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Nintendo Switch: Nichts für Bluetooth Kopfhörer.

Nintendo Switch Desk Stand

Seit ein paar Tagen ist die Nintendo Switch bei mir nun schon im Einsatz. nach wie vor bin ich Fan vom Nutzungskonzept, dass die Konsole an sich tragbar ist, ohne zusätzliche Controller mindestens zwei Personen zusammen spielen können und die Spielkonsole aber auch stationär an den grossen Fernseher angeschlossen werden kann.

Bluetooth-Kopfhörer werden bei Nintendo Switch nicht unterstützt.

Nur eines hat mich ziemlich betrübt: Wer andere beim spielen nicht stören will, der muss den Ton ausmachen oder aber mit kabelgebundenen Kopfhörer spielen. Eigentlich schade. Denn die Nintendo Switch hat Bluetooth, denn damit nimmt die Konsole Kontakt auf zu den Joy-Cons. Aber Kopfhörer können damit nicht verbunden werden. Für unterwegs lassen sich sicher noch alte kabelgebundene Kopfhörer auftreiben. Noch härter trifft es die Spieler am Fernseher. Denn die Kopfhörer können nur an der Konsole eingestöpselt werden. Entweder braucht man ein langes HDMI-Kable, oder ein langes Kopfhörer-Kabel…

Während Apple auf Klinken-Stecker beim iPhone 7 verzichtet und inzwischen auch anderen Hersteller nur noch Bluetooth-Kopfhörer unterstützen, hinkt Nintendo, einmal mehr, technisch hinterher…

Zelda – Jetzt doch noch.

Bis vor kurzem war ich unschlüssig ob ich Zelda eine Chance geben soll oder nicht. nach vielen positiven Berichten und der fehlenden Spielauswahl musste ich es dann doch laden. Und es hat sich gelohnt. Die Open World ist cool und man kann gerne mal ein paar Stunden damit verbringen feindlich gesonnene Kreaturen zu jagen. Ok, sehr viel zeit hab ich noch nicht investiert, was ich aber bisher gesehen habe gefällt mir.

Nintendo auf Erfolgskurs mit Nintendo Switch.

Zumindest in Amerika wurde die Switch so schnell verkauft wie noch keine Spielkonsole aus dem Hause Nintendo. Auch das neue „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ ist der erfolgreichste Spieltitel, welcher in keinem Bundle mitgeliefert wurde. Hier muss man allerdings sagen, die Switch-Besitzer hatten auch kaum eine andere Wahl als Zelda zu laden… ;-)

Nach dem Flop der Nintendo Wii U wird man sich über den aktuellen Erfolg freuen. Ich warte mit grosser Spannung auf „Super Mario Odyssey“. Mit dem Release-Termin Weihnachten 2017 braucht das aber noch sehr viel Geduld.

Hands-on: Nintendo Switch

Der heutige Blog-Post wird etwas Off-Topic, es geht um die neue Spielkonsole Nintendo Switch. Bei der Vorbestellung der neuen Konsole war ich etwas hin und her gerissen… Und bin es auch heute, nach dem ich die Nintendo Switch am Freitag tatsächlich gekauft habe, immer noch.

Nintendo Switch

Nur vier Jahre nach dem Release der Nintendo Wii U kommt nun Nintendo Switch; aus gutem Grund! Denn Wii U war schlicht und einfach nicht zu Ende gedacht. Der Controller mit dem grossen Bildschirm hat förmlich danach geschrien, dass man auch unterwegs spielen könnte. Aber ohne Verbindung zur Basis-Station, rund 5 Meter, und einem Fernseher ging gar nichts. Hier hat Nintendo bei der Switch-Konsole nachgebessert.

Perfektes Nutzungskonzept!

