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Verbesserungen für den App Store angekündigt.

hat heute in den Developer News angekündigt, dass es für den Apple ein paar Verbesserungen geben wird. Voraussichtlich sollen die Anpassungen im Herbst 2016 eingespielt werden. Eher ungewöhnlich das diese Neuigkeiten so kurz vor der publiziert werden. Um folgende Verbesserungen und Neuerungen geht es:

Schneller Review-Prozess

Apple will daran festhalten, dass die rund 100’000 App Eingaben pro Monat von Mitarbeiter geprüft und freigegeben werden. Allerdings wird sich der Prozess ändern und Eingaben sollen massiv schneller behandelt werden. Bereits jetzt berichten davon, dass es wesentlich schneller geht mit der Freigabe als früher. Neu sollen 50% aller Eingaben innert 24 Stunden freigegeben werden. Innert 48 Stunden will man 90% der Apps freigegeben haben.

Werbung in den Suchergebnissen

Werbung in den Suchresultaten im App Store

Rund 65% aller App Downloads im Apple App Store werden aus den Suchresultaten gemacht. Grund genug für Apple dem Prinzip der Google AdWords zu folgen. Apple will in den Suchresultaten Werbeplätze für Apps verkaufen. So kann man dafür sorgen, dass die eigene Wetter-App auch mit einem exotischen Namen wie Blubbr in den Suchergebnissen auftaucht wenn ein Benutzer nach „meteo“ sucht. Sicher ein einträgliches Geschäft für Apple, denn der App Store stösst an die gleichen Grenzen wie damals Google mit der Internet-Suchmaschine. Die Anzahl an Inhalten und Treffer wird immer grösser und die Sichtbarkeit leidet unter der Masse. Also kann man sich die Sichtbarkeit erkaufen. Ähnlich wie auch bei Facebook.

Abo-Verkauf auch für normale Apps

Bisher waren Abos nur für Zeitungen, Zeitschriften und Magazine möglich. Das soll sich nun ändern. Normale Apps können nun auch mit einer jährlichen Gebühr verkauft werden. Anstelle von einem einmaligen Preis von 5 Franken, könnte eine App auch für 2 Franken pro Jahr angeboten werden. Eigentlich ein faires Angebot, insbesondere wenn man bedenkt, dass viele App- nach dem Kauf über Monate und Jahre kostenlose Updates anbieten!

Mehr Geld für die Entwickler

Mit den Möglichkeiten der Abos für alle Arten von Apps erschliessen sich für Entwickler regelmässige Einnahmen. Dazu kommt, dass Apple auch noch Anreize für die Entwickler schafft um auf die Abos umzustellen. Einzelverkäufe werden immer noch so abgerechnet, dass der Entwickler, oder Publisher, 70% des Verkaufspreises bekommt. 30% gehen an Apple für die Bereitstellung der Infrastruktur. Beim Abo gilt das nur im ersten Jahr. Ab dem zweiten Jahr bekommt Apple nur noch 15% und der Anbieter 85% des Preises.

Unter dem Strich verdienen die App-Anbieter nicht nur regelmässig Geld, sondern können auch mehr Geld behalten und müssen weniger an Apple abgeben. Würde mich also nicht wundern, wenn in nächster Zeit einige Zahlungsmethoden angepasst werden auf Abos. Jedoch müssen die Entwickler dann auch was bieten, damit die zahlende Kundschaft nach einem Jahr wieder das Abo verlängert. Mangelt es am Kundendienst, fehlender Innovation oder Weiterentwicklung, so verliert man die Benutzer schnell…

Was meint ihr zu den Änderungen? Findet ihr die Werbeplätze sinnvoll oder stören diese eingekauften Platzierungen?

Der Datenschutz bei Apple. [Updated]

Tim Cook

Keine Frage, Tim Cook ist stolz auf den Datenschutz bei Apple. Darin enthalten ist auch das Thema Privatsphäre. Neu ist, dass Tim Cook sich dafür öffentich einsetzt und es nicht scheut, die Vorteile von Apple gegenüber Google und Facebook aufzuzeigen. Während einer Veranstaltung in Washington war Cook über eine Video-Übertragung zugeschaltet:

I’m speaking to you from Silicon Valley, where some of the most prominent and successful companies have built their businesses by lulling their customers into complacency about their personal information. They’re gobbling up everything they can learn about you and trying to monetize it. We think that’s wrong. And it’s not the kind of company that Apple wants to be.

Tim Cook ist überzeugt, dass kostenlose Services im Endeffekt eigentlich für den Benutzer wesentlich teurer zu stehen kommen, wenn man mit seinen persönlichen Daten bezahlen muss.

