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Nintendo Switch: Nichts für Bluetooth Kopfhörer.

Nintendo Switch Desk Stand

Seit ein paar Tagen ist die Nintendo Switch bei mir nun schon im Einsatz. nach wie vor bin ich Fan vom Nutzungskonzept, dass die Konsole an sich tragbar ist, ohne zusätzliche Controller mindestens zwei Personen zusammen spielen können und die Spielkonsole aber auch stationär an den grossen Fernseher angeschlossen werden kann.

Bluetooth-Kopfhörer werden bei Nintendo Switch nicht unterstützt.

Nur eines hat mich ziemlich betrübt: Wer andere beim spielen nicht stören will, der muss den Ton ausmachen oder aber mit kabelgebundenen Kopfhörer spielen. Eigentlich schade. Denn die Nintendo Switch hat Bluetooth, denn damit nimmt die Konsole Kontakt auf zu den Joy-Cons. Aber Kopfhörer können damit nicht verbunden werden. Für unterwegs lassen sich sicher noch alte kabelgebundene Kopfhörer auftreiben. Noch härter trifft es die Spieler am Fernseher. Denn die Kopfhörer können nur an der Konsole eingestöpselt werden. Entweder braucht man ein langes HDMI-Kable, oder ein langes Kopfhörer-Kabel…

Während Apple auf Klinken-Stecker beim iPhone 7 verzichtet und inzwischen auch anderen Hersteller nur noch Bluetooth-Kopfhörer unterstützen, hinkt Nintendo, einmal mehr, technisch hinterher…

Zelda – Jetzt doch noch.

Bis vor kurzem war ich unschlüssig ob ich Zelda eine Chance geben soll oder nicht. nach vielen positiven Berichten und der fehlenden Spielauswahl musste ich es dann doch laden. Und es hat sich gelohnt. Die Open World ist cool und man kann gerne mal ein paar Stunden damit verbringen feindlich gesonnene Kreaturen zu jagen. Ok, sehr viel zeit hab ich noch nicht investiert, was ich aber bisher gesehen habe gefällt mir.

Nintendo auf Erfolgskurs mit Nintendo Switch.

Zumindest in Amerika wurde die Switch so schnell verkauft wie noch keine Spielkonsole aus dem Hause Nintendo. Auch das neue „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ ist der erfolgreichste Spieltitel, welcher in keinem Bundle mitgeliefert wurde. Hier muss man allerdings sagen, die Switch-Besitzer hatten auch kaum eine andere Wahl als Zelda zu laden… ;-)

Nach dem Flop der Nintendo Wii U wird man sich über den aktuellen Erfolg freuen. Ich warte mit grosser Spannung auf „Super Mario Odyssey“. Mit dem Release-Termin Weihnachten 2017 braucht das aber noch sehr viel Geduld.

AirPods – Heute und in Zukunft.

Nach anfänglichen Lieferschwierigkeiten bin ich dann doch noch zu meinen AirPods gekommen. Allerdings nicht über Apple, denn da bestand der Lieferengpass noch länger. Selbst heute ist die Lieferfrist auf langen sechs Wochen! Wer allerdings Glück hatte und die AirPods nutzen konnte war, soweit ich es hören konnte, begeistert. Bin ich ebenfalls…

Wie schon oft erwähnt ist das Verbinden mit dem iPhone, im Gegensatz zu anderen Bluetooth-Kopfhörer, wirklich kinderleicht. Sobald man das Case der AirPods öffnet, erscheint ein Dialog, welcher zum Verbinden aufruft.

Sobald die Verbindung steht, können die AirPods mit allen Geräten wie iPhone, iPod, iPad oder Mac genutzt werden, welche der gleichen Apple-ID zugehörig sind.

Satte Sounds

Ich bin definitiv nicht audiophil, liebe aber Musik und hab meinen persönlichen Anspruch an saubere Klänge, satte Tiefen und kräftigen Bässen. Bereits damals, am 22. September 2016, als ich die AirPods bei Apple Schweiz ausprobieren durfte, war ich positiv überrascht von den satten Klängen der AirPods. Ohne einen direkten Vergleich zu machen war ich der Meinung, dass die AirPods für meinen Geschmack besser geklungen haben als die normalen kabelgebundenen Apple Kopfhörer.

