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iReview 19/2016

Das verlängerte Pfingstwochenende neigt sich wieder dem Ende zu. Ich hoffe ihr konntet die vergangenen Tage so geniessen wie ich.

Bei war es ziemlich still. Neu ist allerdings, dass Apple sich auch mal an einem Unternehmen beteiligt und nicht einfach einkauft und assimiliert. Zumindest hat man das beim chinesischen -Pendant getan. Nicht weniger als 1 Milliarde US-Dollar wurden in das Unternehmen investiert. Überhaupt hat Apple grosse Pläne in . Mal schauen wie lange das gut gehen kann mit der dortigen Regierung. Nicht umsonst hat mühe Fuss zu fassen…

Falls ihr noch was zum lesen braucht, dann darf ich euch meine Testberichte zum iPhone SE und dem kleinen iPad Pro nahelegen.

Übrigens, noch mehr nützliche Artikel rund um Apple gibt es jeweils beim ApfelBlog.ch Twitter-Account: @apfeltweet. Und wer nichts verpassen möchte, der lädt sich die ApfelBlog.ch App für iOS und Android herunter.

Apple, BBC und Pegatron.

Der britische Sender BBC hat sich über die Arbeitsbedingungen vom Apple Zulieferer Pegatron erkundigt und mit verdeckten Kameras Bilder aus dem Innern der Fabriken mitgebracht. Auch Apple hat man für die Dokumentation befragt. Apple hat eine Vielzahl von Informationen über die ständige Verbesserungsarbeit bei den chinesischen Zulieferer geliefert. BBC hat davon aber in der Doku kein Wort erwähnt und nur die Vergehen gegenüber dem Versprechen, dass chinesische Arbeiter gerecht behandelt werden, gezeigt. Tatsächlich zeigt der Film unbegreifliche Bilder von Mitarbeiter, welche mehr als 60 Stunden in der Woche arbeiten und nicht anders können als während der Arbeit einzuschlafen. Auch was die Arbeitssicherheit angeht, gibt es viele Verstösse.

Es gibt noch viel zu tun!

Apple selber nimmt Stellung zu der veröffentlichten Dokumentation und fühlt sich hintergangen in der Berichterstattung, gibt aber auch zu, dass es noch viel zu tun gibt. Leider unterlässt es die BBC ein Vergleich zu anderen Fabriken bei Samsung und Co. zu machen. Ich will damit nicht gutheissen weiss bei Pegatron passiert, jedoch darf wohl niemand mit anderen elektronischen Geräten mit dem Finger auf Apple zeigen. So ziemlich alle Hersteller von Smartphones, Tablets und Computer lassen ihre Geräte in chinesischen Fabriken herstellen mit gleichen oder weit schlimmeren Methoden. Apple bemüht sich zumindest und lässt durch unabhängige Organisationen die Arbeitsbedingungen kontrollieren. Selbst Greenpeace gibt Apple immer bessere Noten, weit bessere als anderen Smartphone-Hersteller. Der Druck der Medien und Konsumenten sollte sich nicht nur bei Apple zeigen, sondern bei allen elektronischen Marken, ansonsten wird sich in China und Co. nicht viel ändern.

Bodenständige Gerüchte für iPhone 5S

iPhone 5 schwarz

Es geht gegen den Sommer zu und die Gerüchte um ein neues iPhone beginnen zu brodeln. Wie immer zu Anfang wird viel zu hoch gegriffen und man spricht von neuem Design, iPhone 6 und vielen technischen Errungenschaften welche teilweise auch bis vor kurzem von Apple patentiert wurden.

Viel bodenständiger müssen die Gerüchte aber sein. Das diesjährige iPhone wird besser als das iPhone 5, einen zu grossen technologischen Fortschritt würde ich aber nicht erwarten. Nicht vor 2014. Ziemlich sicher wird die Form des iPhone 5 beibehalten. Bei Samsung hat man sich nun auch an Apple angepasst und einen zweijährigen Zyklus für neue Smartphones angesetzt. Daher ist Apple nicht mehr so sehr im Zugzwang.