Was mich von Anfang an überzeugt hatte, war das Spielkonzept der Nintendo Switch. Die Switch hat einen 6.2-Zoll grossen LCD-Bildschirm mit einer Auflösung von 1280 x 720 Pixel. Sie kann unterwegs oder, eingesteckt in das Dock, am Fernseher benutzt werden. Die sogenannten Joy-Con Controller können an der Switch eingerastet werden, unabhängig als zwei kleine Controller oder zusammen mit dem Joy-Con Grip als grosser, vollwertiger Controller benutzt werden.

Ich kann also ein Spiel daheim am Fernseher beginnen, die Switch aber jederzeit aus dem Dock nehmen und auf der Terrasse weiterspielen oder sogar im Bus zur Arbeit.

Nintendo Switch Joy-Con

Hochwertige Hardware mit Limitierungen

Beim auspacken war ich angenehm überrascht. Die Nintendo Switch ist, im Gegensatz zur Wii U, mit hochwertigen Materialen verarbeitet.  Man mag es zuerst gar nicht glauben, dass dieses 5,38 cm tiefe Gerät auch noch einen Touchscreen beherbergt. Die Joy-Con werden in Metal-Führungsschienen geschoben was am Ende dann auch den berühmten Switch-Klick auslöst. Selbst die aus Plastik verarbeiteten Joy-Con fühlen sich aber hochwertig an und die Spielsteuerung ist wie immer bei Nintendo fein abgestimmt und macht Spass.

Die Nintendo Switch hat einen verbauten Speicher von  32 GB. Wer Spiel nicht über Game Cards spielen möchte, der kommt schnell an die Grenzen. Zwar lassen sich alle verfügbaren Titel per Nintendo eShop übers Internet kaufen und laden ohne die eigene vier Wände zu verlassen, Titel wie „The Legend of Zelda: Breath of the Wild“ benötigen aber rasch einmal 13,6  GB. Zum Glück gibt es aber noch einen microSD-Slot für microSDHC oder microSDXC Karten mit bis zu 2TB Speicher. Die Karten müssen aber separat gekauft werden.

Die Nintendo Switch hat schon einiges dabei im Lieferumfang. Neben der Switch-Konsole selber mit den beiden Joy-Con kommen auch zwei Joy-Con Straps, ein Joy-Con Grip für den „normalen“ Game-Controller, das Dock für den Spielspass am Fernseher oder als Ladestation, ein HDMI-Kabel und ein Ladekabel mit USB-C Anschluss (wahlweise für das Dock, oder direkt zur Switch). Persönlich bin ich ein grosser Fan von USB-C, weil der neue Standard noch nicht so sehr verbreitet ist, hätte ich mir noch ein USB-zu-USB-C-Kabel gewünscht um die Switch Konsole auch unterwegs, im Auto beispielsweise, laden zu können.

Nintendo Switch Desk Stand

Gute Grafik aber ohne Virtual oder Augmented Reality.

Grafisch hat die Nintendo Switch einiges mehr zu bieten als die Wii U. Zumindest wirken alle Grafiken auf der Konsole, wie auch am Fernseher viel schärfer. Leider konnte ich noch keine Premium-Titel spielen und kann daher nicht beurteilen, wie die Grafik bei richtig aufwändigen Spielen ist. Leider wird mit der Switch der aktuelle Trend zu Virtual Reality nicht unterstützt und wird man wohl auch nicht nachrüsten können. Dafür dürfe die grafische Rechenleistung nicht ausreichend sein. Auch Augmented Reality wird kein Thema, da die Nintendo Switch keine einzige Kamera hat.

Leider kaum Spiele erhältlich.

Zum Start der Nintendo Switch gibt es nur ein Problem, es gibt kaum Spiele! Für eine Marke wie Nintendo ein Armutszeugnis! Warum kommen die Top-Spielehersteller wie EA und Co. so spät mit guten Titel auf die Switch? Glauben die Entwickler nach der Wii-U-Schlappe nicht mehr an Nintendo? Warum schafft es nicht einmal Nintendo seine Galionsfigur Super Mario zum Start bereit zu halten? Fragen über Fragen, welche übrigens viele der unentschlossenen Switch-Käufer (vorerst) vom Kauf abgehalten haben. Auch ich habe mich eigentlich nur von dem ununterbrochenen Spiel-Erlebnis überzeugen lassen in der Hoffnung, dass demnächst tolle Spiele folgen!