Das mag sicherlich an dem W1 Chip liegen, welcher die Ohrhörer smarter machen. Der Chip sorgt beispielsweise dafür, dass der Stromverbrauch optimiert ist und bis zu 5 Stunden Musikvergnügen sorgt. Überhaupt ist die Batterieleistung der kleinen AirPods und dem kleinen Ladecase erstaunlich und ich hatte bisher nie Angst, dass mir die Power ausgeht… Ein Stimmbeschleunigungs­messer erkennt darüberhinaus, wenn du sprichst und filtert Hintergrund­­geräusche heraus, damit deine Stimme verständlicher wird. Auch wird erkannt, ob du die AirPods im Ohr hast, nimmst du einen heraus, so wird die Wiedergabe gestoppt. Es ist aber durchaus auch möglich, mit nur einem Ohrhörer Musik zu hören.

Hey Siri…

Wenn man die AirPods zweimal antippt, so meldet sich Siri und wartet auf deine Spracheingabe. Über die AirPods kann man Siri nach dem Weg fragen, Telefonanrufe entgegennehmen oder starten, Musikabspielen oder die Lautstärke kontrollieren. Allerdings, das iPhone muss online sein damit Siri die Spracheingaben verarbeiten kann.

Verliert man die AirPods?

Eine der grössten Vorab-Sorgen in verschiedenen Internet-Communities war, dass die AirPods schnell herausfallen und man so die teuren Ohrhörer verliert. Allerdings, man merkt ja unverzüglich, wenn einem einer der AirPods aus dem Ohr fällt, denn dann fehlt ja die Musik. Zudem, wem die bisherigen Apple Ohrhörer gute gepasst haben, der hat auch mit den AirPods keine Probleme. Für mich passt die Form perfekt und ich kann auch in der Gegend herum hüpfen ohne einen der AirPods zu verlieren. Benutzt man die neuen AirPods nicht, so lagert man diese automatisch im Ladecase und da geht nichts verloren. Lange Rede kurzer Sinn, ich hab noch keinen der AirPods verloren, noch nicht mal ansatzweise…

Drittentwickler haben eine App gebaut um verlorene AirPods wiederzufinden. Die App blieb aber nicht lange im App Store, Apple hat sie entfernen lassen. Zum einen weil Apple wohl gegen das Thema „AirPods verlieren“ vorgehen will, vielleicht aber auch weil man demnächst eine entsprechende Lösung bringen möchte.

AirPods

Bildquelle: Renato Mitra

Was ich mir für die nächste Generation wünsche…

So toll die AirPods auch sind, es gibt Dinge welche ich aktuell vermisse und für die zweite Generation wünsche:

  1. Medienkontrolle – Von anderen berührungsempfindlichen Bluetooth-Kopfhörer bin ich es mir gewohnt, dass ich mit einfachen Berührungen Songs abspielen, stoppen oder kippen konnte. Bei den aktuellen AirPods kann man nur mit einem Double-Tap Siri starten und fertig. Um einen Song zu überspringen muss man per Sprachbefehl Siri darum bemühen oder das iPhone benutzen. Etwas umständlich.
  2. Mehr Farben – Apple ist bekannt dafür die Kopfhörer nur in weiss anzubieten. Aber vielleicht bringt ja die Allianz mit Beats auch hier etwas mehr Abwechslung hervor?
  3. Siri auch ohne Internet – Wenn man die Sprachbefehle nun auch ohne Internetverbindung benutzen könnte, wäre das nett. Zwar ist man in unserer Welt fast immer mit dem WWW verbunden, dennoch wär verständlicher wenn man Siri jederzeit unbeschränkt verwenden kann.

