Virenschutz nun auch für den Mac

Mac 7. November 2009

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Virenschutz nun auch für den Mac

Wir alle wissen, auch für den Mac gibt es mittlerweilen Viren und Trojaner. Ungeschützte Computer können für Cyberkriminelle die idealen Verteilerzentren sein, über die gefährliche Schadprogramme weiter auf andere Rechner (Mac, Linux, Windows) gelangen. Kaspersky Anti-Virus for Mac

Wie bereits berichtet, hat nun der renommierte Hersteller Kaspersky Lab einen solchen Schutz für Mac in seinem Produkt-Portfolio:

Kaspersky Anti-Virus for Mac bietet zuverlässigen Schutz vor Viren, Würmern, Trojanern und anderen Internet-Gefahren. Auch der Zugriff verdächtiger Programme auf persönliche Daten, Fotos und Kontakte wird gesperrt. Die Benutzeroberfläche im vertrauten Mac-Stil macht Kaspersky Anti-Virus for Mac intuitiv bedienbar und sehr benutzerfreundlich.

Mir persönlich ist bisher noch kein Virus in der Mac-Welt über den Weg gelaufen. Vielleicht hatte ich bisher einfach nur Glück. Denn die Tricks der Schreiberlinge von Trojaner, Viren und Würmer werden immer besser und nutzen auch Sicherheitslücken in Drittprogrammen wie Acrobat Reader oder Flash aus…

Dennoch hatten Anti-Viren Programme auf dem Mac bisher eher schlechte Karten. Beispielsweise sorgte das Programm Norton AntiVirus vom Mitbewerber Symantec selbst dazu, dass eine Sicherheitslücke auf dem Mac entstand. Das wird dann wohl auch der Grund sein, warum MacMacken nicht so positiv auf Anti-Viren Programme eingestimmt ist und immer wieder für Brain 1.0 plädiert, also für einen sorgfältigen Umgang mit dem Medium Internet…

Nichtsdestotrotz geben ich dem neuen Schutz eine Chance. Kaspersky Anti-Virus for Mac kann man 30 Tage kostenlos testen und kann hier bezogen werden: www.kaspersky.de/anti-virus-for-mac

ist ein leidenschaftlicher Vollblut-Blogger. Apple Experte. MINI Fan. Kommuniziert leidenschaftlich gerne über digitale Kanäle. Ansonsten: Try, fail, think, learn, repeat.
16 Comments
  1. JMM

    Ich halte Virenschutz auf dem Mac immernoch für unnötig. Es gibt ja erst 2 Viren... Ich selbst mache einmal im Jahr eine Komplettüberprüfung mit "ClamXav", einem Opensource Scanner.

  2. Vincent

    haha sie versuchen es immer wieder… Naja mal sehen vielleicht verkaufen sie ja ein paar Lizenzen. Ich brauchs nicht - und im Moment auch kein anderer Mac-Nutzer.

  3. Alexandra

    Also ich hab seit 10 Jahren Macs und ich hatte noch nie Probleme und ich denke, bis jetzt ist es auch noch nicht nötig. Und wie JMM gesagt hat, reicht es denk ich aus ihn ab und an zu überprüfen. Schönes Weekend Alexandra

  4. Chill Musik

    Naja....Macs gibt es immer häufiger in den Haushalten der Welt. Es lohnt sich langsam immer mehr, einen Virus zu programmieren. Das hat Kaspersky wahrscheinlich gerade getan und baut gleichzeitig eine Software, mit der man diesen Virus wieder los wird. Ist doch schlau oder nicht?

  5. p8du

    Naja, ich finde kaspersky eigentlich nicht schlecht, jedoch ist es so, dass der sich im System so tief einnistet, dass man ihn nie wieder ganz wegkriegt... Ich denke im Viren sollte Apple direkt die Hand ins Zeug legen.

  6. Donnerknall

    Vielleicht mutiert ja das Schweinegrippevirus und wird dann gefährlich für den Mac! Nein, im Ernst, naiv sollte man nicht sein, Viren für Mac oder besonders für das iPhone kann es durchaus geben. Bin seit 17 Jahren Mac User und habe es selber nicht nötig gefunden eine Antivirensoftware zu installieren und werde bis auf weiteres auch keinen solchen Schutz laden.

  7. swinter

    kaspersky hat ihrem scanner im richtigen moment herausgegeben: noch gibt es zwar noch keine namenswerte viren, aber sie werden kommen, ganz sicher. apple produkte werden stets beliebter und somit werden auch hacker immer mehr gezielte attacken auf mac-user starten. laut sicherheitsexperten im IT Bereich ist mac osx nämlich weniger sicher als windows! bzw. es ist einfacher für hacker einen geeigneten virus zu erstellen. glücklicherweise kann man die momentanen mac viren und trojaner an einer hand abzählen.

