Posts tagged "Smart Home"

28’500 Schweizer verdienen ihr Geld mit Apps.

Apple TV mit neuer Remote Steuerung

Das Progressive Policy Institute hat die App-Wirtschaft in Europa, inklusive Norwegen und Schweiz, untersucht. Insgesamt schaffen die Apps rund 1,64 Millionen Arbeitsplätze.

Die Schweiz befindet sich mit 3,5 Arbeitsplätzen pro 1000 Einwohner im Mittelfeld. Das Potential ist aber noch da. Die nördlichen Länder wie Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark und Niederlande haben mehr als doppelt soviel Arbeitsplätze in der App-Wirtschaft als die Schweiz.

Die Schlusslichter sind Italien, Spanien und Österreich. Hier sind es zwischen 1,4 bis 1,7 Arbeitsplätze pro 1000 Einwohner. Spannend ist hierbei, dass Apple in Italien das erste europäische iOS App Entwicklungszeiten Entwicklungszentrum eröffnen will. Ein Widerspruch in sich? Auf jeden Fall wird der Wert bei der nächsten Untersuchung in Italien sprunghaft ansteigen…

Apps werden immer wichtiger

Neue Möglichkeiten wie Smart TV ( Apple TV), Smart Watch und Wearables ( Apple Watch), Smart Car (Apple CarPlay) und Smart Home (Apple HomeKit) bringen immer mehr Möglichkeiten sich mit einer eigenen App zu positionieren. Es zeichnet sich immer mehr als scheint, dass Marc Andreessen recht behalten sollte:

In short, software is eating the world.

Das zeichnet sich übrigens auch in den Verkaufszahlen ab. Allgemein gehen die Hardware-Erlöse zurück. Während Desktop-Computer und Festnetztelefonie besonders leiden können Smartphones und Tablets das ganze Ganze ein bisschen abfedern. Aber Herr und Frau Schweizer sparen aktuell bei der Hardware, investieren dafür um so mehr bei der Software.

Programmierfähigkeiten werden immer wichtiger

Bereits heute sind Personen mit guten Programmierfähigkeiten sehr umworben und können sich die Arbeitgeber in der Schweiz auswählen. Das wird sich in nächster Zeit noch verschärfen. In immer mehr Berufsgattungen ist mindestens die Kenntnis der Grundlagen ein Vorteil, beispielsweise im Marketing welches immer digitaler wird, um Möglichkeiten und Abläufe besser zu verstehen und einzusetzen.

Verdienst du bereits dein Geld mit Apps? Oder beginnst du demnächst mit einem Programmierkurs?

Neurio – Stromverbrauch überwachen und das Haus ein bisschen intelligenter machen.

Renato Mitra installiert Neurio

 

Bereits heute kann man relativ einfach den Stromverbrauch im Haus, oder der Wohnung, messen und errechnen wie hoch die Stromkosten ausfallen wird, bevor die Rechnung im Briefkasten liegt. Mit Neurio geht die Messung noch ein bisschen weiter und kann den Verbrauch zu jedem Gerät herunter brechen.

Alles hat, wie mit vielen guten Ideen, bei Kickstarter begonnen. Damals hat man eine Finanzierung für diese neuartige Strommessung gesammelt. Die Köpfe hinter Neurio haben sich zu Nutze gemacht, dass jedes Gerät quasi einen Fingerabdruck hinterlässt beim Stromverbrauch. Anhand dieses Fingerabdruckes kann man immer wieder erkennen wann welches gerät wie viel Strom bezieht. Und der Stromverbrauch kann, wie bei einer Mikrowelle, sogar unterschiedlich sein, dennoch kann man das Gerät eindeutig identifizieren.