Eine Umfrage drüben bei 9to5mac hat ergeben, dass die Nicht-Käufer sich, teilweise auch wegen den von mir erwähnten Features, gegen einen Kauf der AirPods entschieden haben. Was aber ebenfalls stark einschränkt ist der Preis. Weitere Verbesserungen wie Passformen grössere und kleinere Ohren halte ich persönlich für unnötig und nach meinen Erfahrungen bringt das auch nicht besonders viel, es sei denn, man lässt sich individuelle Ohrhörer fertigen, die genau für das eigene Ohr gefertigt wurden.

Und? Hast du dir die neuen AirPods gekauft? Wie sind deine Erfahrungen? Wartest du die nächste Generation ab oder hast dich für ein andere Bluetooth-Modell einer andere Marke entschieden? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.

 

iReview 2/2016

MINI Winterfahrtraining Gstaad 2015

Nun ist der Schnee doch noch im Mittelland angekommen. Mit allen Vor- und Nachteilen. Hauptsächlich Vorteile dürfte das neue iOS 9.3 haben was es als Beta schon mal gibt, wobei man gerade bei Beta-Versionen jeweils noch mit vielen Nachteilen rechnen muss. Über die sinnlose Petition bezüglich dem Kopfhörerstecker-Anschluss beim iPhone haben wir ja bereits diskutiert. Ein Produktverantwortlicher, oder eben auch ein Unternehmen, muss Entscheidungungen treffen, denn hört man auf Konsumenten, kann man sich nie vom Alten lösen und Neues entwickeln. Das zeigt folgende Zeichnung wunderschön auf!

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 2/2016. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

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iReview 1/2016 – Wird 2016 für Apple nur ein 2015s?

Apple 2015s

Die erste Woche im neuen Jahr 2016 ist bereits vorüber. Früher als erwartet werden bereits die iPhone 7 Gerüchte bearbeitet, obwohl wir das neue Apple Smartphone erst im Herbst erwarten. Die Gerüchte dazu haben bei über 217’000 Menschen aber bereits Ängste ausgelöst. Angst den Kopfhörer-Anschluss zu verlieren. Andere wiederum glaube mit drei Domains, welche Apple im letzten Jahr noch gekauft hatte, den Beweis für das Apple Auto gefunden zu haben. Eine ganz normale Apple-Woche also. Dennoch könnte das Jahr 2016 für Apple entscheidend werden… Denn bisher sind keine neuen Apple-Produkte erkennbar und wenn wir „nur“ mit normalen Updates der bestehenden Produktlinien abgespeisten werden, dann wird das für uns Konsumenten nur ein 2015s und kein 2016. Das könnte sich negativ auf den Börsenkurs auswirken. Aber bald werden die Verkaufszahlen, bzw. Umsätze kommuniziert, dann könnten sich die Aktien erholen.

Übrigens, wer mehr über die Geschichte von Apple erfahren möchte kann sich das kostenlose eBook „Das Apple-Universum“ laden und lesen. Weitere kostenlose und spannende Bücher gibt es hier.

Was sonst noch in dieser Woche erwähnenswert war, steht im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 1/2016. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Das Gewohnheitstier Mensch möchte den Kopfhörer-Anschluss nicht verlieren.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir alle haben unsere Gewohnheiten. Sie geben uns einen Rhythmus oder Sicherheit im Alltag. Läuft etwas anders als wir es uns gewohnt sind, dann ist es schon kein normaler Tag mehr. Es gibt Menschen, die suchen die Abwechslung und andere Menschen wiederum haben Probleme damit wenn die Gewohnheiten gestört oder nachhaltig geändert werden.

Gerade in Sachen Technik verändert sich unser Leben schneller als manchen Menschen lieb ist. Was gab es doch für einen Aufschrei als die Floppy Disk und CD-Rom verschwand oder andere technische Errungenschaften durch neue Lösungen ersetzt oder verbessert wurden…

Will Apple den Kopfhörer-Anschluss abschaffen?