Das Design wird wohl gleich bleiben. Gerüchten aus China zufolge dürfte der Rahmen ein kleines bisschen dünner werden und das Display dürfte sich enorm verbessern. Es ist die Rede von einer doppelten Auflösung im Vergleich zum aktuellen iPhone 5. Rund 1,5 Millionen Pixel soll der neue Bildschirm ausgeben. Das Format, bzw. die Grösse des Displays dürfte aber gleich bleiben. Aber wie gesagt, dass sind Gerüchte und reichen eigentlich schon viel, viel weiter als jedes bisherige S-Upgrade.

Wenn Apple diesen Spätsommer nicht ein komplett neues iPhone aus dem Hut zaubert, einfach um den Markt zu überraschen und sich gegen die Mitbewerber mehr zu differenzieren, dann dürfte das iPhone 5S weit weniger Änderungen erfahren. Der Rahmen, das Aussehen und das Display dürften gleich bleiben. Die Kameras werden besser (nicht unbedingt in Sachen Auflösung, aber bei der Fotoqualität), schnellere Prozessoren und mit dem neuen iOS 7 das eine oder andere zusätzliche Feature. Vielleicht sogar ein Fingerprint-Sensor. Aber wirklich nur vielleicht und mit viel Glück!

Es ist wie in jedem Jahr. Gerüchte gibt es viele, bewahrheiten tun sich die Gerüchte, welche kurz vor der Keynote genannt werden. Meistens. Meine Empfehlung, glaubt nicht alles was im Internet steht. Glaubt schon gar nicht anonymen Insider aus China und auch nicht den Analysten. Ich gehe davon aus, dass es auch dieses Jahr ein einfaches Update auf ein normales iPhone 5S geben wird. Kommt mehr von Apple, so freue ich mich um so mehr.

Fair Labor Association startet Kontrollen bei Foxconn

FLA und Apple kontrollieren Foxconn

Apple hat heute bekannt gegeben, dass die Fair Labor Association auf Bitten von Apple spezielle, freiwillige Untersuchungen von Apples Endmontage-Zulieferern, inklusive den Fabriken von Foxconn in Shenzhen und Chengdu in China durchführen wird. Ein Team von Arbeitsrechtsexperten unter der Führung von FLA-Präsident Auret van Heerden hat am Montagmorgen mit den ersten Untersuchungen in der Fabrik in Shenzhen, besser bekannt als Foxconn City, begonnen.

Tim Cook, CEO von Apple, sagt dazu:

Wir sind überzeugt, dass Arbeiter überall das Recht auf eine sichere und faire Arbeitsumgebung haben und aus diesem Grund haben wir die FLA gebeten unabhängig die Bedingungen bei unseren grössten Zulieferern zu beurteilen. Die Untersuchungen, so wie sie jetzt stattfinden, sind bisher einzigartig in der Elektronikindustrie, sowohl im Ausmass als auch dem Umfang. Wir schätzen es, dass die FLA der ungewöhnlichen Massnahme zugestimmt hat, die Fabriken in ihren Berichten zu benennen.

Als Teil der unabhängigen Beurteilungen wird die FLA tausende Arbeiter über die Arbeits- und Wohnbedingungen befragen, inklusive Gesundheits- und Sicherheitsmassnahmen, Ausgleichszahlungen, Arbeitsstunden sowie Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Management. Das Team der FLA wird die Bereiche der Fertigung, die Unterkünfte und andere Betriebseinrichtungen inspizieren und eine intensive Überprüfung aller Dokumente durchführen, die im Zusammenhang aller Abläufe während des gesamten Arbeitsverhältnisses stehen.