  8. Aggy

    Bei dem was der liebe Mann von Kaspersky in letzter Zeit zum Thema Anonymität im Internet abgegeben hat werde ich mir auf keinen Fall auch noch irgendein Produkt von Kaspersky gönnen. Das Ding für den PC habe ich auch schon durch eine Alternative ersetzt.

  9. JM

    Schon seit Jahren höre ich den Satz "Hundertprozentigen Schutz gibt es beim Mac sicherlich auch nicht." Natürlich von PC-Usern. Doch ehrlich gesagt habe ich noch nicht ein einziges Mal von einem Mac gehört, der ein ernstzunehmendes Virenproblem hat.

  10. swinter

    JM: das liegt daran (und NUR daran), dass es einfach noch zuwenige Viren für mac gibt, weil ein grossteil der user immernoch mit windows unterwegs ist. dazu auch folgender beitrag von renato: https://apfelblog.ch/mac/software/finanziell-lohnt-es-sich-noch-nicht-einen-mac-zu-infizieren aber wie bereits gesagt.. das wird sich (leider) ändern..

  11. unterart.

    die scheinargumente sind längstens widerlegt... http://osx.realmacmark.de/osx_security.php#einleitung

  12. Alain

    Also mich würde es nicht wundern, wenn nach erscheinen des Virenscanners für den Mac plötzlich auch Viren beim Mac auftauchen. Kann ja sein dass Kaspersky selber Mac viren in umlauf bringt, um den Verkauf ihres Scaners zu fördern.....

  13. Martin Thomas

    @unterart / ... Aus aktuellem Anlass (Security Update 2009-006 / Mac OS X 10.6.2)...

    AFP Client — Multiple memory corruption issues exist in AFP Client. Connecting to a malicious AFP Server may cause an unexpected system termination or arbitrary code execution with system privileges. Apache — Apache is updated to version 2.2.13 to address several vulnerabilities, the most serious of which may lead to privilege escalation. A separate patch corrects a flaw that allows an attacker to use the TRACE HTTP method in the Apache Web server to conduct cross-site scripting attacks through certain web client software. Apache Portable Runtime — Multiple integer overflows in Apache Portable Runtime (apr) may lead to an unexpected application termination or arbitrary code execution. ATS — Multiple buffer overflows exist in Apple Type Services’ handling of embedded fonts. Viewing or downloading a document containing a maliciously crafted embedded font may lead to arbitrary code execution. CoreGraphics — Multiple integer overflows in CoreGraphics’ handling of PDF files may result in a heap buffer overflow. Opening a maliciously crafted PDF file may lead to an unexpected application termination or arbitrary code execution. CoreMedia — Memory corruption and heap buffer overflow issues exist in the handling of H.264 movie files. Viewing a maliciously crafted H.264 movie file may lead to an unexpected application termination or arbitrary code execution. CUPS — An issue in CUPS may lead to cross-site scripting and HTTP response splitting. Accessing a maliciously crafted web page or URL may allow an attacker to access content available to the current local user via the CUPS web interface. This could include print system configuration and the titles of jobs that have been printed. Dictionary – A design issue in Dictionary allows maliciously crafted Javascript to write arbitrary data to arbitary locations on the user’s filesystem. This may allow another user on the local network to execute arbitrary code on the user’s system. DirectoryService – A memory corruption issue exists in DirectoryService. This may allow a remote attacker to cause an unexpected application termination or arbitrary code execution. This update only affects systems configured as DirectoryService servers. Disk Images — A heap buffer overflow exists in the handling of disk images containing FAT filesystems. Downloading a maliciously crafted disk image may lead to an unexpected application termination or arbitrary code execution. Dovecot — Multiple buffer overflows exist in dovecot-sieve. By implementing a maliciously crafted dovecot-sieve script, a local user may cause an unexpected application termination or arbitrary code execution with system privileges. ImageIO – A buffer underflow exists in ImageIO’s handling of TIFF images. Viewing a maliciously crafted TIFF image may lead to an unexpected application termination or arbitrary code execution. Kernel – Multiple input validation issues exist in Kernel’s handling of task state segments. These may allow a local user to cause information disclosure, an unexpected system shutdown, or arbitrary code execution. ...[to be continued] Sources: 1) http://blogs.zdnet.com/security/?p=4870 2) http://support.apple.com/kb/HT3937
    ...vorerst ohne weiteren Kommentar. Gruss, MT

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