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Es gibt keine Mehrzahl von iPhone, iPad und Co.

Wenn es nach geht, dann gibt es keine Mehrzahl für die eigenen Produktnamen wie oder . Normalerweise sprechen wir alle von „drei iPhones“ oder „zwei iPads“, doch das ist falsch wie Phil Schiller diverse Journalisten über Twitter belehrt.

Und der Unterricht geht gleich weiter, denn auch beim passiert es hin und wieder, dass eine Mehrzahl verwendet wird.

Ich bin froh ist das nun geklärt. Jetzt kann können sich Apple und alle Journalisten wieder den wichtigen Dingen im Leben zuwenden.

Gesehen bei TNW via Daniel.

30 Jahre – Vom Macintosh zum Mac

Happy Birthday Mac.

Happy Birthday Mac.

Heute feiert der Macintosh-Computer von Apple sein 30 jähriges Jubiläum! Der Macintosh war nicht der erste Rechner von Apple, aber derjenige, den Apple berühmt gemacht hat. Ein kompakter Computer für das eigene Heim. Leider bliebe die Vision des wahren Macintosh-Vaters Jef Raskin aus, dass der Apple Mac ein Rechner für die grosse Masse wird. Denn die zusätzlichen Funktionen die Steve Jobs einbauen hat lassen, liess den kleinen Mac auf einen Verkaufswert von 2’500 Dollar anschwellen, was damals in etwa 5’600 Franken waren. Überhaupt hat der ursprüngliche Projektleiter Raskin das Ruder an Jobs abgeben müssen.

30 Jahre Macintosh.

30 Jahre Macintosh.

In der Zwischenzeit hat sich viel getan vom ersten Macintosh zu der aktuellen Mac Familie. Das jüngste Mitglied, der Mac Pro, hat einmal mehr einen neuen Standard gesetzt und wurde von Grund auf neu zusammengesetzt, was letztendlich auch zu der aussergewöhnliche Form, was gerne mit einem Abfalleimer (iMer) verglichen wird, geführt hat.

Mac Family 2014

Mac Family Early 2014.

Für mich persönlich ist der Mac immer noch der zuverlässigste Rechner den ich bisher hatte. Gerade die Kombination von Betriebssystem und Hardware führt zu einem guten Ergebnis in Sachen Performance und Stabilität. Aber wie jede gute Seite, hat auch der Mac, bzw. OS X, eine Kehrseite. Eine gewisse Abhängigkeit von Apple ist nicht abzusprechen. Dennoch, im Moment passt für der Mac so. Meine Vorteile überwiegen den Nachteilen.

In diesem Sinne: Happy Birthday, Mac!

Original Macintosh aus LEGO

Hello Apple Macintosh by Chris McVeigh

Hello by Chris McVeigh – http://www.facebook.com/c.mcveigh.photos

Apple und LEGO ist so eine Kombination, welcher sich nur wenige entziehen können. Das dürfte auch der Grund sein warum der kleine Apple Original Macintosh von 1984 bei vielen Menschen so gut ankommt. Mit viel Liebe zum Detail hat der Fotograf Chris McVeigh den Computer gebaut und in Szene gesetzt.

Und weil der kleine Mac Computer in der Netzgemeinde so gut angekommen ist, will Chris die Baupläne in den nächsten Tagen veröffentlichen. Damit man das nicht verpasst, sollte man Fan seiner Facebook Seite werden, oder aber bei Twitter folgen.

Aber Chris McVeigh ist auch sonst ein kreativer Kopf wenn es darum geht mit LEGO gute Fotos zu machen. Auf seiner Facebook Seite zeigt er auch, wie man mit einer kleinen Installation und dem iPhone gelungene Fotos der LEGO Minifiguren machen kann.

Bildquelle: Hello by Chris McVeigh

Der erste Macintosh in Europa kam damals in die Schweiz [Updated]

Wer hätte das gedacht. Die Schweiz war das erste Land in Europa in dem der original Macintosh von Apple an kam. In die Wege geleitet hat das damals Robert Weiss. Natürlich hat er damals auch dafür gesorgt, dass die ganze Schweiz den Wundercomputer aus Amerika bestaunen kann, in der Sendung Karussel des Schweizer Fernsehen.

Den kompletten Beitrag gibt es hier.

Robert Weiss durfte den Computer übrigens behalten, denn er hatte eine Wette mit Apple am laufen. Wenn er in der Sendung Karussel im Schweizer Fernsehen live den Satz „IBM heisst jetzt neu ‹I buy Macintosh›“ sagen würde, so sollte er den Computer behalten dürfen.

Kaum jemand hätte damals gedacht, was dieser kleine Macintosh in der Computerindustrie alles verändern wird…

Der Macintosh wird 28 Jahre alt

Dieses Jahr wird der erste Apple Macintosh Computer nicht weniger als 28 Jahre jung. Hier ist ein Video als Steve Jobs voller Stolz und Freude den revolutionären Computer vorstellte. Man muss dazu wissen, dass man vor dem Macintosh nur per Befehlseingabe auf blauem Grund den Computer steuern konnte. Der Macintosh war der erste Computer mit einem aufwändigen Grafik-Interface. Der Applaus nach der Demo hielt noch mindestens fünf Minuten an und Steve Jobs hatte wohl das breiteste Grinsen im Gesicht in der Weltgeschichte.

iReview 26/2011

iReview

Keine Angst. Der ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 26/2011 ging nicht verloren. Und es war auch nicht das neue MySign-Mittagspausen-Suchtspiel Tiny Towers, welches mich vom iReview abgehalten hat. Viel mehr habe ich mit der Familie die wärmenden Sonnenstrahlen am heimischen Wasser genossen. Nichtsdestotrotz wünsche ich Euch eine interessante Lektüre.