Jetzt versuchen über 217’000 verzweifelte Menschen den Kopfhörer-Anschluss beim iPhone zu retten. Was nur ein Gerücht ist, bringt viele Menschen bereits dazu eine grossangelegte Petition zu starten. Spannend zu sehen wie zerrissen die Menschen mit der Technik umgehen. Während den einen Apple nicht innovativ genug ist, geht es den anderen viel zu schnell…

Wenigstens wird Apple bei der Petition nicht die Sound-Qualität über Bluetooth-Kopfhörer vorgehalten. Das Argument zählt nicht, denn die Audiophilen haben ja längst klar gemacht, dass qualitative Musik nicht über Smartphones abgespielt werden kann. Was nun aber zählt ist, dass man mit diesem Schritt viel Elektroschrott zu verantworten hat, weil alle Kopfhörer mit dem 3,5mm Klinkenstecker nicht mehr zu gebrauchen sind.

Vielleicht erfindet ja ein cleverer Mensch einen Bluetooth-Adapter für Klinkenstecker-Kopfhörer? Oder man bringt den Elektroschrott einfach in den Apple Store oder zu sonst einem Elektrohändler. Damit ist sichergestellt, dass die verbauten Materialien wieder verwendet werden können. Aber soweit ist man anscheinend in der neuen Welt noch nicht…

Was haltet ihr von der Aktion? Werdet ihr den Klinkenstecker vermissen? Freut ihr euch auf die Bluetooth-Kopfhörer?

Apple will den Kopfhörer-Anschluss killen? Vielleicht.

hat einen Ruf als Technologie-Killer und diesen versucht man auch heuer zu verteidigen mit dem Gerücht, dass man beim nächstjährigen 7 auf den 3,5 Millimeter--Klinken-Steckeranschluss verzichten will. Zwar handelt es sich nur um ein Gerücht, allerdings wäre es ein logischer Schritt! Denn bereits im Juni 2014 hat Apple im Mai-Programm die Möglichkeit für Kopfhörer mit mit -Anschluss geschaffen.

Will Apple den Kopfhörer-Anschluss abschaffen?

Bekanntlich hatte Apple noch nie Berührungsangst mit vermeintlichen Standards…

1998 hat Apple den G3 veröffentlicht. Mit einem damals neuartigen USB-Anschluss und einem CD-Rom-Laufwerk, aber ohne Floppy-Disc! Das führte zu einem Aufschrei! Apple musste verrückt sein! Jeder Computer braucht ein Floppy-Disc-Laufwerk! Dreizehn Jahre später hat Sony aufgegeben und die Floppy-Disc-Produktion offiziell eingestellt.

2010 erklärte Steve Jobs, dass niemand wirklich Flash braucht. Tatsächlich gibt es nur noch sehr wenige Werbemittel welche Flash einsetzen. Will man aber die wertvollen mobilen Benutzer abholen, sollte man ganz sicher auf alternative Methoden setzen weil iOS und OS X per se auf Adobe Flash verzichten

2010 verzichtet Apple auf das CD-Rom-Laufwerk im neuen Air. Man setzt ganz bewusst auf USB und das Internet. In Zukunft soll man Software nur noch über das Internet einkaufen und Apple sollte recht behalten. Es gibt keinen Grund mehr die Programme auf einer CD zu kaufen.

2012 wird der eigene 30-Pin-Connector mit dem neuen, schnelleren und besseren Lightning-Stecker ersetzt. Alle neuen iOS Geräte setzen ab sofort nur noch auf Lightning.

2015 setzt Apple mit dem neuen MacBook einen neuen Standard mit . Apple verzichtet auf weitere Anschlüsse und versetzt dem normalen USB-Anschluss einen ersten Stich. Das MacBook soll sich über Bluetooth mit anderen Geräten unterhalten…

Ich persönlich würde es allerdings sehr begrüssen, wenn Apple nicht mehr zu viel Kraft in den Lightning-Anschluss steckt, dafür USB-C nicht nur beim MacBook in Einsatz kommt, sondern auch bei den iOS-Geräten. Ein Stecker für richtig viele Daten und Strom. Egal ob MacBook, iPhone, oder sonst was… Davon träume ich! Und wovon träumt ihr so…?

Wird Apple den Kopfhöreranschluss killen?