Die wirklich guten Spiele sind erst noch unterwegs.

Ganz ehrlich, unter den bisher erhältlichen Titel ist kaum eines dabei, was mich länger erfreut. Lediglich 1-2-Switch macht Spass mit der Tochter zusammen. Nur alleine natürlich nicht zu gebrauchen. Folgende Spiele sind bis zum heutigen Tag erhältlich:

  • The Legend of Zelda: Breath of the Wild
  • Super Bomberman R
  • 1-2-Switch
  • ACA Neogeo – The King of Fighters ’98
  • ACA Neogeo – Waku Waku 7
  • ACA Neogeo – Shock Troopers
  • ACA Neogeo – World Heros Perfect
  • ACA Neogeo – Metal Slug 3
  • Shovel Knight: Specter of Torment
  • Shovel Knight: Treasure Trove
  • New Frontier Days „Founding Pioneers“
  • Othello
  • VOEZ
  • Vroom in the night sky
  • Just Dance 2017
  • Fast RMX
  • Snipperclips
  • I am Setsuna

Die ganzen ACA Neogeo Games sind Retro-Pixel Games aus vergangenen Zeiten, sortiert auf die Switch.

Ich freue mich aber auf mindestens die folgenden Spieltitel:

  • Mario Kart 8 Deluxe (April 2017)
  • LEGO City Undercover (Frühling 2017)
  • Splatoon 2 (Sommer 2017)
  • Super Mario Odyssey (Weihnachten 2017)
  • FIFA (ohne Angaben)

Nützliche Sicherheitseinstellungen für junge Gamer

Ich persönlich bin mit ca. 13 Jahren mit Spielkonsolen (Atari) und später Computer (C-64) in Berührung gekommen und würde mal behaupten, es hat mir nicht geschadet. Wichtig ist aber, dass man Kinder beaufsichtigt und sicherstellt, dass man nicht unbegleitet mit brutalen Spielen konfrontiert wird, und man die Kids auch vor Menschen mit bösen und egoistischen Absichten schützt. Die Nintendo Switch hilft in vielen Bereichen. Beispielsweise kann man über eine Smartphone-App einstellen, wie lange die Konsole pro Tag, oder an gewissen Tagen, genutzt werden kann. Mir gefällt der Gedanke, dass die Konsole per se offen ist und die Kinder selber lernen die Zeit einzuteilen. Die Eltern können dank einem 8-stelligen Sicherheitscode natürlich jederzeit die Spielzeit verlängern. Auch Spiele ab einem gewissen Alter sind nur freigegeben, wenn die Eltern das so wollen. Nintendo hat dazu einen nützlichen, aber lustigen Clip erstellt.

Mein Fazit

Zum einen bin ich positiv überrascht, in welcher hochwertigen Verarbeitung die Nintendo Switch daher kommt und wie toll das Konzept vom spielen unterwegs, daheim vor dem Fernseher oder eben auch ohne Fernseher umgesetzt ist. Auch die Mehrfachnutzung der Joy-Con überzeugt mich. Negativ überrascht hat mich hingegen das mickrige Line-Up der Spiele. Ein Armutszeugnis für eine Game-Marke wie Nintendo! Ab April wird es mit Mario Kart besser, die Vollendung erfolgt aber erst Ende Jahr mit Super Mario Odyssey. Ich bin weiter auch der Meinung, dass das die letzte Spielkonsole von Nintendo sein sollte, welche Virtual Reality nicht unterstützt. Abgesehen davon eine wirklich tolle und wandelbare Spielkonsole welche viel Potential hat.

