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Spideroak: Backup- und Synchronisation mit clientseitiger Verschlüsselung

Schon einmal hat der ApfelBlog.ch-Leser @vinschger einen Gastbeitrag hier veröffentlicht und schon damals ging es schon um’s Thema Backup. Nun steht der zweite und ebenfalls wieder interessante Artikel an. Ich bedanke mich jetzt schon für das Engagement und wünsche Euch eine interessante Lektüre.

Nach dem Super-Gau bei Dropbox, wo vor einigen Tagen für ca. 4 Stunden über 20 Millionen Accounts ohne Eingabe eines richtigen Passwords zugänglich waren (glücklicherweise aber diese massive Sicherheitslücke nur bei ca. 100 Accounts nachweislich ausgenutzt wurde, um sich Zugang zu fremden Daten zu verschaffen), habe ich mich auf die Suche nach einer „etwas sichereren“ Cloud-Lösung begeben. Eine Möglichkeit ist sicherlich, Dropbox in Kombination mit einem Truecrypt Container zu nutzen, wie z.B. in diesem Blog beschrieben. Eine andere Möglichkeit ist, auf Cloud Dienste mit integrierter Verschlüsselung zurückzugreifen, wie es z.B. von Wuala oder Spideroak angeboten wird. Ich habe nun Spideroak für einige Zeit getestet, und möchte meine sehr positive Erfahrungen mit Euch teilen.

Backup und Synchronisation:
Das Client-Programm für Spideroak ist für Mac, Windows und Linux erhältlich, weiters gibt es eine kostenlose iOS Version ( iphone und iPad) und eine Android-Version um auf die Daten zugreifen zu können. Spideroak ist eine Mischung eines Synchronisierungs-Dienstes (wie z.B. Dropbox) und eines Backup-Dienstes (wie z.B. Crashplan). Im Programm selber kann jedes beliebige Verzeichnis der Festplatte für das Backup oder für die Synchronisation mit den anderen verbundenen Computern ausgewählt werden. Von jedem Gerät aus hat man über das Programm-Interface Zugriff auf sämtliche Daten, die Synchronisationsfolder werden im Hintergrund automatisch abgeglichen. Im Vergleich dazu bietet Dropbox nur die Synchronisation des Dropbox-Folders (nicht jedes beliebigen Folders) und weiters keine clientseitige Verschlüsselungsmöglichkeit. Bzgl. Verschlüsselung verspricht Spideroak wie gesagt eine clientseitige Verschlüsselung mit einer Kombination aus 2048 byte RSA und 256 bit AES. Der private Verschlüsselungskey verlässt den eigenen Computer niemals und ebenso werden sämtliche Daten bereits verschlüsselt bevor sie an den Server übertragen werden. Auf diesem Wege können sogar bei einem Hacker-Angriff auf den Spideroak-Server oder aber auch durch die Spideroak Mitarbeiter die Daten niemals entschlüsselt werden. Teile von Spideroak sind open-source, langfristig wird eine Offenlegung des gesamten Codes überlegt. Die Uebertragungsgeschwindigkeiten waren nach meinem subjektiven Empfinden vergleichbar mit anderen Synchronisationsdiensten. Das tolle an Spideroak ist auch, dass auch ältere Versionen einer Datei auf dem Server gespeichert bleiben (ähnlich wie bei TimeMachine) und man weiterhin darauf zugreifen kann.

 

Einfache Konfiguration
in den Basics-Einstellungen kann man ganz einfach auswählen, welche Benutzerdaten man als Backup hochladen will. Als Alternative wird einem im Advanced-Mode die gesamte Folderstruktur (wie im Finder) angezeigt, und man kann dann jedes beliebige Verzeichnis zum Backup auswählen. Wer eine reine Backup-Lösung sucht, ist mit anderen Diensten wie z.B. Crashplan unter Umständen besser bedient, da es dort insbesondere bei hohen Datenvolumen günstigere Preise gibt. Spideroak ist durch die Kombination von Backup und Synchronisation aber eine sehr interessante Alternative oder Ergänzung (läuft z.B. auf meinem Mac problemlos in Kombination mit TimeMachine, Crashplan und Dropbox).

