Knip – Datenkrake oder hilfreicher Service?

Knip – Datenkrake oder hilfreicher Service?

Knip - Eine Datenkrake für Versicherungen?

Im Oktober 2014 bin ich über eine Twitter-Anzeige auf Knip aufmerksam geworden. Kurz und knapp, eine App mit der man die eigenen Versicherung in einer App zusammengefasst sehen und sogar verwalten kann. Klingt auf den ersten Blick gut. Endlich mal weg mit dem Papierkram und einen Schritt näher an das papierlose Büro. Auf in’s digitale Zeitalter!

Ich hatte also die App geladen und wollte nun loslegen. Für die Registration war ein Anruf vom App-Betreiber an mich notwendig. Irgend so ein Sicherheitselement hab ich mir gedacht. Kurz darauf klingelte auch schon das iPhone. Am Apparat eine nette, weibliche Stimme welche mir zum Knip-Download gratulierte und dann meine Versicherung-Stammdaten haben wollte. Ich sagte der Dame freundlich, dass ich das schon selber eintragen könne. Sie erklärte mir dann, dass das aber notwendig sei. Ich erwiderte, dass ich das schon erledigen kann und wenn es halt nicht möglich sei, die eigenen Daten selber zu verwalten, wir die Sache halt lieber sein lassen würde. Daraufhin war die Dame nicht mehr so nett und tadelte mich, dass man halt schon die App-Beschreibung genau lesen müsse! Da war es für mich um Knip geschehen. Eine App bei der man das kleingedruckte lesen musste, noch nicht mal in der App selber, sondern im Store, das war alles andere als einfach. Zudem war auf der Website kaum was zu finden über die Menschen hinter Knip. Zu anonym, zu kompliziert zu unfreundlich.

Aber warum schreibe ich das alles erst jetzt? Aktuell ist Knip wieder auf allen digitalen Werbeformaten präsent. Von Facebook, über Banner bis hin zum TV-Spot wird Knip als die Lösung für das digitale Versicherungsmanagement angepriesen. Zwar muss ich zugeben, dass zwei meiner Kritikpunkte verbessert wurden. Zum einen kann die ganze Registrierung komplett über die App gemacht werden mit einer Unterschrift auf dem Bildschirm. Zum anderen hat Knip versucht sich selber transparenter zu geben und stellt auf der Website das Team vor.

Dennoch gibt man Knip sehr viele persönliche Daten. Knip darf alle Versicherungsdaten von der Gesellschaft abrufen um diese dann eben in der App darzustellen. Selbstverständlich hat Knip mit den Daten nichts böses vor. Die Daten werden wohl aber analysiert um dann andere, teils attraktivere Versicherungen dem Kunden anzubieten. Teils daher, da solche Geschäftsmodelle auf Vermittlungsprämien basieren und nicht immer die beste Versicherung gewählt wird, sondern die mit der besten Provision für den Makler.

Mit Inbetriebnahme der App schickt man auch seine ehemalige Ansprechperson bei der Versicherung in Rente. Naja, wohl nicht direkt in Rente, aber ab nun kommuniziert Knip mit der Versicherung, je nachdem was ich in der App mache. Auch hier frage ich mich, ob Knip in meinem besten Wohl handeln kann, wenn ich für Knip eine unbekannte Person bin und ein Dienstleister mit einem anderen Dienstleister kommuniziert. Ich persönlich hatte bisher immer einen sehr guten Draht zu unseren Versicherungsvertreter und wenn es mal Probleme gab, hat unsere Ansprechperson mitgedacht, weil wir uns kennen, und alles entsprechend aufgegleist.

Lange Rede kurzer Sinn, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob Knip tatsächlich eine so grosse Erleichterung für mich ist, wenn ich bereits einen guten Draht zu der Versicherung habe. Ich kann ohne weiteres per SMS und E-Mail mit meiner Kontaktperson Dinge organisieren. Auch ohne App. Wie ist es mit euch? Benutzt ihr Knip? Worin seht ihr den Vorteil? Oder hat nur Knip mit dem Einblick in viele Versicherungen einen Gewinn?