Habt ihr euch eine Nintendo Switch geholt? Wenn nein, warum nicht? Wenn ja, wie findet ihr die Umsetzung? ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen.

Super Mario Run.

Lange mussten wir auf den ersten richtigen Nintendo Titel im Apple App Store warten. Jetzt ist es soweit. Seit heute kann man sich die App Super Mario Run herunterladen. Bis zu 6 Welten mit 24 Levels kann man spielen, wenn man 10 Franken investiert.

Super Mario Run

Wie man es von Mario kennt, rennt man von links nach rechts durch verschiedene Welten. Bei der iOS-Version wurde die Steuerung aber vereinfacht. Mario rennt, hüpft und macht Bocksprünge über Gegner ohne das man als Spieler was machen muss. Lediglich die Sprünge muss man mit einem Tipp auf den Bildschirm, oder einem beherzten, längeren Drücken, noch selber aktivieren. Genau mit diesen Aktionen können die wertvollen Münzen gesammelt und der Sprung über die todbringenden Schluchten aktiviert werden. Die Steuerung ist so einfach wie irgend nur möglich, der Spielspass aber riesig!

Zusammen, bzw. zeitversetzt gegeneinander zu spielen, dass macht noch viel mehr Spass. Darum sollte man sich auch schnell mit anderen Spieler vernetzen. Ihr könnt eure Freunde über spezielle Links einladen, oder ihr veröffentlicht eure Spieler-ID. Meine Super Mario Run Spieler-ID lautet 5292-5688-8479 und ich würde mich freuen, wenn wir mal gegeneinander spielen könnten. Wer noch auf der Suche nach Mitspieler ist, der darf seine ID gerne in den Kommentaren unten hinterlassen.

Ich wünsche euch viel Spass mit Super Mario Run!

Pong für die Apple Watch.

 

Das wohl weltweit bekannteste Computer Spiel Pong hat nun den Weg auf die Apple Watch gefunden. Eigentlich liegt es quasi auf der Hand. Als Pong damals aus den Spielautomaten den Weg auf den heimischen Fernseher gefunden hatte, gab es auch nur ein Drehrad, bzw. Rotationscontroller, zum steuern der Balken. Das wird nun bei der Apple Watch von der digitalen Krone übernommen. Das perfekte Spiel um rasch ein paar Minuten Wartezeit zu überbrücken…

Vielleicht beweist Pong auf der Apple Watch einmal mehr, dass wir eigentlich ganz am Anfang der Möglichkeiten der Smartwatches stehen. Früher hätte auch kaum jemand gedacht, dass die Spielindustrie den Sprung von den Automaten auf den Fernseher schafft. Pong war das erste Spiel auf dem eigenen Fernseher und was heute dank Playstation, Xbox, Nintendo oder Apple TV möglich ist kennen wir ja bereits…

 

Super Mario kommt auf’s iPhone.

Super Mario auf dem iPhone

Bidlquelle Cult of Android

Endlich ist es soweit. Nintendo hat mit dem auf Mobil-Software spezialisierten Studio DeNA eine Partnerschaft angekündigt. DeNA soll dafür sorgen, dass Mario und Co. auf die Smartphones kommt. Somit darf Mario bald ganz offiziell seine Runden auf dem iPhone drehen, und auch die anderen Nintendo-Helden kommen auf den iOS-Geräten zum Einsatz.

Wird damit die Wii U und Co. zu Grabe getragen? Bekommt die Apple TV eine neue Bedeutung für iOS-Spiele? Ich bin gespannt wohin die Reise geht…

iOS und Android tragen Nintendo, PSP und Playstation Vita zu Grabe!