Basis-Auswahl für Backup

Advanced-Auswahl für Backup oder Synchronisation:

Folder sharen:
Weiters bietet Spideroak auch die Möglichkeit Folder des eigenen Computers mit anderen Leuten zu „sharen“, in sogenannten ShareRooms. Die Dateien werden in solchen Fällen (mit einer entsprechenden Warnung) dann meines Wissens nach aber nicht clientseitig verschlüsselt, sondern einfach über eine SSL Verbindung auf den Spideroak Server hochgeladen (in diesem Fall sollte man sicherlich keine sensiblen Daten hochladen!). Eine speziell codierte URL, die zur Weitergabe gedacht ist, ermöglicht dann, auf die Files zuzugreifen. So kann man relativ einfach einen Ordner mit anderen Teilen, ohne dass diese sich vorher bei Spideroak registrieren müssen.

2-Wege Authentifizierung:
In den USA bietet Spideroak bereits eine 2-Wege Authentifizierung an, in Europa soll diese in Kürze folgen. Einige von Euch kennen ein solches Verfahren bereits von Facebook, wo es seit kurzem optional verfügbar ist. Wenn man sich mit seinem Password bei Spideroak einloggt, wird einem zur zusätzlichen Authentifizierung noch ein Code per SMS zugeschickt, welchen man dann noch eingeben muss, um sicherzustellen, dass sich auch wirklich niemand anderer ins System einloggen kann.

Preis-Struktur:
Die Preisstruktur von Spideroak ist einfach, einen 2 GB Account kann man gratis registrieren, für jede weiteren 100 GB zahlt man dann 10 USD pro Monat bzw. 100 USD pro Jahr (dies ist deutlich günstiger als Wuala und Dropbox).

 

Und jetzt kommt das Beste – Verlosung von 2 x 100 GB Spideroak:
Unter allen Kommentaren welche bis zum 30.07.2011, 19.00 Uhr zu diesem Artikel (gleich hier unten) eingereicht wurden, werden zwei 100 GB Spideroak Jahreslizenzen verlost. Wer einen Twitter Account hat, kann seine Gewinnchancen steigern, indem der folgende Tweet veröffentlicht:

Ich möchte dank @vinschger und @apfeltweet eine 100 GB @spideroak Jahreslizenz gewinnen. http://bit.ly/spideroakbackup #backup

Am 30. Juli 2011 erfolgt dann die Verlosung der zwei 100 GB Spideroak-Jahreslizenzen, welche uns freundlicherweise von der Firma Spideroak zur Verfügung gestellt wurden. Die beiden Gewinner werden persönlich kontaktiert und erhalten einen Code zur Freischaltung der Jahreslizenz. Viel Glück!

 

Links:

  1. Spideroak-Konto eröffnen (2 GB – gratis) (Disclaimer: wenn ihr Euch über diesen Link registriert, wird mein (@vinschger) Gratis-Speicher bei Spideroak aufgestockt – so tut ihr mir etwas Gutes ohne selber einen Nachteil zu haben ;-)
  2. Technische Details zu Spideroak
  3. Video – Tutorials zu Backup / Sync / Share / Restore

Vom alten iPhone auf das neue iPhone 4

iTunes - iPhone wiederherstellen

Das neue iPhone 4 ist da und meine Inbox füllt sich im Moment mit ausschliesslich einer Frage: „Wie kann ich vom alten auf’s neue iPhone 4 wechseln mit all meinen Daten?“

Zuerst einmal sollte das alte iPhone mit dem Computer, bzw. iTunes synchronisiert werden. Wenn diese Synchronisation abgeschlossen ist, erstellen wir eine Sicherung in dem Du mit der rechten Maustaste in iTunes unter „Geräte“ auf Dein iPhone klickst und dann „Sichern“ wählst.

Wenn das erledigt ist, dann kannst Du danach das neue iPhone 4 an den selben Computer anschliessen. iTunes wird nun nachfragen, ob Du eine Wiederherstellung mithilfe des Backups vornehmen oder ob Du das iPhone als neues Gerät konfigurieren möchtest. Wähle das Backup vom alten iPhone aus, wenn Du dazu aufgefordert wirst.