Ich bin gespannt welche Ergebnisse diese Untersuchungen an den Tag bringen und welche Massnahmen unternommen werden. Denn das es Missstände gibt, ist bekannt. Die Frage ist nur in welchen Massen und was man dagegen machen kann und muss. Gerade bei Foxconn würde mich interessieren, wie stark die anderen Kunden wie Nintendo, Dell, Acer und Co. in die Pflicht gebunden werden und wann ein zweites Technologieunternehmen, neben Apple, der unabhängigen Organisation beitreten wird…

Mehr zum Apples Supplier Responsibility Program, inklusive der Ergebnisse der von Apple durchgeführten 500 Kontrollen bei den Fabriken der Lieferkette innerhalb der letzten fünf Jahre, findet man unter www.apple.com/chde/supplierresponsibility.

Das ewige Thema Foxconn…

Foxconn

Klar, als Apple-Blogger wird man automatisch zur Zielscheibe von Apple-Gegner und bekommt dann gerne mal Mails oder Kommentare wie diesen hier von Moritz:

Sorry, aber das ist lächerlich. Apple sollte weiter die Situation der Arbeiter in China verbessern, statt die eigenen Mitarbeiter mit Rabatten fester an sich zu binden. Abgesehen davon: Der Artikel selbst ist leider mal wieder nur plumpes Apple-Gelobe. Ein bisschen mehr Kritikfähigkeit täte dem Apfelblog – genau wie vielen Apple-Fanboys – ganz gut. Denn: Man kann Apple-Produkte toll finden, und trotzdem all ihre Schwächen erkennen und kritisieren. Und Schwächen haben Apples Produkte und der Konzern jede Menge.

Der Kommentar ging beim Artikel „Neue Benefits für Apple Mitarbeiter“ ein und hier möchte ich gleich mal ansetzen. Der Artikel ist kein Lobgesang auf Apple, sondern ich schätze es, wenn ein weltweiter Grosskonzern wie Apple sich auf ihr stärkstes Gut rückbesinnt, nämlich die Mitarbeiter. Jeder einzelne Mitarbeiter sorgt dafür, dass Apple eben so erfolgreich ist und es, wie es im Moment scheint, auch bleibt. Es ist doch toll wenn diese Mitarbeiter nicht nur einen Klaps auf die Schulter bekommen. Da können mir die Mitarbeiter von ARP und MySign sicher zustimmen… Ich glaube hier dürfen sich andere Unternehmen gerne ein Beispiel an Tim Cook nehmen.

Nicht alles, was glänzt ist aus Gold.
Ich glaube schon dass das ApfelBlog.ch kritikfähig ist. Ich nehme Kommentare ernst und mache aus den Diskussionen sogar eigene Beiträge wenn es mir das Thema wert ist… Ich unterstelle dem Moritz nun einfach mal, dass er bisher das ApfelBlog.ch gar nicht richtig verfolgt hat. Denn sonst hätte er Kenntnis von meinem Interview im Zürcher Tages-Anzeiger mit dem folgenden Zitat:

Das iEvangelium

Auch sonst sind Produkte nicht immer nur gut, sondern könnten auch noch eine Verbesserung ertragen. Nur zu gerne wird ein Thema wie  Foxconn von den Medien und den Apple-Gegner immer wieder aufgegriffen ohne Müde zu werden. Zumindest die Medien haben davon nun langsam abgesehen, denn spätestens seit Tim Cook bei Apple für ein bisschen Transparenz sorgt, kann man kaum mehr was gegen das Unternehmen in Cupertino sagen.

Natürlich helfen die Zulieferer-Listen keinem Arbeiter in China. Sondern die Aktivitäten die Apple bei den chinesischen Firmen gestartet hat um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Davon zeugt auch die neue Zusammenarbeit mit einer Non-Profit Organisation welche sich für die Arbeitnehmer einsetzt… Apple ist schon seit mehreren Jahren dabei gegen die Missstände vorzugehen. Was mich noch viel mehr interessiert, natürlich polarisiert Apple und ist ein gefundenes Fressen wenn es darum geht mit Schmutz zu werfen. Aber Foxconn arbeitet ja nicht nur für Apple, sondern hat auch andere IT-Schwergewichte in der Kundendatenbank wie Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio, etc. Leider hört man von keinem dieser Unternehmen was man gegen schlechte Arbeitsbedingungen bei Foxconn macht. Wahrscheinlich warten bis Apple für Ordnung gesorgt hat und dann den Sonnenschein geniessen?

