Ein Versuch aus Macs Botnet-Zombies zu machen

Wie Inside-IT berichtet, finden sich in den Tauschbörsen bereits zwei Trojaner, welche versuchen aus den infizierten Macs sogenannte Botnet-Zombies zu machen. Die Raubkopien von iWork und Photoshop CS4 enthalten einen Trojaner namens „OSX.Trojan.iServices“ in den Varianten A und B.

Bei Symantec bezeichnet man den Fund als „ersten, wirklichen Versuch, ein Mac-Botnet zu etablieren“. Ganz neu ist die Sache nicht, denn nicht nur Pete Yordell hat bereits darüber berichtet, auch hier im ApfelBlog habe ich darauf hingewiesen.

Wie immer gilt, vor dem download aus Tauschbörsen oder unbekannten Websites zuerst den Kopf einschalten… Denn mit BRAIN 1.0, gemäss MacMacken, kann man schon eine ganze Menge Viren und Trojaner umgehen in dem man nicht jeder Quelle vertraut und alles runter lädt. Wer dann noch einen Tick sicherer gehen will, der kann sich auch noch eine Anti-Virus-Software installieren.

Auch beim Tagesanzeiger war das Thema Mac und Virus gestern das Thema. Der Redaktor hat ebenfalls festgestellt, dass es vermehrt zu Sicherheitswarnung kommt, und dass es schon eine ganze had voll Anti-Viren Software für Mac OS X gibt:

Zwar ist der Aufwand zur Entwicklung eines Virus, der massiven Schaden unter Unix-basierten Systemen wie Mac OS X oder auch Linux anrichtet, immer noch riesig. Möglich ist es dennoch. Und mit dem steigenden Marktanteil von Mac OS X unter den installierten Systemen wird die Plattform auch interessant für die Virenprogrammentwickler.

Der Werbe-Artikel beschränkt sich dann aber auf nur ein Produkt zur Absicherung des Mac-Computers.

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  • Jonas

    Naja… Clamxav ist wenigstens gratis.. Hat jemand denn Erfahrung damit, bzw. mit Viren auf Mac allgemein?

  • Sebastian

    So sicher sind also Mac’s naja …. Ich denke kein OS ist wirklich sicher und die von Apple sollten damit nicht zuviel Werbung machen denn obwohl Apple’s OS X einen Vorteil hat, welchen Unix basierte OS haben heisst es noch lange nicht dass es keine ernsthaften Viren für Macs geben wird.
    Stell man sich mal vor einer hackt sich bei Apple ein (was es bei MS auch schon gab) und schleust in irgendein Update einen Wurm …. Das Ausmass wäre Katastrophal … Windows Nutzer haben hier den Vorteil das Windows ansich schon Verwurmt ist und die wenigen Zusätze nicht allzuviel Schaden anrichten ;) …

  • stephan

    weis nicht ob das ein vorteil sein soll “den Vorteil das Windows ansich schon Verwurmt ist“. Muss man das verstehen?

  • Mike

    Das Problem ist nur, dass AV Software auf dem Mac richtige Lustkiller sind. Auf dem Macbook einer Kollegin hat das AV Programm den Internetzugang abgestellt. AV Software gelöscht – und alles funzte wieder ;)

    Hoffen wir, dass der Mac sauber bleibt – AV Software macht nur das Leben schwerer!

  • @Renato:

    Die Raubkopien von iWork und Photoshop CS4 enthalten einen Trojaner namens “OSX.Trojan.iServices” in den Varianten A und B.

    AFAIK gibt es auch «Raubkopien» ohne Trojaner – bei iWork hast Du selbst darüber gebloggt:

    https://apfelblog.ch/software/iwork-09-vom-trail-zur-vollversion

    «Raubkopien» übrigens in Anführungszeichen, weil kein Raub stattfindet, sondern eine nicht lizenzierte Nutzung – Gewalt ist dabei nicht im Spiel und eine fremde Sache wird nicht weggenommen.

    @Sebastian:

    Macs sind nicht sicherer als PCs – anders lautende Aussagen sind Mythenpflege, gehen aber an der Realität vorbei. Mit dem erwähnten BRAIN 1.0 und korrekter Mac OS X-Konfiguration kann man Macs als auch PCs sehr sicher betreiben … und für «Snow Leopard» gehe ich davon aus, dass auch Mac OS X per se in Sachen Sicherheit wieder näher an Microsoft Windows heranrücken wird.

    @Mike:

    Das Problem ist nur, dass AV Software auf dem Mac richtige Lustkiller sind.

    Nicht nur auf dem Mac, auf jedem System … deshalb sollte man sich sehr gut überlegen ob man das Risiko eingehen möchte, Antivirus-Software zu verwenden, denn damit sind leider viele Nachteile verbunden und die etwaigen Vorteile sind höchst fraglich.