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iPhone – Der Goldesel von Apple

Im iReview der Woche 36/2011 hab ich bereits in einem Link angedeutet, dass dieser Artikel hier noch folgt. In dem verlinkten Artikel wird spekuliert, dass Apple demnächst die Hälfte der Einnahmen alleine dem iPhone zu verdanken hat! Bis 2013 sollen die iPhone Absatzzahlen steigen. Ein Grund dafür könnte sein, dass Apple die Preise senkt. Nicht unbedingt runter auf 200 US-Dollar, aber so 50 bis 100 Dollar könnte es sein. Daneben gibt es immer noch die Gerüchte, dass es neben dem normalen iPhone eine abgespeckte Version geben könnte. Eine welche man eben für wenige hundert Dollar an den Käufer geben könnte.

In der ersten und aktuellen deutschen Wired Ausgabe, war folgende interessante Infografik abgebildet.

iPhone

Immer wieder wird glaubt man ja, dass das iPhone zum grossen Teil in China gefertigt wird. Tatsächlich kommen aber alle Zubehör-Teile aus Ländern wie Korea, Japan, Deutschland, Amerika und vielen weiteren… Tatsächlich werden die Komponenten in China lediglich zusammen gebaut. Für kleine 6 Dollar und 50 Cent. Alles in allem kostet die Fertigung des iPhone, so vermutet man, gerade einmal knapp 179 UD-Dollar. Kein Wunder also, dass Apple richtig gut am Verkauf des Smartphone verdient. Eine nette Marge, sofern man nur die Hardware berücksichtigt. Aber auch der daraus resultierende Verkauf von Inhalten über die zahlreichen Software, Video und Musik Stores dürfte so richtig einschenken.

Schwache Währungen. Gibt es im Ausland mehr Mac zum gleichen Preis?

Dollar

Bildquelle: http://www.flickr.com/photos/cayusa/2276783536/

Tag für Tag kommen neue Schreckensmeldungen rein über die abstürzenden Währungsmärkte in Europa und Amerika. Dadurch wird der Schweizer Franken immer stärker und stärker. Was für die internationalen Firmen hier in der Schweiz ein Horror ist, kann für den privaten Einkäufer interessant sein. Aktuell kriegt man für einen Schweizer Franken gut und gerne 1.30 US-Dollar oder 0.91 Euro. Ein super Wechselkurs für uns Schweizer! Daher stellt sich unweigerlich die Frage, lohnt es sich vielleicht im Moment einen neuen Mac nicht in der Schweiz, sondern im Ausland zu kaufen?

Was ist mit der Mehrwertsteuer?
Nun, ich bin weder ein Import- noch ein Export-Profi daher kann ich hier nur als Laie sprechen. Wenn ich in Deutschland ein Gerät kaufe, werden mir satte 19% Mehrwertsteuer drauf geschlagen. Wenn ich die Ausfuhr aus Deutschland am deutschen Zoll deklarieren lasse, kann ich später in der selben Filiale mit den Zettel von Zoll die 19% Mehrwertsteuer wieder zurück fordern. Keine Ahnung, ob man sich das auch schon im Vorfeld bescheinigen lassen kann und gleich auf die Mehrwertsteuer verzichten kann. Vielleicht hat dazu jemand einen Tipp? Natürlich muss ich dafür bei der Einfuhr in die Schweiz die Wahre noch verzollen lassen und die hiesigen 8% Mehrwertsteuer beim Zoll abgeben. Soweit die Theorie.

Basierend auf dieser Theorie habe ich die Preise ohne Mehrwertsteuer aus dem deutschen, amerikanischen und Schweizer Apple Online Store gegeneinander antreten lassen. Immer mit der Voraussetzung, dass die fremden Mehrwertsteuern wieder eingefordert werden können und dann „nur“ die Schweizer Mehrwertsteuern zu bezahlen sind. Dann sieht das wie folgt aus:

