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Earth Day 2014

Ich hab es noch erlebt, wie Greenpeace Apple wieder und wieder in Kampagnen Angriff wegen dem Bezug von „dreckigem“ Strom anprangerte. Aber Apple hat sich verändert. Sehr sogar. Neben dem neuen grünen Apple Campus 2, werden auch laufend alle Server-Farmen auf den neuesten technologischen Stand gebracht. Nahezu 100% aller Apple Standorte werden aus 100% erneuerbarer Energie versorgt. Beeindruckend der zügige Wechsel.

Earth Day 2014

Und so hat Apple wohl allen Grund sich und seine Bemühungen am offiziellen Earth Day 2014 zu feiern, bzw. in einem eindrücklichen Video zu zeigen, dass Apple wohl ein Pionier in Sachen Umweltfreundlichkeit in der Technologie-Branche sein dürfte. Jeden 22. April im Jahr sollen wir Menschen uns wieder darüber bewusst werden, wie verschwenderisch wir zum Teil leben. Das es bei Themen wie Umweltschutz nicht nur um Organisationen geht, die Geld sammeln. Wir alle können etwas tun damit es der Natur ein bisschen besser geht.

Greenpeace lobt Apple für Reduktion der Konfliktmineralien.

Apple Supplier Responsibility

Apple hat einen neuen Bericht für die „Lieferant Verantwortung“ veröffentlicht. Seit Apple bezüglich Foxconn und anderen asiatischen Hersteller unter öffentlichen Druck gekommen ist, hat sich Apple dafür eingesetzt, dass die Lieferanten sich an eine Ethische Richtlinie von Apple halten müssen, Menschenrechte eingehalten werden und die Umwelt geschützt wird. Kein einfaches Unterfangen. Daher kann Apple seit dem Bestreben nach mehr Gerechtigkeit und Sicherheit auch immer nur kleine Teilerfolge mitteilen, aber immerhin. Mehr als manch andere Hersteller in der Technologie-Szene macht.

Selbst Greenpeace, bzw. der Energy Campaigner Tom Dowdall, lobt Apple in der Reduktion von Konfliktmaterial!

Apple’s increased transparency about its suppliers is becoming a hallmark of Tim Cook’s leadership at the company. Apple has flexed its muscles in the past to push suppliers to remove hazardous substances from products and provide more renewable energy for data centers, and it is proving the same model can work to reduce the use of conflict minerals.

Alle Hersteller brauchen seltene Mineralien welche meistens aus Konfliktregionen wie beispielsweise dem Kongo kommen. Unter unmenschlichen Bedingungen werden dort die Mineralien abgebaut und für die Aufrüstung verkauft.

Nachdem Greenpeace mehrere Kampagnen gegen Apple organisiert hat, ist man in den letzten beiden Jahren richtig auf Kuschelkurs! Apple hat von Greenpeace bereits ein grosses Lob für die Erzeugung grüner Energie erhalten und auch dafür, dass man Lisa Jackson eingestellt hat, welche Apple weiterhin auf grünem und menschenwürdigem Kurs halten soll. Vielleicht sollte Samsung mal davon eine Kopie machen!

Greenpeace darf zufrieden sein mit Apple

Erneuerbare Energie bei Apple

Im April 2012 hat Greenpeace die Aktion Dirty Cloud gestartet und damals neben Apple auch Amazon und Microsoft an den Pranger gestellt, dass man die Rechenzenter mit schmutzigem Strom aus Atom- und Kohlekraftwerken betreibt.

Schon damals war aber klar, dass Apple bereits an eigenen Kraftwerken arbeitet. Spätestens seit ein par Tagen sind nun alle Arbeiten abgeschlossen und Apple betreibt das Rechenzenter in Maiden, North Carolina nun mit 100% erneuerbare Energie.

Dank den Brennstoffzellen und der riesigen Solaranlage muss nur wenige grüner Strom dazu gekauft werden. weltweit gesehen werden alle Apple Stromverbraucher mit 75% erneuerbarer Energie gespiessen. Apple hat angekündigt nicht eher zu ruhen, bis es 100% sind!

