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Mein neues Wunsch-Setup

iMac und Thunderbolt Display

Ganz am Anfang hatte ich nur ein MacBook. Dann kam ein iMac dazu, welcher dann im Homeoffice installiert wurde. Das MacBook hab ich dann nur noch selten gebraucht. Später kam das MacBook Air der ersten Generation hinzu, was dann auch wieder öfters genutzt wurde. Der iMac im Office kam in die Jahre und ich hab mir ein MacBook Pro mit einem Apple LED Cinema Display angeschafft. Der Hintergedanke dabei war, dass ich eine Maschine mit allen relevanten Daten habe. Zuvor hatte ich immer das Problem, dass ich im iMac etwas bearbeitet habe, dann mit dem MacBook Air unterwegs war und es sicher verpasst habe, diese Arbeiten zu synchronisieren.

Inzwischen sind schon wieder viele, viele Monate, gar Jahre ins Land gestrichen und die Technik hat sich verbessert. Mit Hilfsmittel wie Dropbox oder iCloud hat man die meisten wichtigen Daten (fast) immer abrufbereit. Ob per automatischer Synchronisierung oder über’s Internet. Das mit meiner Vorliebe auf zwei grossen Monitoren zu arbeiten führt zum aktuellen Wunsch-Setup: Ein iMac und ein Thunderbolt Display. Natürlich beide Modelle in der 27-Zoll Ausgabe…

Wo kaufen?
Am einfachsten geht es wohl im Apple Online Store, doch oft kann man bei anderen Shops ein paar Franken sparen. Beispielsweise bei ARP, Brack, DataquestHeiniger, Letec, Nextway oder STEG. Meine Anforderungen an den iMac mit einem 3,4 GHz Quad-Core Intel Core i7 Prozesser, 1 TB Serial-ATA-Festplatte + 256 GB Solid-State-Drive Festplatten und AMD Radeon HD 6970M 2 GB GDDR5 Grafikkarte lassen die meisten Shops aber alt aussehen. Nicht wegen dem Preis, sondern wegen der Konfiguration. Bei der Konfiguration lasse ich die RAMs absichtlich beim Minimum, denn diese werde ich bei einem der oben genannten Shop einkaufen und das Upgrade selber durch führen. Ist ganz einfach und man spart doch ein paar hundert Franken.

Hingegen das Thunderbolt Display gibt es ohne Konfiguration, ebenso die Arbeitsspeicher-Riegel. Hier kann ich einen Vergleich ziehen:

Thunderbolt Display 27″

 AppleARPBrackDataquestHeinigerLetecNextwaySTEG
PreisCHF 1099.-CHF 1099.-CHF 989.-CHF 1099.-CHF 909.-CHF 1049.-CHF 1010.-CHF 1026.-
LieferkostenKostenlosCHF 18.-CHF 9.90Unbekannt ohne Login.CHF 8.-CHF 15.-CHF 9.-Kostenlos
VerfügbarkeitSofort.Wird extra bestellt.In ca. ein bis zwei Wochen.Nicht bekannt.In Kürze verfügbar.Sofort.Sofort.Innert einer Woche versandbereit.

4 mal 4GB 1333MHz DDR3 Arbeitsspeicher

 AppleARPBrackDataquestHeinigerLetecNextwaySTEG
RAM-HerstellerAppleKingstonKingstonKingston--KingstonKingston
PreisCHF 600.-
Upgrade-Preis von 4GB auf 16GB.
CHF 252.-
(CHF 63.-)
CHF 240.-
(CHF 60.-)
CHF 276.-
(CHF 69.-)
CHF 316.-
(CHF 79.-)
CHF 260.-
(CHF 65.-)
CHF 232.-
(CHF 58.-)
CHF 119.60
(CHF 29.90.-)
LieferkostenKostenlosCHF 12.90.-CHF 9.90Unbekannt ohne Login.CHF 8.-CHF 15.-CHF 9.-Kostenlos
VerfügbarkeitSofort.Wird extra bestellt.Sofort.Nicht bekannt.Sofort.Sofort.Sofort.Sofort.

