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Apple schützt die Privatsphäre der Benutzer. Auch vor PRISM.

Apple 17. Juni 2013 2 min read

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Renato

Apple schützt die Privatsphäre der Benutzer. Auch vor PRISM.

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Die Welt war erschüttert in welchem Umfang die amerikanischen Behörden Daten sammeln. Unsereins, der sich schon lange durch die Online-Welt bewegt und selber Erfahrungen hat, welche Informationen man schon alleine mit Cookies, IP-Adressen und Werbenetzwerken sammeln kann, ist nicht wirklich erstaunt. Vermutet haben wir es alle schon lange, nun soll es aber offiziell bestätigt sein mit einem der sein geheimes Wissen mit der Welt teilt.

Und plötzlich standen Firmen wie Google, Microsoft, Apple, Facebook, Yahoo und Co. am Pranger alle Informationen über die Benutzer der NSA zugänglich gemacht zu haben. Angeblich sogar mit einer Schnittstelle über welche die Behörden jederzeit Recherchen starten können. Alle grossen Firmen haben die Existenz einer solchen Schnittstelle verneint und nur bestätigt, dass die Behörden für jede Abfrage eine rechtlich gültige Anfrage stellen müssen. Jede einzelne dieser Anfragen werden genau geprüft.

Apple hat sich nun mit einer Pressemitteilung zu den Vorwürfen geäussert. Auch hier beteuert man, von PRISM noch nie gehört zu haben:

We first heard of the government’s “Prism” program when news organizations asked us about it on June 6. We do not provide any government agency with direct access to our servers, and any government agency requesting customer content must get a court order.

Man erklärt auch, dass Konversationen zwischen Benutzern eine End-zu-End-Verschlüsselung hätten und niemand anders als der Sender und Empfänger könne die Daten lesen. Nicht mal Apple selber. Es sollen auch keine Daten gespeichert werden, mit welchen man ein Profil zu einer Person erstellen kann:

For example, conversations which take place over iMessage and FaceTime are protected by end-to-end encryption so no one but the sender and receiver can see or read them. Apple cannot decrypt that data. Similarly, we do not store data related to customers’ location, Map searches or Siri requests in any identifiable form.

Eine klare Ansage. Apple würde sich selber einen gefallen tun, wenn dieses Statement zu 100% stimmt!

Renato

Renato Mitra ist ein leidenschaftlicher Vollblut-Blogger. Apple Experte. MINI Fan. Kommuniziert leidenschaftlich gerne über digitale Kanäle. Ansonsten: Try, fail, think, learn, repeat.
12 Comments
  1. macfee

    also klingt recht gut - allerdings habe ich enorme Probleme damit zu glauben, dass ein Agressionsstaat wie USA mit ihren CIA, NSA, FBI wo einer nicht weiß, was der andere tut nicht immer Möglichkeiten findet, auch die Daten abzufordern.

  2. A Friend

    @Renato Mitra "Apple schützt die Privatsphäre der Benutzer." - well, yes -at least a sort of. "Auch vor PRISM." - nope, most likely not. As far as I understand 'PRISM' collects, analyses and retains copies of complete data streams of interest while this data crosses fiber optic pipes of tier-1/2/...- and some specific lower-tier upstream-providers; imagine infrastructure that allows for fiber optic tapping on points of interest (hence, one can assume, the name prism, derived from the transparent optical element with flat, polished surfaces that refract light). Which information remains stored within Apple's data centers and in which cases this information is forwarded to another party remains not necessarily the primary question. regards :)

  3. andreashobi

    Sagte Snowden nicht in einem Interview sinngemäss, er hätte am Arbeitsplatz die Daten eines x-beliebigen Menschen einfach so mal abrufen können, wenn er dies gewollt hätte? Das würde doch dafür sprechen, dass die Amerikaner sehr wohl irgendeine Möglichkeit hatten, an die Daten zu kommen, auch wenn Apple & Co. das (aus verständlichen Gründen) abstreiten.

  4. Renato Mitra

    Gut Möglich, dass die NSA sich in die Datencenter von Google, Microsoft und Co. eingehackt haben um an die Daten zu kommen. Ich denke nicht, dass sich Apple zu so einem Statement hätte hinreissen lassen, wenn man weiss das es anders ist.

  5. Sebi

    ganz ehrlich ich würde auf dieses Statement keinen Cent wetten.

  6. A Friend

    ...in 99% of all cases, there's just simply no need to break into a house to see who's in there, if it's easily possible to permanently sit in the front yard and watch 24/7 everybody who's entering and leaving (obviously the analogy seems to break at the point where all the visitors of the imagined house are copied, stored and a perfect double/clone is retained ;)

  7. MIG

    Man kann es sich auch schön reden. Ich für meinen Teil glaube diesbezüglich nichts mehr.

  8. Lars

    Apple gibt genauso Daten an die NSA weiter wie Microsoft und Google auch. Apple hält genauso eine Backdoor für das NSA bereit wie Google und Microsoft auch. Keine Firma würde das offen zugeben, aber sie tun es ja doch alle.

  9. Renato Mitra

    Eigentlich spielt es doch gar keine Rolle mehr. Die NSA hört den Internet-Backbone ab. Alles was über's Internet geht, bekommt auch die NSA mit. Ob mit Backdoor oder ohne Backdoor.

  10. Lars

    Ja, wobei durch die Backdoor die NSA Daten auf meinem PC verändern könnte - mir macht die Vorstellung Angst, politische Gegner im Ausland werden dort plötzlich für ganz andere Sachen festgenommen. Wenn jetzt beispielsweise in Deutschland jemand gegen die NSA arbeitet, aber man Kinderpornographie auf seinem PC findet und er dafür verurteilt wird. Oder wenn man seinen PC als Proxy für illegale Akivitäten online verwendet.

  11. Renato Mitra

    Durch den Backdoor-Zugriff der NSA kriegt man Zugriff auf die persönlichen Daten bei den Anbieter wie Google und Co. Nicht auf den PC. Aber grundsätzlich kann jeder Hacker auf deinen PC zugreifen. Dazu braucht es keine NSA.

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