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kooaba Shortcut – Offline mit Online verbinden

Über kooaba, bzw. kooaba Paperboy habe ich bereits den einen oder anderen Artikel hier im ApfelBlog.ch veröffentlicht weil ich es eine geniale App finde. Die App verbindet gedruckte Medien über einen Klick mit der digitalen Welt: Ein Foto einer beliebigen Seite in einer Zeitung oder einem Magazin mit der Bilderkennungs-App genügt. Die Mobile-App gleicht das Foto mit der Mediendatenbank von kooaba ab, identifiziert es und findet die digitale Version dazu. Diese lässt sich dann auf Social Media teilen, via E-Mail und SMS weiterempfehlen oder unterwegs abspeichern.

Diese App heisst ab heute nicht mehr „kooaba Paperboy“, sondern „kooaba Shortcut“ umbenannt. Aber das ist nicht alles. Neben dem iPhone ist die App auch für Android und neu für WindowsPhone 7 erhältlich. Darüber hinaus gibt es neue Funktionen und ein massgeblich verbessertes Design. Hier ein paar Eindrücke:

Aber warum heisst die kooaba Paperboy App jetzt kooaba Shortcut?
Paperboy hat nicht nur von Zeitungsverlagen Aufmerksamkeit erhalten. Seit der Lancierung haben sich viele, grossartige Magazine der kooaba Familie angeschlossen. Werbetreibende nutzen unsere  die App in Kombination mit Smart Ads, um Printanzeigen zu interaktivieren. Laufend erhalten die Macher von kooaba auch Anfragen, weitere gedruckte Produkte wie Postkarten, Flyers, Posters und Plakate über Paperboy zu interaktiveren. Während Paperboy in den nächsten Jahren in all diesen Bereichen wachsen wird und weitere Anwendungsfälle möglich werden, wird es immer klarer, dass der Name Paperboy seinem ursprünglichen Zweck nicht mehr gerecht wird. Paperboy ist über seinen Namen hinausgewachsen.

Ich mag kooaba wenn ich mir einen Artikel merken möchte in einer der Gratis-Pendlerzeitungen. Ein Foto, und schon habe ich die digitale Ausgabe welche ich meine Social Networks teilen kann, oder einfach abspeichern kann.

kooaba Shortcut - kooaba

Mit Paperboy Zeitungsberichte teilen

Heute am Social Media Gipfel hat die Schweizer Firma kooaba eine neue, auf Bilderkennung basierte, kostenlose iPhone App „kooaba Paperboy“ vorgestellt. Mit dieser Anwendung lassen sich sämtliche Printseiten aus unterstützten Zeitungen und Zeitschriften (z.B. Blick, Die Weltwoche, FOCUS, CHIP und 20 Minuten) über ein einfaches Foto mit dem Smartphone erkennen und damit:

  • weiterempfehlen (E-Mail, Facebook, Twitter etc.)
  • entdecken (Zusatzinhalte wie Videos, Bilder oder Links)
  • aufbewahren (im persönlichen kooaba Archiv oder auf Evernote)

Spannende Artikel aus den oben erwähnten Zeitung und Zeitschrift können mit nur einem Foto per E-Mail, Facebook oder Twitter an Freunde weiterempfohlen werden. Natürlich können so auch Berichte aufbewahrt werden, und so jederzeit später in aller Ruhe gelesen werden. Alle mit Paperboy fotografierten Artikel lassen sich als digitale Version zusammen mit weiterführenden Links direkt in my.kooaba.com oder Evernote ablegen.

Paperboy ist definitiv ein Versuch wert… Weitere Informationen zu dem interessanten iPhone App gibt es unter Paperboytool.com

Zeitungs-Abonnemente auf dem iPad?

Der ApfelBlog Leser Damian hat mich auf einen Artikel in der Weltwoche aufmerksam gemacht. Kurt W. Zimmermann schreibt im Beitrag „Der Pad der Hoffnung“ über die Medien, welche sich dank dem iPad wieder über bezahlte Inhalte erfreuen würden. Kritisch hinterfragt aber Zimmermann, ob die Konsumenten überhaupt bereit sind für ein Zeitungs-Abonnement Geld auszugeben, wenn man auf der Website der selben Zeitung sowieso alles kostenlos nachlesen kann.

Es ist natürlich kein ausschliessliches iPad Problem, denn bemerkt hat es Herr Zimmermann anhand seines Kindle. Dennoch ist es eine berechtigte Frage. Die Medien müssten den mutigen Schritt machen, im Web die Artikel nur noch anzuteasern. Doch wer macht den ersten Schritt? Es wird kaum eine Zeitung diesen Schritt einfach so tun, denn dann wandern wohl viele Online-Leser ab zu einer anderen Zeitung. Und dann gibt es noch die Gratis-Blätter wie 20Minunten… Wie will man gegen die ankommen?

Funktioniert es vielleicht gar nicht, die Zeitungen als Abonnement für digitale Lesegeräte zu verkaufen? Schaffen das eventuell doch nur Magazine? Magazine haben es nämlich geschafft eine gute Balance zwischen bezahlten Offline-Inhalten und kostenlosen Online-Inhalten zu erhalten.