ProduktSchweiz mit 8% MWSt.DE ohne MWSt.DE in CHF mit 8% MWSt.USA ohne MWSt.USA in CHF mit 8% MWSt.
iPod touch 32GBCHF 359.00EUR 251.26CHF 296.90USD 299.00CHF 247.71
iPad 2 Wi-Fi 32 GBCHF 659.00EUR 486.55CHF 574.95USD 599.00CHF 496.25
MacBook Air 11", 128 GBCHF 1'249.00EUR 965.55CHF 1'140.95USD 1'199.00CHF 993.35
Mac mini 2,5 GHz, 500GBCHF 849.00EUR 671.43CHF 793.40USD 799.00CHF 661.95
Apple Thunderbolt DisplayCHF 1'099.00EUR 839.50CHF 992.00USD 999.00CHF 827.65
MacBook Pro 15", 2,2 GHzCHF 2'549.00EUR 1'805.88CHF 2'129.45USD 2'199.00CHF 1'821.80
Mac Pro 12-CoreCHF 5'899.00EUR 4'116.80CHF 4'864.60USD 4'999.00CHF 4'141.52

Die Preise in Amerika sind wirklich verlockend. Alleine schon bei einem Mac Pro kann man satte CHF 1750.- sparen! Ok, der Transport ist dann natürlich wieder eine andere Sache… Aber je nach Flug-Klasse auch kein Problem. Andererseits sollen bei den Förderbändern in Amerika beim beladen der Flugzeuge auch schon ganze Notebooks und iPhone gestohlen worden sein. Daher wäre es wohl besser, wenn der Einkauf ins Handgepäck passt. Sowohl von der Grösse als auch vom Gewicht…

Aber Achtung!
Einen Hacken hat die Sache. Die Tasten auf den Tastaturen in Deutschland und Amerika sind etwas anders angeordnet als in der Schweiz. Das sollte man unbedingt berücksichtigen wenn man ein MacBook oder eine Tastatur im Ausland kaufen möchte. Keine Rolle spielt es natürlich beim Mac mini, iPad, iPhone, iPod touch, etc.
Hingegen weiss ich nicht, ob man der Einfuhr eines MP3-Players wie dem iPod am Zoll auch gleich die SUISA Gebühr für Musik-Rechte abdrücken muss.

Hinweise erlaubt
Wie gesagt, falls ich eine Gebühr oder ein Vorgehen beim einziehen der fremden Mehrwertsteuer nicht berücksichtigt habe, dann bin ich offen für hilfreiche Hinweise.

Habt Ihr schon mal im Ausland ein Apple gerät gekauft und in die Schweiz eingeführt? Habt Ihr es quasi „geschmuggelt“ oder ganz normal verzollt?

 

Apple trotzt der Krise

apple-q2

Gestern hat Apple die aktuellen Zahlen zum zweiten Quartal 2009 bekannt gegeben. Wie es scheint trotzt Apple der aktuellen Wirtschaftslage und der Finanzkrise.

„Wir sind extrem erfreut den besten Umsatz und Gewinn in einem Nichtweihnachtsquartal in der Firmengeschichte von Apple berichten zu können“, sagt Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple. „Apples finanzielle Situation ist weiterhin äusserst stabil, mit knapp 29 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und handelbaren Sicherheiten in unserer Bilanz. Für das dritte Geschäftsquartal 2009 erwarten wir einen Umsatz zwischen 7,7 Milliarden und 7,9 Milliarden US-Dollar bzw. zwischen 0,95 und 1,00 US-Dollar pro Aktie.“

Apple hat im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2009 2.220.000 Macintosh-Computer ausgeliefert, das entspricht drei Prozent weniger Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. 11.010.000 iPods sind im zurückliegenden Quartal über den Ladentisch gegangen, das sind drei Prozent Absatzwachstum verglichen zu Q2/2008. Im zurückliegenden Quartal sind 3.790.000 iPhones verkauft worden, 123 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Das sind erfreuliche Zahlen welche sich im dritten oder vierten Quartal mit der Einführung des neuen iPhones und der neuen Firmware wahrscheinlich noch toppen lassen…

Das neue iPhone 3G

Am nächsten Montag ist es soweit und Steve Jobs wird die Keynote zur diesjährigen WWDC in San Francisco abhalten. Der Fokus liegt immer noch auf dem neuen iPhone und natürlich gibt es auch schon verdichtete Spekulationen was das neue Gerät alles kann und wie es aussehen wird:

  • leichteres Gewicht
  • erhältlich in Schwarz und weiteren Farben
  • technischer Fokus liegt bei Multimedia
  • Videos können aufgezeichnet werden
  • Video-Konferenzen können mit dem iPhone abgehalten werden
  • GPS
  • die 16GB Version kostet 499 Dollar
  • die 32GB kostet 699 Dollar
  • günstigeres Einsteiger Modell liegt imBereich des Möglichen
  • Europastart im Juli 2008

Das alles will man von Kevin Rose erfahren haben. Na, spätestens am 9. Juni 2008 wissen wir mehr.