  • ramtho

    Die Frage Datenkrake oder nicht kann mit großer Sicherheit leicht beantwortet werden. Ist die App gratis (auch inApps) = JA, sonst möglicherweise nein.

  • Name

    Sind es heutzutage nicht vielleicht gerade die sogenannten ‚Datenkraken‘, welche erst aufgrund ihrer Eigenart bestimmte ‚hilfreiche Services‘ bereitstellen können..?

    Der Umstand, dass Dienstleister personenbezogene Daten, teils sogar sehr sensitiver Natur, verarbeiten oder ggf. gar darauf basierend, im Rahmen einer beschränkten Vollmacht, für einen Dritten Handlungen bzw. eben Dienste erledigen, ist ja an sich kein neues Konzept… wichtig dabei ist wohl, dass eine gewisse Transparenz hinsichtlich der Datenverarbeitung bei solchen Unternehmen herrscht, sodass schlussendlich jeder selbst informiert entscheiden kann, ob er/sie derartige Dienstleister berücksichtigen möchte oder nicht.

    Ich persönlich würde i. c. KNIP (https://www.knip.ch/datenschutz) derzeit nicht verwenden.

  • ted

    hört sich sehr unseriös an, ich würde auf jeden Fall die Finger davon lassen! Wer weiss was die mit all den Daten anstellen… und nervige Werbeanrufe werden auch nicht weit weg sein.

  • Dario

    Sehr unseriös…man muss sich immer überlegen, wie jemand sein Geld verdient. Hier kann das Geld wie von dir beschrieben nur über Vermittlungsprämien verdient werden und das ist per Definition unseriös, weil man nicht alle Anbieter berücksichtigt und die Angebote mit den aktuell höchsten Provisonen (die schwanken auch) bevorzugt. Ich finde hier das Modell des telekomzentrum.ch (in der Telekommunikation) viel seriöser. Die Beratung kostet zwar etwas, dafür ist es wirklich neutral und unabhängig.

  • Knip ist ein Versicherungsmakler mit App. Zugriff auf alle Versicherungsdaten, verwaltet diese und erhält dafür von den Versicherungsgesellschaften Courtagen/Provisionen.

    Grundsätzlich ist die App und die Idee dahinter gut. Wer bisher sowieso nie persönliche Ansprechpartner bei Versicherungen hatte und sich sowieso nur online erkundet, kann das vielleicht wagen.

    Wer aber immer auch Wert auf eine persönliche Ansprechperson legte, sollte die Finger davon lassen! Denn diese ist danach nicht mehr zuständig. Schliesslich ist das Thema Versicherung auch immer noch hauptsächliche eine Vertrauenssache – auch wenn es gewisse Kreisen anders sehen.

  • Mir ist ähnlich ergangen wie dir Renato. Der Rückruf kam als anonymer Anruf (es sei technisch nicht anders möglich), für mich eh ein absolutes nogo. Auch die Datenschutz Bestimmungen Paragraph 3 ( Weitergabe an Dritte) ist nicht gerade vertrauenserweckend. Des weiteren kein Wort von einer Zertifizierung betreffend IT Sicherheit ( zum Beispiel ISO 27000 ).

    Da ich keine anonymen Anrufe entgegennehme ist meine Anmeldung noch nicht abgeschlossen.

    Für mich hat sich das Thema erledigt, die Idee fand ich gut aber die Umsetzung hat mich nicht überzeugt.

  • Thomas Besmer

    Wer auf hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards Wert legt, sollte jeweils das Portal des eigenen Versicherers benutzen. Natürlich haben noch nicht viele Versicherungen ein (benutzerfreundliches) Portal.
    Beispielsweise mein ehemaliger Arbeitgeber, die CSS Versicherung hat mit myCSS ein Portal für Kunden entwickelt, welches fast keine Wünsche offen lässt. Seit kurzem ist sogar die komplett papierlose Abwicklung möglich. Das Portal kommt sehr modern und performant daher und wird auch stetig weiterentwickelt. Auch die mobile Version wird bald mal folgen.
    Weitere Infos gibts hier http://my.css.ch/ oder ein Beitrag einer zufriedenen Kundin hier http://rahelradisli.ch/kurz-erklaert-mycss/

  • Arbeitet die CSS auch mit Knip zusammen? Werden da auch da auch Gelder an Knip bezahlt mit dem vermitteln von Offerten und Neukunden mittels Prämien der Kunden? Ich bevorzuge ganz klar die Lösungen der Krankenkassen! Die Helsana macht da auch einen guten Job.

