Posts tagged "kopfhörer"

iReview 2/2016

MINI Winterfahrtraining Gstaad 2015

Nun ist der Schnee doch noch im Mittelland angekommen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Hauptsächlich Vorteile dürfte das neue iOS 9.3 haben was es als Beta schon mal gibt, wobei man gerade bei Beta-Versionen jeweils noch mit vielen Nachteilen rechnen muss. Über die sinnlose Petition bezüglich dem Kopfhörerstecker-Anschluss beim iPhone haben wir ja bereits diskutiert. Ein Produktverantwortlicher, oder eben auch ein Unternehmen, muss Entscheidungungen treffen, denn hört man auf Konsumenten, kann man sich nie vom Alten lösen und Neues entwickeln. Das zeigt folgende Zeichnung wunderschön auf!

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 2/2016. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Follow my blog with Bloglovin
Follow my blog with Bloglovin

iReview 1/2016 – Wird 2016 für Apple nur ein 2015s?

Apple 2015s

Die erste Woche im neuen Jahr 2016 ist bereits vorüber. Früher als erwartet werden bereits die iPhone 7 Gerüchte bearbeitet, obwohl wir das neue Apple Smartphone erst im Herbst erwarten. Die Gerüchte dazu haben bei über 217’000 Menschen aber bereits Ängste ausgelöst. Angst den Kopfhörer-Anschluss zu verlieren. Andere wiederum glaube mit drei Domains, welche Apple im letzten Jahr noch gekauft hatte, den Beweis für das Apple Auto gefunden zu haben. Eine ganz normale Apple-Woche also. Dennoch könnte das Jahr 2016 für Apple entscheidend werden… Denn bisher sind keine neuen Apple-Produkte erkennbar und wenn wir „nur“ mit normalen Updates der bestehenden Produktlinien abgespeisten werden, dann wird das für uns Konsumenten nur ein 2015s und kein 2016. Das könnte sich negativ auf den Börsenkurs auswirken. Aber bald werden die Verkaufszahlen, bzw. Umsätze kommuniziert, dann könnten sich die Aktien erholen.

Übrigens, wer mehr über die Geschichte von Apple erfahren möchte kann sich das kostenlose eBook „Das Apple-Universum“ laden und lesen. Weitere kostenlose und spannende Bücher gibt es hier.

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 1/2016. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Das Gewohnheitstier Mensch möchte den Kopfhörer-Anschluss nicht verlieren.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir alle haben unsere Gewohnheiten. Sie geben uns einen Rhythmus oder Sicherheit im Alltag. Läuft etwas anders als wir es uns gewohnt sind, dann ist es schon kein normaler Tag mehr. Es gibt Menschen, die suchen die Abwechslung und andere Menschen wiederum haben Probleme damit wenn die Gewohnheiten gestört oder nachhaltig geändert werden.

Gerade in Sachen Technik verändert sich unser Leben schneller als manchen Menschen lieb ist. Was gab es doch für einen Aufschrei als die Floppy Disk und CD-Rom verschwand oder andere technische Errungenschaften durch neue Lösungen ersetzt oder verbessert wurden…

Will Apple den Kopfhörer-Anschluss abschaffen?

Jetzt versuchen über 217’000 verzweifelte Menschen den Kopfhörer-Anschluss beim iPhone zu retten. Was nur ein Gerücht ist, bringt viele Menschen bereits dazu eine grossangelegte Petition zu starten. Spannend zu sehen wie zerrissen die Menschen mit der Technik umgehen. Während den einen Apple nicht innovativ genug ist, geht es den anderen viel zu schnell…

Wenigstens wird Apple bei der Petition nicht die Sound-Qualität über Bluetooth-Kopfhörer vorgehalten. Das Argument zählt nicht, denn die Audiophilen haben ja längst klar gemacht, dass qualitative Musik nicht über Smartphones abgespielt werden kann. Was nun aber zählt ist, dass man mit diesem Schritt viel Elektroschrott zu verantworten hat, weil alle Kopfhörer mit dem 3,5mm Klinkenstecker nicht mehr zu gebrauchen sind.

