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Wie man eine Apple Tastatur an einem Windows PC zum laufen kriegt

Apple Wireless Keyboard

Ich kann mich noch gut erinnern, als Apple die neuen Aluminium Tastaturen vorgestellt hat, waren nicht wenige Windows-Benutzer eifersüchtig auf die flachen, schönen und gut bedienbaren Tastaturen. Nicht wenige haben damals auch einfach eine solche Tastatur gekauft um diese mit ihrem Windows-PC zu verwenden. Was natürlich nicht ganz einfach war, denn nicht alle Tasten befinden sich an der selben Stelle und man muss auch Sonderzeichen und Tastenkombinationen auswendig kennen, denn auch den Tasten-Aufdruck konnte man sich nicht verlassen.

Damit das nun ein bisschen einfacher geht, gibt es ein Windows-Programm, welches sich genau dieser Problematik annimmt. Dank diesem Programm kann man ein Apple Wireless Keyboard ohne weitere Probleme verwenden. Hier sind einige der bereits implementierten Features:

  • Funktionstasten
    • F3: Print Screen
    • F4: Task Manager
    • F7-F9: Media Control (iTunes und Co.)
    • F10-F12: System Volume Control
  • Eject toggles if function keys work as on Windows or as on Mac
  • Fn + function key triggers the Mac like shortcut
  • Fn + Backspace = Delete
  • Fn + Arrows
    • Up: Page Up
    • Down: Page Down
    • Left: Home
    • Right: End
  • Fn + Eject: Eject CD

Man plant aber auch schon weitere Features:

  • Configuration
  • Key swapping options (Cmd, Fn, Ctrl)

Ich für meinen Teil würde eher auf den PC verzichten und gleich einen echten Mac kaufen, aber das darf ja jeder so machen wie er will.

(via)

Wenn iOS eine Wohnung wäre…

SonntagsZeitung

Der Journalist Barnaby Skinner hat in der aktuellen Ausgabe der SonntagsZeitung die aktuellen mobilen Betriebssysteme als Wohnungen verglichen. Ein interessanter Ansatz um die Systeme zu vergleichen. Denn wer sich ein Smartphone kauft, der nutzt es dann eher längerfristig. Gleich wie bei einer Wohnung… Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass insbesondere -Benutzer länger bei dem gewählten Smartphone bleiben. Untreu sind hingegen die -Benutzer, diese wechseln hin und her.

Aber schauen wir mal, wie einzelnen OS-Wohnungen beschrieben wurden, bzw. meine Interpretation daraus.:

  • – iOS ist ein geräumiges Studio-Appartement mitten in der Stadt. Einrichtung von feinsten, bestens an den öffentlichen Verkehr angeschlossen, ausgezeichnetes Unterhaltungsangebot und Kinderfreundlich. Lediglich die Energie macht im Moment etwas Sorge, was sich aber noch ändern kann/wird. Natürlich hat die Sicherheit und der Komfort seinen Preis und leider muss man sich in Sachen Raumgestaltung ganz dem Hersteller Apple anpassen.
  • Android – Android liegt in einem äusserst lebendigen, aber wenig kinderfreundlichen Quartier einer riesigen Stadt. Hier leben sehr viele Benutzer. Gemäss Skinner liegt das daran, dass Google mit Android kostenloses Baumaterial zur Verfügung stellt mit welchem die Baufirmen (Samsung, HTC, Motorola und Co.) schnell eigne Häuser aufziehen können. Der Einzug ist zwar aufwändiger als bei iOS, die Ausstattung kann dafür individualisiert werden. Die Offenheit ist Fluch und Segen zugleich. Man kann die Wohnung frei gestalten und Ausbauen, geht damit aber diverse Sicherheitsrisiken ein und man muss einen zusätzlichen Sicherheitsdienst einstellen (Anti-Viren Programm).
  • – WP7 ist ein Reihenhaus in der Agglomeration. Die Ausbaufähigkeit ist nicht so gross und im Markt gibt es kaum Einrichtungsgegenstände. Hier wohnt man weniger, sondern arbeitet eher, insbesondere wenn man -Benutzer ist. Das Reihenhaus ist austauschbar und man fühlt sich nicht so richtig zuhause.
  • Blackberry – Blackberry ist ein Appartement in einem ehemaligen Geschäftsviertel der Stadt. Hier leben nur noch wenige Leute, denn man will halt einfach mehr können in der eigenen Wohnung.