Aber auch Samsung, der starke Mitbewerber von Apple, steht mindestens seit dieser Woche nicht mehr im Sonnenlicht dank diesem schockierenden Video und der Nominierung zum diesjährigen Public Eye Award:

Traurige Bilanz in den Fabriken von Samsung: 50 Tote und hunderte von behinderten Menschen. Grundsätzlich ist es aber richtig und wichtig, dass man solche Missstände ob Apple oder Samsung aufdeckt und durch die Öffentlichkeit Druck auf die Firmen ausübt. In Sachen grüne Elektronik hat es bei Apple ja auch gewirkt und die anderen, weniger medienpräsenten Computer-Hersteller kamen in den Zugzwang. Vielleicht kommt es in Sachen China-Fabriken ja ähnlich. Vielleicht sehen Samsung, Acer, Intel, Dell, HP und Co., dass Apple tatsächlich was für bessere Arbeitsbedingungen tut und folgen dem Beispiel. Zumindest habe ich noch von keinem anderen Unternehmen gelesen, dass man was in diese Richtung tut…

Und zuletzt noch das, wenn jemand im ApfelBlog.ch Gegensteuer zu meinen Artikel geben möchte, Gastartikel sind jederzeit willkommen!

Update
Und ganz aktuell hat Tim Cook nun noch eine E-Mail an die Apple-Mitarbeiter verschickt: Tim Cook responds to claims of factory worker mistreatment: “We care about every worker in our supply chain”

Apple im Allzeithoch mit hohen Umsätzen und Rekordverkäufen. Neue Produkte in der Pipeline!

Apple Finance

Gestern hat Apple die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2012, welches übrigens und am 31. Dezember 2011 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 46,33 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Gewinn von 13,06 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich dazu, im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 26,74 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 6 Milliarden US-Dollar erzielt.

Alleine im letzten Quartal hat Apple 37,04 Millionen iPhones verkauft, das entspricht 128 Prozent mehr Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal! Ebenfalls wurden 15,43 Millionen iPads verkauft, 111 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal. Weiter wurden 5,2 Millionen Macs verkauft (ein Plus von 26 Prozent) und 15,4 Millionen iPods verkauft, das sind 21 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Der neue CEO von Apple, Tim Cook, hat also allen Grund sich zu freuen:

Wir freuen uns riesig über unsere herausragenden Ergebnisse und die Rekordverkäufe bei iPhones, iPads und Macs. Apples Momentum ist unglaublich stark und wir haben einige fantastische neue Produkte in der Pipeline.

Auch Peter Oppenheimer, der Finanzchef bei Apple kann gut lachen:

Wir sind äusserst erfreut über unseren aus dem operativen Geschäft hinzugewonnenen Barmittelbestand von 17,5 Milliarden US-Dollar im Dezemberquartal. Vorausschauend auf das zweite Fiskalquartal 2012, welches sich über eine Zeitspanne von 13 Wochen erstrecken wird, erwarten wir einen Umsatz von 32,5 Milliarden bzw. 8,50 US-Dollar pro verwässerter Aktie.

