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Apple bricht wieder alle Rekorde.

Gestern hat die Ergebnisse des vierten Quartals im Geschäftsjahr 2015, welches am 26. September 2015 endete, bekannt gegeben. Im zurückliegenden erzielte Apple einen von 51,5 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 11,1 Milliarden. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 42,1 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto- von 8,5 Milliarden erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,9 Prozent, verglichen mit 38 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 62 Prozent.

Das Wachstum wurde durch Rekordverkäufe von , der erweiterten Verfügbarkeit der sowie durch Allzeit-Rekorde sowohl bei Mac-Verkäufen als auch bei Umsätzen mit Services getrieben.

Wie es scheint hat Tim Cook, CEO von Apple, bisher den richtigen Weg eingeschlagen:

Das Geschäftsjahr 2015 war mit einem Umsatzwachstum von 28% auf knapp 234 Milliarden US-Dollar das bisher erfolgreichste von Apple. Dieser kontinuierliche Erfolg ist das Ergebnis unserer Verpflichtung, die besten, innovativsten Produkte weltweit herzustellen und es ist ein Beleg für die herausragende Arbeit unserer Teams. Wir steuern mit unserem besten je dagewesenen Produktangebot ins Weihnachtsquartal, einschliesslich iPhone 6s und iPhone 6s Plus, Apple Watch mit erweitertem Lineup an Gehäusen und Armbändern, dem neuen Pro und dem komplett neuen , dessen Auslieferung diese Woche beginnt.

Auch der Zahlenmeister Luca Maestri, CFO von Apple, darf sich freuen:

Apples Rekordergebnisse in einem Septemberquartal ziehen ein EPS-Wachstum von 38% und einen Cash-Flow aus dem operativen Geschäft von 13,5 Milliarden US-Dollar nach sich. Wir haben durch Aktienrückkäufe und Dividendenausschüttung 17 Milliarden US-Dollar an unsere Aktionäre zurückgezahlt und haben jetzt über 143 Milliarden der vorgesehenen 200 Milliarden US-Dollar unseres Kapitalrückzahlungsprogramms erreicht.

Apple gibt folgende Orientierungshilfe für das erste Quartal im Geschäftsjahr 2016:

  • Umsatz zwischen 75,5 und 77,5 Milliarden US-Dollar
  • Bruttogewinnspanne zwischen 39 und 40 Prozent
  • Aufwendungen für das operative Geschäft zwischen 6,3 und 6,4 Milliarden US-Dollar
  • sonstige Erträge/(Aufwendungen) in Höhe von 400 Millionen US-Dollar
  • Steuersatz in Höhe von 26,2 Prozent
  • Es wird eine Bardividende von 0,52 US-Dollar pro Stammaktie ausbezahlt

Wie immer gibt es leider keine Zahlen zu den verkauften Geräten. Gerade die Absatzzahlen der Apple Watch würde mich doch sehr interessieren, denn die Analysten können nur schätzen und hochrechnen und diese Zahlen decken, je nach Sympathie zum Unternehmen aus Cupertino eine ziemlich Bandbreite ab…

Apple verkauft über 74 Millionen iPhone in einem Quartal.

Apple Tattoo

Apple hat gestern die Ergebnisse des ersten Quartals im Geschäftsjahr 2015, welches am 27. Dezember 2014 endete, bekannt gegeben. Im vergangenen Quartal erzielte Apple einen Umsatz von 74,6 Milliarden US-Dollar sowie einen Netto-Quartalsgewinn von 18 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahresquartal wurde ein Umsatz von 57,6 Milliarden US-Dollar sowie ein Netto-Gewinn von 13,1 Milliarden US-Dollar erzielt. Die Bruttogewinnspanne lag bei 39,9 Prozent, verglichen mit 37,9 Prozent im Vorjahresquartal. Der Nicht-US-Anteil am Umsatz betrug in diesem Quartal 65 Prozent.

Die Ergebnisse werden durch Allzeit-Rekordumsätze bei iPhone- und Mac-Verkauf sowie Rekordergebnissen beim App Store getrieben. Darüber hinaus stellt der iPhone-Absatz mit 74,5 Millionen Stück einen neuen Rekord dar.