Vielleicht erfindet ja ein cleverer Mensch einen Bluetooth-Adapter für Klinkenstecker-Kopfhörer? Oder man bringt den Elektroschrott einfach in den Apple Store oder zu sonst einem Elektrohändler. Damit ist sichergestellt, dass die verbauten Materialien wieder verwendet werden können. Aber soweit ist man anscheinend in der neuen Welt noch nicht…

Was haltet ihr von der Aktion? Werdet ihr den Klinkenstecker vermissen? Freut ihr euch auf die Bluetooth-Kopfhörer?

Apple will den Kopfhörer-Anschluss killen? Vielleicht.

hat einen Ruf als Technologie-Killer und diesen versucht man auch heuer zu verteidigen mit dem Gerücht, dass man beim nächstjährigen 7 auf den 3,5 Millimeter--Klinken-Steckeranschluss verzichten will. Zwar handelt es sich nur um ein Gerücht, allerdings wäre es ein logischer Schritt! Denn bereits im Juni 2014 hat Apple im Mai-Programm die Möglichkeit für Kopfhörer mit mit -Anschluss geschaffen.

Will Apple den Kopfhörer-Anschluss abschaffen?

Bekanntlich hatte Apple noch nie Berührungsangst mit vermeintlichen Standards…

1998 hat Apple den G3 veröffentlicht. Mit einem damals neuartigen USB-Anschluss und einem CD-Rom-Laufwerk, aber ohne Floppy-Disc! Das führte zu einem Aufschrei! Apple musste verrückt sein! Jeder Computer braucht ein Floppy-Disc-Laufwerk! Dreizehn Jahre später hat Sony aufgegeben und die Floppy-Disc-Produktion offiziell eingestellt.

2010 erklärte Steve Jobs, dass niemand wirklich Flash braucht. Tatsächlich gibt es nur noch sehr wenige Werbemittel welche Flash einsetzen. Will man aber die wertvollen mobilen Benutzer abholen, sollte man ganz sicher auf alternative Methoden setzen weil iOS und OS X per se auf Adobe Flash verzichten

2010 verzichtet Apple auf das CD-Rom-Laufwerk im neuen Air. Man setzt ganz bewusst auf USB und das Internet. In Zukunft soll man Software nur noch über das Internet einkaufen und Apple sollte recht behalten. Es gibt keinen Grund mehr die Programme auf einer CD zu kaufen.

2012 wird der eigene 30-Pin-Connector mit dem neuen, schnelleren und besseren Lightning-Stecker ersetzt. Alle neuen iOS Geräte setzen ab sofort nur noch auf Lightning.

2015 setzt Apple mit dem neuen MacBook einen neuen Standard mit . Apple verzichtet auf weitere Anschlüsse und versetzt dem normalen USB-Anschluss einen ersten Stich. Das MacBook soll sich über Bluetooth mit anderen Geräten unterhalten…

Ich persönlich würde es allerdings sehr begrüssen, wenn Apple nicht mehr zu viel Kraft in den Lightning-Anschluss steckt, dafür USB-C nicht nur beim MacBook in Einsatz kommt, sondern auch bei den iOS-Geräten. Ein Stecker für richtig viele Daten und Strom. Egal ob MacBook, iPhone, oder sonst was… Davon träume ich! Und wovon träumt ihr so…?

Wird Apple den Kopfhöreranschluss killen?

Beats Lightning

Der Journalist Gordon Kelly von Forbes ist der Meinung, dass Apple den altbekannten Kopfhörer-Anschluss (Klinkenstecker) abschaffen will. Nun, Apple hatte noch nie Berührungsängste veraltete Standards über Bord zu werfen und neuen Möglichkeiten den Weg zu ebnen. Ob Floppy Disk, CD-Rom, Blu-ray oder NFC, alles Apple einfach nicht mehr unterstützt oder ignoriert, weil es, nach Ansicht von Apple, bessere Lösungen gab.

Weil Apple im MFi Programm einen Kopfhörer mit Lightning-Anschluss aufnahm für die Dritthersteller, glaubt man nun, dass Apple nur noch auf den Lightning-Anschluss setzt. Ich persönlich halte diese Annahme für nicht gerechtfertigt. Zumindest nicht in den nächsten zwei Jahren. Auch wenn Apple mit Beats nun relativ schnell solche Kopfhörer auf den Markt bringen könnte, so wäre es ein Schnellschuss welcher sich auch Apple nicht leisten könnte.

