Posts tagged "backup"

Apple Watch Backup für das neue iPhone erstellen.

Einige von euch haben bereits eine Apple Watch. Falls ihr mit dem Gedanken spielt, morgen oder die Tage darauf ein neues iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zu kaufen, dann solltet ihr einiges sicherstellen.

Bevor das alte iPhone also ausser Betrieb genommen wird, muss die Apple Watch entkoppelt werden, ein Backup der Apple Smartwatch wäre ebenfalls von Vorteil damit die Apple Watch einfach auf’s neue iPhone 6s oder iPhone 6s Plus transferiert werden kann.

Öffne die Watch App auf deinem „alten“ iPhone, dann wähle „ Apple Watch“ und „ Apple Watch entkoppeln“. Das dauert einen Moment, denn während dem entkoppeln wird automatisch ein Backup der Uhr in der iCloud abgelegt.

Ist die Apple Watch entkoppelt, kann die Koppelung mit dem neuen iPhone gestartet werden. Während der Kopplung kann das iCloud Backup der Apple Watch ausgewählt werden. Folgende Daten werden mit dem Backup gesichert werden

  • App spezifische Daten und Einstellungen
  • Generelle Systemeinstellungen wie Watch-Face, bekannte Wi-Fi Netzwerke, Helligkeit, Töne, Sprache, Zeitzone, etc.
  • Einstellungen für Mail, Kalender, Aktien und Wetter
  • Gesundheit und Fitness Daten wie Erfolge und Daten der Vergangenheit
  • Workout und Aktivitäten Kalibrationen

Es gibt auch Einstellungen und Informationen welche nicht im Backup gesichert werden wie

  • Kreditkarten Informationen für Apple Pay
  • Playlisten welche synchronisiert wurden
  • Passcode
  • Bluetooth Verbindungen

Alles klar? Dann sollte nichts mehr im Weg stehen die Apple Watch mit dem neuen iPhone 6s oder iPhone 6s Plus zu koppeln.

70 Franken günstiger – Airport Time Capsule 3 TB

Airport Time Capsule

Ein anständiges Backup der eigenen Daten ist wichtig. Sehr wichtig sogar! Das merkt man spätestens, wenn man die verlorenen Daten benötigen würde. Damit das nicht passiert, braucht es eine Speicherlösung. Wie beispielsweise eine Airport Time Capsule. Der Vorteil von dem Apple Turm ist, dass man einen starken WLAN-Router mit dem schnellen 802.11ac Standard hat, bis 50 Geräte über dessen kabellosen Internet laufen lassen kann und nicht zuletzt eben eine 3 TB Festplatte verbaut hat, mit der man Daten auslagern oder eben Backups speichern kann.

Und genau so eine Airport Time Capsule mit einem Speicher von 3 TB darf ich heute in Zusammenarbeit mit microspot.ch 70 Franken günstiger für nur CHF 329.- anbieten. Im Vergleich mit dem Schweizer Apple Online Store sogar CHF 120 Franken günstiger! Und so könnt ihr von der Aktion profitieren:

  1. Legt die Airport Time Capsule in den microspot.ch-Warenkorb auf der Website
  2. Vom Warenkorb weiter zur Kasse
  3. Ein Login erstellen oder mit dem bestehenden Login anmelden
  4. Lieferadresse ausfüllen
  5. Beim Kaufprozess „Kasse“ kann der Gutscheincode erfasst werden
  6. Und dafür braucht ihr im Feld „Gutscheincode“ nur den Promocode „apfelblog11“ (ohne Anführungs- und Schlusszeichen) einzugeben

Jetzt bestellen!

Die Aktion gilt vom 26. Februar 2015 bis und mit 8. März 2015. Wie immer ist die Aktion für Apfelblog.ch-Leser gedacht und natürlich dürfen auch deren Freunde, Bekannte und Verwandte davon profitieren. Wenn ihr also jemand kennt, dem das Angebot entgegen kommt, dann teilt den Link weiter. Wie immer noch der Hinweis: Wenn das Interesse und die Nachfrage an der Aktion sehr gross wird kann es sein, dass es Lieferfristen bis zu drei Wochen geben wird. Wir bitten daher um etwas Geduld und Nachsicht.

Schön aufräumen – Beta von CleanMyMac 2

Mit den Jahren sammeln sich einige Gigabit an Daten von Fotos über Dokumente bis hin zu Zwischenspeicher. Dank immer grösseren Festplatten macht man sich eigentlich auch kaum mehr Gedanken, welche der Daten man überhaupt noch braucht und eigentlich unnötig Speicher besetzt und je nach Auslastung des System auch die ganze Geschwindigkeit des Computers damit beeinflusst.