Ich persönlich möchte sehr gerne wissen welches Gerät wie viel Strom tatsächlich bezieht, wie oft wir es benutzen und die Häufigkeit eigentlich notwendig ist. Der meiste Strom wird wohl tatsächlich von Geräten benötigt, welche ich nicht per se abschalten möchte… Wie ein Föhn oder ähnliches, dennoch hilft mir Neurio Stromfresser zu entlarven und mir ein Bewusstsein zu schaffen.

Neurio wird direkt beim Stromeingang installiert. Zwar gibt es auf der Website eine Anleitung wie man Neurio selber installieren kann, davon rate ich aber dringend ab! Dort muss an einem sehr starken Stromanschluss bearbeitet werden, was wirklich nur Profis machen sollten! Ich habe schon sehr viel mit Strom gearbeitet, aber hier lass ich wirklich die Finger davon und das solltet ihr auch!

Einmal installiert, braucht das Neurio-Kästchen am Stromanschluss einen WLAN-Empfang. Einer der Hauptgründe, warum mein Maschinenraum im Keller nun auch WLAN hat… Dann braucht man noch eine iPhone-App und schon kann es losgehen. Durch einfaches Ein- und Ausschalten von Geräten können diese identifiziert werden. Einmal eingerichtet, kann man in Zukunft den Stromverbrauch sehr genau beobachten.

One more thing…

Spannend an Neurio ist auch, dass man Impulse von Neurio mit weitere Dienste wie IFTTT und Co. und zusätzlichen Smarthome-Gerätschaften verbinden kann. Wenn ich beispielsweise den Lichtschalter in der Küche am Morgen betätige, wird die Kaffeemaschine gestartet. Nur so als Idee. Neurio wird übrigens für Apple’s HomeKit bereits sein, was ein paar weitere Möglichkeiten eröffnen wird…

Noch diese Woche soll Neurio in meinem Haus installiert werden. Natürlich will ich dabei sein, denn es ist für alle Beteiligten eine Herausforderung dieses amerikanische Produkt in der Schweiz zu installieren. Eventuell muss auch die Behörde die Installation noch abnehmen lassen… Aber all meine Erfahrungen werden ich sehr gerne in der nächsten Woche hier ausführlich dokumentieren.

Hat jemand von euch bereits Neurio, oder ein ähnliches System, installiert?

WWDC 2014 – Write the code. Change the world.

WWDC 2014 Banner

Apple bereitet das Moscone Convention Center in San Francisco auf die anstehende Apple Worldwide Developers Conference 2014 vor und schmückt das Gebäude mit Banner. Und wie jedes Jahr versuchen alle geheime Botschaften aus den Bannern zu lesen wie aus einem DaVinci Code. Das ist zum einen amüsant, zum anderen dennoch spannend.

Am Montag dürften sicher OS X 10.10 und iOS 8 ein Thema sein. Während es beim mobilen Betriebssystem um neue Kernfunktionen wie Healthbook oder Smart Home gehen könnte, dürfte das Mac Betriebssystem eine Designanpassung verpasst bekommen. Wie der Titel

Write the code. Change the world.

schon sagt, es wird wohl mehr um Software als um Hardware gehen.

Livestream

Apple bietet wieder einen Livestream der Keynote an. Dafür wird mindestens ein Safari 4 auf OS X v10.6 oder neuer verlangt, oder Safari auf iOS 4.2 oder neuer. Wer den Stream über Apple TV sehen möchte braucht mindestens eine Box der zweiten oder dritten Generation mit der Software-Version 5.0.2 oder neuer. Hier gibt es alles zum nachlesen.

Ein echtes Meetup

Damit aber nicht jeder alleine vor dem Computer sitzen muss um die Keynote zu sehen, gibt es dieses Jahr wieder ein gemeinsames auf den Beamer starren und dabei eine Pizza essen. Gemeint ist das WWDC Apple Keynote Pizza Beamer Geek Meetup! Wer noch dabei sein möchte, es hat noch freie Plätze und verspricht wieder ein lustiger Abend unter gleichgesinnten zu werden.