Beats Lightning

Der Journalist Gordon Kelly von Forbes ist der Meinung, dass Apple den altbekannten Kopfhörer-Anschluss (Klinkenstecker) abschaffen will. Nun, Apple hatte noch nie Berührungsängste veraltete Standards über Bord zu werfen und neuen Möglichkeiten den Weg zu ebnen. Ob Floppy Disk, CD-Rom, Blu-ray oder NFC, alles Apple einfach nicht mehr unterstützt oder ignoriert, weil es, nach Ansicht von Apple, bessere Lösungen gab.

Weil Apple im MFi Programm einen Kopfhörer mit Lightning-Anschluss aufnahm für die Dritthersteller, glaubt man nun, dass Apple nur noch auf den Lightning-Anschluss setzt. Ich persönlich halte diese Annahme für nicht gerechtfertigt. Zumindest nicht in den nächsten zwei Jahren. Auch wenn Apple mit Beats nun relativ schnell solche Kopfhörer auf den Markt bringen könnte, so wäre es ein Schnellschuss welcher sich auch Apple nicht leisten könnte.

Klar, ein Kopfhörer mit Lightning-Anschluss könnte wesentlich mehr als ein normaler Kopfhörer. Mittels einer App könnte man die Musikwiedergabe im Kopfhörer unterschiedlich steuern beispielsweise. Dinge, welche man jetzt schon kann, einfach über Bluetooth. Wie mit den Parrot Zik Kopfhörer.

Ich bin gespannt was die Dritthersteller und Apple mit Beats entwickeln wird.

Warum Apple die Kopfhörer-Marke Beats übernehmen könnte.

Apple will Beats übernehmen

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern des Internets. Apple soll angeblich Beats, ehemals gegründet von der Rap-Legende Dr. Dre, für kleine 3,2 Milliarden US-Dollar übernehmen. Wenn tatsächlich etwas an dem Gerücht dran ist, dann wäre das für Apple die bisher grösste Übernahme, zumindest im Preis. Die Informationen stammen von einer Person, die mit den laufenden Verhandlungen vertraut sein soll und hat das ganze der Financial Times gesteckt. Natürlich äussern sich weder Apple, noch Beats zu den Gerüchten. Aber angeblich ist noch nichts entschieden, die Verhandlungen laufen und könnten auch noch scheitern.

Aber warum soll der Marktführer in Verkauf von digitaler Musik einen Kopfhörer-Hersteller übernehmen? Die Kopfhörer selber haben eher einen zweifelhaften Ruhm. Zwar sind die farbigen Kopfhörer mit dem „b“ sehr beliebt bei jugendlichen, nicht aber bei Leuten die Wert auf qualitative Musik legen. Man würde mit dem Kauf von Beats als die jugendliche Zielgruppe erreichen. Könnte man meinen. Diesen Versuch hat HTC schon hinter sich. Damals hat man sich für 300 Millionen Dollar bei Beats eingekauft und musste feststellen, dass man in der erwünschten Zielgruppe nicht Fuss fassen konnte. Somit hat sich HTC im letzten Jahr wieder heraus gekauft.

Spannend ist aber der frische Musik-Streaming Service von Beats. Hier könnte Apple einen Mitbewerber für iTunes Radio aufkaufen und so vielleicht auch an einen grösseren Stock von Musik kommen. Ich denke Apple geht es weniger um die Zielgruppe, denn in Amerika haben Jugendliche lieber ein iPhone als ein Samsung-Smartphone. Auch nicht unbedingt um die Kopfhörer-Technologie, denn die eigenen Earphone sind sehr günstig im Vergleich zur Qualität. Ich denke es geht mehr um das Musik-Netzwerk und den Streaming-Service. Und das gibt es nicht mit Zusammenarbeit und Beteiligungen, sondern nur mit einer kompletten Übernahme.

 

Apple macht sehr vieles richtig… Aber nicht alles.

Apple Headphones

Apple Headphones, by fullhdwpp.com

Neulich gab es im Tagesanzeiger ein Interview mit Olivia El Sayed unter dem Titel „Apple macht sehr vieles richtig„. Die junge Frau ist Buchautorin und Brand Managerin bei The Brander. Die Zeitung fragte, was an einer Marke fasziniert.