Mobile Gaming

Bildquelle: http://placeit.breezi.com

Vermutet hab ich es schon lange. Mobile Gaming über Smartphones setzt der Spiele-Branche zu. Vielleicht noch nicht den High-End-Gamer auf Xbox und Playstation, aber sicher den mobilen Systemen. Was Nintendo mit dem Gameboy damals erfolgreich eingeführt hat, hat nun Apple und Google weitergeführt und dabei Nintendo quasi aus dem markt geworfen…

Kürzlich hat der Spiele-Hersteller EA aus dem Nähkästchen geplaudert und gezeigt wo das Geld herkommt. Zur Verdeutlichung hier eine kleine Grafik:

Wo verdient EA Geld?

 

Um es gleich vorneweg zu nehmen, mit Mobile sind iOS, Android, Windows Mobile und Co. gemeint. Systeme wie Sony’s PlayStation Vita, Playstation Portable oder Nintendo’s 3DS gehören hier nicht dazu. Diese Einnahmen sind den jeweiligen Marken zugeordnet. Mobile, also Gaming über Smartphones und Tablets, hat dem grossen Spielkonzern im letzten Jahr Einnahmen von rund 339 Millionen US-Dollar eingebracht. Das vierfache alle Einnahmen von Nintendo-Systemen.

Mit dem Gaming verhält es sich ein bisschen wie mit dem fotografieren. Bekanntlich ist die beste Kamera diejenige, welche man dabei hat, das Smartphone. Mit dem Zeitvertreib von Spielen kann es ähnlich sein. Eine Ausnahme bilden hier aber die High-End-Gamer welche lieber mit viel Detailtreue und HD-Bilder ein tolles Spiel erleben wollen.

Was denkt ihr? Erleben wir hier das Ende von Nintendo? Kommt Mario doch noch auf iOS und Android, damit Nintendo wenigstens noch ein bisschen Geld verdient?

Apple und Foxconn weiterhin in der Kritik!

Letzte Woche hat mich der Journalist Barnaby Skinner mit einer haltlosen Unterstellung auf seinen Artikel in der SonntagsZeitung aufmerksam gemacht.

Grundsätzlich ist mir das Thema bekannt, jedoch war mir dieser Artikel bis zum Tweet des Autor unbekannt. Aber natürlich kommentiere ich als Apple Evangelist auch gerne dieses Thema, denn auch das gehört zu Apple.

Der Artikel zeigt schon in der Einleitung um was es geht:

Apple-Chef Steve Jobs gibt sich mit Produkten erst zufrieden, wenn die eigenen Qualitätskriterien hundertprozentig erfüllt sind. Weniger wichtig ist ihm offenbar, wer seine durchdachten Elektronikgeräte zusammensetzt und unter welchen Arbeitsbedingungen sie entstehen.

Schon im letzten Jahr war Apple und Foxconn das Gespräch in den europäischen Medien. Leider scheint sich seit her nicht getan zu haben. Man hat damals die Löhne aufgestockt und es dann, so scheint es, bei dem belassen. Seit damals gab es einen schweren Unfall, verursacht durch feiner Aluminium-Stab in der iPad Polierabteilung und einer nicht funktionstüchtigen Lüftung. Weiter wird Foxconn angelastet Jugendliche auszubeuten. Besonders dreist ist, dass Foxconn Schüler aus den umliegenden Schulen anwirbt für ein kostenloses Praktikum an den Fliessbänder. Was aber auch erstaunt ist, dass nicht weniger als 119 Schulen ihre Schüler in die Ausbeutungsfabriken schicken wollten!

Foxconn scheint einfach jedes Mittel recht zu sein, für minimalste Lohnkosten und ohne Sozialleistungen die Arbeiten für die amerikanischen Arbeitgeber ausführen zu wollen. Apple ist längst nicht der einzige Auftraggeber. Firmen wie Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio und Weitere gehören zu den Firmen welche schweigend die Missstände bei Foxconn hinnehmen und sich über tiefe Produktionskosten freuen.