Mein Fazit
Ich leben gerne in dem kinderfreundlichen Studio-Appartement. Die Kinderfreundlichkeit, der Anschluss an den öffentlichen Verkehr, die Sicherheit und Einfachheit sind in meinen Augen überwiegende Vorteile gegenüber dem geschlossenen System. Aber wie schon gesagt, würde ich mir gerne ein gutes Android Phone mit einem reinen Android Betriebssystem zulegen um auch mal die andere, offenere Wohnung anzuschauen.

Und in welcher Wohnung lebt Ihr?

Windows 8 via Bootcamp auf dem Mac installieren

Microsoft hat diese Woche Windows 8 vorgestellt. Der alte Software-Gigant hat sich seit Windows Vista verbessert und will mit Windows 8 wieder ein brauchbares Betriebssystem auf dem Markt bringen. Wer will, kann Windows 8 ohne Risiko auf dem iMac oder MacBook installieren, via Bootcamp! Microsoft bietet das noch unfertige OS kostenlos für alle interessierten an… Wie das genau die Installation via Bootcamp geht, wurde hier als Video festgehalten.

Ein wirklich grosses iPhone 4!

Bereits schon einmal durften wir ein Bild von einem überdimensionalen iPhone 4 als Tisch sehen. Nun ist von einem anderen Tisch ein Video bei YouTube rein gestellt worden. Das Projekt nennt sich iTableous und hat echt was in sich…

Benjamin Bachmeier hat sich da einen echt tollen Tisch gezimmert. Das iPhone mit dem 40 Zoll Display läuft mit Mac OSX 10.6.7 (Hackint0sh) und Windows 7. Optional kann auch gleich die PS3 zugeschaltet werden. Was sonst noch so in die Kiste verbaut wurde, dass könnt Ihr in der folgenden Bilder-Galerie sehen und den zugehörigen technischen Spezifikationen.

10 Zahlen zu den Apple Stores

Es dauert nicht mehr lange und die Welt wird erfahren, was denn nun Apple mit der Geheimniskrämerei wirklich ändern will in den Apple Stores. Bekommen die Apple Stores ein neues Konzept? Wenn ja, dann wohl eher im Sinne von Evolution und nicht von Revolution. Es werden höchstens ein paar Verbesserungen sein. Wie ich gestern schon berichtet habe, werden ziemlich sicher alle Apple Mitarbeiter mit einem iPad ausgestattet. Am Store Design selber wird, abgesehen von eventuell neuen Screens, nicht viel ändern. Es besteht auch noch die Möglichkeit, dass Apple nächste Woche bereits Mac OS X Lion auf den Markt bringt, ob wohl erst für den Sommer angekündigt. Denn meine dritte Beta von Lion läuft äusserst stabil!

Aber kommen wir zu den Zahlen:

  • 325 Stores in 11 Länder, davon 87 ausserhalb der USA
  • 232’258 Quadratmeter Verkaufsfläche (2.5 Million square feet, per September 2010)
  • 30’200 Angestellte, bzw. Vollzeitstellen
  • 71,1 Million Besucher im letzten Quartal, 51% mehr von Jahr zu Jahr
  • 13’400 Besucher pro Store und Woche
  • 2,8 Milliarden Schweizer Franken ($3.19 billion)  Umsatz im letzten Quartal, 90% Steigerung
  • 8,7 Millionen Schweizer Franken ($9.9 million) durchschnittlicher Umsatz pro Store im letzten Quartal, 67% Steigerung
  • 12.9% Anteil am Gesamtumsatz von Apple im letzten Quartal
  • 797’000 Macs wurden im letzten Quartal verkauft. Die Hälfte der Käufer haben vorher noch nie einen Mac Computer gekauft.
  • 26 Million Windows-Benutzer haben zu einem Mac gewechselt seit 2004, gemäss Needham’s Charlie Wolf

Und? Wer von Euch gehört, neben mir, auch noch zu den 26 Millionen Umsteiger?

Media Markt verkauft MacBook Pro mit Microsoft Office für Windows

Media Markt verkauft MacBook Pro mit Microsoft Office für Windows

Die Marketing-Abteilung vom Media Markt (wir erinnern uns: „Ich bin doch nicht blöd!“) hat einmal mehr zugeschlagen. Der Twitterer @cruncher89 hat es entdeckt und eigentlich hab ich es schon bei Twitter und Facebook zur Diskussion frei gegeben, aber die Geschichte ist so gut, dass es auch noch ins Blog muss!