Nehmen wir das Beispiel Apple. Man muss der Firma nicht hörig sein. Aber ist es nicht unglaublich, dass man heute alle Anhänger dieser Marke an ihren weissen Kopfhörern erkennt? Apple macht sehr vieles richtig.

Frau El Sayed hat da gar nicht so unrecht. Sicher sind euch die weissen Kopfhörer auch schon aufgefallen. Bei der Veröffentlichung damals konnte man gar nicht so richtig glauben, dass Apple weisse Kopfhörer mit dem iPod ausliefert. Alle anderen MP3-Player hatten, wenn überhaupt, schwarze Kopfhörer. Das war beim Walkman schon so und soll immer noch so sein. Überhaupt werden weisse Kopfhörer viel schneller schmutziger…  Inzwischen sind die weissen Kopfhörer von Apple ein Wahrzeichen. Man erkennt in der Bahn, auf dem Gehsteig und überall sofort die weissen Kopfhörer und verbindet diese automatisch mit einem iPod, iPhone oder anderen Gerät von Apple.

Verschobene Wahrnehmung der Leser dank unvollständigem Journalismus

Was mich aber wesentlich mehr fasziniert hat als das Interview, sind die Reaktionen der Leser. Die Produkte von Apple werden „Blut-Geräte“ genannt und immer wieder werden auf die schlechten Arbeitsbedingungen in den asiatischen Fabriken von Apple hingewiesen.

Ja, Apple lässt in asiatischen Ländern produzieren. Die Arbeitsbedingungen sind selbst für lokale Vergleiche nicht optimal. Im Vergleich zum Westen natürlich wesentlich schlechter. Die Fabrik, über welche Apple immer wieder an den Pranger gestellt wird ist Foxconn. Wir wissen ja inzwischen, dass alle IT-Marken dort produzieren lassen. Alle Arbeiter arbeiten unter den gleichen schlechten Bedingungen für Microsoft, Nintendo, Amazon, Dell, Hewlett-Packard, IBM, Lenovo, Motorola, Nokia, Sony, Toshiba, Cisco, Intel und sogar Samsung. Seit dem aufdecken des Vorfalls arbeitet Apple mit einer unabhängigen Organisation an der kontinuierlichen Verbesserung. Geregelte Arbeitszeiten, Reduktion der Überzeiten, bessere Löhne, unfallfreie Arbeitsplätze. Apple investiert viel Geld in den Fertigungspartner für die Verbesserung. Alle Schritte werden auch öffentlich zugänglich gemacht. Dies Verbesserung beziehe sich aber auf die Fertigungsstrassen der Apple Produkte. Foxconn-Mitarbeiter welche für Produkte der Konkurrenz arbeiten müssen, können noch nicht von den Verbesserungen profitieren oder nur vereinzelt…

Samsung kann sich gut verstecken

Beim Mitbewerber Samsung ist es noch viel schwieriger die echten Arbeitsbedingungen aufzudecken. Vieles wird in den eigenen Fabriken in Südkorea gefertigt. Unfälle mit Chemikalien werden da unter den Teppich gekehrt und Schadensersatzzahlungen der tödlich verletzten oder schwerstbehinderten Mitarbeiter vor Gericht so lange in die Länge gezogen, bis diese aufgeben oder eine kleine Zahlung aussergerichtlich bekommen. Die Familie Lee von Samsung ist in ganz Südkorea gut vernetzt. Niemand wagt es Samsung zu beschmutzen…