Verkaufte iOS Geräte und Mac

Bildquelle: Horace Dediu

Tim Cook, CEO von Apple, freut sich natürlich über den Rekord, weiss aber auch wem er es zu verdanken hat:

Wir möchten unseren Kunden für ein unglaubliches Quartal danken, in dem die Nachfrage nach Apple-Produkten auf ein Allzeithoch schnellte. Unser Umsatz ist im Vergleich zum letzten Jahr um 30 Prozent auf 74,6 Milliarden US-Dollar gewachsen und die Anstrengung unserer Teams diese Ergebnisse zu erreichen waren einfach nur phänomenal.

Auch Luca Maestri, CFO von Apple, bzw. Chef der Finanzen, darf sich freuen:

Unsere aussergewöhnlichen Ergebnisse haben für ein EPS-Wachstum von 48 Prozent im Vergleich zum letzten Jahr und einen Barmittelzuwachs aus dem laufenden Geschäft in Höhe von 33,7 Milliarden US-Dollar während des letzten Quartals gesorgt. Wir haben über acht Milliarden US-Dollar in unser Kapitalrückflussprogramm investiert, die kumulierten Zahlungen betragen knapp 103 Milliarden US-Dollar, davon allein mehr als 57 Milliarden US-Dollar in den letzten 12 Monaten.“

178 Milliarden in Cash!

Spannend ist, dass Apple mittlerweile über 178 Milliarden US-Dollar in Bar hat. Damit könnte Apple sehr schnell, sehr viel einkaufen. Hier ein kleines Beispiel:

Für das zweite Quartal im Geschäftsjahr 2015 hat sich Apple neue Ziele gesteckt, allerdings eher Bescheiden:

  • Umsatz zwischen 52 und 55 Milliarden US-Dollar
  • Bruttogewinnspanne zwischen 38,5 und 39,5 Prozent 
  • Aufwendungen für das operative Geschäft zwischen 5,4 und 5,5 Milliarden US-Dollar
  • sonstige Erträge/Aufwendungen in Höhe von 350 Millionen US-Dollar
  • Steuersatz in Höhe von 26,3 Prozent

Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus sind Kassenschlager und die Zahlen belegen es. Ich bin gespannt wie sich die Zahlen im aktuellen Jahr weiterentwickeln und welchen Stellenwert die Apple Watch einnehmen wird.

Microsoft vs. Apple

Diese aufwändige Infografik zeigt Microsoft und Apple seit 1984 bis Juni 2011 in einer Timeline mit allen Aktionen, Ereignissen und der Entwicklung der Aktienpreise. Zu Anfang ist Microsoft stark und schiesst aus allen Rohren. Je später es aber auf der Timeline wird, desto mehr übernimmt Apple diese Rolle und von Microsoft hört man kaum noch was…

Microsoft vs. Apple

Image By Manolution – The Blog for Men (via)

iReview 15/2011

iReview

Eigentlich schon fast schade bei so tollen Wetter in den Bildschirm zu schauen. Wer es trotzdem tut, der kann auch gleich noch einen Blick in den iReview ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 15/2011 werfen. Ich wünsche Euch eine interessante sonntägliche Lektüre.

Aktionärsberatung und Pensionsfonds fordern Klarheit über die Nachfolge von Steve Jobs

Steve Jobs

Wie man heute auf der Website des Schweizer Fernsehens nachlesen konnte, fordert die Aktionärsberatung Institutional Shareholder Services (ISS) von Apple, dass man die Pläne über die Nachfolge von Steve Jobs offen legt. Die ISS ist aber nicht nur unbekannt, sonder auch sehr einflussreich an der Börse, wie die Schweizer Tagesschau weiss:

Das Wort der in der Öffentlichkeit nahezu unbekannten US-amerikanischen Organisation ISS hat in der Börsenwelt enormes Gewicht. Sie berät institutionelle Investoren wie etwa Pensionsfonds darüber, wie sie auf Aktionärsversammlungen abstimmen sollten oder stimmt gleich selbst im Auftrag der teils milliardenschweren Investoren ab.