We don’t think you should ever have to trade it for a service you think is free but actually comes at a very high cost. This is especially true now that we’re storing data about our health, our finances and our homes on our devices.

Auch die neue Google Fotos Lösung war ein Teil des Vergleichs…

We believe the customer should be in control of their own information. You might like these so-called free services, but we don’t think they’re worth having your email, your search history and now even your family photos data mined and sold off for god knows what advertising purpose. And we think some day, customers will see this for what it is.

Die Verschlüsselung ist für Tim Cook und Apple ebenfalls sehr wichtig:

There’s another attack on our civil liberties that we see heating up every day — it’s the battle over encryption. Some in Washington are hoping to undermine the ability of ordinary citizens to encrypt their data. We think this is incredibly dangerous. We’ve been offering encryption tools in our products for years, and we’re going to stay on that path. We think it’s a critical feature for our customers who want to keep their data secure. For years we’ve offered encryption services like iMessage and FaceTime because we believe the contents of your text messages and your video chats is none of our business.

Tim Cook bekommt Unterstützung

Kaum hat Tim Cook seine flammende Rede für mehr Privatsphäre und Datenschutz gegenüber gewissen Unternehmen und dem Staaten ausgesprochen, schon kommt zeitnahe, ungeahnte Unterstützung. Der amerikanische Whistleblower und ehemalige NSA Mitarbeiter Edward Snowden lobt Apple als Pioniere in Sachen Datenschutz. Das mobile Betriebssystem iOS 8 sei so gut verschlüsselt, dass weder der Staat, noch Polizeikräfte, Diebe oder gar Apple selbst die Daten entschlüsseln können. Was privat ist, bleibt privat. Es sei denn natürlich, man hat ein einfaches Passwort hinterlegt, oder verwendet über all das selbe Passwort oder gibt es gar weiter… Wie immer gilt, die grösste Sicherheitslücke in einem System ist immer noch der Mensch!

Die andere Seite [Update]

Ein ganz anderes Licht bringt Ben Thompson, ein unabhängiger Analyst, in die Geschichte. Er sagt, dass in Zukunft es unabdingbar sei, dass man Daten über Benutzer sammle, auswerte und nutze. Apple sei bisher einfach nicht in der Lage dies richtig zu machen und würde nun so tun, als wolle man es nicht machen…

It’s simply not true to say that Google or Facebook are selling off your data: what they are doing is promising advertisers they will display their ads to a particular type of customer as defined by the advertiser using Google or Facebook’s provided parameters. This may sound like semantics but the difference is significant: Google and Facebook do know a lot about individuals, but advertisers don’t know anything — that’s why Google and Facebook can charge a premium!

Google und Facebook vorzuwerfen, dass man nur Daten sammle, sei genau überspritzt und verallgemeinert wie wenn man sagt, dass Apple überteuerte Geräte verkauft…

Datenschutz bei Apple.

Tim Cook Apple

Egal welches Unternehmen, egal welcher Internetdienst, all buhlen um die Gunst der Benutzer und wollen sich in Sachen Datenschutz transparent zeigen. Auch Facebook geht neue Wege und will die neuen AGBs möglichst gut den Benutzer erklären. Denn gerade das grösste Social Network steht immer in der Kritik zu viele Daten der Benutzer haben, obwohl wahrscheinlich Google einiges mehr über die Benutzer weiss als Facebook.

Auch Apple gerät immer wieder mal in die Kritik bezüglich Bewegungsdaten der iPhones oder den neuen Internetdiensten in der iCloud. Spätestens seit definitiv bekannt ist, welche Informationen die NSA über uns hat, steht auch Apple in der Kritik Daten an die Regierung weiterzugeben.

Dem versucht nun Apple mit Transparenz entgegen zu wirken. Tim Cook persönlich erklärt in einem offenen Brief wie Apple mit den Daten umgeht. Auf einer weiteren Seite werden alle Dienste erklärt und wie bezüglich der Verwendung der Daten im Vergleich zu den Mitbewerber steht. Ohne es zu nennen, wird mit Google verglichen. Bei Google sind alle Dienste kostenlos, wobei Google alle Inhalte der Benutzer (anonym) analysieren kann um passende Werbung anzuzeigen. Etwas was Apple nicht tun muss, weil es keine Werbung gibt in den bezahlten Services. Dazu gibt es eine Seite, auf der genau erklärt wird, wie man die eigenen Geräte und Dienste so einstellt, dass die Privatsphäre geschützt ist. Es wird auch gezeigt, wie man mit Anfragen von Behörden zu Benutzeraccounts umgeht. Zu guter Letzt kann man sich noch die aktuellen Datenschutzrichtlinien im Detail anschauen.

