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Das Gewohnheitstier Mensch möchte den Kopfhörer-Anschluss nicht verlieren.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir alle haben unsere Gewohnheiten. Sie geben uns einen Rhythmus oder Sicherheit im Alltag. Läuft etwas anders als wir es uns gewohnt sind, dann ist es schon kein normaler Tag mehr. Es gibt Menschen, die suchen die Abwechslung und andere Menschen wiederum haben Probleme damit wenn die Gewohnheiten gestört oder nachhaltig geändert werden.

Gerade in Sachen Technik verändert sich unser Leben schneller als manchen Menschen lieb ist. Was gab es doch für einen Aufschrei als die Floppy Disk und CD-Rom verschwand oder andere technische Errungenschaften durch neue Lösungen ersetzt oder verbessert wurden…

Will Apple den Kopfhörer-Anschluss abschaffen?

Jetzt versuchen über 217’000 verzweifelte Menschen den Kopfhörer-Anschluss beim iPhone zu retten. Was nur ein Gerücht ist, bringt viele Menschen bereits dazu eine grossangelegte Petition zu starten. Spannend zu sehen wie zerrissen die Menschen mit der Technik umgehen. Während den einen Apple nicht innovativ genug ist, geht es den anderen viel zu schnell…

Wenigstens wird Apple bei der Petition nicht die Sound-Qualität über Bluetooth-Kopfhörer vorgehalten. Das Argument zählt nicht, denn die Audiophilen haben ja längst klar gemacht, dass qualitative Musik nicht über Smartphones abgespielt werden kann. Was nun aber zählt ist, dass man mit diesem Schritt viel Elektroschrott zu verantworten hat, weil alle Kopfhörer mit dem 3,5mm Klinkenstecker nicht mehr zu gebrauchen sind.

Vielleicht erfindet ja ein cleverer Mensch einen Bluetooth-Adapter für Klinkenstecker-Kopfhörer? Oder man bringt den Elektroschrott einfach in den Apple Store oder zu sonst einem Elektrohändler. Damit ist sichergestellt, dass die verbauten Materialien wieder verwendet werden können. Aber soweit ist man anscheinend in der neuen Welt noch nicht…

Was haltet ihr von der Aktion? Werdet ihr den Klinkenstecker vermissen? Freut ihr euch auf die Bluetooth-Kopfhörer?

FireWire vs. USB

Ich gebe zu, mit diesem Artikel begehe ich absolutes Neuland für mich! Gerade aber beim letzten Artikel über die Glossy Bildschirme habe ich wieder einmal entdeckt, dass es einige Mac-Benutzer gibt, die diesen Entscheid bezüglich der Schnittstellen-Wahl von Apple weder nachvollziehen noch akzeptieren können. Die aktuellen MacBook werden nämlich ohne FireWire Schnittstelle ausgeliefert. Mich persönlich erstaunt das insofern, dass Apple eigentlich die Schnittstelle lizenziert hat und massgeblich an deren Verbreitung beteiligt war. Jetzt, so scheint es, hat man FireWire für die USB-Schnittstelle aufgegeben.

Eigentlich hätte bereits die schnellere FireWire Version S3200, auch bekannt als IEEE 1394-2008, eingeführt werden müssen. Mit der neue Norm sollen Daten mit bis zu 3,2 Gigabit transportiert werden können und in der Theorie rund 400 Megabyte pro Sekunde übertragen werden. Doch bisher gibt es, meines Wissens, noch kein Lebenszeichen von FireWire S3200.

Aber auch die Macher der USB-Schnittstelle sind dabei Ihren Standard auf den nächsten Level zu bringen mit der Version 3.0. Diese frische Norm soll dann Daten sogar mit bis zu 600 Megabyte pro Sekunde übertragen können. Man munkelt hier aber, dass es noch 2010 gehen wird, bis man USB 3.0 tatsächlich einsetzen kann.

Hat Apple also die eigene Schnittstelle für die schnellere und verbreitetere Schnittstelle USB aufgegeben? Warum hat sich FireWire, trotz dem besseren Konzept, nie gegen USB durchgesetzt?

