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Jot Touch – Neuer bester Stylus für das iPad?

Jot Touch

Damals hab ich den Jot Pro Stylus als besten Stift für das iPad, oder auch andere Tablet, erkoren. Aus guten Gründen. Wie so oft hab ich zu einer Sammelbestellung überreden lassen und tatsächlich wurden 200 von den Jot Pro bestellt, bzw. ich das Formular dann geschlossen. Jetzt aber gibt es eine neue Version, den Jot Touch. Dieser ist ähnlich aufgebaut, jedoch drucksensitiv und verändert damit dem dem Druck auf das Tablet die Strickstärke. Dazu gibt es Tasten welche mit Funktionen belegt werden können und der Stift kann über einen kleinen USB-Adapter schnell aufgeladen werden.

In rund drei Tagen soll der Jot Touch erhältlich sein für knapp 100 US-Dollar. Mehr dazu gibt es natürlich beim Hersteller Adonit.

Apple und die Patente

Apple Patente

Apple hat sich, das weiss jeder, zahlreiche Patente gesichert und hat sicher noch einige Dutzend Patentanträge offen. Das gehört sich so in der Industrie… Kaum hat man etwas erfunden, oder geglaubt erfunden zu haben, schon wird ein entsprechendes Patent eingereicht. Jede Firma versucht sich so vor Kopien zu schützen. Denn auch Apple wird mehrmals pro Jahr von anderen Patentinhaber verklagt, weil man glaubt oder sich sicher ist, dass Apple etwas gestohlen hat. Es gibt sogar ein Blog das sich ausschliesslich um die von Apple eingereichten Patente kümmert und darüber schreibt.

Apple hat Patente – nicht für lustig
Das Apple die Patente nicht einfach als Belustigung oder Arbeitsbeschäftigung ein gibt und sich so Patente sichert, dass muss man wohl niemandem sagen. So war es eigentlich auch wenig überraschend, dass Apple die Firma Samsung angreift und vorerst ein Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Tab 10.1 erwirkt hat. Vorerst, denn das letzte Wort ist noch nicht gesprochen. Kommt hinzu, dass das Verkaufsverbot angeblich nur für Samsung gilt, nicht aber für Händler… So gesehen ein sehr lasches Verkaufsverbot…

Samsung hat schon länger mit einem Angriff von Apple gerechnet.
Samsung zeigte sich sehr überrascht über das Vorgehen von Apple und dem Entscheid vom Landgericht Düsseldorf, welcher das Urteil gesprochen hat. Doch wie sich jetzt herausstellt, muss Samsung damit gerechnet haben das Apple so reagieren wird. Denn wie man hier erfahren kann, hat Samsung eine sogenannte Schutzschrift ausstellen lassen um sich genau vor solchen Attacken zu schützen. War sich Samsung also bewusst, dass man etwas verbaut, was Apple patentiert hat?

Selbstverständlich sind die Samsung-Fans entsetzt und alle zeigen mit dem Finger auf Apple. Hätte Apple dreist kopiert, dann wären es die selben welche auf Apple zeigen und nicht verstehen können, wie eine so grosse, internationale Firma einfach bestehende Patente missachten kann…

Meine Meinung
Ich bin kein Freund von Patenten. Ich bin eher der Meinung, dass Patente die Weiterentwicklung von Technologie behindert und verlangsamt. Nicht auszudenken wenn Tim Berners-Lee, der Erfinder des Internet, damals ein Patent angemeldet hätte! Wo wären wir dann heute? Könnten wir auf diese Art und Weise kommunizieren?

Muss es sich eine grosse Firma gefallen lassen, wenn man kopiert wird, nur um dann Selbstsicherheit auszustrahlen? Im Moment gibt es das Mittel Patente. Werden diese nicht von Apple eingereicht, dann von anderen Firmen, welche nur zu gerne sich ein grosses Stück vom Apple-Kuchen abschneiden… Wenn man hier Gleichberechtigung für alle schaffen will, dann müssen schlicht weg alle Patente fallen gelassen werden.

Und zum Schluss, mich erstaunt immer wieder welche Hass-Liebe Apple und Samsung öffentlich zelebrieren. Schliesslich ist Apple ein wichtiger Kunde von Samsung und Samsung liefert etliche wichtige Teile für Apples Produkte. Wenn das mal nicht im endgültigen Streit enden wird…

Welches iPad 2 wirst Du Dir kaufen?