Man kann nun selber die überflüssigen, doppelten oder nicht mehr notwendigen Datenleichen von hand suchen, oder aber man lässt sich helfen mit einem Programm wie CleanMyMac. Ich weiss, die Verwendung eines solchen Tools ist in etwas gleich umstritten wie eine Viren-Programm in Mac OS X. Denn och hat CleanMyMac mich in den letzten bald zwei Jahren nie enttäuscht und zusammen haben wir schon 120 GB unnötige Daten gelöscht.

Vor wenigen Tagen wurde CleanMyMac 2 als Beta auf die Öffentlichkeit los gelassen. Wer bereits CleanMyMac hat, kann über die Update-Funktion auch Beta-Versionen beziehen und ausprobieren. Natürlich auf eigene Gefahr. Es empfiehlt sich daher vor der Verwendung von Aufräum-Programmen sicher zu stellen, dass man über ein aktuelles Backup, beispielsweise über Time Machine, verfügt.

CleanMyMac 2 ist nicht nur schöner geworden, sondern auch einfacher in der Bedienung.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Noch immer sucht CleanMyMac automatisch nach nicht mehr nötigen Daten wie System-Übersetzungen, Cache-Dateien, etc. und schlägt diese zum löschen vor. Interessant ist aber auch die Möglichkeit bewusst nach grossen und alten, bzw. lange nicht mehr geöffneten Dateien zu suchen. Hier schlummert ein riesiges Potential um Platz auf der Festplatte zu machen. Aber auch bei deinstallieren von Programmen und Extensions ist CleanMyMac hilfreich und sorgt für Gründlichkeit.

Die neue Beta von CleanMyMac 2 mach Spass den Mac noch sauberer zu halten. Aber dennoch sei gesagt, wer auf der sicheren Seite sein will braucht ein gutes Backup! So oder so.

Via David

Spideroak: Backup- und Synchronisation mit clientseitiger Verschlüsselung

Schon einmal hat der ApfelBlog.ch-Leser @vinschger einen Gastbeitrag hier veröffentlicht und schon damals ging es schon um’s Thema Backup. Nun steht der zweite und ebenfalls wieder interessante Artikel an. Ich bedanke mich jetzt schon für das Engagement und wünsche Euch eine interessante Lektüre.

Nach dem Super-Gau bei Dropbox, wo vor einigen Tagen für ca. 4 Stunden über 20 Millionen Accounts ohne Eingabe eines richtigen Passwords zugänglich waren (glücklicherweise aber diese massive Sicherheitslücke nur bei ca. 100 Accounts nachweislich ausgenutzt wurde, um sich Zugang zu fremden Daten zu verschaffen), habe ich mich auf die Suche nach einer „etwas sichereren“ Cloud-Lösung begeben. Eine Möglichkeit ist sicherlich, Dropbox in Kombination mit einem Truecrypt Container zu nutzen, wie z.B. in diesem Blog beschrieben. Eine andere Möglichkeit ist, auf Cloud Dienste mit integrierter Verschlüsselung zurückzugreifen, wie es z.B. von Wuala oder Spideroak angeboten wird. Ich habe nun Spideroak für einige Zeit getestet, und möchte meine sehr positive Erfahrungen mit Euch teilen.

Backup und Synchronisation:
Das Client-Programm für Spideroak ist für Mac, Windows und Linux erhältlich, weiters gibt es eine kostenlose iOS Version ( iphone und iPad) und eine Android-Version um auf die Daten zugreifen zu können. Spideroak ist eine Mischung eines Synchronisierungs-Dienstes (wie z.B. Dropbox) und eines Backup-Dienstes (wie z.B. Crashplan). Im Programm selber kann jedes beliebige Verzeichnis der Festplatte für das Backup oder für die Synchronisation mit den anderen verbundenen Computern ausgewählt werden. Von jedem Gerät aus hat man über das Programm-Interface Zugriff auf sämtliche Daten, die Synchronisationsfolder werden im Hintergrund automatisch abgeglichen. Im Vergleich dazu bietet Dropbox nur die Synchronisation des Dropbox-Folders (nicht jedes beliebigen Folders) und weiters keine clientseitige Verschlüsselungsmöglichkeit. Bzgl. Verschlüsselung verspricht Spideroak wie gesagt eine clientseitige Verschlüsselung mit einer Kombination aus 2048 byte RSA und 256 bit AES. Der private Verschlüsselungskey verlässt den eigenen Computer niemals und ebenso werden sämtliche Daten bereits verschlüsselt bevor sie an den Server übertragen werden. Auf diesem Wege können sogar bei einem Hacker-Angriff auf den Spideroak-Server oder aber auch durch die Spideroak Mitarbeiter die Daten niemals entschlüsselt werden. Teile von Spideroak sind open-source, langfristig wird eine Offenlegung des gesamten Codes überlegt. Die Uebertragungsgeschwindigkeiten waren nach meinem subjektiven Empfinden vergleichbar mit anderen Synchronisationsdiensten. Das tolle an Spideroak ist auch, dass auch ältere Versionen einer Datei auf dem Server gespeichert bleiben (ähnlich wie bei TimeMachine) und man weiterhin darauf zugreifen kann.