Ich kann verärgerte Mac-Benutzer gut verstehen welche externe Festplatten mit, oder nur mit, FireWire Anschlüssen haben und sich jetzt neben dem neuen MacBook auch gleich eine neue Festplatte zulegen müssen. So verwundert es auch kaum, dass es bereits wieder eine Online-Petition gegen das abschaffen der FireWire Anschlüsse gibt. 

Leider läuft es nun mal so mit sterben Standards… Zum einen ist es vielleicht gut wenn man unnötige Doppelspurigkeiten ablöst, weil Gerätehersteller sich nur auf eine Schnittstelle konzentrieren müssen. Zum anderen fehlt dann der Wettbewerb und jemand, natürlich die Kunden, haben dann das nachsehen. Besonders wenn eigentlich die besser der beiden Schnittstellen aufgegeben wird, bloss weil die andere Schnittstelle verbreiteter ist…

iPhone Wochenrückblick #7

Es ist Sonntag und Zeit den Wochenrückblick zu veröffentlichen. Diese Woche hat es wieder ein paar Themen mehr in Sachen iPhone gegeben. Aber seht selber:

Das iPhone im Winter
Daran hat wohl keiner Gedacht! Was macht man wenn man im tiefen, kalten Winter auf der Strasse steht und mal eben Google Maps aufrufen will? Genau, man muss seine Finger aus den warmen Handschuhen ziehen und in Eiseskälte den Touchscreen berühren. Aber es gibt Abhilfe: iPhone-Handschuhe mit welchen man auch den berührungsempfindlichen Touchscreen bedienen kann, ohne an die Finger zu frieren!

Apple baut eigene Prozessoren für das iPhone?
In der Apple-Gerüchteküche wurde ein Topf mit einem Apple-iPhone-Prozessoren Gericht wieder aufgewärmt. Schon länger vermutet man das Apple an eigenen Prozessoren tüftelt. Vielleicht ist ja was dran?

Das iPhone kennt Dein Leben und fotografiert es!
Es ist ja ein netter Effekt wenn man ein Programm beendet mit dem Home-Button und der aktuelle Screen „ein gesogen“ wird. Um den Effekt zu erzeugen wird automatisch ein Screenshot erstellt, welcher danach wieder gelöscht wird. Aber wer Computer kennt, weiss das kaum etwas wirklich gelöscht ist. Mit den entsprechenden Mittel ist es möglich die gelöschten Screens wieder herzustellen und so einiges über den vorherigen Benutzer zu erfahren. Beispielsweise über den E-Mail Verkehr, E-Mail Konten, Kontakte, SMS, und, und, und…

MMS mit dem iPhone 3G senden
Im App-Store gibt es neu das kostenlose Programm Flutter. Die Applikation ermöglicht das Senden und Empfangen von MMS, ohne das iPhone einem Jailbreak oder ähnlichem zu unterziehen. Hat das schon jemand ausprobiert? Danke Damian für den Hinweis.

Radio 24 auf dem iPhone
In Zusammenarbeit mit der Streamboat AG wurde für Radio 24 ein iPhone App entwickelt, welches ab sofort zum kostenlosen Download im App Store bei iTunes zur Verfügung steht. Mit der Software kann man den Radiosender weltweit über jedes iPhone empfangen. Radio 24 hat bereits mehrere hundert Downloads der neuen Applikation innerhalb von wenigen Stunden verzeichnet.

Autokorrektur im iPhone
Bereits im letzten iPhone Wochenrückblick habe ich darüber berichtet, dass ein Schweizer eine Online-Petition für eine Switch-Off Funktion gestartet hat. Es haben bereits einige tausend Leute „unterzeichnet“ wobei ich immer noch am Erfolg zweifle. Apple lässt sich grundsätzlich nichts diktieren…
In der Zwischenzeit kann man sich aber selber helfen. Wie schon mehrmals hier im Blog erwähnt braucht man bloss einen Buchstaben, zum Beispiel ein „G“ zu schreiben, den Cursor wieder vor das „G“ setzen und los schreiben. Die Autokorrektur meldet sich dann nicht mehr. Am schluss braucht man bloss noch das „G“ zu löschen oder macht ein „Gruss“ daraus…

iPhone Apps ohne App-Store installieren
Das Programm „Podcaster“ wurde von Apple nicht akzeptiert für den App-Store. Alex Sokirynsky, der Entwickler, verteilt sein Programm nun an Apple vorbei an interessierte iPhone-Besitzer mit der „Ad-Hoc-Distribution“. Aber wir erinnern uns: Apple könnte die Apps noch auf dem iPhone deaktivieren!