Zuerst dachte ich: Ok. Apple muss einmal mehr den Kopf hinhalten damit sich in der Szene etwas bewegt. Denn genau gleich war es bereits beim Thema umweltfreundliche Devices. Nachdem Greenpeace Apple mächtig angegriffen und auf allen möglichen Kanälen entblösst hat, hat Steve Jobs reagiert. Apple Geräte gehören nun zu den grünsten Geräten im Markt und Apple wird auch nicht müde das bei jeder erdenklichen Präsentation zu erwähnen!

Aber der Artikel geht eben noch weiter… Während nämlich Unternehmen wie beispielsweise Hewlett Packard mit Nichtregierungsorganisationen wie Sacom oder Good Electronics Network in Gesprächen ist für Projekte zur Verbesserung der Arbeitsverhältnisse, verweigert Apple jegliche Gespräche mit diesen Organisationen. Diese Verweigerung könnte man noch gut heissen, wenn Apple wenigsten selber etwas gegen diese unsozialen Verhältnissen in den Fertigungshallen tun würde. Leider ist das bisher nicht der Fall… So muss sich Apple hat auch in den Medien einiges gefallen lassen, so zum Beispiel im Satiremagazin Nebelspalter:

Die Freude über das Rekordquartal von Apple hat auch die chinesische Provinz erreicht. In den Foxconn-Fertigungsstätten in Shenzhen und Chengdu kam es im Anschluss an die 14-Stunden-Schicht zu spontanen Freudenmärschen zu Ehren der Kultmarke.
„Wir sind stolz darauf“, wird ein Mitglied der Belegschaft zitiert, „mit unseren Monatsgehältern von 120 bis 160 Franken etwas zum Umsatz von 28 Mia. Dollar und zum Rekordgewinn von 7.3 Mia Dollar beigetragen zu haben.“
Viele von ihnen würden sich nun umso mehr freuen, so der Mann weiter, sich in vielleicht 10 Jahren auch einmal eines dieser tollen Geräte leisten zu können, welche sie täglich zusammenschrauben.

Tatsächlich kommt es einem sehr makaber vor wenn man die neuen Quartalszahlen von Apple denkt, an die riesigen finanziellen Reservemittel welche in Cupertino lagern und dennoch scheint dieses grossartige Unternehmen nicht in der Lage sein, für ein bisschen mehr Menschlichkeit in den Fertigungsfabriken von Foxconn und Co. sorgen zu können. Unglaublich wie machtlos der grosse Apfel plötzlich erscheint…

Natürlich konnte man in gewissen Blogs und Twitter-Accounts sofort lesen: boykottiert Apple! Das wäre ein Anfang, würde aber wohl wenig bringen. Denn dann freuen sich Amazon, Dell, HP und Co., dass in besagter Firma Kapazitäten für die Mitbewerber-Produkte frei geworden sind… Denn wie gesagt, mit dem Kundenauszug von Foxconn, also Acer Inc., Amazon.com, Asus, ASRock, Intel, Cisco, Hewlett-Packard, Dell, Nintendo, Nokia, Microsoft, MSI, Sony Ericsson, Vizio, etc. sind wir alle mit all unseren Produkten Betroffen. Jeder Computer, jedes Mobiltelefon und Fernseher wird ein Teil aus den Foxconn-Fabriken beherbergen…

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass Apple nicht nur ein fantastischer Hersteller von Geräten und nicht nur der grünste Computer-Hersteller ist, sondern auch mit stolz sagen kann, dass die Geräte unter menschenwürdigen Bedingungen geschaffen wurden.

Das iPhone hat die (Smartphone)-Welt verändert!

Das iPhone ist nun schon mehr als vier Jahre alt. Es gehört bei vielen von uns zum Alltag. Teilweise können wir unseren Alltag ohne iPhone nur unter erschwerten Bedingungen meistern… Denn eines hat das iPhone getan, die Welt verändert. Darüber wurde letzte Woche drüben bei Cult of Mac berichtet und ich möchte gerne meine Sichtweise zu dem Thema einbringen und bin auch auf Eure Meinungen gespannt.