  • Thomas Besmer

    Das weiss ich nicht. Aber frag mal die CSS per FB oder Twitter. Da bekommst du schnell eine Antwort.

  • pixelforscher

    Knip? Noch nie gehört oder gesehen. Ich ignoriere sowieso jede Werbung, die mit Krankenkasse zu tun hat, weil ich für die Einheitskasse bin, und da bräuchte man keine App …

  • Tip: ich habe die App auch getestet und mich geärgert, dass man offenbar meine „digitale Unterschrift“ als rechtsgültig genommen und Mandants-Verträge ausgestellt hat. Gemäss FAQ verhielt ich mich wie folgt:

    «Schicke uns einfach eine E-Mail an support@knip.ch. Nutze hierfür die E-Mail-Adresse mit der du bei Knip registriert bist.»

    2 h später wurde ich angerufen und der „Vertrag“ wurde aufgelöst und die Einträge in der App verschwanden. Komisches Unterfangen, bin froh da wieder raus zu sein. Wollte doch nur testen…

  • x

    Schon wieder zwei Deutsche welche in der Schweiz mit Provisionen abzocken wollen :-)

  • Lieber Renato,
    liebe Kommentatoren,

    vielen Dank für den ausführlichen Bericht & die zahlreichen Kommentare. Das Feedback, egal ob positiv oder negativ, hilft uns, die App noch besser zu machen!

    Wir können euch versichern, dass Knip sämtliche geltenden Datenschutzgesetze erfüllt und einhält. Die Daten unserer User sind in guten Händen und werden im Rahmen unserer Tätigkeit verantwortungsvoll verwendet:

    Um die Policen in die Knip-App zu integrieren, benötigen wir ein Brokermandat. Dies dient letztlich zur gegenseitigen Absicherung gegenüber den Versicherungen. Auch ermächtigt es Knip, in Zukunft eure individuelle Versicherungssituation zu analysieren und entsprechend zu beraten – und zwar nur dann, wenn es der User explizit wünscht und uns dazu auffordert. Im Brokermandat heißt es zum Thema Datenschutz: „Deine Daten werden in Übereinstimmung mit dem Datenschutzgesetz vertraulich behandelt und ohne deine Zustimmung bzw. Ermächtigung nicht an Dritte weitergeleitet.“ Im On-Boarding-Prozess ist es selbstverständlich möglich, dass Mandat noch vor der Unterschrift zu überprüfen.

    Hat sich der User entschieden, Knip ein Brokermandat auszustellen und die App zu nutzen, profitiert er von einer unabhängigen und transparenten Beratung. Knip berät nicht nach der Höhe von Provision oder Abschlussgebühr – bei uns steht die individuelle Versicherungssituation im Mittelpunkt. Zu diesem Zweck kooperieren wir mit etwa 70 Schweizer Versicherungen und haben ausgewiesene Fachleute in unserem Broker-Team.

    Wir geben uns große Mühe, auch die Kritiker von unserer App zu überzeugen. Wir freuen uns sehr, wenn uns dies gelingt.

    Liebe Grüße aus Berlin
    Philipp

    Head of Communications Knip AG
    philipp@knip.ch

  • Danke für die ausführliche Antwort @disqus_AMDhfq3p0X:disqus. Das Problem bei Broker ist doch, dass man nur die Versicherungen in den Vergleich bekommt, mit denen man zusammenarbeitet. Bei Knip immer 70 Versicherungen. Von dem her halt schon AWD 2.0.

  • Lieber Renato,

    der Vergleich mit AWD ist aus zweierlei Hinsicht nicht richtig.