Apple weisst explizit noch darauf hin, dass der Fortschrittsbalken in iTunes vorübergehend stehen bleibt beim einspielen der Sicherung. In dem Fall muss man iTunes und dem iPhone einfach Zeit lassen…

Wenn die Sicherung eingespielt wurde, muss das iPhone 4 jetzt noch mit den Inhalten synchronisiert werden. Bevor Du die Synchronisation laufen lässt, klick Dich kurz durch die Tabs „Musik“, „Foto“, „Apps“, etc. und vergewissere Dich, dass Du alle die ausgewählten Inhalte auf dem neuen iPhone haben möchtest.

Die offizielle Anleitung zu dem Vorgehen gibt es natürlich im Support-Bereich von Apple. Wenn Ihr noch Fragen oder Probleme habt, dann nur her damit.

Google Sync für das iPhone

Das MobileMe Paket von Apple bekommt jetzt direkte Konkurrenz von Google. Wer bisher Kontakte oder Termine von Google auf das iPhone synchronisieren wollte, musste ohne eigenen Exchange-Server bisher über Seiten wie NuevaSync gehen, um die Synchronisation hinzubekommen. Google hat nun, vorerst in der Beta Phase, den Dienst Google Sync auf geschaltet. Google Sync erlaubt es Dein Mobiltelefon, unter anderem auch das iPhone, immer und jederzeit mit Google zu synchronisieren. Dabei werden in erster Linie die Kontakte und Google Kalender synchronisiert.

Das ganze funktioniert auch mit anderen Mobiltelefonen wie Blackberry, Android, Motorola, Nokia, Samsung, SonyEricsson und Windows Mobile.

Besonders ist, dass man den Sync one weiteres von unterwegs einrichten kann. Dazu muss man lediglich m.google.com/sync besuchen und das entsprechende Endgerät auswählen. Man sollte aber beachten, dass man an mehreren Stellen darauf hingewiesen wird, dass beim synchronisieren Daten verloren gehen können. Ein Backup wäre also vor dem ersten Datenabgleich mehr als angebracht, besonders auch im Hinblick darauf, dass der Dienst von Google noch nicht ausgereift ist.

MobileMe zickt herum…

MobileMe

Die gross angekündigte Einführung von MobileMe ist ja, wie wir alle wissen und erfahren mussten, nicht gerade ruhmhaft abgelaufen! Leider konnten die Probleme bis heute nicht ganz aus der Welt geschaffen werden, ganz im Gegenteil!

Gerade heute bekomme ich so einige Meldungen, dass der Zugriff auf MobileMe nicht mehr funktioniert, oder das man öfter aus der WebApplikation geworfen wird.

Ich selber kann den Zugriff auf MobileMe nicht prüfen! Denn der Internet Explorer (im Geschäft gibt es nichts anderes!) wird ja nicht in die heilige Welt von Apple vorgelassen. Was ich aber festelen konnte ist, dass der Abgleich mit der Push- und Synchronisations-Funktion für meinen Account und meine Geräte sehr zuverlässig und schnell arbeitet. Auch heute!

Wie verhält sich MobileMe bei Euch?

Notizen im iPhone…

NotesDas iPhone kann ja ganz schön viel Material aufnehmen wie Kontakte, Termine, Mail, Musik, Podcasts, Videos und Fotos. Und alles wird brav mit dem Computer, und vielleicht sogar mit MobileMe, synchronisiert. Alles? Nein, nicht alles! Die Notizen, welche man mit dem iPhone erstellt, die bleiben auch da drinnen. Sie werden nicht synchronisiert!

Ich frag mich bloss, warum? Im Mac könnte das doch ganz einfach mit den Notizen im Programm Mail abgeglichen werden… Oder mit den Notizen im Dashboard. Ich bin mir sicher, dass es für die Notizen auch unter Windows einen Platz gegeben hätte, oder?

Es ist einfach schade. Mir persönlich ist aufgefallen, dass ich die Notizen genau aus diesem Grund auch sehr wenig einsetze. Notizen die nur im iPhone sind, die brauch ich auch weniger… Dafür benutze ich das kostenpflichtige Things auf dem Mac und neu im iPhone. Natürlich lassen sich damit die Aufgaben und Notizen ohne Problem synchronisieren.

Update
Ich hab eben bemerkt, das die offiziell erreichbare iPhone Version von Things noch gar nicht mit der Desktop Version synchronisieren kann. Die Pre-Version jedoch schon… Im nächsten Release ist es dann möglich die Aufagen zu synchronisieren…

The current version does not yet sync. We are already working hard on that feature. But unfortunately it didn’t make it in time for the App Store’s launch.