Hintergrund dieser Forderung ist, dass ein US-Pensionsfonds, welcher Anteile an Apple-Aktien besetzt, an der kommenden Hauptversammlung durchsetzen will, dass Apple die Nachfolgepläne von Jobs preisgibt. Verständlich, denn nach der Krankmeldung des Apple-CEO sackte der Aktienkurs ab. Nicht auszudenken was passieren würde, wenn Steve Jobs die Welt verlassen sollte, ohne das die Öffentlichkeit Kenntnis hat ob und wie es mit Apple weiter geht. Normalerweise, bzw. bei jedem anderen Konzern wäre so ein Verlust kein Problem. Bei Apple jedoch ist Steve Jobs nicht nur der Chef, sondern hatte auch bei einigen innovativen Produkten die Finger im Spiel. Wie stark, darüber können wir nur spekulieren.

Die Aktionäre werden am 23. Februar über den entsprechenden Antrag abstimmen. Warten wir mal ab ob der Pensionsfonds und ISS etwas bewegen können, oder ob Apple weiterhin geheimnisvoll weitermachen kann.

Die Auszeit von Steve Jobs gibt zu Reden

Steve Jobs

Zur Zeit findet eine grosse Diskussion um Steve Jobs und seine Gesundheit statt. Bei Slate fragt man sich, wie Steve Jobs als (ehemaliger, oder immer noch) Krebskranker zu einer neuen Leber gekommen ist. Man kann sich vorstellen, dass die Wartelisten für eine Spender-Leber nicht kurz ist. Normalerweise gehen dann Risiko-Personen, wie in diesem Fall Steve Jobs, leer aus oder müssen noch wesentlich länger warten. Hat Steve Jobs nur eine Lücke im System gefunden oder sich gar auf illegale Weise eine Leber besorgt?

Wie Slate, rufen auch Schweizer Aktionäre aus und fordern mehr Transparenz in Sachen Gesundheit des Apple CEO und wollen sogar dessen Rücktritt:

Leber hin oder her, als CEO ist er eine tickende Bombe, informiert Aktionäre nicht über Zustand usw.

Da frage ich mich, muss ein Firmen-Chef in privaten Angelegenheiten die Hosen runter lassen und völlig transparent kommunizieren? Nun, ich kenne das Aktienrecht nicht, würde aber sagen das auch ein börsenkodiertes Unternehmen keinen gläsernen Chef braucht.

Aktionäre sind da aber anderer Meinung, denn bei Apple ist Steve Jobs mehr als nur ein Chef. Steve Jobs ist Apple. Was nun wenn Steve Jobs nicht mehr zurück kommt ins operative Geschäft von Apple? Hat das einen Einfluss auf den Aktienkurs? Er war ja schon mal weg und damals ging eigentlich alles gut, aber da waren die meisten Produktneuerungen bereits geplant und kurz vor der Einführung. Auch die aktuelle Auszeit wird wohl kaum Auswirkungen auf die kurzfristige Produktepalette haben.

Steve Jobs hat mit seiner Denkweise für viele revolutionäre Geräte gesorgt und nicht nur den MP3-Player-, Smartphone- und Tablet-Markt aufgewirbelt. Wer wird diesen Teil nach seiner Zeit übernehmen? Was wenn Steve Jobs für immer ausfällt? Hat Apple entsprechende Querdenker nachgezogen?

Vielleicht überschätzen wir auch die Präsenz von Steve Jobs? Was wenn bei Apple die revolutionären Ideen längst nicht mehr Chef selber kommen, sondern von einer Denk-Abteilung? Vielleicht wurde schon lange für die Zeit nach Steve Jobs gesorgt. Vielleicht werden wir mit den einzelnen Auszeiten auch langsam an das Wegbleiben von Jobs gewöhnt? Idealerweise wird das iPad 2 eben nicht von Steve Jobs vorgestellt!

Einen ähnlich Verlust musste letztes Jahr auch die Swatch Group mit dem Tod von Nicolas Hayek hinnehmen. Die Aktien gingen in eine leichte Talfahrt, haben sich danach aber prächtig nach oben entwickelt. Apple muss auf irgend eine Art und Weise das Vertrauen in die Aktionäre steigern. Denn die lassen den Aktienkurs fallen nach dem Abgang von Steve Jobs…

Übrigens hat Cult of Mac eine schöne Aktion gestartet. Auf YouTube werden Genesungswünsche für Steve Jobs gesammelt.

Apple feuert aus allen Rohren!