    Erstens:
    Knip arbeitet transparent und finanziert sich hauptsächlich über eine
    Verwaltungsgebühr, welche wir von den Versicherungsgesellschaften für die
    Digitalisierung der Policen erhalten. Erst wenn ein User die App zum Tarif-
    oder Versicherungswechsel nutzt, wird eine marktübliche Provision fällig – wie bei einem normalen Broker.

    Zweitens:
    Alle Versicherungen müssen mit uns kooperieren, sofern ein entsprechendes Brokermandat vom User ausgefüllt wurde – derzeit mehr als 70 Gesellschaften. Für uns ist es wichtig & selbstverständlich, die beste individuelle Lösung für jeden einzelnen Kunden zu finden. Unser Team berät also nicht auf den Preis oder die Provision, sondern auf den jeweiligen Bedarf hin. Genau das ist der Ansatz von Knip, Transparenz schaffen und gemeinsam Lösungen finden.

    Du bist gerne eingeladen, unser Büro in Zürich zu besuchen. Dort stehen dir unsere Geschäftsführer, aber sicher auch andere Kolleginnen und Kollegen für Gespräche bereit.

    Beste Grüße
    Philipp

  • Yves Müller

    Mein Ratschlag: Finger weg von Knip. Knip ist ein intelligentes Tools zur Gewinnung von sogenannten Maklermandaten, da der Nutzer meistens nichts davon weiss. Maklermandate gibt es seit es Versicherungen gibt, sind jedoch nur wenig bei Privatpersonen bekannt.

    Viele erachten es als lässig so eine App runter zu laden, Daten einzugeben etc. um diese dann an einem Ort zu haben. Dass aber die digitale hinterlegte Signatur auf ein Maklermandat gepackt und dann alle Versicherungspolice der Knip zugänglich gemacht werden, weiss wohl keiner. Ab diesen Zeitpunkt werden alle Policen umgeschlüsselt und Knip ist alleiniger Ansprechpartner für alle Versicherungen. Ich bezweifle, das Nutzern dies so kommuniziert wird, geschweige davon ob der Nutzer das dann auch wirklich möchte.

    Rechnungen, Policen, Schadenentwicklung und Abwicklung etc. liegen dann der Knip vor. Das sind sehr sensible Daten, welche in der Regel über ein Maklermandat seines persönlichen Betreuers bekanntgegeben werden, jedoch nicht einer APP!

    Der Knip geht es dann in finanzieller Hinsicht nicht nur um die Gewinnung von Neuabschlüssen. Knie verdient bereits Courtagen sobald der Nutzer die „App“ eingerichtet, da dies eben (ungewollt) ein Maklermandat auslöst. Anpassungsvorschläge (Versicherungswechsel) sind dann stetige Begleiter innerhalb der App.

    Eine App wie Knip kann nicht mit einem E-Banking einer Bank verglichen werden. Denn es ist absolut nicht das selbe. Holt Euch Informationen ein und fragt Euren persönlichen Versicherungsberater über die Vor- und Nachteile von Knip. Ich persönlich sehe hier keinen klaren Vorteile, ausser dass mittels einer einfachen App an meinen Daten gelangt werden kann, welche dieser Unternehmung viel Geld einbringen.

  • Ein deutscher

    Ich habe was gelesen züricher Startup Unternehmen!!!

  • Morhen

    Hände Weg von Knip… Datensammeln und das Provision abkassieren. Persönliche Berater setzen sich jahrelang für ihre Kunden ein und haben eine menschliche Beziehung. Und jetzt soll ich alles über eine App machen wo die Wurzeln aus Deutschland kommen. Wie sieht das mit dem Datenschutz aus…

    Nach der Registrierung gleich alles an Knip abgeben, NEIN NICHT MIT MIR!!!!!

