oft ziemlich langsam, insbesondere wenn man diese zum ersten mal startet. Da kann es oft gut 10 bis 15 Sekunden dauern bis es los geht… Allerdings, ist die App mal am laufen, funktioniert es ziemlich gut. Eine Ausnahme, in meiner Empfindung, ist die Withings App. Die ist von vorne bis hinten langsam!

Persönlicher Trainer

Sportlich brauche ich Unterstützung. Wenn keine aktive Motivation da ist, lass ich es bleiben. Die Apple Watch ist der nötige Kick in den Allerwertesten. Die Messungen und Auswertungen helfen mich zu motivieren, mich eben etwas mehr zu bewegen. Auch mal die Treppe anstelle des Lift zu nehmen. Kleine Dinge im Alltag, aber es hilft mich etwas fiter und gesünder zu fühlen.

Fernbedienung für Apple TV

Ja, das iPhone kann ebenfalls als Fernbedienung für Apple TV genutzt werden, jedoch hat man die Apple Watch eh am Handgelenk und kann ganz einfach die Oberfläche der Apple TV benutzen. Ganz einfach, ganz intuitiv. Eigentlich nutze ich Apple TV nur noch über die Apple Watch.

Die Verarbeitung

Wie alle Apple Geräte nutze ich auch die Apple Watch ohne Schutz und ohne Rücksicht auf meinen Alltag. Egal ob bei Arbeiten rund um’s Haus, im Wald oder beim Feuermachen, die Apple Watch ist immer dabei. Und bisher tatsächlich ohne einen Kratzer. Das Glas, wie auch das Aluminium sind wie neu. Das Sport Armband, in angenehmen Plastik, ist ebenfalls noch ganz. Zwar war es schon farbig wegen Staub von Ziegelsteinen und Russ, aber man braucht nur etwas dran zu rubbeln und schon ist es wieder wie neu.

Die Sache mit dem Wasser

In Sachen Apple Watch und Wasser war ich bisher eher vorsichtig. Apple hat erklärt, dass die Apple Watch gegen Spritzwasser geschützt ist. Das Wasserschutzzertifikat besagt sogar noch etwas mehr Schutz und diverse Leute haben die Uhr schon 30 Minuten in tiefen Gewässer getragen ohne Schaden. Apple selber empfiehlt sogar die Apple Watch hin und wieder unter fliessendem Wasser zu reinigen, insbesondere sollte die digitale Krone von Schweiss, Sonnenschutzcreme und Sand etwas verschmutzt sein. Vielleicht werde ich hier noch etwas mutiger…

Mehr Ablenkung?

Eine der erste Fragen an mich war, ob ich nun dank der Apple Watch mehr abgelenkt bin als früher mit „nur“ dem iPhone. Tatsächlich ist es eine Einstellungssache. Eine Einstellung zu sich selber, wie auch in den Einstellungen der Apple Watch. Für mich haben längst nicht alle Apps die Berechtigung irgendwelche Hinweise an’s Handgelenk zu schicken. Und das leichte vibrieren am Handgelenk kann man auch durchaus mal ignorieren und sich voll und ganz der aktuellen Tätigkeit hingeben…

Was soll ich für euch noch Testen?

Habt ihr noch Fragen zur Apple Watch? Was kann man mit der Apple Watch sonst noch machen? Wie verhält sich die Apple Watch? ich werde eure Fragen gerne im Alltag testen und darüber berichten.

Update für die Apple Watch auf Watch OS 1.0.1

Apple Watch Sport von Renato Mitra

Heute hab ich das erste Update für die Apple Watch eingespielt. Watch OS 1.0.1 heisst die aktuelle Software für die Apple Watch. Damit das Update gemacht werden kann muss das gekoppelte iPhone in der Nähe der Apple Watch sein, zudem soll die Apple Smartwatch mindestens noch 50% Akku-Ladung haben. Gemäss Update-Prozess muss die Apple Watch auch mit dem Connector (Ladekabel) verbunden sein. Hier unterscheiden sich aber die Berichterstattungen. Zum einen heisst es, dass es ohne Kabel ging, zum anderen eben nur mit Kabel. Bei mir wurde das Update tatsächlich erst gestartet, als die Apple Watch mit dem Connector gekoppelt war.

Einiges wurde für die neue Software erneuert und verbessert. Unter anderem Siri, das Messen der Aktivitäten, die Berechnung der Kalorien, Berechnung bei Lauf-Training, die Bedienungshilfen und die Anbindnung von Dritt-Apps. Zudem kamen Emojis dazu und sieben neue Sprachen.

Apple Watch – Mein erster Eindruck.