Apple sucht die Distanz zu Google und bekräftigt keine Hintertüren für Regierungen zu öffnen und auch die Werbeindustrie kommt nicht an relevante Daten. Und einmal mehr gibt sich Apple aussergewöhnlich transparent. Was haltet ihr von der Offensive?

 

Apple hilft Samsung bei der Werbung.

Zum ersten Mal hat Samsung ein Produkt veröffentlicht, von dem es bei Apple erst Patenteinträge gibt und sonst nur inoffizielle Gerüchte: Die Smartwatch. Weil Samsung aber Hilfe bei der Einführung einer komplett neuen Produktkategorie benötigte hat man sich an Apple gewandt, bzw. dessen Verhalten bei der Einführung des iPhone genau analysiert und dann kopiert übernommen. Heraus gekommen ist folgender Spot:

Schön oder? Mich hat es ein bisschen erstaunt, wie oft die Menschheit schon in Uhren gesprochen hat, ohne das es bis jetzt jemals umgesetzt wurde. Den Spot finde ich ehrlich gesagt gelungen. Gefällt mir richtig gut. Vielleicht aber auch, weil er so ähnlich ist wie der folgende Spot:

Drüben bei Obama Pacman hat man das ganze auch erkannt und illustriert. Die Werbung baut auf drei einfachen Punkten auf:

iPhone vs. Galaxy Gear

Ich bin gespannt ob Apple noch in den Smartwatch-Markt einsteigt und wie man das macht. Es wäre das erste Mal, dass Samsung als erster eine Kategorie besetzt und Apple nachziehen würde. Wenn.

Pressebilder der eigenen App schnell und einfach erstellen

Place it

Hat man endlich seine App fertig entwickelt und auch ein schönes App Icon dazu erstellt, dann braucht man auch noch ein paar gute Bilder der App mit welcher man die Werbetrommel füttern kann. Natürlich kann man neben den Screenshots selber ein paar Bilder schiessen wie die App auf dem iPhone wirkt, oder man holt sich für viel Geld einen professionellen Fotografen, damit die App und das Gerät perfekt in Szene gesetzt ist und die Ausleuchtung stimmt. Je professioneller das Gesamtpaket wirkt, desto vertrauenswürdiger wirkt der App und Du als Entwickler.

Wer nun aber kein begnadeter Fotograf ist und sich keinen professionellen Foto-Shooting leisten kann, dem wird hier geholfen: http://placeit.breezi.com

Place it bietet 16 verschiedene Produktbilder von iPhone 5, iPad, MacBook Pro, MacBook Air und iMac in verschiedenen Szenen. In Benutzung oder nur die Produkte. Die eigenen Screens können nun nur noch in das Browser-Fenster gezogen und losgelassen werden. Nach einer kurzen Berechnung, sieht man den selber gestalteten Screen, oder Screenshot in der davor ausgewählten Szenerie. Das kann dann so aussehen:

ApfelBog.ch - Place it

Ziemlich beeindruckend wie das ganze ohne Programm und Installation funktioniert und sicher nützlich für den einen oder anderen App Entwickler oder Webdesigner sein dürfte.

Wenn Apple alle Werbungen gestalten würde…

Apple ist nicht schlecht darin, die eigenen Produkte in den Vordergrund zustellen. Egal ob Store, Website, Banner, Plakat oder anderen Werbemittel. Der Art Director Bryan Evans hatte die Idee, für bekannte Marken die Werbung im Stil von Apple aufzubereiten. Einfach so zum Spass. In unregelmässigen Abständen kommen neue Kreationen in sein Blog. Wer eine marke oder ein produkt vermisst, darf sich über den Twitter Account @Applefiedads melden. Hier ein paar Beispiele:

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

Bildquelle: Bryan Evans applefiedads.blogspot.ch

(via Cult of Mac)

Wie andere Smartphone Hersteller werben…

Ich finde es immer wieder faszinierend wie andere Smartphone Hersteller um ihre Produkte werben… Während Apple in den eigenen Spots ganz klar das Produkt in den Vordergrund rückt und uns sagt, was man damit alles tolles machen kann und wie einfach das es geht, versucht die Konkurrenz uns immer noch das schöne Leben zu zeigen. Das Produkt im Spot ist aber zweitrangig und eigentlich auswechselbar mit jedem anderen Smartphone…