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Steigt Axel Springer doch nicht auf Mac um?

Erinnert Ihr Euch noch an die freudige Meldung von damals, dass der komplette Axel Springer Verlag von PC auf Mac umsteigen will: „Axel Springer AG stellt Arbeitsplatzsysteme konzernweit auf Apple um„. Das ist nun schon über ein Jahr her und ich interessiere mich, wie weit die Pläne von Dr. Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer AG, schon umgesetzt sind.

Erste direkte Stimmen aus dem Unternehmen lassen nichts gutes erahnen… Angeblich soll bei dem Umstieg einiges schief gegangen sein. So wird im Konzern Software verwendet, welche anscheinend nur unter Windows XP läuft. Inzwischen sollen die Pläne gar gestoppt sein, dass man weitere Apple Computer einkauft und ist wieder dabei PC’s einzukaufen. Die Mac’s die es schon ins Unternehmen geschafft haben, laufen dank Boot Camp mit Windows XP.

Für mich klingt das nach einer sehr misslungenen Migration. Und mal eine wage Vermutung in den Raum zu stellen, wahrscheinlich hätte der Konzern auch den Umstieg von Windows XP auf Windows Vista in den Sand gesetzt. Man kann doch keinen Umstieg ankündigen, bzw. einführen, wenn man nicht die komplett verwendete Software im Konzern aufgenommen, bzw. katalogisiert, hat welche verwendet wird. Erst dann kann man abklären was und wie migriert wird oder ob ein Teil der Software ersetzt werden muss. Egal ob das Ziel Windows Vista, Windows 7 oder Mac OS X heisst…

Meine Anfrage bei der Pressestelle blieb bis heute leider unbeantwortet. Schon peinlich wenn man den Umstieg auf Mac OS X per Pressemitteilung ankündigt, dann aber nicht den Mut hat den aktuellen Stand des Projektes zu kommunizieren. Naja, vielleicht muss einfach ein mächtigeres Magazin mal die Anfrage starten damit wir eine Antwort erhalten.

Update: Die Medienstelle von Axel Springer hat sich eben gemeldet. Bis heute Abend soll ich einen Status über den Stand des Projektes bekommen.

Einfach von PC auf Mac switchen

Einige potentielle Umsteiger machen sich jeweils Gedanken, wie Sie den alle Daten aus dem PC auf den Mac bringen. Jedoch ist das eigentlich gar kein Problem. Es gibt da einmal die freundliche Hilfe in den Apple Stores welche man in Anspruch nehmen darf. Wer es lieber selber machen will, dem eilt jetzt Belkin zu Hilfe.

Mit Switch-to-Mac wird dem Umsteiger ein USB-Kabel angeboten, mit welchem sich der PC und Mac verbinden lassen. Dank einem einfachen Migrationsassistenten können nun bestehende Inhalte wie Musik, Videos, Fotos, Dokumente und Interneteinstellungen ganze einfach auf den Mac transferiert werden. Auf der einen Seite wird mindestens Mac OS X, auf der anderen Seite Windows Vista oder Windows XP benötigt.

Leider ist das klevere USB-Kabel bisher nur in Amerika erhältlich und kostet stolze 50 US-Dollar. Nächstes Jahr soll dann die Migrationslösung auch in Europa erhältlich sein.

Übrigens, wer bereits einen Mac besitzt und sich einen Neuen gekauft hat, der kann mittels einem Firewire-Kabel oder einem Time Machine Backup gleich alle Inhalte und Einstellungen übernehmen…

Parallels 4.0 sorgt für ein schnelles Windows

Eben erst ist die aktuelle Version von Parallels 4.0 erschienen und ich hab mir gleich das Update gesichert. Schon zuvor habe ich erfolgreich Parallels 3.0 auf meinem iMac betrieben. Zum einen aus reiner Neugier, denn noch nie in meinem Leben hatte ich ein schnelleres Windows XP als in Parallels. Zum anderen aber weil ich noch ein komplettes Adobe CS3 habe, aber in der Windows Version. Und auch hier kann ich mit Photoshop und Illustrator so schnell arbeiten wie auf keinem mir bekannten Windows XP.

Aber zurück zu Parallels 4.0. Die Installation, bzw. das Upgrade geht relativ schmerzlos von statten. Ohne Probleme wird die alten Version angehoben. Beim ersten Start hat man dann die Wahl bestehende Virtuelle Rechner aus Parallels, VirtualPC, VMware und Co. zu importieren. Ich hab dann mein Windows XP ausgewählt. Das hat natürlich den grossen Vorteil, dass alle Installationen und Einstellungen perfekt übernommen werden. Dafür dauert es auch eine ganze Weile!

Inzwischen hab ich die Installation, das Upgrade und den Import abgeschlossen. Tatsächlich ist das gesamte Windows XP noch vorhanden mit allen Inhalten und Programmen. Als erstes fällt mir auf, dass man in Parallels keine Auflösung mehr angeben muss in welcher man das Windows Fenster auf dem Mac laufen lassen möchte. Wie bei jedem Fenster kann man die Grösse einfach per Maus vergrössern oder verkleinern wie es gerade am besten passt. Neu ist auch, dass die laufenden Programm von Windows im Dock vom Mac angezeigt werden.

Alles in allem läuft Parallels 4.0 mit Windows XP extrem viel flüssiger als noch unter der Version 3.0! Auch das Wechseln von einem Mac Programm in eine Windows Anwendung geht so flüssig, als ob man nur ein Betriebssystem bedient.

Fazit
Ich bin froh hab ich das bisschen Geld für das Upgrade von Parallels 3.0 auf Parallels 4.0 aufgeworfen. Der Nutzen ist wesentlich mehr Wert als die 39 Dollar und 99 Cent! Wer hin und wieder ein Windows Programm benötigt und es möglichst einfach in die Welt des Mac integrieren möchte ist mit Parallels bestens bedient. Übrigens hab ich via Facebook auch noch den Hinweis bekommen, dass man auch Spiele problemlos mit dem neuen Parallels ausführen kann.

Gold für Mac OS X Leopard

Gold für Leopard

ChangeWave hat unter verschiedenen Anwender nachgefragt wie sehr zufrieden sie mit Ihrem eingesetzten Betriebssystem sind. Als klarer Sieger geht Mac OS X Leopard mit 53 Prozent sehr zufriedener Anwender hervor. Mit Linux sind noch 44 Prozent und mit Windows XP 40 Prozent der Benutzer zufrieden. Weit abgeschlagen hingegen ist der jüngste Streich aus dem Hause Microsoft. Mit Vista sind gerade einmal verschwindende 8 Prozent zufrieden!

Weiter darf ChangeWave festestellen, dass Microsoft Benutzer sehr interessiert die Produktpalette von Apple mitverfolgt. Und was sie da sehen scheint zu gefallen. Denn die Nachfrage nach Apple Produkten legt stetig zu!

Die Benutzer die in den nächsten 90 Tagen einen neuen Computer kaufen wollte, sollten zudem noch angeben welche Marke Sie sich kaufen werden. Während im letzten Jahr gerade einmal 19% mit Apple liebäugelten, sind es in diesem Jahr schon 31%!

Mich persönlich verwundert das Resultat nicht! Seit ich im Oktober die Lager gewechselt habe und ein Macianer wurde, habe ich meine Entscheidung keine Sekunde bereut!