In Amerika ist das iPad der zweiten Generation eingeschlagen wie eine Bombe und gegenüber den anderen Tablet-Mitbewerber scheint sich das Tablet aus dem Hause Apple ebenfalls durchzusetzen.

Noch etwas mehr als eine Woche und auch wir, in den meisten Ländern in Europa, dürfen unsere Kreditkarte zücken um das neue Apple iPad zu kaufen. Interessant war ja in Amerika, dass Apple vom Ansturm überrascht wurde und auch die Analysten mussten Ihre Absatzberechnungen drastisch nach oben korrigieren… Daher möchte ich eine einfache Umfrage starten. Ich würde mich freuen wenn viele von Euch mitmachen und die sehr kurze Frage beantworten. Natürlich dürft Ihr auch Eure Freunde und Bekannten zu der Umfrage einladen.

Für was habe ich mich entschieden?
Ich persönlich werde mich wohl für ein iPad Wi-Fi 16 GB in schwarz entscheiden. Das weisse iPhone 3G damals war einfach sehr anfällig auf Schmutz und Kratzer sah man viel besser als bei der schwarzen Version. Zudem soll der weisse Rahmen beim nächtlichem Einsatz, besonders beim schauen von Filmen, störend sein. Wobei es dafür auch schon Gegenberichte gibt… Wi-Fi genügt mir aus dem einfachen Grund weil ich nur ein Abo mit meinem Provider Swisscom abschliessen möchte und das iPad gerne über den Personal Hotspot von meinem iPhone 4 ins Netz darf. Auf dem ipad habe ich keine wichtigen Location Based Services für welche ich unbedingt ein GPS-Empfänger benötigen würde. Auch beim Speicher bin ich sehr bescheiden, denn die meisten Inhalte habe ich in der Cloud, oder daheim über AirPlay und Co. zur Verfügung. Lediglich ein paar Programme müssen auf dem iPad sein, die wichtigsten Fotos, ein zwei Filme, ein klein bisschen Musik und ein paar Dokumente.

iPad 2 – Schneller und beliebter als gedacht!

Steve Jobs hat einmal mehr recht behalten! Während der Keynote meinte er, dass beim iPad 2 nicht einzelne Komponenten interessant sind, sondern das Gesamtpaket zählt. Ein aktueller Benchmark von Electronica zeigt, das iPad rennt dem Motorola Xoom und dem Samsung Galaxy davon, auch wenn die nackten Zahlen gegen das iPad 2 sprechen…

Zwar hat das Xoom Tablet einen Bildschirm mit 1280 x 800 Pixel und einen Nvidia Tegra 2 Dual-Core Prozessor mit 1 GHz, dennoch hat das iPad mit dem 1024 x 768 Pixel-Bildschirm eine bessere Performance.

Auch der Apple A5 Dual-Core Chip vermag schnellere Berechnungen, obwohl der Apple-Prozessor nur 900 MHz besitzt. Es zeigt sich einmal mehr, Zahlen sehen nett aus, aber erst ein Gerät in den eigenen Händen zeigt wie gut es tatsächlich ist…

Ebenso unglaublich ist nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch die Nachfrage! Inzwischen geht man davon aus, dass während dem ersten Wochenende rund 1 Million iPad 2 verkauft wurden und im Moment alle Geräte vergriffen sind. Apple versucht Hände ringend für mehr Nachschub zu sorgen. Die amerikanische Apple Pressesprecherin Trudy Muller erklärt:

We are working hard to get iPad 2 into the hands of every customer who wants one as quickly as possible…

Für Heute Morgen wird eine neue Lieferung an die Apple Stores erwartet. Die Stores sollen sogar eine Stunde früher öffnen um die Nachfrage möglichst rasch abzudecken, wobei es sich dabei nur um ein unbestätigtes Gerücht handelt.

Eigentlich ging man davon aus, dass in erster Linie Leute ein iPad 2 kaufen, welche bisher noch kein Tablet ihr eigen nennen konnten und hat keinen grossen Ansturm erwartet. Gerade weil in nächster Zeit das Motorola Xoom auf den Markt kommt und auch sonst noch ein paar „iPad-Killer“ angesagt wurden. Eine Umfrage unter den iPad 2 Käufer hat erstaunlicherweise ergeben, 70% aller iPad-2-Käufer sind Neukunden und haben vorher kein iPad besessen!

