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Kostenloses eBook: Das Apple-Imperium.

Drüben bei Springer kann man sich zur Zeit das Apple-Buch „Das Apple-Imperium“ kostenlos als PDF oder eBook im ePub-Format laden. Der Wirtschaftsjournalist und Apple-Experte Nils Jacobsen berichtet im Buch über den Aufstieg und den Fall von Apple als der Konzern an der Börse einen beispiellosen Absturz erleben musste.

Aufstieg und Fall von Apple: Das Apple Imperium

Das Buch stammt aus dem Jahre 2014. Damals war noch nicht sicher welchen Kurs Apple mit Tim Cook am Steuer des Apple-Konzerns einschlagen wird. Heute weiss man, Apple hat den Absturz überlebt. Der Börsenkurs zeigt wieder nach oben und die Produkte finden Absatz, wie immer.

Jetzt kostenlos bei Springer laden: Das Apple Imperium

Viel Spass beim lesen und Danke an Dominic für den wertvollen Hinweis!

Wo bleiben die Bücher für den iBook Store Schweiz?

Das iPad, egal ob in der ersten oder zweiten Generation, ist bestens geeignet um unter anderem digitale Bücher zu lesen. Eigens dafür gibt es die kostenlose iBooks App in welcher man eigene PDFs zum lesen ablegen kann. Aber auch das elektronische Buchformat ePub wird von iBooks unterstützt. Lädt man jedoch eine ePub Datei aus einem Bücherladen wie Books.ch, dann muss man sicherstellen, dass die Datei DRM-frei ist. Auch bei den PDF’s werden nicht immer alle Dateien angenommen und in der iBooks App angezeigt.

Das wirklich geniale an iBooks wäre jedoch die direkte Anbindung an den iBook Store. Der iBook Store ist in etwa der iTunes Store für Bücher. Verschiedene Verlage publizieren Ihre Bücher im iBook Store und stellen die Lektüren so den vermeintlichen Käufer mit nur einem Klick zum kaufen bereit. Aber eben… wäre und könnte!

Im Schweizer iBook Store sind im Moment gerade einmal ein paar dutzend alte, historische Bücher vom Projekt Gutenberg. Bereits vor gut einem Jahr habe ich bereits darüber berichtet, dass im iBook Store eine Inhaltswüste herrscht und seit her hat sich leider gar nichts geändert. Ganz anders sieht es bei den Nachbarn in Frankreich oder Deutschland aus. Aber anscheinend ist es für die Buchverlage zu kompliziert, umständlich oder nicht lukrativ genug um auch für die Schweizer ein paar Bücher zum Verkauf anzubieten. Oder verhindert die Buchpreisbindung ein grosszügiges Angebot im iBook Store?

Selbst Apple scheut sich davor im iBook Store Inhalte zu veröffentlichen. In Amerika beispielsweise findet man die Anleitungen zum iPhone und anderen Apple-Geräten auch im iBook Store. In der Schweiz leider nicht. Eigentlich schade wenn eine so gute Erfindung einfach so brach liegt. Ich würde mich freuen wenn ich digitale Bücher mit einem Klick und ohne speziellen Synchronisationen auf meinem iPad und iPhone lesen könnte. Aber vielleicht brauchen wir einfach noch ein bisschen Geduld. Schliesslich hat es bei der Apple TV auch Jahre gedauert bis wir in den Genuss von Filmen gekommen sind.

Update
Der Jean-Claude Frick hat mich in seinem Kommentar wieder daran erinnert, dass Christian Leu einen guten Artikel über alternative Buch-Quellen für iBooks veröffentlicht hat.

Neues zum iPad

Wie von Apple angekündigt wurde heute in Amerika der Vorverkauf der iPads gestartet. Wir Europäer, da zähle ich uns Schweizer jetzt auch mal dazu, müssen uns aber noch ein bisschen gedulden. Erst im April will Apple die hiesigen Preise bekannt geben und den Vorverkauf starten. Erhältlich sollen die jetzt schon begehrten Tablet-Computer dann ab Ende April 2010.

Nichtsdestotrotz gingen auch hierzulande die Apple Online Stores aus dem Netz. Inhaltlich hat sich eigentlich nichts geändert. Wahrscheinlich wurden bereits Vorbereitungen für den europäischen Vorverkauf gemacht, oder der Apple Online Store kann nur als ganzen abgeschaltet werden. Was aber geändert hat ist die Navigation der Apple Website. Neu wurde ein „iPad“ Button hinzugefügt und auch „ iPod & iTunes“ wurden je in einen separaten Button „ iPod“ und „iTunes“ gepackt.