Wie in der Grafik oben gezeigt bietet der Media Markt das MacBook Pro 15″ für CHF 2299.- an. Grosszügig wie Media Markt nun mal ist, gibt es gleich noch das Microsoft Office kostenlos dazu, in der Version Home & Student 2010. 2010?

Genau, Microsoft Office for Mac gibt es nur in den Versionen 2008 und demnächst 2011. Aber kein 2010! Zudem ist die abgebildete Verpackung diejenige von Microsoft Office Home & Student 2010
für Windows. Denn die Verpackung für Office für Mac schaut etwas anders aus, nämlich so:

Office for Mac 2008Also wurde nicht nur eine falsche Verpackung auf das Layout geknallt, sondern auch die Beschreibung ist grundlegend falsch. Was mich interessieren würde ist, ob wirklich in allen Filialen dann tatsächlich das richtige Office für Mac abgegeben wird, oder dann doch ein Office für Windows verschenkt wird, weil sich die Verkäufer auch an den Bildchen im Katalog orientieren… Hat jemand Test-Käufe gemacht?

Aber wenn wir schon beim Thema sind, am 26. Oktober erscheint das neue Microsoft Office für Mac 2011. Bei Amazon kann man sich jetzt schon die beiden Versionen vorbestellen:

Berichte im Vorfeld wissen eigentlich nur gutes zu berichten. Anscheinend soll Office für Mac 2011 endlich eine ernstzunehmende Alternative zu der iWork-Palette sein. Allerdings Benutzer, welche sich beim Microsoft Office 2010 noch nicht an die Ribbon-Navigation oben gewöhnt haben, werden auch mit der neuen Mac-Version keine Freude haben, denn das Konzept wurde übernommen. Ich bin jedenfalls gespannt und lass mich gerne positiv überraschen.

Tastaturkürzel und Tastenkombinationen

MacBook Tastatur

Gerade Umsteiger haben etwas Mühe von dem Windows- auf das Mac-Tastaturlayout zu wechseln. Zu dem Thema habe ich schon einige Beiträge erfasst, welche ich hier gerne noch einmal gesammelt zur Verfügung stelle:

Ansonsten kann ich die Website xshorts.de sehr empfehlen. Ich glaube es gibt kein Tastaturkürzel in der Mac-Umgebung, welches nicht hier erfasst ist. Die Shortcuts sind per Programme kategorisiert, aber man kann auch per Suche die gewünschte Kombination ausfindig machen.

Virenschutz nun auch für den Mac

Wir alle wissen, auch für den Mac gibt es mittlerweilen Viren und Trojaner. Ungeschützte Computer können für Cyberkriminelle die idealen Verteilerzentren sein, über die gefährliche Schadprogramme weiter auf andere Rechner (Mac, Linux, Windows) gelangen.

Kaspersky Anti-Virus for Mac

Wie bereits berichtet, hat nun der renommierte Hersteller Kaspersky Lab einen solchen Schutz für Mac in seinem Produkt-Portfolio:

Kaspersky Anti-Virus for Mac bietet zuverlässigen Schutz vor Viren, Würmern, Trojanern und anderen Internet-Gefahren. Auch der Zugriff verdächtiger Programme auf persönliche Daten, Fotos und Kontakte wird gesperrt. Die Benutzeroberfläche im vertrauten Mac-Stil macht Kaspersky Anti-Virus for Mac intuitiv bedienbar und sehr benutzerfreundlich.

Mir persönlich ist bisher noch kein Virus in der Mac-Welt über den Weg gelaufen. Vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück. Denn die Tricks der Schreiberlinge von Trojaner, Viren und Würmer werden immer besser und nutzen auch Sicherheitslücken in Drittprogrammen wie Acrobat Reader oder Flash aus…

Dennoch hatten Anti-Viren Programme auf dem Mac bisher eher schlechte Karten. Beispielsweise sorgte das Programm Norton AntiVirus vom Mitbewerber Symantec selbst dazu, dass eine Sicherheitslücke auf dem Mac entstand. Das wird dann wohl auch der Grund sein, warum MacMacken nicht so positiv auf Anti-Viren Programme eingestimmt ist und immer wieder für Brain 1.0 plädiert, also für einen sorgfältigen Umgang mit dem Medium Internet…

Nichtsdestotrotz geben ich dem neuen Schutz eine Chance. Kaspersky Anti-Virus for Mac kann man 30 Tage kostenlos testen und kann hier bezogen werden: www.kaspersky.de/anti-virus-for-mac