 

Einfache Konfiguration
in den Basics-Einstellungen kann man ganz einfach auswählen, welche Benutzerdaten man als Backup hochladen will. Als Alternative wird einem im Advanced-Mode die gesamte Folderstruktur (wie im Finder) angezeigt, und man kann dann jedes beliebige Verzeichnis zum Backup auswählen. Wer eine reine Backup-Lösung sucht, ist mit anderen Diensten wie z.B. Crashplan unter Umständen besser bedient, da es dort insbesondere bei hohen Datenvolumen günstigere Preise gibt. Spideroak ist durch die Kombination von Backup und Synchronisation aber eine sehr interessante Alternative oder Ergänzung (läuft z.B. auf meinem Mac problemlos in Kombination mit TimeMachine, Crashplan und Dropbox).

Basis-Auswahl für Backup

Advanced-Auswahl für Backup oder Synchronisation:

Folder sharen:
Weiters bietet Spideroak auch die Möglichkeit Folder des eigenen Computers mit anderen Leuten zu „sharen“, in sogenannten ShareRooms. Die Dateien werden in solchen Fällen (mit einer entsprechenden Warnung) dann meines Wissens nach aber nicht clientseitig verschlüsselt, sondern einfach über eine SSL Verbindung auf den Spideroak Server hochgeladen (in diesem Fall sollte man sicherlich keine sensiblen Daten hochladen!). Eine speziell codierte URL, die zur Weitergabe gedacht ist, ermöglicht dann, auf die Files zuzugreifen. So kann man relativ einfach einen Ordner mit anderen Teilen, ohne dass diese sich vorher bei Spideroak registrieren müssen.

2-Wege Authentifizierung:
In den USA bietet Spideroak bereits eine 2-Wege Authentifizierung an, in Europa soll diese in Kürze folgen. Einige von Euch kennen ein solches Verfahren bereits von Facebook, wo es seit kurzem optional verfügbar ist. Wenn man sich mit seinem Password bei Spideroak einloggt, wird einem zur zusätzlichen Authentifizierung noch ein Code per SMS zugeschickt, welchen man dann noch eingeben muss, um sicherzustellen, dass sich auch wirklich niemand anderer ins System einloggen kann.

Preis-Struktur:
Die Preisstruktur von Spideroak ist einfach, einen 2 GB Account kann man gratis registrieren, für jede weiteren 100 GB zahlt man dann 10 USD pro Monat bzw. 100 USD pro Jahr (dies ist deutlich günstiger als Wuala und Dropbox).

 

Und jetzt kommt das Beste – Verlosung von 2 x 100 GB Spideroak:
Unter allen Kommentaren welche bis zum 30.07.2011, 19.00 Uhr zu diesem Artikel (gleich hier unten) eingereicht wurden, werden zwei 100 GB Spideroak Jahreslizenzen verlost. Wer einen Twitter Account hat, kann seine Gewinnchancen steigern, indem der folgende Tweet veröffentlicht:

Ich möchte dank @vinschger und @apfeltweet eine 100 GB @spideroak Jahreslizenz gewinnen. http://bit.ly/spideroakbackup #backup

Am 30. Juli 2011 erfolgt dann die Verlosung der zwei 100 GB Spideroak-Jahreslizenzen, welche uns freundlicherweise von der Firma Spideroak zur Verfügung gestellt wurden. Die beiden Gewinner werden persönlich kontaktiert und erhalten einen Code zur Freischaltung der Jahreslizenz. Viel Glück!

 

Links:

  1. Spideroak-Konto eröffnen (2 GB – gratis) (Disclaimer: wenn ihr Euch über diesen Link registriert, wird mein (@vinschger) Gratis-Speicher bei Spideroak aufgestockt – so tut ihr mir etwas Gutes ohne selber einen Nachteil zu haben ;-)
  2. Technische Details zu Spideroak
  3. Video – Tutorials zu Backup / Sync / Share / Restore

Online Backup am Beispiel von Crashplan

Der folgende Artikel ist ein Gastbeitrag von @vinschger. Besten Dank dafür und allen anderen wünsche ich eine interessante Lektüre.