Aber nicht nur in Maiden hat Apple für sauberen Strom gesorgt, sondern auch in den Zentren von Austin, Texas, in Sacramento, Kalifornien, in München und in Cork, Irland. Überall fliesst zu 100% Strom aus erneuerbarer Energie. Es wird wohl Zeit, dass Greenpeace langsam aber sicher die Dirty Cloud Aktion neu berechnet.

iReview 28/2012

iReview

Bereits am Montag durfte ich mitteilen, dass OS X Mountain Lion Anfangs nächste Woche erscheint. Zu nächst wurde mir nicht geglaubt weil die GM-Entwickler-Version noch nicht vorhanden war, dass hat sich dann aber noch geändert… Wir dürfen also nächste Woche Mountain Lion downloaden! Auch für Gesprächstoff haben die ewigen Gerüchte um ein iPad mini gesorgt. Oder aber der Ausstieg von Apple beim Umweltzertifikat EPEAT und der sofortige Wiedereinstieg. Übrigens ist Greenpeace wieder einmal zufrieden mit Apple, fordert aber weitere Massnahmen. Ansonsten sind zwei Videos für Apple Mitarbeiter aufgetaucht, der erste deutsche Siri Werbespot, und ich durfte qualitative Referenz-Kopfhörer aus dem Hause AKG testen.

Und wer sich fragt, warum Apple eigentlich so einen Erfolg mit dem iPhone und dem iPad hat, dem kann ich den Dokumentar-Film Planet App empfehlen. Dieser kann nur noch kurze Zeit im Videoportal des Schweizer Fernsehen konsumiert werden. Und was sonst noch in der Welt von Apple passierte, das gibt es kurz und knapp im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 28/2012. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Greenpeace darf jetzt die iCloud nutzen!

Grüne iCloud

Greenpeace hat Apple, und ganz nebenbei noch andere IT-Firmen, angeprangert wegen den Server-Farmen, welche mit dreckigem Strom betrieben werden. Also Strom welcher aus Atom- oder Kohlekraftwerken stammt. Wie ich damals schon gesagt habe, war das alles eine grosse Inszenierung von Greenpeace, denn damals war schon klar, Apple baut ganz in der Nähe des Datenzenter die grösste, private Solar-Farm in Amerika.

Um den Leuten bei Greenpeace den letzten Wind aus den Segeln zu nehmen hat Apple nun die ganze Planung auf der eigenen Website veröffentlicht. Rund 60% des benötigten Strom für das Datenzenter in Maiden (North Carolina) kommt aus der Solar-Anlage und der grössten Brennstoffzellen-Anlage. Die restlichen 40% Strom werden von lokalen und regionalen erneuerbaren Energien bezogen wie Wind- oder Wasserkraft.

Ein weiteres Datenzenter ist in Planung. Dieses soll in Prineville (Oregon) erstellt werden und wird genau gleich wie das Datenzenter in Maiden mit Strom aus erneuerbaren Energien gespiessen. Natürlich zu 100%! Ein weiteres bestehendes Datenzenter in Newark (California) wird im Februar 2013 komplett renoviert und wird danach genau gleich grün sein wie die beiden anderen Zenter.

So liebe Greenpeace. Apple hat die grünsten Computer und die grünste Cloud. Es hindert euch also nichts mehr daran auf MacBooks und iCloud zu wechseln. Oder wollt ihr lieber günstige Computer von Umweltverschmutzer wie Dell oder Microsoft behalten? Ich bin gespannt wie grün Greenpeace in der eigenen IT ist.

Dirty Cloud – Hat sich Greenpeace verrechnet?

Greenpeace: Dirty Cloud

Seit zwei Tagen ist es ein grosses Thema im Internet. Greenpeace hat verschiedene Firmen mit Webdiensten unter die Lupe genommen und die grossen Server-Farmen auf die Umweltverträglichkeit geprüft. Grundsätzlich ist es natürlich richtig und gut, dass sich jemand dem Thema annimmt, denn je mehr Daten wir im Internet brauchen und damit arbeiten, desto mehr Server braucht es im Netz, welche auch Strom brauchen und Wärme erzeugen. Hier braucht es ein nachhaltiges Konzept.

Folgende Firmen wurden von Greenpeace geprüft und in einer Scorecard zusammengefasst:

Greenpeace Dirty Cloud Scorecard

Wie man im Bericht lesen kann, rechnet Greenpeace damit, dass das neue Rechenzenter in North Carolina unter Volllast 100 Megawatt benötigt. Apple hat auf den Bericht von Greenpeace reagiert und hat gemäss NPR folgendes richtig gestellt:

Our data center in North Carolina will draw about 20 megawatts at full capacity, and we are on track to supply more than 60 percent of that power on-site from renewable sources including a solar farm and fuel cell installation which will each be the largest of their kind in the country,” said Kristin Huguet, an Apple spokesperson. “We believe this industry-leading project will make Maiden the greenest data center ever built, and it will be joined next year by our new facility in Oregon running on 100 percent renewable energy.