Of course, sync will be part of a free update of Things – one of many free updates.

MobileMe

MobileMe Flow

Ich habe mir ja schon länger überlegt, ob ich mir wohl einen .mac Account kaufen soll oder nicht. Wie an der WWDC nun zu erfahren war, wird der .mac Dienst verändert, erneuert und unbenannt in MobileMe.

MobileMe

MobileMe scheint aber auf den ersten Blick genau das zu können was ich eben auch benötige: Aktuelle Daten, Kontakte, Kalender und Mail. Kurz vor der WWDC war ich schon an einem Artikel, bei welchem ich mir nochmal die Vor- und Nachteile der .mac Accounts angeschaut habe. Verglichen mit den kommenden MobileMe Accounts könnte man schnell meinen, dass MobileMe weniger Funktionen hat als .Mac. Dem ist aber nicht so. FUnktionen wie „Back to my Mac“ oder „iWeb“ gibt es noch, diese werden nur nicht so gross kommuniziert, weil die nur im Zusammenspiel mit einem Mac funktionieren. Und Apple möchte ja, dank dem iPhone, die MobileMe Accounts auch an PC-Benutzer verkaufen. Wieder so ein Trick von Steve Jobs PC-Benutzer von der Einfachheit der Macs zu überzeugen!

Die wichtigsten Funktionen sind noch da

  • Web Galerie – Fotos und Bilder professionell präsentieren – direkt aus iLife ‘08.
    Brauch ich eigentlich nicht zwingend, dafür hab ich ja meinen Flickr Account. Aber wer weiss, vielleicht brauch ich es dann doch noch…
  • Web-Site-Hosting – Web-Sites und Blogs einfach per Mausklick publizieren – mit iWeb.
    Wie dieses Blog hier beweist, ich hab schon ein Hosting. Keine Ahnung was ich auf das .Mac Web Hosting schmeissen soll…
  • Mail – Überall aktuell informiert.
    Die Pusher-Geschichte ist ganz natt. Bloss ob und wie das mit eigenen Mail-Adressen funktioniert frage ich mich. Eine weitere Mail-Adresse halte ich für überflüssig.
  • Zugang zu meinem Mac – Nutzen Sie die Möglichkeit, Ihren Mac mit Leopard von überall zu steuern und ortsunabhängig darauf zuzugreifen.
    Aha, da kommt endlich ein interessanter Punkt! Wär nicht nur lustig, sondern auch nützlich!
  • iDisk – Von überall auf gemeinsame Dateien zugreifen.
    Nett, eine externe Festplatte. Die 20GB muss man zuerst einmal füllen können!

Im grossen und ganzen hat es nette Dienste, aber der Hauptgrund für MobileMe wäre ganz klar die Synchronisation. Denn es gibt nicht nervenderes als unterschiedliche und alte Daten!

Das Dock wird nicht mehr benötigt
Mit MobileMe wird dafür gesorgt, dass das iPhone und der Mac immer die selben Daten haben. SOmit erübrigt sich das Synchronisieren. Apple schreibt denn auch dazu:

„MobileMe macht’s möglich: Sie brauchen kein Dock oder Kabel, um Geräte manuell zu synchronisieren. Kalender, Kontaktdaten und Lesezeichen bleiben auf Ihrem iPhone, iPod touch und Computer einfach drahtlos auf dem aktuellen Stand. Jede Änderung wird automatisch an alle Geräte übertragen und alle Informationen werden sofort aktualisiert“

Nur blöd kann man den Akku nicht auch gleich via MobileMe synchronisieren! Zum Strom laden braucht man also immer noch ein Kabel, bloss eben ohne schönes Dock, denn dieses ist ja bekanntlich nicht mehr im Lieferumfang des iPhone 3G dabei.

Ich denke, mein .Mac Testaccount wird schon mal in einen echten Account umgewandelt. Dann hab ich gleich vom Start weg den MobileMe Account!

Adressbuch mit Google synchronisieren

Letzte Nacht durften wir uns ein grosses Mac OS X Leopard Update auf unsere Kisten ziehen. Für meinen iMac war es dann doch satte 420 MB. In erster Linie wurden Sicherheitslöcher gestopft und die Performance verbessert.

Es gab aber auch praktische Verbesserungen. So zum Bespiel, kann man jetzt das Adressbuch mit den Kontakten im Google Account synchronisieren.