Kurt W. Zimmermann glaubt, dass Apple ein Jahreabonnement von CHF 368 (soviel kostet das aktuelle digitale Abo der Neue Zürcher Zeitung) nicht akzeptieren wird. Nun, es gibt App die teurer sind und trotzdem geduldet werden. Zudem braucht niemand mehr ein Jahresabo zu lösen denn mit dem In-App-Purchase Modell können einzelne Ausgaben gekauft werden, oder Wochen oder Monatsabo angeboten werden. Was vielleicht auch besser ist für den Kunden. Man sollte hier definitiv die eingetretenen Pfade verlassen und neue Modelle kreieren.

Herr Zimmermann mag auch immer wieder darauf hinweisen, dass Apple ja dann noch satte 30% des Verkaufserlöses für sich behält. Auch hier streitet man sich immer wieder, ob das zuviel ist. Fakt ist, dass darin die kosten für die Plattform beinhaltet ist und auch das Inkasso darf nicht vergessen werden. Kreditkarten-Transaktionen sind ja auch nie gratis. Ganz verborgen bleibt aber die Tatsache, dass Amazon von seinen E-Book Anbieter mehr als 30% einfordert. Ich hab mal irgendwo gelesen, dass Amazon 50% für sich beansprucht! Übrigens, auch ein Buchhändler hat eine Marge von 55%!

Ich bin der Meinung, dass Zeitungen sich langsam aber sicher neu erfinden müssen. Auch der Markt um Bücher wird neu definiert. Braucht es noch Buchverlage, wenn Jedermann sein eigener Verleger bei Amazon und Apple sein kann? Braucht es Musikkonzerne welche Musik vertreiben, wenn jedes kleine Label das auf eigene Faust via Download-Plattformen tun kann? Willkommen in der Publikations-Revolution!

Tablet, wo man hinschaut…

Wo man zur Zeit auch hinschaut, überall wird von einem Tablet gesprochen, mit welchem man digitale Magazine und Zeitungen lesen kann. Die neuesten Artikel werden automatisch auf das Tablet geladen… Und dabei muss nicht immer vom Mac Tablet die Rede sein. Aus dem Hause Apple wurde ein Tablet bisher noch immer nicht bestätigt, dafür gibt es immer mehr Hinweise aus verschiedenen Verlagen, dass Apple versucht Inhalte für ein Tablet ( iPhone) zu akquirieren.

Die in London ansässige Firma Berg hat sich etwas mehr Gedanken zum Thema digitales Magazin auf einem Tablet gemacht und an entsprechenden Umsetzungen gedacht und per Videoanimation ins leben gerufen. Auf einen solche Prototypen wäre ich gespannt… Bzw. hoffe ich natürlich insgeheim, dass Apple demnächst ein bezahlbares Tablet auf den Markt bringt, dass genau solche Funktionen mit sich bringt. Den Gang an den Kiosk kann man sich dann definitiv sparen wenn man die neueste Modezeitschrift lesen möchte, bzw. einen Blick in das aktuelle Moto-Magazin werfen möchte…

Natürlich sind meine persönlichen Erwartungen höher als „nur“ ein Anzeige-Gerät für digitale Inhalte. Ähnlich wie mit dem iPhone sollte man einfach ins Internet gehen können und hilfreiche Programme laden. Beispielsweise als Media-Tablet um die heimische Musikanlage zu steuern oder vielleicht im Fernsehprogramm zu stöbern… Vielleicht ersetzt das Tablet sogar den Fernseher in vielen Einzel-Haushalten?

Naja, vorerst sind das alles nur Ideen und Wünsche. Aber besser hätte ich die Jahreszeit nun wirklich nicht treffen können für Wünsche, oder?

MacBook mit einer Zeitung tarnen

Zeitung Laptop Case MacBook

Es gibt ja Leute, die tragen Ihr MacBook einfach so durch die Gegend. Da könnte es der einen oder anderen Person, welche vom rechten Weg abgekommen ist, in den Sinn kommen das MacBook zu entwenden… Damit das MacBook nicht ganz so offensichtlich vor neidischen Augen herum getragen werden muss, kann man den edlen Computer in einer Zeitung verstecken. Leider hat man nicht immer eine Tageszeitung zur Hand, aber dafür hat mitemite die passende Lösung.

Die Leute aus Spanien stellen einfach Laptop-Taschen mit einem Zeitungsaufdruck her. Aktuell können folgenden Zeitungen als Laptop-Tasche bezogen werden: Le Pais, La Vanguarda, La Grettezza dello Sport, Herald Tribune und Frankfurter Allgemeine.

Zeitungen

Die Taschen gibt es in der Grösse 37,7cm x 27,5cm x 3,4cm für 60 Euro im mitemite Shop.

(via)

Warum die Medien über Apple schreiben

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, warum die Medien immer so brav über jedes Produkt und Update von Apple berichtet? Es gibt wohl kaum eine Firma die so viel Medienpräsenz hat wie Apple!

Der Hamburger Illustrator und Designer Christian Hayungs stellt sich das ganz in etwa so vor:
Der Chefredakteur. Aber auch sonst weiss Hayungs wie es um die Apple Benutzer steht, wobei wir auch einen Blick auf einen Linux-Extremisten werfen dürfen.