  1. Das iPhone hat die Touch-Revolution ausgelöst!
    Ja, Apple waren nicht die ersten mit einem Touchscreen, vermutlich aber die ersten mit einem Multi-Touchscreen. Zumindest wurde das Patent der Firma aus Cupertino zugesprochen. Nachdem den Mitbewerber das Lachen im Hals stecken geblieben ist, haben alle die Produktion umgestellt auf Touchscreen-Handys.
  2. Das iPhone hat die Software-Auslieferung verändert!
    Ohja! Früher gab es ein Handy. Ohne Software-Update. Wurde etwas verbessert, beispielsweise neben SMS nun auch noch die Funktion von MMS hinzugefügt, brauchte es ein neues Gerät. Ein Software-Update hätte damals die Gesellschaft vor eine neue Herausforderung gebracht. Zudem, gefiel es Nokia und Co. besser wegen jeder kleinen Verbesserung ein neues Gerät zu verkaufen. Inzwischen schwappt die Software Verteilung/Verkauf über Store auch auf den Computer über…
  3. Jeder kann Jailbreaken
    Der Jailbreak gehört zum iPhone. Apple hat versucht das Gerät an einen Provider im Land zu verkaufen und die Benutzer nur mit kontrollierten Apps zu beliefern. Der Plan ging nicht auf! Selbst Laien waren in der Lage Ihr iPhone zu jailbreaken und so mehr Funktionen und Möglichkeiten frei zu schalten.
  4. Das iPhone hat Musik auf das Mobiltelefon gebracht
    Sony hatte schon früh die Idee, dass der Walkman mit dem Handy abgelöst wird. Es gab relativ gute Player auf den Geräten, aber wie die Musik auf das Handy kam, darüber hat sich niemand ernsthaft Gedanken gemacht. Apple hat mit iTunes die Synchronisation zwischen Computer und iPhone vorgemacht und zusätzlich gleich den Store auch auf’s iPhone gegeben. So konnte man unterwegs von überall Musik einkaufen und sofort geniessen.
  5. Das iPhone hat die On-Screen-Tastatur-Revolution ausgelöst
    Vor dem iPhone war eine On-Screen-Tastatur lediglich in Science-Fiction-Filmen wie Raumschiff-Enterprise zu sehen. Niemand dachte daran den Schritt zu wagen, ausser Apple. Die Vorteile lagen auf der Hand. Nur ein Gerät für die ganze Welt. Programme können je nach dem unterschiedliche Bedienungselemente haben… Apple hat die Zukunft eingeläutet und in wenigen Jahren lachen wir über die normalen, engstirnigen Tastaturen welche sich nicht unseren Bedürfnissen anpassen!
  6. Das iPhone hat die Bewegungssensoren gebracht
    Mit den Bewegungssensoren können selbst heute noch die wenigsten Benutzer etwas anfangen. Bisher haben sich die Sensoren vor allem im Spiele-Bereich durchgesetzt. Damit lassen sich auf natürlich Art und Weise Fahrzeuge durch die digitale Welt bewegen. Aber auch Augmented Reality braucht die Sensoren. Hier werden wir in den kommenden Jahren noch vieles erleben…
  7. Das iPhone hat viele PC-Benutzer zu Mac-Benutzer gemacht
    Wie schon der iPod, hat auch das iPhone dazu geführt, dass viele PC-Benutzer die Einfachheit der Apple-Produkte erkannt haben und von Windows auf Mac OS X umgestiegen sind. Hätte ich den Wechsel nicht schon wegen dem iPod damals gemacht, das iPhone hätte mich vollends überzeugt.
  8. Das iPhone hat Mobile-Gaming revolutioniert
    Vor dem iPhone haben vor allem Nintendo und Sony den mobilen Game-Bereich beherrscht. Die Spiele hatten horrende Preise, eigentlich gleich wie bei den Konsolen. Dank dem iPhone und dem Apple Store gab es plötzlich tolle Spiele sofort zum Einkaufen, in super Qualität und zum kleinen Preis. Sony hatte zuerst gelacht und meinte nur, wer will den qualitative Spiele auf dem kleinen Monitor spielen… Inzwischen hat Sony aber auch ein Gamer-Handy veröffentlicht.