Die Zuversicht teile ich gerne mit Oppenheimer, denn die iPhone 4S Verkäufe in China dürften ganz gut einschenken. Dazu hat es Tim Cook ja bereits angekündigt, dass „fantastische neue Produkte in der Pipeline“ warten… 2012 dürfte also durchaus ein Apple-Jahr werden! Übrigens soll Apple wieder DER Smartphone Verkäufer sein. Der Mitbewerber Samsung konnte wieder überholt werden. Und das, obwohl Samsung eine viel breitere Palette an Smartphones anbietet…

Heute Abend hat Tim Cook übrigens seiner weltweiten Belegschaft die Apple Quartalszahlen noch etwas genauer Präsentiert und wie man einem internen Mail entnehmen kann, bekommen die Mitarbeiter noch ein bisschen andere Informationen:

Thanks to everyone’s hard work, we’re off to a great start in 2012. last week in new york we launched a groundbreaking initiative for education with ibooks textbooks, and today we reported the strongest quarter in apple’s history. please join me tomorrow morning at 10 a.m. in town hall. we’ll review our record-setting results and discuss some exciting new things going on at apple. the meeting will be broadcast live to many sites in cupertino and other apple locations. please check appleweb for details.

Insbesondere der Ausschnitt „…and discuss some exciting new things going on at Apple…“ lässt uns natürlich aufhorchen. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass Apple an dem Meeting über neue Produkte oder Services reden wird, ohne mindestens nach dem Meeting die Medien zu informieren. Denn Apple, bzw. deren Angestellten, sind längst nicht mehr so verschwiegen wie früher. Also entweder werden da nur interne Veränderungen angesprochen, oder wir werden heute Nacht noch erfahren was es so tolles zu bereden gab.

iPhone – Der Goldesel von Apple

Im iReview der Woche 36/2011 hab ich bereits in einem Link angedeutet, dass dieser Artikel hier noch folgt. In dem verlinkten Artikel wird spekuliert, dass Apple demnächst die Hälfte der Einnahmen alleine dem iPhone zu verdanken hat! Bis 2013 sollen die iPhone Absatzzahlen steigen. Ein Grund dafür könnte sein, dass Apple die Preise senkt. Nicht unbedingt runter auf 200 US-Dollar, aber so 50 bis 100 Dollar könnte es sein. Daneben gibt es immer noch die Gerüchte, dass es neben dem normalen iPhone eine abgespeckte Version geben könnte. Eine welche man eben für wenige hundert Dollar an den Käufer geben könnte.

In der ersten und aktuellen deutschen Wired Ausgabe, war folgende interessante Infografik abgebildet.

iPhone

Immer wieder wird glaubt man ja, dass das iPhone zum grossen Teil in China gefertigt wird. Tatsächlich kommen aber alle Zubehör-Teile aus Ländern wie Korea, Japan, Deutschland, Amerika und vielen weiteren… Tatsächlich werden die Komponenten in China lediglich zusammen gebaut. Für kleine 6 Dollar und 50 Cent. Alles in allem kostet die Fertigung des iPhone, so vermutet man, gerade einmal knapp 179 UD-Dollar. Kein Wunder also, dass Apple richtig gut am Verkauf des Smartphone verdient. Eine nette Marge, sofern man nur die Hardware berücksichtigt. Aber auch der daraus resultierende Verkauf von Inhalten über die zahlreichen Software, Video und Musik Stores dürfte so richtig einschenken.

iPhone Bauteile – Vorsicht beim Import aus China!

Kürzlich habe ich hier im Blog darüber berichtet, dass man in China iPhone 4 Bauteile in speziellen Farben bestellen kann. Wer seine Angst überwunden hat, dass man das Geld an Betrüger in China schickt und dann doch keine Ware erhält, hat noch ein weiteres Problem: Der Schweizer Zoll!

Aus gut informierten Quellen habe ich erfahren, dass Apple über deren Anwaltskanzlei Baker & McKenzie den Schweizer Zoll beauftragt hat, verstärkt und gezielt nach iPhone Ersatzteilen und Umbaukits zu suchen und diese Pakete zu beschlagnahmen. Die Besteller aus der Schweiz erhalten dann anstelle des Pakets ein Schreiben von Baker & McKenzie und man darf dann auswählen, ob man die Sache vor Gericht klären möchte oder ob man einwilligt, dass die Ersatzteile zerstört werden. Das zweite ist einfacher, jedoch sind alle bisher getätigten Zahlungen verloren.