  • Horst

    Ich nenne so etwas „Bestandsschmarotzer“. Es geht bei der App nur um eines: Versicherungsverträge einzusammeln, an denen man laufende Provision verdient. Diese laufenden Provisionen hat bisher der persönliche Ansprechpartner vor Ort bekommen, derjenige, der den Vertrag vielleicht abgeschlossen hat, eine Beratung durchgefüht hat, eine persönliche Kundenbeziehung aufgebaut hat. Durch das Maklermandat überträgt der App-User die „Betreuung“ seiner Verträge zu Knip. Mit der Konsequenz, dass dann der bisherige Betreuer raus ist. Und zwar vollends!!! Er erhält keine Betreuungsentgelt mehr, er kann sich nicht mehr um Schadensabwicklung, Vertragsanpassung etc. kümmern. Und Knip verdient von nun an an jedem Vertrag Geld, ohne einen Finger in Form einer Beratung oder dergleichen krumm zu machen. Knip ist auch nichts anderes als ein Versicherungsmakler und kann auch nicht alle Gesellschaften in Deutachland vermitteln. Wenn Knip einen Vorschlag z.B. zum Wechsel der Haftpflchtversicherung macht, woher weis Knip Euren tatsächlichen Bedarf? Woher weis der User, ob der angebotene Tarif nicht nur nach Provision ausgesucht wurde? …. Ich könnte noch Stunden schreiben, letztendlich bleibt es dabei: Der Kunde soll meinen, er hätte hier eine coole Verwaltungsapp für seine Versicherungen, in wirklichkeit geht es aber nur darum, ohne viel Arbeit viel Bestandsprovision zu generieren.

  • Pingback: Sind Knip und Getsafe Abzocke? – Disruption der Versicherungsbranche | Sven Ivo Brinck()

  • Mario

    Man sollte sich doch einige Fragen stellen: Brauche ich sowas? Bin ich zu dumm, um mich selbst um meine Anliegen zu kümmern? Sollen sich andere bereichern, mit meinen Daten, die nicht fähig sind einen seriösen Job zu finden?
    Es geht seit Einführung von APPS auf dem Handy nur noch ums Geld machen und davon ist jeder APP-Programmierer betroffen.
    Leute, was habt ihr denn damals ohne Handys gemacht?, gab es da noch keine Versicherung? Euere Leben wird nur noch vom Handy bestimmt und schaut mal auf Euer Konto, wieviel Geld monatlich regelrecht für Blödsinn aus dem fenster geschmissen wird.
    Wer es braucht, soll es tun. Meist aber braucht man es nicht und finanziell leisten könnte man sich das auch nicht. Seid ehrlich zu Euch selbst und denkt an die Zukunft, die von Euch mitgestaltet wird.

  • Naja, man könnte sich auch in anderen Lebensfragen hinterfragen… Warum soll ich eine „teure“ fertige Tomatensauce kaufen, wenn ich die selber machen kann? Warum soll ich Tomaten aus dem Einzelhandel kaufen, wenn ich daheim in einem Topf oder im Garten anpflanzen kann?Es gibt nun mal Dinge, welche man gerne „outsourced“ um seine Zeit auf andere Dinge zu konzentrieren. Aber davon abgesehen: Ja, man sollte sich immer hinterfragen: „Brauche ich das?“

  • Lars Christian Brodersen

    Je nachdem, wer Dein Berater ist, gelten viele Deiner Vorwürfe auch für den, oder? Wenn er für EINE Versicherung arbeitet, sucht er auf keinen Fall den besten Tarif aus (oder es ist Zufall)! Wenn er Mehrfachagent ist, dann vertritt er die Interessen der Gesellschaften – dort wirst Du aber auch keine günstige HUK24-Autoversicherung bekommen (zahlen zu geringe Vertriebsprovision), sondern „zu viel“ bezahlen! Wenn er Makler ist, ist die Frage, ob er einen vernünftigen Marktüberblick hat und für die jährliche Überprüfung aller Verträge die notwendigen Ressourcen. Wenigstens ist der Makler verpflichtet, Deine Interessen zu vertreten und das Bestmögliche Angebot für Dich zu finden! Das gilt aber auch für Knip …

  • E63

    Hallo Renato,

    KNIP ist ein Makler, nichts Anderes. Das Ganze sieht nur nicht so aus (soll es auch nicht).
    Das geht aus den AGB hervor.

  • Bernd

    Anonyme Anrufe beim Kunden sind laut deutschem Telekommunikationsgesetz verboten. Scon dieses Vorgehen zeugt von der einer schlechten Seriosität. Finger weg!