Die Fülle an digitalen Daten die sich im Laufe der Zeit bei jedem von uns ansammeln, wird immer grösser: wichtige Dokumente, Fotos und Videos etc. Anfangs begnügt man sich wohl mit gelegentlich manuell durchgeführten Backups auf einer externen USB-Festplatte. Als Mac-User hat TimeMachine einiges einfacher gemacht und bietet inkrementelle Backups (auf einer externen Festplatte oder komfortabel auf der TimeCapsule) mit komfortabler Wiederherstellung. Das Hauptproblem besteht dabei aber immer darin, dass sich sowohl der Mac als auch das Sicherungsmedium häufig im selben Raum befinden: im Fall eines Einbruchs, Feuers, Wasserschaden kann es dann schnell passieren, dass sowohl Mac als auch Sicherungsmedium verloren sind. Wenn man sich ein Netzwerk-(NAS)Laufwerk oder die Time-Capsule in einen anderen Raum oder sogar in den Keller stellt, kann man das Risiko sicher minimieren. Als optimale (zusätzliche) Lösung habe ich für mich auf Empfehlung von @jcfrick den Online-Backup-Dienst Crashplan (www.crashplan.com) als ideale Lösung gefunden, welche meiner Meinung nach das beste Preis-Leistungsverhältnis, verglichen mit alternativen Anbietern wie BackBlaze oder Mozy bieten.

Hier eine Preisübersicht:


1 Computer, unlimitiertes Datenvolumen (unlimited)


2-10 Computer, unlimitiertes Datenvolumen (family unlimited)

Durch die Kompatibilität mit Windows, Mac und Linux Rechnern ist die Family Unlimited Lizenz sehr attraktiv (die Computer müssen sich nicht alle am selben Ort befinden). Das tolle an Crashplan ist die „Risk-Free Cancel any Time“ Garantie: ist man mit dem Produkt nicht zufrieden, kann man jederzeit auch während eines laufenden Abos kündigen, und kriegt das bereits bezahlte Geld für die noch nicht genutzten Monate zurück (somit ist das 4-Jahresabo mit den extrem günstigen Monatspreisen) ziemlich attraktiv und risikoarm.

Das Crashplan Programm kann man kostenlos von der Crashplan Homepage laden (www.crashplan.com). Die Mac-Version ist nicht wirklich im klassischen Apple-Design gestaltet, aber übersichtlich und intuitiv bedienbar. Damit kann man für immer kostenlose Backups auf externe Speichermedien und auf andere Computer (im selben Netzwerk oder übers Internet als auf Computer von Freunden die ebenfalls Crashplan installiert haben) durchführen. Zusätzlich bietet sich eine (nach der 30-tägigen Gratis-Testphase) kostenpflichtige Online Backuplösung mit einem der oben angeführten Abonnement-Lösungen auf den Servern von Crashplan an. Hierfür wird mit 448bit bereits lokal verschlüsselt (also nur verschlüsselte Daten verlassen den eigenen Rechnern, und nicht wie bei anderen Diensten wo per SSL übermittelt wird und dann angeblich auf dem Server verschlüsselt wird). Man kann hierfür entweder einen von Crashplan generierten Key mit einem eigenen, leicht zu merkenden Datenpasswort schützen oder als höchste Sicherheitsstufe einen eigenen Encryption-Key erstellen, der den eigenen Computer nie verlässt.

Für das Backup wird standardmässig der gesamte Userfolder eines Computers ausgewählt, man kann aber einfach einzelne Folder oder Dateien ausschliessen (de-select) oder auch zusätzliche Folder zur Sicherung hinzufügen. Beim unlimited Plan besteht keine Limitierung im Datenvolumen das man sichern möchte. Auch hat man die Möglichkeit verschiedene Backup-Sets zu definieren mit unterschiedlichen zu sichernden Foldern und Backup-Intervallen, was sehr praktisch ist. Die Sicherung erfolgt auf Servern in den USA (das kann man trotz Verschlüsselung durchaus kritisch sehen), die Uploadrate ist auch in der Schweiz erstaunlich gut (konnte die 2 MBit/s Uploadrate von meinem Cablecom-Vertrag meistens voll ausnutzen, teilweise überschreiten, an gewissen Tagen gab es aber bedauerlicherweise deutliche Einbrüche in der Übertragungsgeschwindigkeit (bis auf 250 kbit/s). Im Schnitt konnte ich 1 GB/Stunde uploaden.

