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Apple, Irland und die EU.

Es ist schon etwas bizarr, die aktuellen Meldungen rund um Apple, Irland und der europäischen Union. Apple ist seit Oktober 1980 mit einem Standort in Cork, Irland vertreten. Früher sogar mit einer Fabrik. Mehrere tausend Europäer arbeiten seit jeher für Apple. Die EU Findet seit längerem, dass diverse Unternehmen (vornehmlich grosse Konzerne und aus der IT-Branche) zuwenig steuern bezahlen. Und so hat man die Steuern von Apple in Irland durchleuchtet und vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass Apple nicht weniger als 13 Milliarden Nachbezahlen müsse. Angeblich hätte Apple einen nicht gültigen Deal mit der Regierung in Irland abgeschlossen.

In Irland sagt man aber, dass es keinen Deal gäbe und Apple ganz nach Gesetz, wie jedes andere Unternehmen auch, seinen steuerlichen Plichten nach komme. Gemäss Irland hat Apple alle Steuern bezahlt.

Nun sah sich auch Tim Cook genötigt einige Worte zu dem Vorfall zu verlieren:

Die am 30. August abgegebene Stellungnahme behauptet, dass Apple von Irland eine besondere Steuerregelung erhalten habe. Diese Behauptung entbehrt jeglicher rechtlichen und tatsächlichen Grundlage. Wir haben niemals nach irgendwelchen besonderen Regelungen gefragt, noch haben wir jemals welche erhalten. Wir befinden uns jetzt in der außergewöhnlichen Situation, aufgefordert zu sein, nachträglich zusätzliche Steuern an eine Regierung zu zahlen, die sagt, dass wir ihnen nicht mehr schulden, als wir bereits gezahlt haben.

Der Kampf ist nun eröffnet. Allerdings geht es weder um Irland noch um Apple. Es geht um einen Kampf zwischen der EU und USA. Die EU, wie auch andere Staaten, möchten neue Steuergesetzte von denen sie mehr profitieren könnten. Die USA hingegen hat Angst Steuereinnahmen zu verlieren. Eines ist sicher… Wir werden noch viele Jahre von dieser Streitigkeit hören.

Apple Schweiz zieht iPod-Kunden über den Tisch!

iPod Touch

Es ist ein ewiger Kampf zwischen Apple und der SUISA. Zuerst beschwert sich Apple, dass die SUISA so hohe Gebühren hat und das darum die Preise für die iPod so hoch sind. Dann, ganz unerwartet, senkt die SUISA die Gebühren massiv. Apple Schweiz ist sichtlich überrascht und braucht über einen Monat um die Gebührensenkung den iPod-Preisen anzupassen. Aber jetzt kommt der Hammer!

78s – Das Magazin für bessere Musik hat bereits am 16. Mai aufgedeckt, dass Apple sich weigert die SUISA Gebühren zu bezahlen! Wie kommt’s? Apple sagt einfach, dass die iPod’s und der Shop in Irland sind und somit kein Import stattfindet und die SUISA Gebühren in diesem Fall nicht zum Zug kommen.

Nehmen wir einmal an, dass wäre rechtlich tatsächlich machbar und legal, warum dann verrechnet Apple den Kunden trotzdem die SUISA Gebühren?Leider haben weder die SUISA noch Apple Schweiz auf meine Anfragen reagiert. Entweder scheint das Thema zu peinlich, oder es liegt daran, dass ich eben doch „nur“ ein Blogger bin!

Liebe Apple, Ihr wisst ich liebe Euch, aber was hier abgespielt wird, dass ist Betrug im grossen Stil. Da müsst Ihr ganz schnell was ändern! A besten natürlich, die iPod-Preise purzeln auf US-Niveau!