Klar, ein Kopfhörer mit Lightning-Anschluss könnte wesentlich mehr als ein normaler Kopfhörer. Mittels einer App könnte man die Musikwiedergabe im Kopfhörer unterschiedlich steuern beispielsweise. Dinge, welche man jetzt schon kann, einfach über Bluetooth. Wie mit den Parrot Zik Kopfhörer.

Ich bin gespannt was die Dritthersteller und Apple mit Beats entwickeln wird.

Warum Apple die Kopfhörer-Marke Beats übernehmen könnte.

Apple will Beats übernehmen

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern des Internets. Apple soll angeblich Beats, ehemals gegründet von der Rap-Legende Dr. Dre, für kleine 3,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Wenn tatsächlich etwas an dem Gerücht dran ist, dann wäre das für Apple die bisher grösste Übernahme, zumindest im Preis. Die Informationen stammen von einer Person, die mit den laufenden Verhandlungen vertraut sein soll und hat das ganze der Financial Times gesteckt. Natürlich äussern sich weder Apple, noch Beats zu den Gerüchten. Aber angeblich ist noch nichts entschieden, die Verhandlungen laufen und könnten auch noch scheitern.

Aber warum soll der Marktführer in Verkauf von digitaler Musik einen Kopfhörer-Hersteller übernehmen? Die Kopfhörer selber haben eher einen zweifelhaften Ruhm. Zwar sind die farbigen Kopfhörer mit dem „b“ sehr beliebt bei jugendlichen, nicht aber bei Leuten die Wert auf qualitative Musik legen. Man würde mit dem Kauf von Beats als die jugendliche Zielgruppe erreichen. Könnte man meinen. Diesen Versuch hat HTC schon hinter sich. Damals hat man sich für 300 Millionen Dollar bei Beats eingekauft und musste feststellen, dass man in der erwünschten Zielgruppe nicht Fuss fassen konnte. Somit hat sich HTC im letzten Jahr wieder heraus gekauft.

Spannend ist aber der frische Musik-Streaming Service von Beats. Hier könnte Apple einen Mitbewerber für iTunes Radio aufkaufen und so vielleicht auch an einen grösseren Stock von Musik kommen. Ich denke Apple geht es weniger um die Zielgruppe, denn in Amerika haben Jugendliche lieber ein iPhone als ein Samsung-Smartphone. Auch nicht unbedingt um die Kopfhörer-Technologie, denn die eigenen Earphone sind sehr günstig im Vergleich zur Qualität. Ich denke es geht mehr um das Musik-Netzwerk und den Streaming-Service. Und das gibt es nicht mit Zusammenarbeit und Beteiligungen, sondern nur mit einer kompletten Übernahme.

 

Apple macht sehr vieles richtig… Aber nicht alles.

Apple Headphones

Apple Headphones, by fullhdwpp.com

Neulich gab es im Tagesanzeiger ein Interview mit Olivia El Sayed unter dem Titel „Apple macht sehr vieles richtig„. Die junge Frau ist Buchautorin und Brand Managerin bei The Brander. Die Zeitung fragte, was an einer Marke fasziniert.

Nehmen wir das Beispiel Apple. Man muss der Firma nicht hörig sein. Aber ist es nicht unglaublich, dass man heute alle Anhänger dieser Marke an ihren weissen Kopfhörern erkennt? Apple macht sehr vieles richtig.

Frau El Sayed hat da gar nicht so unrecht. Sicher sind euch die weissen Kopfhörer auch schon aufgefallen. Bei der Veröffentlichung damals konnte man gar nicht so richtig glauben, dass Apple weisse Kopfhörer mit dem iPod ausliefert. Alle anderen MP3-Player hatten, wenn überhaupt, schwarze Kopfhörer. Das war beim Walkman schon so und soll immer noch so sein. Überhaupt werden weisse Kopfhörer viel schneller schmutziger…  Inzwischen sind die weissen Kopfhörer von Apple ein Wahrzeichen. Man erkennt in der Bahn, auf dem Gehsteig und überall sofort die weissen Kopfhörer und verbindet diese automatisch mit einem iPod, iPhone oder anderen Gerät von Apple.