Mail Forwarding für Post und Pakete aus USA

[Trigami-Review]
Air MailGerade die sparsamen Macianer unter uns würde immer wieder gerne ein Apple Produkt aus den USA bestellen. Denn zu einen gibt es Produkte welche man in der Schweiz nicht bekommt, wie beispielsweise das iPhone, oder die Geräte sind über dem grossen Teich einfach wesentlich billiger als hier! Doch im Online-Shop kann man nur einkaufen, wenn man auch eine Adresse in den Staaten hat.

Gerade als es darum ging, wie bekomme ich ein iPhone aus den USA in die Schweiz, wurde eine Möglichkeit immer wieder genannt: Das Mail Forwarding, bzw. das weiterleiten von Post. Genau diesen Dienst bietet BPM-Lux an.

Um den Dienst nutzen zu können, muss man sich zuerst einmal registrieren. Dieser Prozess dauert sechs Schritte. Zuerst aber muss man sich für einen der Dienste, welche BPM-Lux anbietet, entscheiden. Je nach Dienstleistungsgrad, sind die Preise höher oder tiefer. Leider werden die einzelnen Packages auf der Bestellseite nicht weiter beschrieben, sondern ein paar Seiten vorher. In meinem Fall habe ich mich für BPM 9 entschieden was dann rund 166 Euro für ein Jahr macht. Nach diversen Angaben über Optionen, E-Mail, SMS, persönliche Informationen und der Zahlungsmöglichkeit ist alle eingegeben und der Account bestätigt. Danach wird man noch per Mail aufgefordert, einen Scan, oder eine Kopie der Identitätskarte einzusenden. Glücklicherweise hab ich immer einen fertigen PDF-Scan meiner ID zur Hand und konnte die gleich senden.

So, jetzt ist wirklich alles bestätigt, meine Account offen und ich habe jetzt gleich sechs neue Adressen in Luxemburg, Deutschland, Frankreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Belgien und im Vereinigten Königreich. Meine internationale Shopping-Tour kann also beginnen…

Im privaten Account auf BPM-Lux findet man ein virtuelles Postfach. Darin wird aufgelistet, in welchem Land man welche post erhalten hat. Übrigens, Werbesendungen kann man sich gleich aussortieren lassen. So, wenn ich nun einen Brief an meine Adresse in Amerika bekommen habe, muss ich mir diesen nicht unbedingt zukommen lassen. Ich kann BPM-Lux auch beauftragen, den Brief einzuscannen, so kann ich den Inhalt kurze Zeit später bequem aus meinem privaten Account heraus lesen, egal wo ich mich gerade auf der Welt aufhalte. Prima Sache!

Ich kann aber auch im Account einen Brief verfassen und diesen an eine von mir bestimmte Adresse verschicken lassen. Dieser wird dann von BPM-Lux aufbereitet, ausgedruckt, verpackt, frankiert und abgeschickt.

Aber lohnt es sich den ganzen Aufwand zu betreiben für eine Bestellung? Nun, ich denke für nur eine Bestellung wohl eher nicht. Sobald man aber drei oder vier Produkte einkauft, dann wohl eher. Vielleicht kommen dann auch noch Wünschen von Verwandten und Bekannten und es lohnt sich bald schon so richtig. Aber nehmen wir mal das Beispiel MacBook Air. Im US Online Store kostet das MacBook Air 1799 Dollar, also rund 1894.00 Schweizer Franken. Im Apple Store in der Schweiz kostet das selbe Gerät (Achtung: andere Tastatur!) satte 2499 Franken. Also über 600 Franken mehr als in Amerika. Nach dem bezahlen der jährlichen BPM-Lux Gebühr von 166 Euro, also 270.00 CHF, bleibt da immer noch genug übrig für weitere Frachtkosten.