Hoppla. Hat man sich bei Greenpeace ein kleines bisschen verrechnet? Tatsächlich hat sich Greenpeace anhand der Investitionskosten des Datencenter errechnet, wie viele Server man damit kaufen kann und so den Stromverbrauch errechnet… Sagt zumindest Gary Cook von Greenpeace:

We made estimates of power demand using fairly conservative industry benchmarks for data centre investments: 1MW of power demand from servers for every $15 million, though the number is often closer to $8 million for many companies. Thus, a $1 billion investment should net Apple 66MW of computer power demand.  Assuming a fairly standard energy efficiency factor for new data centres for non-computer energy demand of 50% gives you a 100MW  data center.  While Apple is well known for making more expensive consumer products, if Apple’s plans for the $1 billion investment only generates 20MW in power demand, that would be taking the ‘Apple premium’ to a whole new level.

Eine interessante Art und Weise einen Umweltbericht zu erstellen… Was mehr kostet, verursacht mehr Umweltschmutz? Demnach muss ein Tesla Roadster Elektroauto mit einem Kaufpreis von CHF 145’000.- ziemlich schmutzig sein… Leider wurden auch die ganzen Pläne und Bemühungen von Apple nicht berücksichtigt in Sachen selber grünen Strom herzustellen. Wahrscheinlich um sich dann später auf’s Fähnlein zu schreiben, dass Apple nur wegen Greenpeace diese Schritt unternommen habe… Ich hätte hier etwas mehr Fakten von Greenpeace erwartet wenn man schon so ein Marktgeschrei veranstaltet.

Greenpeace prangert die Energie-Politik von Apple an

Apple Data Center

Ihr erinnert euch sicher an das grosse neue Daten-Zenter von Apple in North Carolina mit dem Namen „Project Dolphin“. Hier sollen unter anderem die Server stehen, welche für den Betrieb von iCloud zuständig sind. Wie man bei Greenpeace nun erfahren kann, soll für den Betrieb der Farm Strom bei Duke Energy einkaufen. Angeblich ein Energiekonzern der immer noch stark von schmutzigen Energieträgern wie Kohle abhängig ist und man damit rechnet, dass 60% der an Apple gelieferten Energie aus Kohlekraftwerken stammt. Nun weibelt man über alle Kanäle gegen die dreckige Wolke der iCloud.

Solar Farm ist unterwegs
Was bei aber unter geht ist die Tatsache, dass Apple direkt neben dem Gelände weiteres Bauland gekauft hat in der Grösse von 692’000 Quadratmeter. Hier soll ein weiteres Projekt entstehen mit dem Namen „Project Dolphin Solar Farm A Expanded“.  Wie der Name schon sagt, soll hier eine riesige Solarzellen-Farm entstehen. Ich kann nicht sagen wie viel Energie so eine Solarzellen-Farm dieser Grösse liefern kann, aber wahrscheinlich reicht es noch nicht um die ganze Server-Farm zu betreiben…

Apple ist auf grünem Kurs
Natürlich hat Apple auch schon andere Datencenter gebaut und hat unter anderem in Texas, California und Irland zwei Server-Farmen welche mit 100% erneuerbarer Energie betrieben werden.

Greenpeace die Medienhure?
Diese Geschichte, und viele Geschichten zuvor, gibt mir den schalen Nachgeschmack, dass Greenpeace eine kleine Medienhure ist und nun auf der iPad und iCloud Medienwelle mitreiten will. Der amerikanische Greenpeace Artikel ist im übrigen wesentlich besser geschrieben als der Schweizer Artikel, dennoch werden im Titel nur Apple und deren Produkte angeprangert und erst im Lauftext noch auf viele andere erfolgreiche IT-Unternehmen hingewiesen. Es ist wie immer, Apple erreicht die grössten Medienrelevanz, also greift man diese an. Würde man einen Bericht über die Datencenter von HP, Amazon.com, Google, HP, IBM, Microsoft, Twitter oder Yahoo machen würde die Meldung einfach verpuffen… Selbst als man Facebook angeprangert hat, hat das keine riesige Welle geworfen…