Verschobene Wahrnehmung der Leser dank unvollständigem Journalismus

Was mich aber wesentlich mehr fasziniert hat als das Interview, sind die Reaktionen der Leser. Die Produkte von Apple werden „Blut-Geräte“ genannt und immer wieder werden auf die schlechten Arbeitsbedingungen in den asiatischen Fabriken von Apple hingewiesen.

Ja, Apple lässt in asiatischen Ländern produzieren. Die Arbeitsbedingungen sind selbst für lokale Vergleiche nicht optimal. Im Vergleich zum Westen natürlich wesentlich schlechter. Die Fabrik, über welche Apple immer wieder an den Pranger gestellt wird ist Foxconn. Wir wissen ja inzwischen, dass alle IT-Marken dort produzieren lassen. Alle Arbeiter arbeiten unter den gleichen schlechten Bedingungen für Microsoft, Nintendo, Amazon, Dell, Hewlett-Packard, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba, Cisco, Intel und sogar Samsung. Seit dem aufdecken des Vorfalls arbeitet Apple mit einer unabhängigen Organisation an der kontinuierlichen Verbesserung. Geregelte Arbeitszeiten, Reduktion der Überzeiten, bessere Löhne, unfallfreie Arbeitsplätze. Apple investiert viel Geld in den Fertigungspartner für die Verbesserung. Alle Schritte werden auch öffentlich zugänglich gemacht. Dies Verbesserung beziehe sich aber auf die Fertigungsstrassen der Apple Produkte. Foxconn-Mitarbeiter welche für Produkte der Konkurrenz arbeiten müssen, können noch nicht von den Verbesserungen profitieren oder nur vereinzelt…

Samsung kann sich gut verstecken

Beim Mitbewerber Samsung ist es noch viel schwieriger die echten Arbeitsbedingungen aufzudecken. Vieles wird in den eigenen Fabriken in Südkorea gefertigt. Unfälle mit Chemikalien werden da unter den Teppich gekehrt und Schadensersatzzahlungen der tödlich verletzten oder schwerstbehinderten Mitarbeiter vor Gericht so lange in die Länge gezogen, bis diese aufgeben oder eine kleine Zahlung aussergerichtlich bekommen. Die Familie Lee von Samsung ist in ganz Südkorea gut vernetzt. Niemand wagt es Samsung zu beschmutzen…

Apple ist ein dankbares Opfer

Aber ja, Apple ist ein dankbares Opfer. Das wusste damals schon Greenpeace. Inzwischen bezieht Apple schon beinahe 100% der Energie aus erneuerbaren Stromquellen. Den Mitbewerbern ist es egal. Sie dürfen weiterhin schmutzigen, billigen Strom verbrauchen. Ähnlich läuft es im Moment mit den Arbeitsbedingungen. Apple bemüht sich und verlagert immer mehr Aufträge weg von Samsung und Foxconn zu anderen Anbietern. Einige der Arbeiten werden auch wieder ins Mutterland USA zurückgenommen. Aber auch hier, die Konkurrenz braucht nichts zu tun, denn das Scheinwerferlicht zeigt nur zu Apple! Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Journalisten das Volk aufklären und den Lichtkegel etwas grösser machen. Aber wäre natürlich doof wenn die Leserschaft sich bewusst wird, dass jeder ein Blut-Gerät besitzt und man nicht mehr einfach Apple böse anschauen kann, sondern vor der eigenen Türe kehren sollte…

Von dem her ja: Apple macht vieles richtig, aber eben nicht alles. Wer macht das schon… Wichtig ist aber, dass man sich zumindest darum bemüht alles richtig zu machen!

Der wahrscheinlich beste Kopfhörer der Welt

Parrot Zik

Irgendwie ist immer jemand auf der Suche nach einem guten Kopfhörer. Insbesondere in den Social Networks gibt es immer wieder Diskussionen um den besten Kopfhörer. Ob In-Ear, Muscheln, die Apple Headphones oder Dr. Dre Beats Kopfhörer nun die besten sind, das ist immer noch eine persönliche Angelegenheit welche sich nicht an die Freunde outsourcen lässt. Aber, man kann über Freunde, Fans und Follower neue Marken und Modelle von Kopfhörer kennen lernen und sich informieren lassen… Den Job übernehme ich heute und stelle euch einen ziemlich coolen Kopfhörer vor: Parrot Zik, die wohl fortschrittlichsten Kopfhörer.