So, und jetzt bin ich auf Eure Erfahrungen und Berichte über Mail Forwarding gespannt.

Blog sammelt Spendengelder für MacBook Air

MacBook Air Spendenaufruf
Was tut man wenn man sich ein totschickes Notebook kaufen möchte aber kein Geld hat? Genau, man startet im blutjungen Blog einen Spendenaufruf!

Irgendwie dachte ich immer, dass man etwas gemeinnütziges geleistet haben muss, um eine Spende zu verdienen. Oder hab ich da etwas verpasst? Bei Wikipedia heisst es:

Unter einer Spende versteht man eine freiwillige und unentgeltliche Leistung in Form einer Geldspende, Sachspende, Leistungsspende oder Zeitspende (Ehrenamt) für religiöse, wissenschaftliche, gemeinnützige, kulturelle oder politische Zwecke. Spenden gehen dabei meist an eine Organisation wie z. B. einen gemeinnützigen Verein, eine Stiftung, eine Organisation oder eine politische Partei (Parteispende).

Naja, es ist ja freiwillig und vielleicht hat jemand erbarmen mit Adrian und schenkt dem armen Kerl ein paar Dollar. Versteht mich nicht falsch, aber meiner Meinung nach gibt es Adressen die eine Spende mehr verdient haben als ein „normaler“ Blogger. Denkt doch nur mal an die ganze Open Source Entwickler. Die reissen sich sonst was auf, und wir können es einfach so und kostenlos nutzen…
Lieber Adrian, tu was für die Gemeinschaft, dann unterstütze ich Dich vielleicht mit einer Spenden.

Wird das iPhone zum Sorgenkind von Apple?

Apple Aktie
Der iPod-Markt ist langsam aber sicher gesättigt und das iPhone verliert den Anschluss… So zumindest befürchtet es Toni Sacconaghi von Berstein Research. Er hat ein Gespräch mit Investoren veröffentlicht, in dem über die Bedeutung von gehackten iPhones diskutiert wird.

Ist ist nicht zu verachten, dass Apple im Moment auch mit den gehackten iPhones ein grosses Geschäft macht und kurzfristig den Gewinn ankurbeln kann. Längerfristig gesehen aber entgehen Apple in den nächsten zwei Jahren geschätzte 1,1 bis 1,3 Milliarden US-Dollar Umsatz! Das ist natürlich eine Prognose welche die Investoren und Börse gar nicht freut. So verwundert es auch nicht, dass die Aktie von Apple im Moment nur eine Richtung kennt, gegen unten!

Apple ist, dank dem neuen Vertriebskonzept mit exklusiven Provider, einfach nicht in der Lage die grosse Nachfrage abzudecken! Kommt dazu, dass man zur Zeit wohl zu viele Baustellen im Hause Apple hat. Alle neuen Produkte kommen später auf den Markt als angekündigt! Wird Apple also ein Opfer vom eigenen Erfolg?

(via)

Entsperrte iPhones kosten Apple 400 Millionen Dollar!

iPhone

Man braucht kein Analyst zu sein um zu wissen, dass die vielen entsperrten iPhones zu Ungunsten von Apple laufen! Der New Yorker Analyst Toni Sacconaghi von Sanford C. Bernstein & Co hat das ganze nun aber etwas genauer unter die Lupe genommen und sieht für Apple ein grosses Dilemma. Apple entgehen rund 400 Millionen US-Dollar durch die entsperrten iPhones!

Es wird geschätzt, dass jedes vierte iPhone entsperrt in Benutzung ist. Das wären dann derzeit etwa eine Millionen Geräte weltweit. Für jede Million entsperrter Geräte drohe Apple in Zukunft 300 bis 400 Millionen US-Dollar Umsatz und Gewinn zu entgehen, da der Hersteller bei entsperrten Telefonen nicht bei den Gesprächsgebühren mitverdienen kann!

Geht die Rechnung von Apple auf? Oder war es doch zu gewagt die Provider zur Kasse zu bitten? Und wenn Apple weiterhin den Kampf gegen die entsperrten iPhones aufnimmt, wird dann das Jahres-Absatzziel von 10 Millionen iPhones erreicht?

(via)