Apple Aktie bei Yahoo Finance

Wie zu erwarten erlebte die Apple Aktie einen freien Fall nach dem Steve Jobs seine Auszeit wegen gesundheitliche Beschwerden bekannt gegeben hat. Rund 20 Dollar pro Aktie gingen verloren nach der Öffnung der US-Börse. Im Laufe des Tages vermöchte die Aktie beinahe wieder zur alten Form. Aktuell fehlen noch ca. 7 Dollar pro Papier. Der Zeitpunkt für die Bekanntgabe der Jobs-Pause war aber wohl strategisch durchdacht. Denn auf gestern Abend wurden die ersten Quartalszahlen von Apple angekündigt. Wie zu erwarten gab es nur frohe Botschaften welche Apple dann sehr gerne verbreitet hat und damit den Aktienkurs sicher auch noch einmal stärken konnte.

 Q1 2010Q1 2011Veränderung
Mac3.36 Millionen4.13 Millionen+23%
iPad-7.33 Millionen+100%
iPhone8.73 Millionen16.24 Millionen+86%
iPod20.97 Millionen19.45 Millionen-7%

Die Verkaufszahlen sprechen für sich! Über das (fast) ganze Band konnte man die Absatzzahlen steigern. Einzige Ausnahme bilden die iPods. Diese sind leicht rückläufig, mit der offensichtlichen Begründung, warum brauch ich noch einen iPod, wenn ich bereits ein iPhone habe? Sehr spannend sind auch die Verkaufszahlen rund um das Thema iPad! Hier werden gleich zwei Vermutung/Vorhersagen getilgt:

  • Das iPad wird ein Flop! – Manch Einer meinte, dass das iPad floppen werde. Schliesslich habe es schon Tablets gegeben und niemand wollte es damals. Apple hat es allen gezeigt und nicht weniger als über 7 Millionen Geräte in kurzer Zeit in einer überschaubaren Anzahl Länder. Fakt ist, das iPad führt die Tablet-(R)Evolution an und bisher gibt es noch keinen iPad-Killer…
  • Das iPad wird zum MacBook Killer! – Stimmt so auch nicht. Apple hat alleine im ersten Quartal 2011 ganze 2.9 Millionen mobile Mac Computer verkauft und damit sämtliche Verkaufsrekorde gebrochen! Noch nie wurden so viele MacBook verkauft!

Kein Wunder freut sich Steve Jobs:

We had a phenomenal holiday quarter with record Mac, iPhone and iPad sales. We are firing on all cylinders and we’ve got some exciting things in the pipeline for this year including iPhone 4 on Verizon which customers can’t wait to get their hands on.

Die schönen Verkaufszahlen haben sich natürlich auf den Umsatz ausgewirkt und Apple ein Umsatz-Wachstum von 71% beschert. In harter Währung bedeutet das, rund 26.74 Milliarden US-Dollar Umsatz und 6 Milliarden US-Dollar Nettogewinn!

Apple trotzt der Krise

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Gestern hat Apple die aktuellen Zahlen zum zweiten Quartal 2009 bekannt gegeben. Wie es scheint trotzt Apple der aktuellen Wirtschaftslage und der Finanzkrise.

„Wir sind extrem erfreut den besten Umsatz und Gewinn in einem Nichtweihnachtsquartal in der Firmengeschichte von Apple berichten zu können“, sagt Peter Oppenheimer, Finanzchef von Apple. „Apples finanzielle Situation ist weiterhin äusserst stabil, mit knapp 29 Milliarden US-Dollar an Barmitteln und handelbaren Sicherheiten in unserer Bilanz. Für das dritte Geschäftsquartal 2009 erwarten wir einen Umsatz zwischen 7,7 Milliarden und 7,9 Milliarden US-Dollar bzw. zwischen 0,95 und 1,00 US-Dollar pro Aktie.“

Apple hat im zweiten Quartal des Fiskaljahres 2009 2.220.000 Macintosh-Computer ausgeliefert, das entspricht drei Prozent weniger Absatz zum vergleichbaren Vorjahresquartal. 11.010.000 iPods sind im zurückliegenden Quartal über den Ladentisch gegangen, das sind drei Prozent Absatzwachstum verglichen zu Q2/2008. Im zurückliegenden Quartal sind 3.790.000 iPhones verkauft worden, 123 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Das sind erfreuliche Zahlen welche sich im dritten oder vierten Quartal mit der Einführung des neuen iPhones und der neuen Firmware wahrscheinlich noch toppen lassen…