Apple ist ein dankbares Opfer

Aber ja, Apple ist ein dankbares Opfer. Das wusste damals schon Greenpeace. Inzwischen bezieht Apple schon beinahe 100% der Energie aus erneuerbaren Stromquellen. Den Mitbewerbern ist es egal. Sie dürfen weiterhin schmutzigen, billigen Strom verbrauchen. Ähnlich läuft es im Moment mit den Arbeitsbedingungen. Apple bemüht sich und verlagert immer mehr Aufträge weg von Samsung und Foxconn zu anderen Anbietern. Einige der Arbeiten werden auch wieder ins Mutterland USA zurückgenommen. Aber auch hier, die Konkurrenz braucht nichts zu tun, denn das Scheinwerferlicht zeigt nur zu Apple! Vielleicht wäre es an der Zeit, dass die Journalisten das Volk aufklären und den Lichtkegel etwas grösser machen. Aber wäre natürlich doof wenn die Leserschaft sich bewusst wird, dass jeder ein Blut-Gerät besitzt und man nicht mehr einfach Apple böse anschauen kann, sondern vor der eigenen Türe kehren sollte…

Von dem her ja: Apple macht vieles richtig, aber eben nicht alles. Wer macht das schon… Wichtig ist aber, dass man sich zumindest darum bemüht alles richtig zu machen!

Der wahrscheinlich beste Kopfhörer der Welt

Parrot Zik

Irgendwie ist immer jemand auf der Suche nach einem guten Kopfhörer. Insbesondere in den Social Networks gibt es immer wieder Diskussionen um den besten Kopfhörer. Ob In-Ear, Muscheln, die Apple Headphones oder Dr. Dre Beats Kopfhörer nun die besten sind, das ist immer noch eine persönliche Angelegenheit welche sich nicht an die Freunde outsourcen lässt. Aber, man kann über Freunde, Fans und Follower neue Marken und Modelle von Kopfhörer kennen lernen und sich informieren lassen… Den Job übernehme ich heute und stelle euch einen ziemlich coolen Kopfhörer vor: Parrot Zik, die wohl fortschrittlichsten Kopfhörer.

Dieser Kopfhörer strotzt nur so von Funktionen:

  • Touch Control – Mit dem Finger kann man über die rechte Ohrmuschel streichen und so die Trackwahl oder Lautstärke ändern. Über eine Berührung kann auch ein Telefonanruf entgegengenommen werden.
  • Motion Detector – Wenn man Zik ablegt, wird die Musikwiedergabe sofort unterbrochen und beim aufsetzen wieder fortgesetzt.
  • Einfaches Koppeln – Wer über ein NFC fähiges Abspielgerät verfügt, kann es an linke Ohrmuschel halten und die beiden Geräte sind gekoppelt.
  • Aktive Geräuschunterdrückung – Mit insgesamt vier Mikrofonen reduziert die ANC-Technologie von Parrot ZIK die Geräuschentwicklung um bis zu 25 dB.
  • Freisprechtelefonie mit Bluetooth – Dank dem Knochenleitungssensor und dem doppelten Mikrofon, erreicht das System zur Rauschunterdrückung von Parrot Zik eine erstaunlich klare Gesprächsqualität.
  • ‘‘Parrot Concert Hall’’-Effekt – Zik sorgt für einen wunderschönen, unverfälschten Klang. Mit der App von Parrot kann man die Akustik und die Klangumgebung anpassen.
  • Niemals ohne Musik – Selbst bei leerer Batterie spielt der Zik über das mitgelieferte Jack-Kabel weiter.

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Das Design haben die Kopfhörer übrigens vom französischen Designer Philippe Starck, den wir bereits bei einer anderen Sache mit Apple kennengelernt haben. Philippe Starck hat die Yacht der Familie Jobs gestaltet.

Alles in allem klingt es nach einem ziemlichen Kopfhörer für Geeks. Spätestens der Preis für die Kopfhörer vermag den Begeisterungssturm etwas bremsen, denn mit rund 560 Schweizer Franken liegt der Klanglieferant bei Vielen über der Budgetgrenze. Vielleicht reicht es noch den Kopfhörer auf die Wunschliste des Weihnachtsmanns zu packen. Zumindest kenne ich die eine oder andere Person, welche nun neue Sparziele für 2013 haben.

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Die Kopfhörer gibt es auch im Apple Online Store (auch in Deutschland und in Österreich), natürlich ohne Versandkosten und darum günstiger als beim Hersteller selber, denn da kommen noch CHF 30 Versandkosten dazu.