Der grosse Ansturm in Amerika hat die Regale der Apple Stores und Retailer in wenigen Stunden und Tagen vollkommen leer gefegt. Drücken wir die Daumen, dass die Erstversorgung der US-Amerikaner nicht so dringend und wichtig ist, dass der Starttermin für die weiteren 26 Länder am 25. März 2011 in Frage gestellt wird…

Den Tablet-Mitbewerber dürfte es somit noch schwerer fallen die Marktherrschaft von Apple zu knacken. Selbst das Xoom, der einzige ernstzunehmende „iPad-Killer“ hat nun im Benchmark versagt und die anderen Tablets sind zu einem grossen Teil noch immer nicht im Handel erhältlich…

Weissbuch: ICT-Markt Schweiz wird von Apple dominiert

Robert Weiss

Robert Weiss von WEISSBUCH hat den aktuellen ICT-Marktreport Schweiz veröffentlicht. Darin sind einpaar sehr interessante Zahlen zu entnehmen. Unter anderem haben die Mobilfunkanbieter zum ersten mal vollumfängliche Zahlen abgeliefert.

Der Tablet Markt in der Schweiz
Der Schweizer Tablet Markt wurde 2010 ganz klar von Apples iPad dominiert. Im aktuellen Jahr 2011 wird sich das sicher noch drastisch ändern. Das Google Tablet OS Android 3.0 überzeugt und auch Gerätehersteller wie Samsung schlafen nicht. Apple muss sich anstrengen den Anschluss nicht zu verpassen, denn die aktuellen iPad 2 Gerüchte sind nicht gearde innovativ, sondern hinken eher dem aktuellen Standard hinter her. Vielleicht wird es, gemäss Gerüchten, iPad 3 im Herbst dann richten mit den tollen Neuerungen.

Gesamthaft wurden 2010 rund 110’000 Geräte im Markt abgesetzt, und der Marktanteil von Apple liegt bei 92.7%. Der Umsatz liegt in der Grössenordnung von 100 Millionen Franken. Dieser Markt wurde Anfangs 2011 so richtig lanciert und HP, Acer, Google, Motorola, RIM, Samsung, Toshiba, Lenovo, Asus wollen Apple die Marktdominanz mit rund 80 an der CES 2011 angekündigten Modellen streitig machen.

Der Smartphone Markt in der Schweiz
Die Schweiz ist ein grosser Smartphone Markt. Alleine im Jahr 2010 wurden rund 3’968’000 Handys abgesetzt, wobei 1’512’000 Geräte Smartphones sind. Das entspricht einem Anteil von 38.1%. Über die Hälfte aller Smartphone sind iPhones. Jeder zehnte Schweizer ist also ein iPhone Besitzer!

Der Smartphone-Anteil der Telcos liegt bei 70.8% was damit erklärbar, dass die Telcos vor allem das Business-Segment mit BlackBerry, iPhone, HTC usw. bedient. 52.1% aller Smartphones werden mit iOS betrieben, sprich iPhone, 22.9% mit den unterschiedlichen Android-Versionen und 25% entfallen auf alle anderen Betriebssysteme wie Symbian (Nokia), WebOS (HP), BlackBerry Tablet OS (RIM) oder auch mobile Windows-7.

Der Computer Markt in der Schweiz
In diesem Bereich, wie auch bei den Server, gehört Apple nicht zu den Führer. Dennoch konnte Apple im Computer Markt zulegen und Marktanteile gewinnen. Hier ist die aktuelle Rangliste der Computerhersteller nach Marktanteile im Jahr 2010:

  1. HP 32.8%
  2. Acer 17.8%
  3. Apple 13.4%
  4. Dell 9.7%
  5. Lenovo 5.6%

Die Auszeit von Steve Jobs gibt zu Reden

Steve Jobs

Zur Zeit findet eine grosse Diskussion um Steve Jobs und seine Gesundheit statt. Bei Slate fragt man sich, wie Steve Jobs als (ehemaliger, oder immer noch) Krebskranker zu einer neuen Leber gekommen ist. Man kann sich vorstellen, dass die Wartelisten für eine Spender-Leber nicht kurz ist. Normalerweise gehen dann Risiko-Personen, wie in diesem Fall Steve Jobs, leer aus oder müssen noch wesentlich länger warten. Hat Steve Jobs nur eine Lücke im System gefunden oder sich gar auf illegale Weise eine Leber besorgt?