QuickPwn 2.1 ist da!
Endlich dürfen auch die Windows Benutzer unter den iPhone Besitzer wieder munter drauf los hacken! QuickPwn 2.1 wurde veröffentlicht. Nach wie vor kann das 3G nicht entsperrt werden, lediglich der Jailbreak funktioniert. Auch den neuesten iPod touch kann man nicht befreien. Nur das alte iPhone kann man entsperren und befreien. Viel Spass. Danke mmemichi für den Hinweis!

Das iPhone hilft sparen
Die Jungs von noidentity.ch haben bereits Ihr drittes Programm im Apple Store. Wie mir Sandro verraten hat, waren sie selber erstaunt wie schnell das App von Apple freigeschaltet wurde. Mit Rabatte können Sparfüchse jederzeit auf dem iPhone aktuelle Aktionen aus den Schweizer Lebensmittel-Häuser Migros, Coop, Denner, Spar und Volg erblicken. Das Design der App kann sich wieder sehen lassen!

iPhone 3G Tarife: Das kann teuer werden

Im ApfelForum wird bereits über die bisher veröffentlichten Tarife rund um die Schweiz, insbesondere die Tarife in Österreich, diskutiert. Gerade Österreich biete ein erstaunlich günstiges Abo an. Für insgesamt 39 Euro, also rund CHF 62.50 kann man mit dem Provider one 1000 Minuten in alle Netze telefonieren, 100 SMS versenden und satte 3GB Daten hin und her schicken.

Wesentlich teurer geht es unseren Freunden in Kanada. Da hat der einzige (!) iPhone Mobilfunk-Provider Rogers unbarmherzige Tarife veröffentlicht. Für 150 Minuten telefonieren, 75 SMS und 400 MB Datenverkehr verlangt Rogers rund 60 Dollar, also CHF 60.50. Und das ist das kleinste Abo! Meiner Meinung nach klein in den Dienstleistungen aber ganz gross im Preis!

Die Benutzer in Kanada fangen jetzt jedoch an sich gegen die zu hohen Preise zu wehren. Denn beim Nachbarn in den USA kriegt man zum selben Preis, doppelt so viele Services! Daher wurde jetzt eine Petition eröffnet gegen Rogers:

Everyone would like to say „NO THANKS“ to Rogers/Fido for screwing our iPhone Canadian dream with poor data/voice plans. If you consider these plans not suitable, please sign this petition. On July 11th 2008, we will send a printed copy of all these messages to Rogers HQ to demonstrate our indignation toward them. We would like to say „Thank You, You“ for signing this petition and helping the iPhone cause in Canada.

Bereits über 12’000 kanadische Einwohner haben sich der Petition angeschlossen. In diesem Sinne drücken wir den Kanadier feste die Daumen und hoffen auf vernünftige Preise hier in der Schweiz!

Wann kommt das iPhone in die Schweiz?

iPhone Swisscom

Das liebe iPhone und die Schweiz. Ein Thema mit vielen „verlässlichen Quellen“, noch mehr Hoffnung und ohne Geduld. Vor einem Jahr wurde das revolutionäre Mobiltelefon von Apple vorgestellt und in die wenigen exklusiven Verkaufsregale von Apple USA und dem amerikanischen Mobiltelefon-Provider AT&T gestellt.

Inzwischen dürfen sich auch die Engländer, Deutschen und Franzosen ganz offiziell über das beliebte iPhone freuen. Immer noch wird jeweils nur ein exklusiver Provider ausgewählt, mit Ausnahme von Frankreich, der das Apfel-Telefon vertreiben darf.Für den Schweizer Markt gab es schon so einige Meldungen über die Provider und das Release-Datum. Langsam aber sicher verstreicht auch der März Termin, denn noch immer gibt es keine offizielle Ankündigung! Wo bleibt das Schweizer iPhone?