Adressbuch

Unsichere Quellen im Internet besagen, dass man die Google-Kontakt-Synchronisation-Option nur hat, wenn jemals ein iPhone am besagten Mac angeschlossen war und als solches erkannt wurde. Kann das jemand ohne iPhone bestätigen?

Wenn Apple jetzt so nah mit Google partnert, wie lange geht es dann noch bis iCal von sich aus seine Termine mit dem Google Kalender austauschen kann und will? Wird das das Ende vom kostenpflichtigen Spanning Sync sein? Auf jeden Fall würde ich mir schon einmal ein neues Betätigungsfeld aussuchen wenn ich die Kungs von Spanning Sync wäre…

MacBook und iMac synchronisieren

Bald, bald steht auch noch ein iMac in meinem privaten Office. Und da stellt sich mir schon die Frage, wie halte ich denn nun beide Geräte auf dem neuesten Stand? Wie bleibt iCal, das Adressbuch und viele andere Anwendungen up to date? Um die für mich beste Lösung zu finden muss ich zuerst wissen, was möchte ich eigentlich abgeglichen haben? Gibt es vielleicht auch alternative Organisationsmöglichkeiten?

  • iCal – Klar, der Kalender sollte auf dem iMac, dem MacBook und dem iPod touch immer die aktuellsten Termine eingetragen haben.
  • Adressbuch – Auch hier gilt, dass ich auf allen drei Geräten die aktuellsten Einträge brauche.
  • Mail – Meine Mails rufe ich mit IMAP ab. Somit sind die Daten auf dem Webserver und immer erreichbar wenn ich einen Zugang zum Internet habe.
  • Projektdaten – Die Daten meiner Webprojekte sind auf einer externen Festplatte abgelegt. So kann ich jederzeit von jedem Gerät auf die neuesten Daten zugreifen. Also muss hier nicht synchronisiert werden.

Das wären so die wichtigsten Punkte welche bei der Synchronisation berücksichtigt werden müssten. Natürlich gäbe es da noch weitere, nicht so wichtige, Dinge wie beispielsweise Browser Lesezeichen oder so. Wie halte ich das jetzt auf dem aktuellsten Stand. Meiner Meinung nach gibt es im Moment zwei Lösungen:

  • .Mac – Apple bietet für CHF 139.00 im Jahr die Möglichkeit eine 10GB Festplatte im Internet zu mieten mit vielen zusätzlichen Features wie Web-Gallerie Web-Galerie, Website, einen @mac.com Mail-Account, sichern von Daten und eben das synchronisieren von mehreren Macs. Und da kann eine ganze menge synchronisiert werden: iCal, Adressbuch, Mail, Mail-Einstellungen, Daten, Dashboard, Leopard Einstellungen, und, und, und…
  • ChronoSync –  Wenn ich es richtig verstanden habe, dann ist ChronoSync ein reines Daten-Synchronisation-Tool. Heisst, wenn ich beispielsweise ein Adressbuch synchronisieren möchte, muss ich zuerst die Tipps und Tricks kennen um dann einen kleinen Workaround aufzusetzen damit die Daten aktuell gehalten werden… Dafür kostet die Lösung auch nur einmalige 30 Dollar.
  • SyncTogether – Das kleine Tool kann für 50 Dollar mit einer einmaligen Lizenz drei Macs synchronisieren. Ich habe aber gelesen das es anfänglich mit Intel-Maschinen und Leopard noch zu Problemen gekommen ist. Laut Hersteller müsste das aber jetzt auch funktionieren. Liest sich so wie die Feature-Liste bei .Mac, einfach ohne jährlichen Lizenzkosten.
  • Automator – Kann man sich vielleicht selber eine Synchronisation mit dem, zu unrecht nicht so bekannten, Tool Automator erstellen? Gerade wenn es darum geht „nur“ Daten zu verschieben, könnte man hier eine kostenlose Variante finden, denn Automator ist in Leopard inbegriffen…

Ich bin sicher, dass es da draussen mehrere Mac-Benutzer gibt welche einen iMac und ein MacBook oder MacBook Pro haben. Wie ist Eure Erfahrung? Synchronisiert Ihr überhaupt? Wenn ja wie? Ich bin sehr gespannt wie das sonst so gehandhabt wird.