Mac in USA weiterhin auf dem Vormarsch

Der Oktober scheint der Monat der Studien zu sein. Denn nach der letzten Studie veröffentlicht nun auch die NPD Group eine neue Marktumfrage. Dabei wurden rund 2300 Personen befragt mit Wohnort in den Vereinigten Staaten: Apple and Windows Computers Living Together Under One Roof, According to New NPD Report – Nearly 85 Percent of All Apple Households Also Own a Windows PC

Dabei wurde entdeckt, dass der Marktanteil der Mac Computer von 9 auf 12 Prozent gestiegen ist. Aber auch sonst hat man einiges über die durchschnittlichen Mac-Benutzer erfahren können/wollen/dürfen:

  • 85% der Mac Benutzer haben irgendwo im Haushalt noch einen Windows PC.
  • 66% der Mac-Haushalte haben drei oder mehr Computer unter einem Dach.
  • 72% der von Apple ausgerüsteten Haushalte haben mindestens ein MacBook.
  • 63% der Apple Computer Besitzer haben mindestens einen iPod.
  • 50% der Mac-Haushalte haben ein Navigationsgerät.
  • Im Durchschnitt findet man in einem Apple-Haushalt rund 48 Gadgets wie Computer, MP3-Player, etc.
  • Über ein Drittel der Mac-Benutzer verdienen mehr als 100’000 US-Dollar im Jahr.

So gesehen ist mein Mac-Haushalt hier bei allen Punkten vertreten. Ich bin also ein typischer, durchschnittlicher Mac-Benutzer?

Wie dem aus sei: Trau keiner Statistik Studie die nicht selber gefälscht hast…

Finanziell lohnt es sich (noch) nicht einen Mac zu infizieren

Bei Heise hab ich einen Artikel mit der Überschrift „Infektionen von Apple-Rechnern für Kriminelle unprofitabel“ entdeckt. Alle Fanboys klatschen jetzt in die Hände und die Pessimisten (Optimisten mit Erfahrung) prophezeien die kommende Virenschwemme für Mac-Computer…

Aber schauen wir uns den Bericht einmal genauer an. Geschrieben wurde das Papier von dem Sophos-Virenspezialisten Dmitry Samosseiko, seines Zeichens Leiter des Sophos-Virenlabors in Kanada. Seine These ist, dass das Apples Betriebssystem Mac OS X als Plattform für Malware im Moment unattraktiv ist.

Samosseiko, erschliesst diese These aus seinen Beobachtungen  eines russischen Malware-Netzwerk. Dieses Netzwerk, genannt „Partnerka“ verbreitet Malware, gefälschte Waren, Pillen, funktionslose Virenscanner und infizieren andere Systeme und nutzen diese als Versender für ihre Spam-Mails und als Webserver für ihre Angebote.

Dem Virenspezialisten ist aufgefallen, dass für infizierte Mac-Systeme nur $0.43 geboten werden, während man an durchlöcherten Windows Systemen bis zu 55 US-Cent zwischen $0.50 und $0.55 verdienen kann. Demnach lohnt es sich für Hacker finanziell immer noch mehr, wenn Windows-Systeme eingenommen werden. Daraus lassen sich mehrere Thesen aufstellen:

  • Es gibt noch zuwenig Malware für den Mac
  • Mac-Computer sind nun offiziell im Radar der Hacker
  • Wegen den tiefen Preisen entwicklen Hacker im Moment eher für Windows-Systeme
  • Es gibt zuwenige erfolgreiche Infektionen von Mac-Systemen, daher wendet man sich wieder dem OS von Windows zu.

Die Website auf welcher die infizierten Mac-Systeme feil geboten werden ist inzwischen aus dem Netz genommen worden.  Vielleicht weil es sich finanziell nicht gelohnt hat?

Wie dem auch sei, Mac-Computer sind auch nicht hundertprozentig sicher! Nicht umsonst hat Apple dem aktuellen Mac OS X Leopard eine Erkennungssoftware für bekannte Malware wie Mac-Trojanern RSPlug und iWorkServices eingebaut. Und schliesslich behauptet auch der Hacker Charlie Miller, dass inzwischen Windows sicherer sei als Mac OS X Leopard sei, zumindest wenn es um ASLR geht. Grundsätzlich gilt, egal welches Betriebssystem Ihr einsetzt, Augen und Ohren offen halten und nicht alles anklicken und installieren…

Der komplette Bericht von Samosseiko kann hier nach gelesen werden: „The Partnerka – What it it and why should you care?“.