Jetzt wurde das Thema auch im Swisscom Forum aufgegriffen. Viele Mobiltelefonierer haben einfach keine Geduld mehr! Sie wollen endlich ein Datum an welchem Sie sich festhalten können! Aber die Swisscom gibt sich geheimnisvoll und zugeknöpft wie nie zuvor! Ist der Vertrag noch nicht unterzeichnet?

Eine Gruppierung von Ungeduldigen wollen jetzt Antworten von Apple Schweiz, Swisscom, Sunrise und Orange. Dafür wurde jetzt eigenes eine Website eingerichtet, auf welcher die iPhone-Schweiz-Fans eine Petition unterzeichnen können. Oder in den Worten der Online Petition für eine klare Kommunikation über die Erscheinung des iPhones in der Schweiz:

Wir fordern von Apple Schweiz und den Mobil-Providern Swisscom, Orange und Sunrise Klarheit über das Erscheinungsdatum vom Apple iPhone.

Wenn auch Du Klarheit über das iPhone in der Schweiz haben möchtest, dann darfst Du Dich in der Liste eintragen. Wobei ich persönlich bezweifle, dass Apple Schweiz da überhaupt was zu sagen hat! Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Einen faden Beigeschmack hat aber die ganze Geschichte… Warum nur wurde die Petition hinter einer zweifelhaften Gratis Domain don.li mit Frames „versteckt“? Man hat keine öffentlichen Angaben über die Initianden! Oder wie steht es um die Privatsphäre? Was passiert mit den gesammelten Daten? Beispielsweise bei der Free iPod touch Update Petition ist das um längen besser gelöst! Grundsätzlich könnte die Petitionsidee eine nette sein, sie wurde jedoch (bewusst?) unvollständig umgesetzt.

Frechheit – Kostenpflichtiges Update für den iPod touch

iPod touch

An der Macworld 2008 Keynote war ich doch angenehm überrascht, dass der iPod touch neue Features bekommen hat. Das lässt mich hoffen, dass das beinahe- iPhone bei Apple nicht in Vergessenheit geraten ist. Die Freude dauerte aber nicht so lange. Spätestens das Steve Jobs auf der Bühne erklärte, dass bestehende iPod touch Besitzer 20 Dollar, respektive 18 Euro oder CHF 25 für die neuen Programme abdrücken müssen!

Der Gipfel an der Sache ist, dass wir bestehenden „Early Adapters“ CHF 25.00 für die neuen Programme bezahlen müssen dürfen. Wer erst jetzt einen iPod touch kauft, hat die Programme aber schon drauf und bezahlt sogar noch weniger! Während mein 16GB iPod touch damals noch CHF 649.00 gekostet hat, bezahlt man jetzt nur noch CHF 629.00. Die kleinere Version mit 8GB kostete vor der Keynote CHF 469.00 und jetzt gerade noch CHF 449.00. Natürlich freut mich das für zukünftige iPod touch Besitzer, aber wir Pioniere bezahlen unter dem Strich CHF 45.00 mehr! Das ist eine 1A-Abzocke aus Cupertino!

ipod touch Update - In CHF oder Euro?Wie übrigens der ApfelBlog-Leser Levent auf der Apple Schweiz Website entdeckt hat, ist man sich im helvetischen Land noch nicht so sicher, ob man für das Update CHF 25 oder 25 Euro bezahlen soll…

Sauerei! Kann man sich wehren?
Ein kleiner Lichtschimmer gibt es! Natürlich stören sich einige iPod touch Besitzer an den Extra-Kosten. Es gbt sogar welche, die haben jetzt eine Online Petition gegen das kostenpflichtige Update eröffnet.

Ich hab mich mal eingeschrieben. Ich glaube es waren damals so an die bisher 2844 Unterschriften. Macht mit! Vielleicht gibt Appleja auch wieder Gutscheine raus wie damals als der Preis für das iPhone herunter gesetzt wurde.

Und wenn es auch nichts nützt, so hat es niemandem geschadet…