Die auf der Crashplan Homepage angepriesenen Dienste, für das erstmalige Backup eine von Crashplan zur Verfügung gestellte Festplatte per Kurierdienst einschicken zu können (Seeding), bzw. im Falle einer Wiederherstellung (Restore) sich eine solche mit den eigenen Backupdaten schicken zu lassen, ist ausschliesslich in den USA verfügbar.

In den Einstellungen von Crashplan kann man definieren, wie viel Prozessorleistung Crashplan maximal verwenden darf, so wird das System nie wirklich störend ausgebremst. Zusätzlich kann auch noch genau definiert werden, wie viel Transferrate Crashplan maximal erreichen darf – bei Abwesenheit z.B. „unlimitiert“, bei Anwesenheit sollte natürlich nicht die maximale Upload-Rate durch Crashplan verbraucht werden. Mein Tipp, Englisch als Sprache zu wählen (Deutsche Übersetzung ist zwar nicht schlecht, aber ab und zu nicht eindeutig).

Weiters kann in den Einstellungen für jedes einzelne Backup-Set genau definiert werden, wie häufig gesichert wird, und welche Dateiversionen behalten werden sollen (es ist möglich einzustellen, dass sämtliche gespeicherten Dateiversion für immer behalten werden, so dass man eine veränderte Datei auch noch nach Jahren in ihrer Ursprungsversion auffinden kann):

Ein Log-File (History), das man im Programm aufrufen kann, dokumentiert jeden einzelnen Prozess und ist bei der Problemsuche recht hilfreich.

Das anfängliche erstmalige Backup aller Daten hat bei mir gute 10 Tage gedauert, anschliessend wird nur mehr gesichert was neu dazukommt oder sich ändert (dann läuft Crashplan wirklich nahezu unbemerkt im Hintergrund. Crashplan wird im Hintergrund als Java Applikation ausgeführt und funktioniert so auch bei geschlossener Applikation. Über die Crashplan-Homepage kann man auch aus der Ferne den Backup-Status abfragen (Login), zusätzlich kann man sich in Abwesenheit auch Reports per Email oder Twitter Nachricht schicken lassen.

Ein Wiederherstellen der Daten ist einerseits über das Crashplan Programm selber (unlimitiert) oder alternativ auch über das Webportal (dann aber nur in max. 250 MB grossen Datenpaketen) möglich. Für den Download wird für alle ausgewählten Daten jeweils eine ZIP-Datei erstellt, die man sich downloaden kann. Funktioniert problemlos.

Was ich noch vermisse (was aber auf Anfrage beim Crashplan Support geplant ist): eine Statusanzeige in der Mac OS Menuleiste und eine iPhone-Applikation mit der man (ähnlich wie im Webportal) aus der Ferne Backup-Status abfragen und Settings verändern kann.

Der Forum-Support auf crashplan.zendesk.com ist okay, der Ticket-Support per E-Mail oder über die Homepage sei sehr gut (in letzter Zeit, wohl insbesondere durch die Weihnachtsfeiertage und aufgrund des soeben vollzogenen Updates auf Crashplan 3.0) kommt es aber durchaus zu Verzögerungen in der Ticket-Bearbeitung durch die Support-Mitarbeiter. Was ich noch vermisse ist ein Server-Status Update auf der Homepage und einen Twitter-Feed, um im Falle von Verbindungsproblemen mit dem Crashplan-Server oder bei langsamen Upload informiert zu sein.

Ich habe mit der Kombination lokales Backup mit TimeMachine auf meiner TimeCapsule und Crashplan als günstiges Online-Backup für mich die ideale Lösung gefunden und kann sie weiterempfehlen. Ich bin gespannt auf Eure Kommentare – und Eure Vorschläge für alternative Backuplösungen.

Und jetzt kommt das Beste!
Unter allen Kommentaren, gleich hier unten, gibt es eine vollwertige 1-Jahreslizenz (Family unlimited Jahreslizenz – das bedeuted bis zu 10 Computer mit unbeschränktem Datenvolumen sichern) zu gewinnen. Wer einen Twitter Account hat, kann die Gewinnchancen verdoppelt in dem man zusätzlich noch den folgenden Tweet, ohne Anführungs- und Schlusszeichen veröffentlicht:
„Ich möchte dank @vinschger und @apfeltweet eine @crashplan Family 1-Jahreslizenz gewinnen. #backup http://bit.ly/eNOQ4c“

Am 22. Januar 2011, ab 19:00 Uhr, wird die Auslosung des Gewinners durchgeführt. Der Gewinner wird persönlich informiert und über das weitere Vorgehen informiert. Wir wünschen allen Teilnehmer viel Erfolg bei der Verlosung.