Apple Watch - Renato Mitra

Gestern Abend ist das Paket aus Deutschland eingetroffen. Der Inhalt: Eine Apple Watch Sport, 42 mm Aluminiumgehäuse, Silver und mit einem weissen Sportarmband. Das Unpacking erspare ich euch hier, dazu gibt es ja bereits unzählige Videos und Fotos. Wer aber mal ein aufwändiges und etwas spezielles Unpacking Video sehen möchte, dem kann ich das folgende empfehlen:

Bekanntlich wird die Apple Watch anders verpackt als die Apple Watch Sport. Bei der günstigeren Apple Watch Sport kommt die Verpackung länglich, bei der Apple Watch in einer Box. Erstaunlicherweise in Plastik und die Plastik-Box selber ist mit einer Schutzfolie zusätzlich vor Kratzer geschützt. Etwas gar viel Plastik für ein umweltbewusstes Unternehmen meiner Meinung nach…

Die Inbetriebnahme der Apple Watch ist denkbar einfach. Kurz mit dem iPhone gekoppelt und schon kann es los gehen. Das Setup findet mehrheitlich auf dem iPhone statt, was natürlich in der Bedienung etwas komfortabler ist weil man auf dem grossen Screen mehr Text und Möglichkeiten auf einen Blick darstellen kann. Ist die Konfiguration abgeschlossen werden die Apps und Inhalte auf die Apple Watch übertragen. Das kann dauern, insbesondere wenn man auf dem iPhone Apps im Einsatz hat, welche bereits mit Apple Watch Kompatibilität ausgestattet sind wie Babbel, Bring!, Mailchimp, Stocard, Yelp, Instagram, Twitter, Uber, Skype und viele mehr.

Apple Watch - Renato Mitra

 

Die Uhr fühlt sich sehr hochwertig an, auch das Sportarmband ist sehr geschmeidig. Zwar hab ich mit 42mm das grössere Modell der Apple Watch Sport bestellt, dennoch dürfte es für mich sogar noch grösser sein. Ich mag halt grosse, klobige Uhren. Allerdings hat die leichte Aluminium-Version auch den Vorteil, dass man gerne mal vergisst, dass man überhaupt eine Uhr trägt.

Intuitive Bedienung

Die Bedienung über den Button und die digitale Krone ist sehr intuitiv. Auch die Möglichkeit den Screen anzutippen oder darauf zu pressen ist schnell erlernt und wird für Mac Benutzer mit den neuen Force Touch Trackpad ein Muss. Erstaunt hat mich, wie gut das iPhone und die Apple Watch zusammenarbeiten. Am Abend beispielsweise habe ich beim iPhone „Nicht stören“ aktiviert und das wurde auch gleich bei der Apple Watch übernommen. Hab ich „Nicht stören“ bei der Apple Watch wieder deaktiviert, ist es auch beim iPhone deaktiviert.

Legt man die Uhr, beispielsweise zum Duschen, ab, so ist diese durch einen Pin-Code geschützt. Man kann bei der erstmaligen Konfiguration wählen ob man den Pin bei der Uhr selber eingeben möchte, oder beim gekoppelten iPhone. Nach jedem Ablegen der Uhr muss also der Pin eingegeben werden.

Sport und Gesundheit

Aktivitäten-Tracking steht bei der Apple Watch im Vordergrund. Die Uhr kommt mit einer App welche darauf spezialisiert ist sportliche Aktivitäten zu tracken. Was mich besonders gefreut hat, endlich eine App welche meine Aktivitäten am Rudergerät richtig aufzeichnet. Bisher hab ich eine solche App für’s iPhone nicht gefunden. Zusätzlich erinnert einem die Apple Watch auch stündlich daran, für mindestens eine Minute aufzustehen für die Gesundheit.

Akku und Siri

Zu der Akkulaufzeit der Apple Watch kann ich noch keine Aussage machen, ausser dass nach knapp 6 Stunden die Anzeige auf 85% steht. Beim iPhone 6 übrigens bei 90%. Aber ja, alleine in diesen zwei halben Tagen hab ich schon wesentlich weniger auf’s iPhone geschaut, insbesondere bei den Benachrichtigungen. Sogar SMS hab ich heute grössten Teils über die Uhr abgewickelt mit vorgegebenen Standard-Texten und Siri. Überhaupt hat mich Siri überrascht wie gut ich verstanden werde. Es kommt mir fast so vor, als sei Siri auf der Apple Watch viel ausgereifter als auf dem iPhone.

Mein erstes Fazit

Bisher kann man sagen, ich bin begeistert. Meiner Meinung nach ist die Verpackung mit dem Karton UND der Plastik-Box etwas übertrieben aber darüber kann man wohl geteilter Meinung sein. Die Apple Watch ist bereits voll in meinem Alltag eingegliedert und teilt sich nun die Aufgaben mit dem iPhone. Während wir früher wohl vermehrt das Smartphone aus der Hosentasche gezogen haben um die Benachrichtigungen zu lesen, werden wir viel mehr auf die Uhr schauen, so als ob wir zu spät zu einem Termin kommen…

Hast du Fragen?

Jetzt darfst du? Was soll ich für dich abklären oder testen? Um es vorneweg zu nehmen, ich werde keine Fall-, Kratz-, Bruch-, Wasser-Test oder ähnliches mit der Apple Watch machen. Alles andere darfst du aber gerne gleich hier unten als Frage platzieren und ich werde es für euch ausprobieren und beantworten.

Jetzt können Apps für die Apple Watch entwickelt werden.