Wer ist Jef Raskin?

Jef Raskin

Jef Raskin

Was viele nicht wissen, nicht Steve Jobs und auch nicht Steve Wozniak haben dem Macintosh das Leben eingehaucht. Es war Jef Raskin der für den Macintosh gekämpft hat!

Während der grösste Teil der Apple Belegschaft 1979 mit der Entwicklung des Lisa-Computers beschäftigt war, erhielt Jef den Auftrag des damaligen Chairman Mike Markkula, einen günstigeren Computer ohne Bildschirm und ohne Festplatte zu entwerfen. Doch Jef hatte andere Pläne.

Er wollte einen Computer für gewöhnliche Anwender (PITS – Person in the Street) bauen. Man darf nicht vergessen, zu der damaligen Zeit brauchte man enormes technisches Knowhow um einen Computer aufzurüsten! Jef hat also seine Vorstellungen zu Papier gebracht und gab dem Projekt den Namen Macintosh:

  • Die Anwender sollen nie den Computer öffnen müssen. Also braucht es von aussen zugängliche Erweiterungsteckplätze (externe Ports)
  • Der Arbeitsspeicher wird so gross eingebaut, dass alle Anwendungen auf dem Rechner laufen würden
  • Bildschirm, Tastatur, Speicher und Drucker (wurde später verworfen) sollten in einem Gehäuse sein
  • Ein komplettes System mit dem man Zeichen und Grafik kontrollieren kann
  • Der Computer muss leicht genug sein, dass man in auch tragen konnte

Für Jef Raskin war Macintosh nur der Projektname, später soll der Computer als Apple V verkauft werden. Er hatte auch schon genaue Vorstellungen wann und zu welchem Preis der Computer über die Theke soll. Doch Steve Jobs hasste die Idee! Er war der schärfste Kritiker des Macintosh und war fest davon überzeugt, dass es so nicht funktionieren kann!

Raskin konnte sich bei Vorstand aber über Steve Jobs hinwegsetzen und bekam den Forschungsauftrag! Später dann hat Jobs doch noch das Potential des Mac erkannt und sich in das Team „hinein geschmuggelt“. Wohl auch weil kein anderes Team bei Apple mit Steve Jobs zu tun haben wollte. Mit diversen Aktionen und Aussagen hat er es sich damals mit den Mitarbeiter verspielt…

Auch im Mac-Projekt riss Jobs alles an sich was er konnte und teilte Raskin im Februar 1982 mit, dass er nun die Software übernehme und Raskin die Dokumentation schreiben könne. Doch Jef Raskin wurde wütend und kündigte!

Jobs verpasste zwei der ursprünglichen Auslieferungstermine und IBM konkurrierte mit einem eigenen PC den Markt. Die Spezifikationen mussten angepasst werden.

Der Traum von Jef Raskin einen 500 Dollar Computer für jedermann zu entwickeln, endete 1984 in einem 2495 US-Dollar Computer. Immerhin war der Macintosh 1000 Dollar günstiger als der Lisa 2 Computer von Apple.

Apple – Streng vertraulich!

Zu Weihnachten habe ich einmal mehr, wie im letzten Jahr, ein Buch über Apple geschenkt bekommen. Wieder von Steffi und meinem Bruder. Das Buch von Owen W. Linzmayer mit dem spannenden Titel „Apple – Streng vertraulich! Die Tops und Flops der Macintosh-Geschichte“ klingt nicht nur gut, sondern wird auch hoch gelobt!

Das Buch ist nicht nur für Apple-Fans, sondern auch für Kritiker sehr lesenswert. Wer den Werdegang von Apple und die Machenschaften von Steve Jobs noch nicht alle kennt, der sollte unbedingt einen Blick in das Buch werfen. Denn trotz den vielen Auszeichnungen welche Steve Jobs gerade in der Vergangenheit eingeheimst hat, wohl ebenso viele Personen hat Jobs zu beginn seiner Apple Karriere übers Ohr gehauen und ausgenutzt…

Leider endet das Buch Ende 1999 mit der Erzählung. Genau da, also Apple mit dem iPod die Eroberung der Welt begonnen hat und Apple mit seinen Mac Computer unter einem neuen Stern hat aufleuchten lassen. Schade eigentlich, hoffentlich gibt es bald einmal ein genau so gutes und kritisch Buch über Apple, welches die Zeit zwischen 1999 und 2010 beschreibt. Denn für mich ist es immer wieder erstaunlich wie viele Umsteiger Apple alleine mit den iPod und iPhone Modellen zum Wechsel auf einen Mac Computer bewegen konnte… War das nur Glück, oder eine Strategie? Vielleicht erfahren wir es irgendwann einmal…