Mein MacBook Pro

Es ist nun doch schon einige Wochen, um nicht Monate zu sagen, als ich mein neues MacBook Pro bekommen habe. Dennoch möchte ich gerne noch das erlebte mitteilen…

Wie bei jeder Apple-Lieferung ist es so, dass der Speditions-Status nie aus den Augen gelassen wird. Sehnlichst wartet man darauf, dass man während der Arbeit nachlesen kann, dass zu hause ein Paket abgegeben wurde. Mich hat jedoch fast der Schlag getroffen, als ich im Status kurz vor dem Mittag nachlesen musste, dass der Lieferant der TNT Swiss Post und meine Frau sich bei uns daheim verpasst haben. Zum Glück twittert die Speditionsfirma und nach einem freundlichen Anruf im Callcenter und mit Rücksprache des Fahrers, konnte mein ersehntes Paket mit dem Absender Apple dann doch noch geliefert werden. Eigentlich schade können die Spediteure Ihre Lieferzeiten nicht etwas eingrenzen, denn „zwischen 9:00 Uhr und 17:00 Uhr“ ist dann doch etwas viel Optionen… Auf der anderen Seite aber auch verständlich, denn keine Lieferung ist wie die Nächste…

MacBook Pro aufsetzen
Entsprechend war das damalige Weekend der neuen Hardware gewidmet! Wie bereits angekündigt wollte ich nicht einfach ein Backup des iMac auf das neue MacBook Pro spielen lassen. Das wäre zwar extrem einfach gewesen, aber ich wollte mal wieder bei Null anfangen und eine saubere Installation aufsetzen. Dank der MobileMe Synchronisation sind immer hin die Daten rund um Kalender, E-Mail, Adressbuch und diverse OS-Einstellungen schon sauber migriert worden. Danach fehlten bloss noch die Programme, Musik, Bilder und Projektdaten.

iMac zurücksetzen
Als ich mir sicher war, dass alles so ist wie ich es benötige, oder besser wie ich es mir gewünscht habe, auf dem MacBook Pro war, konnte ich den iMac beruhigt zurücksetzen. Der iMac wird neu bei meiner Frau eingesetzt. Nun, sie ist wahrlich kein Freund von Veränderungen und mag daher auch nicht unbedingt auf ein neues Betriebssystem wechseln. Dank Boot Camp läuft auf dem iMac nun halt Windows 7. Ich muss aber ehrlich sagen, Windows 7 ist nicht einmal so schlecht. Und auf dem iMac ist das fremde Betriebssystem sogar super schnell! Ehrlich, ich hab noch nie ein so schnelles Windows gesehen… Aber für den Fall, dass sich meine Frau dann doch mal dazu entscheidet dem Schneeleoparden, oder Löwen, eine Chance zu geben, ist alles schon vorbereitet und installiert. Via Twitter wurde ich um Unboxing-Videos und Bilder gebeten. Gerne reiche ich die Bilder von meinem Arbeitsplatz hiermit noch nach, denn Unboxing-Bilder gibt es schon genug im Netz…

Die Galerie wird heute Abend noch erweitert… Da ging was schief mit der Mediathek.

Das MacBook Pro schnurrt vor sich hin und dank dem neuen Cinema Display hab ich richtig viel Bildschirm-Fläche um zu arbeiten. Aber der Arbeitsplatz kann noch ein paar Optimierungen gebrauchen… Vielleicht tut sich dann da noch was.

Übrigens, das Wallpaper das bei mir auf allen Apple Geräten im Einsatz ist, kommt von Pixelmator.

Online-Backup mit Backblaze

Backblaze

Nach den Diskussionen um mögliche und weniger mögliche Desaster, habe ich mir schwer Gedanken gemacht, wie ich meine Daten sichern soll, so dass ich in jedem Fall wieder an meine Unterlagen, Musik, Fotos, etc. komme. Klar, die TimeMachine sorgt für ein gutes Backup, doch was ist bei einem Wohnungsbrand? Was wenn während den Ferien im eigenen Heim eingebrochen wird und die Diebe nicht nur den Mac-Computer mitnehmen, sondern auch die TimeCapsule, bzw die USB-Festplatte mit den Sicherungen?