Dieser Kopfhörer strotzt nur so von Funktionen:

  • Touch Control – Mit dem Finger kann man über die rechte Ohrmuschel streichen und so die Trackwahl oder Lautstärke ändern. Über eine Berührung kann auch ein Telefonanruf entgegengenommen werden.
  • Motion Detector – Wenn man Zik ablegt, wird die Musikwiedergabe sofort unterbrochen und beim aufsetzen wieder fortgesetzt.
  • Einfaches Koppeln – Wer über ein NFC fähiges Abspielgerät verfügt, kann es an linke Ohrmuschel halten und die beiden Geräte sind gekoppelt.
  • Aktive Geräuschunterdrückung – Mit insgesamt vier Mikrofonen reduziert die ANC-Technologie von Parrot ZIK die Geräuschentwicklung um bis zu 25 dB.
  • Freisprechtelefonie mit Bluetooth – Dank dem Knochenleitungssensor und dem doppelten Mikrofon, erreicht das System zur Rauschunterdrückung von Parrot Zik eine erstaunlich klare Gesprächsqualität.
  • ‘‘Parrot Concert Hall’’-Effekt – Zik sorgt für einen wunderschönen, unverfälschten Klang. Mit der App von Parrot kann man die Akustik und die Klangumgebung anpassen.
  • Niemals ohne Musik – Selbst bei leerer Batterie spielt der Zik über das mitgelieferte Jack-Kabel weiter.

Bildschirmfoto 2012-12-14 um 22.08.23

Das Design haben die Kopfhörer übrigens vom französischen Designer Philippe Starck, den wir bereits bei einer anderen Sache mit Apple kennengelernt haben. Philippe Starck hat die Yacht der Familie Jobs gestaltet.

Alles in allem klingt es nach einem ziemlichen Kopfhörer für Geeks. Spätestens der Preis für die Kopfhörer vermag den Begeisterungssturm etwas bremsen, denn mit rund 560 Schweizer Franken liegt der Klanglieferant bei Vielen über der Budgetgrenze. Vielleicht reicht es noch den Kopfhörer auf die Wunschliste des Weihnachtsmanns zu packen. Zumindest kenne ich die eine oder andere Person, welche nun neue Sparziele für 2013 haben.

zik_parrotbystarck_packaging_05

Die Kopfhörer gibt es auch im Apple Online Store (auch in Deutschland und in Österreich), natürlich ohne Versandkosten und darum günstiger als beim Hersteller selber, denn da kommen noch CHF 30 Versandkosten dazu.

EarPods – Endlich anständige Kopfhörer!

Apple EarPods

Ich fan schon immer, dass es eigentlich eine Schande für Apple war, zwar der grösste Musikvertrieb welt weit zu sein, mit hoher Qualität in der Musik, selber aber nur unterdurchschnittliche Kopfhörer angeboten hat. Apple gehört zu den grössten Vertreiber von Kopfhörer und möchte nun, nach vielen versäumten Jahren gute Kopfhörer anbieten. Das möchte man mit den neuen EarPods nachholen.

Jony Ive weisst darauf hin, dass jeder Mensch andere Ohren hat und es darum extrem schwierig sei, eine passende Form für alle Menschen zu entwickeln. Eine Schwierigkeit welche alle Hersteller von Kopfhörer zu meistern haben. Einige machen es besser, andere schlechter. Zu welcher Sorte sich Apple hinzuzählen darf, das werden wir erst wissen, wenn die ersten EarPods ausgeliefert werden. Das Video schraubt meine Erwartungen ziemlich hoch und ich hoffe inständig, dass Apple diese Erwartungen auch erfüllt. Mehr dazu, sobald die EarPods in meinen Ohren stecken…