  • Andi

    Wo ist das Problem ? KNIP ist Makler und wie alle anderen in der Haftung, wenn alles gem. EU Richtlinien etc. abgewickelt wird und der Kunde die prognostizierte Beratung, Betreuung und Risikoanalyse erhält, wunderbar.
    Wenn was schief läuft, hat KNIP eine Vermögenschadenhaftpflicht.
    http://www.123recht.net/Versicherungsmaklerhaftung-gewinnt-an-Bedeutung-Was-bedeutet-Versicherungsmaklerhaftung-__a156932.html
    Was bedeutet die Haftung vom Versicherungsmakler? Verweigert die Versicherung die Schadensregulierung, sollte immer eine Haftung des Versicherungsmaklers geprüft werden. Die Erfolgsaussichten, diese Ansprüche durchzusetzen, sind so gut wie nie zuvor.

  • Andi

    PS: hatte ich vergessen, meine Empfehlung wäre also bei einem Wechsel zu KNIP,
    nur für den Fall der Fälle, gleich die entsprechende Rechtsschutz Versicherung abzuschließen, hier wird KNIP sicherlich das passende Angebot finden.

  • Frank Eßmann

    Als Versicherungsmakler – übrigens sind Makler immer von Gesellschaften unabhängig und müssen das per Gesetz sein – bin ich mir der Probleme der Branche bewusst.

    Es gibt Provisiongeier, es gibt Honorargeier (auch unter Anwälten, Ärzten) und alle Vermittler (egal ob Vertreter oder Makler) haben ein mieses Image.

    Ich übe den Job seit 20 Jahren mit aller Leidenschaft aus und bin es gewohnt, dass der ein oder andere erst einmal komisch schaut, wenn er im privaten Umfeld nach meinem Job fragt und ich mit „Versicherungsmakler“ antworte.

    Das Image hat die Branche zu verantworten.

    Ich kann nur mit meiner Arbeit überzeugen, ich kann meine Arbeit extrem transparent machen usw. .

    Aber Knip macht jetzt genau das was unser Image so mies gemacht hat. Und das auch noch zum Quadrat.

    Da gibt jemand ein paar Daten ein, überträgt somit automatisch seine Verträge an Knip, die dann die Bestandsprovision verdienen. Das alle ohne Beratung (was an sich schon sehr fragwürdig ist, weil meiner Auffassung nach andere Regeln gelten).
    Der seriöse Vermittler wird so um die Früchte seiner Arbeit gebracht, wo für er vielleicht Jahrzehnte gearbeitet hat.

    Und genau darum geht es mir. Nicht darum das einer eine gute Idee hat oder Erfolg hat oder sonst irgend etwas.

    Wenn Knip als Makler mit entsprechender Transparenz auftreten würde, wenn man offen seine Dienstleistung anbietet und seiner Verpflichtung nachkommt, Verträge zu prüfen – nicht nur nach Preis, sondern auch nach Inhalt, dann wäre alles ok.

    Aber einfach Verträge einsammeln, Preisvergleiche ohne Anaylse ohne Leistungsvergleiche (oder abgespecktem Vergleich) anbieten und dann noch einen Beratungsverzicht erklären, das ist übel.

    Und jetzt würde ich gerne anonym antworten. Aber da ich kein iPhone hab, man möge es mir nachsehen, melde ich mich über Facebook an.

    Ich hoffe und bitte, dass dies jetzt nicht als Eigenwerbung gesehen wird. Denn das ist ganz sicher nicht die Intention des Beitrags.
    Wenn dem so ist, bitte sofort löschen oder den Inhalt zumindest anonym posten.