Apple muss es allen vor machen. Schon wieder.
Vielleicht muss Greenpeace aber die Medienhure spielen um die nötige Aufmerksamkeit zu bekommen… Ich persönlich wünschte mir, dass Apple diesen Angriff von Greenpeace wieder als Herausforderung annimmt und denen den Strom aus erneuerbaren Energiequellen vor den Latz knallt, so dass alle anderen IT-Unternehmen sich von der dreckigen Energiepolitik verabschieden müssen. So ähnlich ging es ja auch bereits bei der Kampagne um möglichst umweltfreundliche IT-Produkte zu erstellen. Bloss werden die anderen Unternehmen jeweils kaum gemessen an den Erfolgen von Apple und somit kommen die auch nicht in den Zugzwang umweltfreundliche und somit meist teurere Produkte herzustellen… Dennoch wünschte ich mir, dass Apple auch in der Hinsicht ein Vorzeige-Unternehmen wird.

Apple wird grüner, sagt Greenpeace

Greenpeace sagt: Apple wird grüner.

Regelmässig beurteilt die Umweltschutzorganisation Greenpeace die Elektronikfirmen. Regelmässig wird aus der Ferne das treiben der Computer-, Tablet- und Smartphone-Hersteller untersucht und im Guide to greener Electronics veröffentlicht. Gestartet hat das ganze damals mit einer grossen Kampagne gegen Apple, denn damit hat Greenpeace die nötige Aufmerksamkeit erhalten. Seit damals hat sich Apple stark verbessert, muss sich aber in der aktuellen Grafik von HP, Dell und Nokia überholen lassen.

Wie schon erwähnt wird der Bericht aus der Ferne erstellt. Heisst, Greenpeace ist auf Informationen vom Unternehmen angewiesen, welche allenfalls noch kontrolliert werden können. Und weil Apple ja ein so verschlossenes Unternehmen ist, wurden drei Fragen überhaupt nicht beantwortet. Nämlich:

  • Clean Energy Policy Advocac
  • Use of Recycled Plastic in Product
  • Policy and practice on sustainable sourcing of fibres for paper
Dieses Schweigen hat Apple jeweils in den drei Fragen die schlechteste Note eingebracht. Wahrscheinlich könnte Apple da noch einiges gut machen, wenn man denn die Einstufung von Greenpeace etwas ernster nehmen würde. Es ist schön zu sehen, dass Apple immer hin immer weiter nach oben klettert in der Skala. Aber gerade in Sachen Energie könnte Apple noch einiges besser machen. Das neue Datenzenter von Apple wird in den nächsten Monaten mit einer grossen Solar-Energie-Anlage erweitert. Das ist schon mal ein gutes Zeichen, dass Apple auch in Zukunft noch so einiges verbessern will.
Jetzt fehlt eigentlich nur noch, dass Apple sich auch in Sachen Foxconn, bzw. chinesischen Firmenpolitiken mehr engagiert und bei unmenschlichen Arbeitsbedingungen und schlechten Löhnen ernsthafte Konsequenzen zieht und die Produktion an andere Firmen vergibt, bzw. in andere Länder. Im schlimmsten Fall würde das Verzögerungen von mehreren Monaten für uns Konsumenten bedeuten, sofern alle Stricke reissen…

Apple und Foxconn weiterhin in der Kritik!

Letzte Woche hat mich der Journalist Barnaby Skinner mit einer haltlosen Unterstellung auf seinen Artikel in der SonntagsZeitung aufmerksam gemacht.

Grundsätzlich ist mir das Thema bekannt, jedoch war mir dieser Artikel bis zum Tweet des Autor unbekannt. Aber natürlich kommentiere ich als Apple Evangelist auch gerne dieses Thema, denn auch das gehört zu Apple.

Der Artikel zeigt schon in der Einleitung um was es geht:

Apple-Chef Steve Jobs gibt sich mit Produkten erst zufrieden, wenn die eigenen Qualitätskriterien hundertprozentig erfüllt sind. Weniger wichtig ist ihm offenbar, wer seine durchdachten Elektronikgeräte zusammensetzt und unter welchen Arbeitsbedingungen sie entstehen.