Wie Slate, rufen auch Schweizer Aktionäre aus und fordern mehr Transparenz in Sachen Gesundheit des Apple CEO und wollen sogar dessen Rücktritt:

Leber hin oder her, als CEO ist er eine tickende Bombe, informiert Aktionäre nicht über Zustand usw.

Da frage ich mich, muss ein Firmen-Chef in privaten Angelegenheiten die Hosen runter lassen und völlig transparent kommunizieren? Nun, ich kenne das Aktienrecht nicht, würde aber sagen das auch ein börsenkodiertes Unternehmen keinen gläsernen Chef braucht.

Aktionäre sind da aber anderer Meinung, denn bei Apple ist Steve Jobs mehr als nur ein Chef. Steve Jobs ist Apple. Was nun wenn Steve Jobs nicht mehr zurück kommt ins operative Geschäft von Apple? Hat das einen Einfluss auf den Aktienkurs? Er war ja schon mal weg und damals ging eigentlich alles gut, aber da waren die meisten Produktneuerungen bereits geplant und kurz vor der Einführung. Auch die aktuelle Auszeit wird wohl kaum Auswirkungen auf die kurzfristige Produktepalette haben.

Steve Jobs hat mit seiner Denkweise für viele revolutionäre Geräte gesorgt und nicht nur den MP3-Player-, Smartphone- und Tablet-Markt aufgewirbelt. Wer wird diesen Teil nach seiner Zeit übernehmen? Was wenn Steve Jobs für immer ausfällt? Hat Apple entsprechende Querdenker nachgezogen?

Vielleicht überschätzen wir auch die Präsenz von Steve Jobs? Was wenn bei Apple die revolutionären Ideen längst nicht mehr Chef selber kommen, sondern von einer Denk-Abteilung? Vielleicht wurde schon lange für die Zeit nach Steve Jobs gesorgt. Vielleicht werden wir mit den einzelnen Auszeiten auch langsam an das Wegbleiben von Jobs gewöhnt? Idealerweise wird das iPad 2 eben nicht von Steve Jobs vorgestellt!

Einen ähnlich Verlust musste letztes Jahr auch die Swatch Group mit dem Tod von Nicolas Hayek hinnehmen. Die Aktien gingen in eine leichte Talfahrt, haben sich danach aber prächtig nach oben entwickelt. Apple muss auf irgend eine Art und Weise das Vertrauen in die Aktionäre steigern. Denn die lassen den Aktienkurs fallen nach dem Abgang von Steve Jobs…

Übrigens hat Cult of Mac eine schöne Aktion gestartet. Auf YouTube werden Genesungswünsche für Steve Jobs gesammelt.

MacBook Air 11″ vs. iPad 3G

Macbook Air 11" vs. iPad

Vor rund zwei Wochen hat Apple das neue MacBook Air vorgestellt. Neu gibt es das dünnste MacBook in zwei Grössen-Varianten: Mit einem 11″ und einem 13″ Bildschirm. Die Grössenunterschiede haben Einfluss auf die Auflösung, Abmessungen, Speicherkapazität, Stromversorgung und natürlich den Preis. Wer sich die Unterschiede genauer anschauen möchte, kann das auf der Vergleichsseite von Apple tun.

Was mich aber viel mehr interessiert ist der Vergleich mit dem iPad! Schliesslich war es ja angeblich das iPad, dass bei den anderen Computerhersteller dafür gesorgt hat, dass die Netbook Verkäufe zusammen gebrochen sind. Macht sich hier Apple nun selber Konkurrenz? Nicht wenige male hörte ich in Diskussionen die Aussage: „…jetzt brauche ich kein iPad mehr, ich kaufe mir das 11-Zoll  MacBook Air!“

Auch ich habe mir schon Gedanken gemacht, denn gerade zum bloggen habe ich bei dem iPad immer wieder ein paar Funktionen vermisst. Sei es eine übersichtliche FTP-Lösung, eine einfache Bildbearbeitung oder das hochladen von Bilder. Höchste Zeit also einmal die beiden unterschiedlichen Produkte zu vergleichen…