Wann kaufen?
Natürlich stellt sich auch bei mir die Frage, wann soll ich den iMac kaufen? Zum einen ist das Budget noch nicht ganz erreicht für einen solchen Kauf, trotz meiner Verkäufe von Altlasten im Internet. Zum anderen spielt mir aber auch die Zeit entgegen, denn aktuell würde ich von einem iMac-Kauf abraten. Das letzte Update hat der iMac vor rund 250 Tagen erfahren. Normalerweise bekommt der iMac alle 280 bis 300 Tage ein Update. Der aktuelle Durchschnitt besagt sogar, dass es nach 273 Tagen soweit sein soll…

Mac Buyers Guide

Somit kann ich also mindestens noch einen Monat abwarten und sehen was die Gerüchteküche oder Apple in den nächste 30 bis 40 Tagen berichtet. Ja nach dem entscheide ich mich für den Kauf der aktuellen Konfiguration, oder ich warte dann noch weiter ab, weil es Hinweise auf neue Modelle gibt.

Also heisst es für die nächsten Tage, abwarten und Tee trinken.

 

2 Cinema Displays an einem MacBook Pro

Ich arbeite gerne mit vielen Bildschirmen. Gerade als aktiver Social Media Manager mit mehreren Kunden ist es wichtig immer ein Auge auf die Aktivitäten der betreuten Marken zu haben. Somit ist ein Monitor schon mal belegt mit einem oder zwei Social Media Monitoring Dashboards. Der zweite Bildschirm ist dann für die tatsächliche Arbeit. Bei mir daheim ist das MacBook Pro an ein 24″ LED Cinema Display angehängt. Auf dem Cinema Display wird gearbeitet und auf dem 15″ MacBook Pro laufen die Internet-Aktivitäten. Manchmal ist dieser Bildschirm aber einfach zu klein… Daher hab ich mir mal überlegt, kann man eigentlich zwei Cinema Displays an ein MacBook Pro hängen? Die kurze Antwort wäre: Ja, mit einem Adapter dazwischen.

Beim oberen Bild wurde der Adapter Matrox DualHead2Go eingesetzt. Die Installation gestaltete sich, nach Aussagen von Blog TNPham.ch, relativ einfach. In meinen Augen hat die Lösung aber einen klaren Nachteil. Ein Desktop ist verteilt über zwei Bildschirme. Das heisst, die Menüleiste oben zeiht sich über beide Bildschirme. Auf dem linken Bildschirm ganz Links kann man ins Apple-Menü wählen und auf dem rechten Bildschirm ganz rechts kann man die Suche eingeben. Bei zwei 24″, oder 27″ LED Cinema Displays ist das ein laaaaanger Maus-Weg! Zudem unterstützt der Adapter nur 2x 1920 x 1200 Pixels in der Auflösung. Eigentlich schade wenn das 27″ LED Cinema Display eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixels unterstützt. Das wäre ja die reinste Verschwendung.

Bei diesem Bild ist es wie es sein sollte. Drei Screens (inklusive MacBook Pro) und die Menüleiste auf nur einem Bildschirm. Gelöst wurde das ganze aber nicht mit Apple Display, sondern mit zwei Benq E2200Hd Bildschirmen auf speziellen Ständer. Als Adapter wurden zwei ViBook eingesetzt. Mit ViBook+ kriegt man eine Unterstützung bis 1920 x 1200 Pixel hin. Leider ist die Leistung noch immer unter der Möglichkeit eines 27″ LED Cinema Display von Apple. Aber auch andere Adapter wie EVGA oder Diamond oder DisplayLink kommen nicht an die 2560 x 1440 Pixel heran.

Einzig der Dual Link Vi von Gefen scheint die Leistung zu erbringen. Aber ich glaube, bevor ich hier eine Fehlinvestition tätige, Frage ich lieber mal bei Apple selber an der Genius Bar nach. Die werden doch sicher schon mal so einen Fall gehabt haben. Vielleicht hat ja auch schon jemand von Euch eine ähnliche Erfahrung gemacht wie man zwei Cinema Displays ohne Qualitätsverlust an ein MacBook Pro anschliessen kann?