Schon im letzten Jahr war Apple und Foxconn das Gespräch in den europäischen Medien. Leider scheint sich seit her nicht getan zu haben. Man hat damals die Löhne aufgestockt und es dann, so scheint es, bei dem belassen. Seit damals gab es einen schweren Unfall, verursacht durch feiner Aluminium-Stab in der iPad Polierabteilung und einer nicht funktionstüchtigen Lüftung. Weiter wird Foxconn angelastet Jugendliche auszubeuten. Besonders dreist ist, dass Foxconn Schüler aus den umliegenden Schulen anwirbt für ein kostenloses Praktikum an den Fliessbänder. Was aber auch erstaunt ist, dass nicht weniger als 119 Schulen ihre Schüler in die Ausbeutungsfabriken schicken wollten!

Foxconn scheint einfach jedes Mittel recht zu sein, für minimalste Lohnkosten und ohne Sozialleistungen die Arbeiten für die amerikanischen Arbeitgeber ausführen zu wollen. Apple ist längst nicht der einzige Auftraggeber. Firmen wie Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio und Weitere gehören zu den Firmen welche schweigend die Missstände bei Foxconn hinnehmen und sich über tiefe Produktionskosten freuen.

Zuerst dachte ich: Ok. Apple muss einmal mehr den Kopf hinhalten damit sich in der Szene etwas bewegt. Denn genau gleich war es bereits beim Thema umweltfreundliche Devices. Nachdem Greenpeace Apple mächtig angegriffen und auf allen möglichen Kanälen entblösst hat, hat Steve Jobs reagiert. Apple Geräte gehören nun zu den grünsten Geräten im Markt und Apple wird auch nicht müde das bei jeder erdenklichen Präsentation zu erwähnen!

Aber der Artikel geht eben noch weiter… Während nämlich Unternehmen wie beispielsweise Hewlett Packard mit Nichtregierungsorganisationen wie Sacom oder Good Electronics Network in Gesprächen ist für Projekte zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse, verweigert Apple jegliche Gespräche mit diesen Organisationen. Diese Verweigerung könnte man noch gut heissen, wenn Apple wenigsten selber etwas gegen diese unsozialen Verhältnissen in den Fertigungshallen tun würde. Leider ist das bisher nicht der Fall… So muss sich Apple hat auch in den Medien einiges gefallen lassen, so zum Beispiel im Satiremagazin Nebelspalter:

Die Freude über das Rekordquartal von Apple hat auch die chinesische Provinz erreicht. In den Foxconn-Fertigungsstätten in Shenzhen und Chengdu kam es im Anschluss an die 14-Stunden-Schicht zu spontanen Freudenmärschen zu Ehren der Kultmarke.
„Wir sind stolz darauf“, wird ein Mitglied der Belegschaft zitiert, „mit unseren Monatsgehältern von 120 bis 160 Franken etwas zum Umsatz von 28 Mia. Dollar und zum Rekordgewinn von 7.3 Mia Dollar beigetragen zu haben.“
Viele von ihnen würden sich nun umso mehr freuen, so der Mann weiter, sich in vielleicht 10 Jahren auch einmal eines dieser tollen Geräte leisten zu können, welche sie täglich zusammenschrauben.

Tatsächlich kommt es einem sehr makaber vor wenn man die neuen Quartalszahlen von Apple denkt, an die riesigen finanziellen Reservemittel welche in Cupertino lagern und dennoch scheint dieses grossartige Unternehmen nicht in der Lage sein, für ein bisschen mehr Menschlichkeit in den Fertigungsfabriken von Foxconn und Co. sorgen zu können. Unglaublich wie machtlos der grosse Apfel plötzlich erscheint…

Natürlich konnte man in gewissen Blogs und Twitter-Accounts sofort lesen: boykottiert Apple! Das wäre ein Anfang, würde aber wohl wenig bringen. Denn dann freuen sich Amazon, Dell, HP und Co., dass in besagter Firma Kapazitäten für die Mitbewerber-Produkte frei geworden sind… Denn wie gesagt, mit dem Kundenauszug von Foxconn, also Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio, etc. sind wir alle mit all unseren Produkten Betroffen. Jeder Computer, jedes Mobiltelefon und Fernseher wird ein Teil aus den Foxconn-Fabriken beherbergen…

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Apple nicht nur ein fantastischer Hersteller von Geräten und nicht nur der grünste Computer-Hersteller ist, sondern auch mit stolz sagen kann, dass die Geräte unter menschenwürdigen Bedingungen geschaffen wurden.

iReview 16/2011

iReview

Wir stecken mitten im Osterfest mit einem wunderbaren Wetter dazu. Trotz allem geht natürlich der ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 16/2011 nicht unter! Ich wünsche Euch eine interessante Lektüre.