Apple Watch

Apple hat gestern die Verfügbarkeit von WatchKit bekannt gegeben, ein Set von Softwarewerkzeugen, die es Entwicklern auf einfache Art ermöglichen, Apps für die Apple Watch zu schaffen. Apple hat eine grosse, weltweite Entwicklergemeinde und diese Entwickler können jetzt mit der Gestaltung von WatchKit-Apps beginnen bevor die Apple Watch verfügbar sein wird.

Philip Schiller, Senior Vice President of Worldwide Marketing von Apple, sieht ein grosses Potential in der Apple Watch, aber auch in den zugehörigen Apps:

Die Apple Watch ist unser bisher persönlichstes Produkt und WatchKit stellt der einfach unglaublichen iOS-Entwicklergemeinde die Werkzeuge zur Verfügung, die sie zum Erstellen einzigartiger, für das Handgelenk konzipierte Erfahrungen, benötigen. Mit dem iOS 8.2 Beta SDK können Entwickler ab sofort mit WatchKit beginnen, bahnbrechende neue Apps, Kurzinfos und interaktive Mitteilungen für die innovative Benutzeroberfläche der Apple Watch zu gestalten und mit neuen Technologien wie Force Touch, der digitalen Krone und Taptic Engine zu experimentieren.

Entwickler können Mitteilungen erstellen, die es dem Anwender ermöglichen, direkt von ihrem Handgelenk aus darauf zu reagieren, sei es das Licht auszuschalten, nachdem sie das Haus verlassen haben, auf dem Flughafen schnell die Flugdetails zu betrachten oder ihre Route umzuplanen, wenn ein Zug oder Bus Verspätung hat. Entwickler können Kurzinfos integrieren, die Anwendern die für sie wichtigsten Informationen anzeigen, wie beispielsweise neueste Nachrichten, Sportergebnisse, die eingestellte Weckzeit oder den nächsten Schritt beim Kochen des Lieblingsrezepts.

Entwickler, die die WatchKit-Werkzeuge und APIs vorab testen konnten, freuen sich darauf, auf die persönlichen und unmittelbaren Erfahrungen aufzubauen, die die Apple Watch Kunden bieten wird.

John Kosner, Executive Vice President of Digital and Print Media von ESPN, sieht schon erste Anwendungsfälle:

Fans sehnen sich nach individuellen und in Echtzeit zur Verfügung gestellten Informationen und die ESPN-App für die Apple Watch bietet uns die Möglichkeit, Live-Ergebnisse und Informationen ihrer Lieblingsteams zu liefern. Kurzinfos bietet Fans eine Momentaufnahme von Live-Spielen, oder sollte gerade kein Spiel stattfinden, erhalten sie wertvolle Informationen über die Spielzeit oder den finalen Punktestand. Mit den interaktiven Mitteilungen wird das Erlebnis noch persönlicher, indem Fans Benachrichtigungen zu Spielstandänderungen, Neuigkeiten und vielem mehr erhalten.

Apple Watch InstagramAuch Kevin Systrom, Co-Founder und CEO von Instagram, hat schon Ideen:

Die Apple Watch ermöglicht es uns, das Instagram-Erlebnis noch persönlicher werden zu lassen – und das zu jedem Zeitpunkt. Dank den interaktiven Mitteilungen können Nutzer Fotos sofort sehen, favorisieren oder mit einem Emoji antworten. Die Neuigkeiten- und Betrachtungs-Liste in Instagram ermöglicht es, die neuesten Fotos der Freunde zu sehen, neuen Benutzern zu folgen und eine Echtzeit-Ansicht der eigenen Likes und Kommentare zu betrachten.

Und John Gustafson, Vice President of Digital von American Airlines, weiss schon genau was er will:

Die American Airlines-App auf der Apple Watch erinnert per Benachrichtigung vor Reisebeginn, wenn es Zeit ist sich zum Flughafen zu begeben und liefert aktualisierte Informationen über Gateänderungen, Anschluss-Gates bei der Ankunft und benachrichtigt über den Beginn des Boardings, sollte man sich noch nicht am Gate befinden. Reisende können auch während des Flugs fragen ‚Wo bin ich?‘ und erhalten in Echtzeit lokale Informationen in 10.000 Metern Höhe.

Wer im iOS  Entwicklerprogramm angemeldet ist, kann per sofort das iOS 8.2 Beta SDK mit WatchKit herunterladen. Die Seite zu WatchKit beinhaltet einen Leitfaden für die Programmierung, Richtlinien zur Benutzerschnittstelle, Vorlagen und mehr. Im Laufe des nächsten Jahres wird es Entwicklern möglich sein, vollständig native Apps für die Apple Watch zu erstellen.

Ich bin gespannt welche Apps die Entwickler zu Tage bringen werden. Denn wenn wir eines von den Smartphones gelernt haben, dass nur Produkte wie eine Apple Watch mit anständigen Apps überleben kann. Was müsste eine Apple Watch können damit du dich angesprochen fühlst und unbedingt eine Apple Watch haben möchtest?

Quelle: Pressemitteilung Apple Schweiz