Eine gute Antwort ist hier eine Online-Backup Lösung. Eine solche gibt es beispielsweise von Backblaze. Für gerade einmal 5 US-Dollar im Monat kann man so viele Daten speichern wie man will. Das übertragen der gesicherten Daten passiert über eine Software welche man auf dem Mac installiert. Wahlweise kann man zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Backup erstellen und hochjagen, oder aber man passt die geänderten Daten kontinuierlich an und ist quasi ständig am sichern. In den Einstellungen kann man übrigens noch sagen, wie viel der Upload-Bandbreite von Backblaze besetzt werden darf. Damit ist gesichert, dass die Internetverbindung nicht soll und ganz von Backblaze besetzt wird und man kein Surf-Erlebnis mehr hat. Etwas mühsam ist die erste Sicherung. Bei mir mussten mal eben an die 220 GB Daten per Upload zu Backblaze geladen werden. Nicht gerade wenig.

Das liebe Geld
Bezüglich den Kosten muss ich sagen sind 5 Dollar sehr fair, denn es gibt keine Grenze der Speicherkapazität. Kauft man sich den Speicher gleich für ein Jahr, kostet es nur noch 50 Dollar, oder bei zwei Jahren, wie ich es gemacht habe, dann nur noch 95 US-Dollar.

Was wird eigentlich gesichert?
Was gesichert wird, dass kann man zu einem grossen Teil selber bestimmen. Der Ordern Programme wird standardmässig nicht gesichert und kann auch nicht für die Sicherung ausgewählt werden. Davon gibt es noch ein paar Ordner mehr. ich selber hab noch weitere Ordern vor der Sicherung ausgeschlossen mit unwichtigen Inhalten.

Wiederherstellen?
Natürlich macht es Sinn, dass eine gute backup-Lösung auch die gesicherten Daten wieder herstellen kann. Backblaze Kunden können sich auf deren Website einloggen und die gesicherten Daten wieder abholen. Man kann sich die Daten einzeln, wie in einem Dateibrowser, gemütlich anschauen und wählen, welche Daten man als ZIP herunterladen möchte. Alternative kann man sich auch eine DVD mit allen Daten senden lassen. Sind es zu viele Daten, dann darf man sich auch eine externe Festplatte bestellen mit allen Sicherungen. Natürlich kostet der Service, sowie die Hardware etwas. Aber meiner Meinung sind auch die Preise fair: Eine DVD mit 4,2GB Daten kostet 99 Dollar, eine USB Festplatte mit 400 GB rund 409 Dollar.

Mein Fazit
Backblaze wirbt mit einem passenden Spruch: Backup, before you wish you had. Schon einmal blieb mein Herz vor Schreck stehen, als eine externe Festplatte mit Familienbilder nicht mehr funktionierte. Zum Glück konnte ich das alles wieder selber herstellen, denn eine Reparatur bei einer Datenrettungsfirma kostet schnell einmal 1000 oder gar 2000 Schweizer Franken. Daher investiere ich gerne knapp 100 Dollar in zwei Jahren und weiss, dass meine Daten doppelt gesichert sind.

Wie schaut es bei Euch aus? Habt Ihr auch schon Erfahrungen gemacht mit Online-Sicherungen?

Sicherungen, Diebstahlschutz und andere Notfälle

Was für eine Woche. Alleine in den letzten sieben Tagen musste ich von drei iPhone- und einem MacBook Diebstahl aus dem Bekanntenkreis erfahren. Wirklich unschöne Erfahrungen welche die Leute machen musste. Die meisten haben dann bei mir angefragt, wie man denn nun das iPhone oder das MacBook orten kann… Leider kann man solche Dienste als Privatbenutzer nicht erst nach dem Diebstahl aktivieren. Da muss man schon vorher aktiv werden, leider. Ich kann aber nicht sagen, ob die Polizei da wirklich was ausrichten kann, wenn die Serienummer oder MAC-Adresse der Geräte bekannt ist…

Sichern gegen Diebstahl
Die Apple Mobiltelefone werden in der Schweiz ja gerne gestohlen. Ob das nun daran liegt, dass es die Diebe wirklich auf das iPhone abgesehen haben, oder ob es daran liegt, dass die meisten Schweizer ein iPhone besitzen, darüber darf gerätselt werden. Wer sein iPhone aber nun nach einem Diebstahl orten möchte, der braucht entweder MobileMe von Apple oder aber Undercover. Bei MobileMe ist der Vorteil, dass die Ortung ohne das Wissen des Diebes gemacht werden kann. Bei Undercover muss man zuerst den Täter mit einem kleinen Trick auf eine getarnte App locken. Undercover kann dafür auch das iPad und die Mac-Computer in die Ortung aufnehmen, während die MobileMe Ortung nur für das iPhone und das iPad ist.