  • richie

    Genau hier liegt der Hase wahrscheinlich im Pfeffer. Der Versicherungskunde überträgt bzw. Beauftragt Knips mit der Betreuung des Versicherungsvertrages. Der VN macht nämlich einige eklatante Handlungen die nur in Folge dem VORNAMEN zuzurechnen sind. Wenn der Kunde z.B. Kein Geld bekommt im Schadensfall muss doch für eine Haftung immer ein Verschulden vorliegen. Verschulden ist ein schweres Thema. Das wissen die Jungs. Schlimm finde ich nicht was Knirps macht. Das sind einfach billige Güllefahrer. Die sind nicht viel wert. In der Nahrungskette sind kommen die hinter einen Misthaufen. Aber auch so ein Ding ist zu irgendwas gut. Und sei es den Boden zu düngen. Nein viel schlimmer sind die Versicherer die ihren eigenen Kunden wie einen letzten Penner behandeln. Wider besseren Wissens. Und diese parasitären Finanzdienstleistungsunternehmen spielen dieses versierte Spiel auch noch mit. Das ist doch lausig. Entschuldigt bitte den Ausdruck. Die Jungs ( Versicherer ) flicken sich am Tagesende noch selbst. Die Vermittler die hier hart arbeiten, müssten einmal hören, wie sich die Vertriebsvorstände die Schenkel klopfen vor lauter lachen. Ich bin selbst Makler und staune wie teilweise menschenverachtend mit dem physischen Kollegen umgegangen wird. Nunja und Einhalt aus unseren Reihen kommt ja nicht. Also alles richtig gemacht. Guten Abend der schmierige Makler.

  • Diverse namhafte Versicherungen wollen nichts mehr mit Knie zu tun haben… http://www.handelszeitung.ch/digitalisierung/fintech-star-knip-bringt-versicherer-gegen-sich-auf-1058353

  • Christoph Widauer

    ich brauche es und bin sehr zufrieden. es ist nicht wahr, dass deine Agenten in Rente gehen. bei allen Versicherungen ist der direkte Kontakt möglich. knip hält sich im Hintergrund ist aber ideal um neue Offerten einzuholen oder eine neue Versicherung abzuschließen.

  • Andreas Wegener

    Ich finde es nicht so cool, meinen Versicherungsberater der Mobiliar in `Pension`zu schicken, indem ich bei einem Versicherungswechsel ein verstecktes Brokermandat unterschreiben muss. Habe Knip letztes Jahr ausprobiert und als ich den ersten Anruf bekam, gleich wieder deinstalliert, aber leider wurde mein E-mail Account vollgespamt und meine Handynr. anscheinend an alle möglichen Callcenter verkauft. Musste schlussendlich die Handynr. wechseln, denn alle Nummern sperren half schlussendlich auch nichts mehr. Mit der Brocando App habe ich dieses Jahr die Krankenkasse in 3 Minuten gewechselt und musste mich weder registrieren, noch ein Brokermandat unterschreiben oder bekam irgendeinen lästigen Callcenter Anruf – super App, die Brocando App, alles komplett papierlos um eine neue Krankenkasse abschliessen und die alte Kündigungen, finde ich auch nachhaltig! Nur leider arbeiten die anscheinend auch nicht mit allen Versicherungen zusammen. Ich habe nur Helsana, Assura, Philos, Progrss, Sanacare, Sanitas, öKK, Easy Sana, Avenir …. gefunden (CSS habe ich nicht gefunden, aber ich habe dann auf Comparis gesehen, dass die eh viel teurer sind), aber Hauptsache die günstigsten sind dabei und das ist ja der Sinn und Zweck des Wechsels der Grundversicherung – jedes Jahr zur günstigsten zu Wechseln, weil die Leistungen sowieso alle gleich sind. Mich wunder das Comparis es noch nicht geschafft hat, so eine Wechsel App herauszubringen.

  • Niklaus Brühlmann

    Guten Tag Andreas
    Es ist schade, dass dir der Service von Knip nicht gefallen hat. Knip hilft dir Übersicht in deinen Versicherungsangelegenheiten zu gewinnen. Dabei kontaktieren wir unsere Kunden bezüglich Optimierungsmöglichkeiten. Wir sehen das als unabhängigen Service für unsere Kunden. Mittels Chat und Email machen wir das unaufdringlich und digital.

    Du hast die Aussage getroffen, dass Knip deine Mobilenummer an Dritte weitergegeben hat.
    Knip gibt keine persönlichen Daten weiter. Genau von diesem Callcenter-Terror, welche oftmals in der Krankenkassenzeit angewendet wird, distanzieren und differenziert sich Knip.

    Liebe Grüsse
    Niklaus
    Knip

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