Vom „Mute“ zu „Screen rotation lock“

Bildquelle: 9to5Mac

Was früher noch als Mute-Button, zum sofortigen ausschalten der Lautsprecher, gekennzeichnet wurde ist jetzt neu ein „Screen rotation lock“-Knopf! In der Software wurde so was ja bereits voraus gesagt, dass dafür der Mute-Button verschwinden muss, dass ist dafür neu. Macht aber meiner Meinung durchaus Sinn!

You’ll be a part of an exciting launch!

Bildquelle: Cult of Mac

Apple verspricht nach der Vorbestellung, dass der Verkaufsstart ein „exciting launch“ wird und das man nun ein Teil davon sei! Mal sehen was sich Apple für den 3. April ausdenkt und ob wir in der Schweiz Ende April auch was schönes erwarten dürfen…

Offener Bücher-Standard via iTunes

Elektronische Bücher im ePub Format können einfach via iTunes auf das iPad synchronisiert werden. Kann man wohl so ähnlich sehen wie wenn man in einem anderen Musik-Store ein paar MP3 herunter lädt und diese via iTunes auf den iPod oder das iPhone verschiebt.

Eigener App Store
Es war ja auch schon bekannt, dass das iPad neben den bestehenden iPhone und iPod touch Apps auch „eigene“ Apps in höherer Auflösung bekommt. Dafür soll es im App Store, bzw. iTunes, eine eigene Abteilung geben.

iPad Zubehör
Natürlich gibt es bei Apple auch schon einen ganzen Korb voll mit iPad Zubehör!

Neues Icon entdeckt

Auf einem der Screens wurde noch ein neues Icon entdeckt. Ein bisschen Werbung für den National Geographic?

Der iPad ist (k)ein geschlossenes System!

Der Journalist Peter Svensson hat im Tagesanzeiger den Artikel „Der iPad könnte grosse Probleme bereiten“ veröffentlicht und darin angeprangert, dass der iPad ein geschlossenes System sei. Sein Artikel wird am selben Tag auch im Manager Magazin abgedruckt. So gut der Mann auch seine Texte verkaufen kann, so wenig studiert derjenige über seine Nasenspitze hinaus! Mit etwas mehr Willen hätte er die Fakten richtig abklären und sich mit dem App Store Prinzip vertraut machen können.

In seinem Artikel sagt Svensson:

Das iPad ist ein geschlossenes System. Mit dem E-Book-Format von Kindle kann es zunächst nichts anfangen. Aber auch die digitalen Bücher in dem von Apple genutzten EPUB-Format bleiben erst mal aussen vor, weil der iPad-Hersteller einen anderen Kopierschutz verwenden will.

Unbestritten entspricht es der Tatsache, dass der iBookstore weder das EPUB-Format, noch das Amazon Kindle Format unterstützt. Hier hätte aber auch niemand etwas anderes erwartet. Immerhin hat Svensson entdeckt, dass eigentlich auch der Amazon Kindle ein geschlossenes System ist.

Meiner Meinung nach ist das Apple iPad aber überhaupt kein geschlossenes System! Mit dem App Store nämlich ist es möglich Apps wie das kostenlose Kindle for iPhone auf die Endgeräte wie iPhone, iPod touch oder eben iPad zu laden und dort die volle Auswahl von Amazon E-Books zu konsumieren! Amazone hat das ganze so klever gebaut, dass man deren E-Books per Kindle, per Website oder iPhone kaufen und die Bücher dann auf allen Endgeräten lesen kann! Wer also schon Amazon E-Books besitzt, kann diese auch auf dem iPad lesen!

Entsprechend steht es auch Sony frei, für Ihr Format eine App zu bauen und vielleicht entwickelt bald auch ein schlauer iPhone-Entwickler eine E-Book App für das hoch gelobte EPUB-Format? Die Chancen sind da! Und jetzt soll mal einer behaupten, dass iPad sein ein geschlossenes System! Ich behaupte, von allen E-Book-Reader ist das iPad die offenste Variante!

Die Aussage von Herr Svensson bleibt nur noch korrekt, wenn sich Apple mit iBookstore dazu entschliessen würde, andere Einkaufsmöglichkeiten im App Store nicht mehr zuzulassen. Ich persönlich hoffe das nicht. Schliesslich kann der iPod auch normale MP3-Formate abspielen und man ist nicht gezwungen nur Musik aus dem iTunes-Store abzuspielen.

Notiz: Einmal mehr beweist es für mich, dass die „alten Medien“ und die ausgebildeten Journalisten auch nicht die Weisheit mit dem Löffel gefressen haben und dank dem Web 2.0 und Blogs solche falschen und schlecht recherchierten Artikel berichtigt werden können.