Für grössere Reparatur-Firmen und Händler mit grossen Bestellungen von 4’000$ bis 12’000$) schmerzt der Verlust natürlich sehr. Denn ein Kampf vor Gericht ist schier aussichtslos. Denn die meisten Color Conversion Kits haben das Apple Logo abgebildet, ohne die nötige Genehmigung von Apple versteht sich, und auch das Front-Display wird wohl entgegen dem geltenden Patent und ohne Wissen von Apple gefertigt worden sein.

Somit verstossen die Color Conversion Kits gegen geltendes Recht und können vom Zoll zurückgehalten werden. Wäre doch schade für das Geld, oder?

 

iReview 15/2011

iReview

Eigentlich schon fast schade bei so tollen Wetter in den Bildschirm zu schauen. Wer es trotzdem tut, der kann auch gleich noch einen Blick in den iReview ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 15/2011 werfen. Ich wünsche Euch eine interessante sonntägliche Lektüre.

Über 100’000 iPhone 4 in der Schweiz

Apple iPhone 4

Die Schweiz hat die wohl grösste iPhone-Dichte auf der Welt. Freunde und bekannte aus Deutschland, Spanien und England sind bei einem Besuch in der Schweiz immer wieder erstaunt:

In der Schweiz hat ja jeder ein iPhone!

SonntagsZeitungNicht viel anders verhält es sich auch beim iPhone 4! Wie man in der SonntagsZeitung lese konnte, werden die, über Mobilfunkprovider, verkauften iPhone 4 auf insgesamt rund 95’000 Gerät geschätzt. Der Löwenanteil mit 50’000 iPhone 4 geht natürlich an den Platzhirsch Swisscom. Geht man nun davon aus, dass die Verkäufe von Apple hier nicht inbegriffen sind, dann dürften weit mehr als 100’000 iPhone 4 in der Schweiz verkauft worden sein. In dem Artikel in der SonntagsZeitung werden zudem die langen Wartezeiten der Kundschaft auf das beliebte Smartphone angeprangert. Tatsächlich sollen immer noch Swisscom-Kunden seit dem iPhone 4-Release Tag auf Ihr Mobiltelefon warten… Schuld sei Apple, weil alle Provider mit gleich vielen Geräten versorgt wurden und Swisscom, mit dem weit grössten Marktanteil, entsprechend unter akutem iPhone 4-Mangel leiden musste. Wie schon MacMacken richtig erkannte, dürfte das wohl spätestens ein Anlass sein, die Abhängigkeit zu Provider mit subventionierten Geräten noch einmal zu überdenken.

Die Lieferengpässe sind für mich jedoch mehr als erstaunlich, denn glaubt man einem Foxconn Report, so werden täglich 137’000 iPhone 4 hergestellt! Das sind 1,5 iPhone in der Sekunde! Aber die vielen iPhone 4 werden auch dringend gebraucht, denn Ende der Woche werden neue Länder erschlossen:

  • 23. September 2010 – Malaysia
  • 24. September 2010 – Israel und Türkei
  • 25. September 2010 – China
  • 26. September 2010 – Philippinen

Aufatmen dürfen aber alle diejenigen, welche auf das weisse iPhone 4 gewartet haben. Das soll nun tatsächlich noch bis Ende Jahr auf den Markt kommen. Ob es aber noch als Weihnachtsgeschenk reicht, das bezweifle ich jedoch… Denn ein Apple-Fan hat bei Steve Jobs bezüglich der Verfügbarkeit des weissen iPhone 4 per Mail nachgefragt und eine knappe Antwort erhalten:

Christmas is later this year.

So, das war mal wieder ein Rund-um-Blick in Sachen iPhone. Das hat mich jetzt inspiriert mein iPhone 3GS aus dem Ruhestand zu nehmen und die neueste iOS 4.2 Beta Version zu installieren…