Für den mobilen Rechner gibt es gleich mehrere Lösungen welche ich bereits hier vorgestellt habe. Das geht vom einfachen und kostenlosen iAlert, über Lockdown bis Undercover. Die meisten Programme geben Alarm wenn der Bewegungssensor angeht, schiessen Fotos von den Täter und übermitteln diverse Informationen an einen E-Mail Account. Hat man zusätzlich zum Administrator Passwort noch ein Firmware Passwort, so kann der Dieb nicht einmal eine Neuinstallation laufen lassen. Dümmer schuat es aus, wenn ein Profi ans Werk geht. Denn die Sicherungen lassen sich immer irgendwie umgehen.

Was ist mit den Daten?
Nicht nur der Verlust des Gerätes schmerzt, besonders auch der Verlust der Daten! Daher ist es sehr wichtig von den liebsten und wichtigsten Inhalten Sicherungen zu machen. Drüben bei Apfelquak macht sich Larsen gerade Gedanken darüber, wie sicher man eigentlich mit einer Time Machine Sicherung ist. Genügt diese Art von Backup? Er selber hat eine externe USB-Platte mit dem Time Machine Backup, welches er bei einem Wohnungsbrand schnell abreissen und mitnehmen kann. Der Gedanke ist nicht schlecht, aber was wenn man nicht zuhause ist? Oder der Brand schon soweit fortgeschritten ist, dass man nicht mehr zum Heimbüro kommt?

Genügt es wirklich wenn man „nur“ ein heimisches Backup macht? Oder sollte man sich einen feuerfesten Tresor zulegen und darin ein wöchentliches Backup ablegen? Oder ein Bankschliessfach mieten? Genügt es vielleicht ein Backup auch mal bei einem Online-Dienst wie Blackblaze abzulegen? Und wenn ja, wo?

Die vielen Vorkommnisse haben mich ins grübeln gebracht. Schliesslich sind nicht wenige Daten auf den heimischen Rechner abgelegt und auch die Geräte selber will man nicht wirklich verlieren, auch wenn man gut versichert ist. Nicht auszudenken, wenn man wichtige Daten nicht mehr wiederherstellen könnte. Aber wie gesagt, wohin mit den Sicherungen? Hilft es vielleicht das MacBook in einem Buch zu verstecken? Wie macht Ihr das? Kreuzt Ihr einfach die Finger und hofft, dass nichts passiert oder habt Ihr einen Masterplan, wie Ihr auch in etwas ausgefalleneren Szenerien wieder an Eure Daten und Geräte kommt?

Vom alten iPhone auf das neue iPhone 4

iTunes - iPhone wiederherstellen

Das neue iPhone 4 ist da und meine Inbox füllt sich im Moment mit ausschliesslich einer Frage: „Wie kann ich vom alten auf’s neue iPhone 4 wechseln mit all meinen Daten?“

Zuerst einmal sollte das alte iPhone mit dem Computer, bzw. iTunes synchronisiert werden. Wenn diese Synchronisation abgeschlossen ist, erstellen wir eine Sicherung in dem Du mit der rechten Maustaste in iTunes unter „Geräte“ auf Dein iPhone klickst und dann „Sichern“ wählst.

Wenn das erledigt ist, dann kannst Du danach das neue iPhone 4 an den selben Computer anschliessen. iTunes wird nun nachfragen, ob Du eine Wiederherstellung mithilfe des Backups vornehmen oder ob Du das iPhone als neues Gerät konfigurieren möchtest. Wähle das Backup vom alten iPhone aus, wenn Du dazu aufgefordert wirst.

Apple weisst explizit noch darauf hin, dass der Fortschrittsbalken in iTunes vorübergehend stehen bleibt beim einspielen der Sicherung. In dem Fall muss man iTunes und dem iPhone einfach Zeit lassen…

Wenn die Sicherung eingespielt wurde, muss das iPhone 4 jetzt noch mit den Inhalten synchronisiert werden. Bevor Du die Synchronisation laufen lässt, klick Dich kurz durch die Tabs „Musik“, „Foto“, „Apps“, etc. und vergewissere Dich, dass Du alle die ausgewählten Inhalte auf dem neuen iPhone haben möchtest.

Die offizielle Anleitung zu dem Vorgehen gibt es natürlich im Support-Bereich von Apple. Wenn Ihr noch Fragen oder Probleme habt, dann nur her damit.

iReview 29/2010

iReview

Es ist wieder Zeit für einen ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 29/2010. Ich wünsche Euch eine interessante Lektüre.