Apple hatte kaum eine der neuen Technologien erfunden. Dafür aber wurden Neuerungen elegant kombiniert und mit einer ausgeklügelten Software sehr bedienerfreundlich zugänglich gemacht. Egal ob man sich mit technischen Geräten auskennt oder nicht… So, und nun bin ich über Eure Erfahrungen und Meinungen gespannt.

iPod touch mit 3D-Display?

iPod touch 3D

Am 19. Januar hat Nintendo den Nintendo 3DS vorgestellt. Damit lassen sich Spiele in räumlichen 3D spielen, ohne Brille und nix. David Carnoy von cnet hat an der CES im übrigens auch ein Android Smartphone von Sharp gesehen, welches ebenfalls schon ein 3D Display im Einsatz hatte. Wie er meinte, sei es ziemlich eindrucksvoll:

What’s interesting about the rumor is the Sharp connection; I indeed saw a version of a glasses-free Sharp autostereoscopic 3D display on an Android smartphone at CES and was actually pretty impressed. You could take a picture using the phone’s camera and that image was displayed in 3D (the 3D was viewable without glasses).

Gerüchte aus Asien behaupten nun, dass Apple genau solche Bildschirme für den iPod touch und eventuell sogar für ein iPhone bestellt haben soll. Also ich persönlich halte das im Moment nur für eine Spielerei. Einen wirklichen Mehrwert bringt der dreidimensionale Bildschirm ja nicht. Klar, für Spiele kann es nett sein, mehr aber kaum. Oder seht Ihr einen Nutzen im 3D-Display? Wird Apple da mitmachen, oder die Spielerei den Mitbewerber überlassen?

Ist der iPod touch nur ein zu kleines iPad nano?

iPod touch

Gerade mit der Veröffentlichung des iPad kommt der kleine aber feine iPod touch einmal mehr unter Beschuss. Böse Zungen behaupten, der iPod touch ist lediglich ein zu kleines  iPad nano! Welche Zielgruppe hat denn nun der berührungsempfindliche Musik-Abspieler genau?

Tatsächlich hat es der iPod touch in der Schweiz sehr schwer. Schliesslich sind wir das Land mit der grössten iPhone Dichte weltweit. Dass heisst, beinahe jeder der als Zielgruppe für den iPod touch in Frage kommt hat bereits ein iPhone. Warum braucht es dann noch einen iPod touch? Eine berechtigte Frage! Aber für wen ist denn der iPod nun?

In der Schweiz könnten das beispielsweise Kinder sein. Der iPod touch ist in der schmallen 8GB Version wesentlich günstiger als ein iPhone und somit eine gute Spielkonsole für Kinder. Denn die anderen mobilen Spielkonsolen von Nintendo und Sony sind teurer, besonders die Spiele. Und gerade jüngere Kinder brauchen keine High-End Spiele sonder einfache, unterhaltsame und lustige Spiele. Die besten Spiele sind immer noch die Banalsten…

Gestern sind auch die ersten Bilder eines vermeintlichen iPod touch Prototypen aufgetaucht. Neu soll der iPod touch doch noch eine Kamera bekommen. Zudem soll es Modelle geben mit einer grösseren Festplatte, bzw. Speicher mit bis zu 64GB.

Neuer iPod touch mit Kamera

Wie denkt Ihr über den iPod touch? Total überflüssig, oder gibt es Anwendungsbereiche oder Zielgruppen für welche der iPod touch wirklich einen Sinn macht?