AKG K 550 – Da gibt’s was auf die Ohren

AKG 550

Aus Österreich hat mich letzte Woche ein grosses, wertvolles Paket erreicht. Der nicht ganz unbekannte Hersteller von hochwertiger und professionellen Mikrofone und Kopfhörer AKG hat mir eine Ausgabe des AKG K550 Premium Kopfhörer geschickt. Eine grosse, edle Verpackung mit einem ebenso grossen Kopfhörer. Die Verpackung ist wirklich hochwertig. Allerdings, dass die Kopfhörer dann mit Kabel an die Verpackung gebunden. Das kenn ich eigentlich nur von billigem Spielzeug… Nach dem abheben des transparenten Schachteldeckels kommt einem ein Geruch von neuer Elektronik entgegen. Ein Geruch, welcher nicht überall gut ankommt, wenn man sich bei Google mal über die Kopfhörer schlau macht. Allerdings wird da auch ziemlich übertrieben, denn wirklich störend finde ich den Duft nicht.

Verarbeitung und Tragkomfort
Der Kopfhörer selber ist sehr wertig verarbeitet. Etwas was mir persönlich sehr am Herzen liegt. Als ehemaliger DJ hab ich einige Kopfhörer ausprobiert und viel billiges kaputt gekriegt. Auch die DJ-Zubehör Profis Pioneer haben erst mit dem DJ-Kopfhörer Pioneer HDJ-2000 einen anständigen und stabilen Kopfhörer hingekriegt welcher trotz Strapazen in einem Stück bleibt. Nach dem Aufsetzen sitzt der Kopfhörer von AKG sofort sehr gut. Die grossen, schon fast riesigen Höhrmuscheln umschliessen das Ohr grosszügig. Da darf man gerne auch mal grosse Lauscher haben, alles gar kein Problem. Gegen aussen dichten die Kopfhörer gut ab, so dass man auch mit angenehmer Lautstärke die eigenen Sounds geniessen kann, egal was rundherum so passiert. Allerdings dichten die Muscheln so gut ab, dass man, besonders im Sommer, sehr schnell heisse Ohren bekommt. Ich stelle mir allerdings vor, dass das super Ohrwärmer für kalte Wintertage sind!

Soundqualität
Als ich die Kopfhörer nur kurz aufgesetzt hatte um mal ein Ohr voll zu nehmen, war ich zuerst enttäuscht… Wo ist der Bass? Nach einem zweiten Test musste ich mir aber eingestehen, der Bass ist da. Nicht so wummerig wie bei anderen Kopfhörer, dafür intensiver… Das hat mir der Arbeitskollege und Sound-Freak Mauri dann auch bestätigt und mit der unten stehenden Grafikbewiesen… Die AKG decken ein sehr breites Spektrum an Frequenzen ab, insbesondere bei den tiefen Tönen. Die Hip Hop Kopfhörer Monster Beats by Dr. Dre kommen nie in diese Regionen, geben die Bässe dafür lauter aus. Darum der Wumms-Effekt.

Es sind nun mal Referenz-Kopfhörer und das zeigt sich in der Klangqualität. Wer also viel Wert auf gute Sound-Qualität legt, der ist mit den AKG 550 sicher gut bedient.

Mein Fazit
Die AKG K550 sind sehr angenehme Kopfhörer welche man gerne auch mal länger trägt. Daher sind die meiner Meinung nach sehr geeignet für Soundarbeiten, beispielsweise im Studio, oder aber in einer stürmischen Agentur in der man mal seine Ruhe braucht um grosse, komplexe Arbeiten zu erledigen. Denn die grossen Ohrmuscheln schirmen Umgebungsgeräusche super ab, so dass man in einer guten Lautstärke die eigenen Sound geniessen kann, mit gaaaanz tiefen Tönen. Wer es aber lieber lärmiger hat, insbesondere einen kräftigen Wumms im Bass braucht, der sollte sich vielleicht eher nach anderen Kopfhörer umschauen.

Gemäss Hersteller sind die AKG K550 auch als mobile Kopfhörer geeignet. Hier muss ich aber ganz klar widersprechen. Zum einen können die Kopfhörer längst nicht so platzsparend verstaut werden wie die HDJ 2000 von Pioneer, kommt noch dazu, dass man so riesigen Ohrmuscheln wohl als ganz spezieller Exot auffallen dürfte. Klar, die Kopfhörer würden die Umgebungsgeräusche perfekt weglassen, aber in Sachen Mobilität gibt es für mich zu viele Nachteile.

Besten Dank für die Vermittlung coUNDco.