MacBook Air 11" vs. iPad 3G

 MacBook Air 11"iPad 3G
Display11,6" Hochglanz-Widescreendisplay mit LED-Hintergrundbeleuchtung9,7" Multi-Touch-Widescreen-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung und Hochglanzanzeige
Auflösung1366 x 768 Pixel1024 x 768 Pixeln
AbmessungenHöhe: 192 mm
Breite: 299,5 mm
Tiefe: 3 bis 17 mm
Höhe: 242,8 mm
Breite: 189,7 mm
Tiefe: 13,4 mm
Gewicht1,06 kg0,73 kg
Prozessor1,4 oder 1,6 GHz1 GHz
Arbeitsspeicher2 oder 4 GB256 MB
Speicher64 oder 128 GB Flash-Laufwerk16, 32 oder 64 GB Flash-Laufwerk
Batterie5 Stunden10 Stunden
ProgrammeAlle Mac OS X fähigen Programme. Mit Parallels aus alle Windows Programme.Nur Programme aus dem App Store
USBOffener USBBeschränkter (nur Fotos) USB-Zugang via kostenpflichtigem Adapter.
SD-KarteKein Slot vorhanden, nur beim 13" Modell.Via kostenpflichtigem Adpater
Weitere SchnittstellenCD/DVD nur via kostenpflichtigem Super-Drive Laufwerk.Keine
InternetWLAN. Ethernet via kostenpflichtigem Adapter. 3G via iPhone Tethering oder oder USB-Modem.WLAN und integriertes 3G.
MultitouchTrackpad mit Multi-TouchDer ganze Bildschirm ist Touchscreen.
TastaturVolle MacBook-Tastatur, jedoch ohne HintergrundbeleuchtungTastatur via Touchscreen. Umständlich bei Sonderzeichen.
Preis1199 bis 1709 CHF799 bis 1049 CHF

Klar, der Vergleich ist nicht ganz fair, denn spätestens nach dem erstellen der Tabelle wurde mir einmal mehr bewusst, das iPad ist in erster Linie „nur“ für die Konsumation gedacht. Das iPad ist perfekt um Mails zu checken, Webseiten zu besuchen, Musik abzuspielen, Spiele zu spielen und Fotos und Filme anzuschauen. Wenn es aber um’s produzieren von Inhalten geht, steht der Tablet-Computer aus dem Hause Apple im Abseits. Das einzige was noch einigermassen einfach produziert werden kann sind E-Mails, Text-Dokumente, Präsentationen und Kommentare in Blogs, Foren sozialen Netzwerken. Bereits beim hochladen von Bilder auf Facebook stösst man mit dem iPad an seine Grenzen.

Entsprechend werden vor allem Produzenten spätesten seit dem neuen MacBook Air in die Hände klatschen. Endlich ein kleiner Computer, beinahe ohne Einschränkungen, super dünn und sehr leistungsfähig! Nur schade hat das dünne Notebook keine beleuchtete Tastatur gekriegt.

Mein Fazit
Einmal mehr stellt sich die Frage, was will ich und welches Gerät erfüllt mir meine Kriterien! Gehöre ich eher zu den Konsumenten und surfe gerne durchs Web, oder bin ich Blogger, Fotograf oder Journalist und möchte mehr als nur lesen und anschauen? Je nach dem sagt einem das iPad oder das MacBook Air eher zu. Ich persönlich bin noch unentschlossen. Denn ich besitze ja bereits das MacBook Pro. Braucht es dann noch ein Air für kleine Reise bei denen man nicht schwer tragen möchte? Oder genügt das iPad dann? Ich hatte ja bereits das Problem, zwischen mehreren Macs immer wirklich alles synchron zu halten. Mit einem MacBook Pro und einem MacBook Air hätte ich das Problem wieder wie früher… Kommt dazu, dass das iPad wohl so oder so im Wohnzimmer bleibt um die Apple TV gemütlich zu bedienen.

In ca. zwei Wochen erhalte ich ein 11″ MacBook Air zum testen, vielleicht zeigt es sich dann klarer ob das kleine Apple Notebook in meine Arbeitsabläufe passt oder doch eher störend ist…