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Apple Pay in wenigen Tagen in der Schweiz.

Wie das Finanzportal finews.ch erfahren haben will, wird in wenigen Tagen in der ankommen. Es wird erwartet, dass an der kommenden WWDC 2016 Keynote die Schweiz als eines der weiteren Ländern mit Pay genannt wird. Partner auf der Schweizer Seite soll die Tessiner Corner Bank sein.

Anscheinend hat man das auch schon bei Paymit und Twint gespürt, denn erst kürzlich haben die beiden führenden mobilen Bezahlungssysteme in der Schweiz die Fusion verkündet. In wenigen Monaten will man dann nur noch als auftreten, allerdings muss der Zusammenschluss noch von der Wettbewerbshüter noch grünes Licht bekommen.

Apple Pay hat gegenüber Twint aber einen entscheidenden Vorteil. Während Twint nur über funktioniert (immer schön einschalten beim Einkaufen) braucht Apple Pay nur , auch über die .

Habt ihr auf Apple Pay gewartet? Oder seit ihr mit den bisherigen Lösungen in der Schweiz zufrieden.

 

Heute: iPhone 6 Special Event.

Heute ist es soweit! Heute erfahren wir mehr über das iPhone 6 und warum Eddy Cue, seines Zeichens Senior Vice President Internet Software und Services von Apple, der Meinung ist, dass Apple diesen Herbst das beste Produkt-Lineup aller Zeiten hat… Zudem hat Apple ein grosses temporäres Gebäude auf dem eigenen Campus erstellen lassen. Wohl für den Special-Event.

iPhone 6

Wie gesagt, das iPhone 6 darf als gesetzt angesehen werden. Dank chinesischen Fabrikarbeiter mit Sinn für’s Geschäft, weiss das halbe Internet bereits, wie das iPhone 6 aussehen wird. Dünner, grösser und runder.

iPhone 6 Dummy vs. iPhone 5S

Bildquelle Achim Hepp

Der Name iPhone 6 ist nicht definitiv. Bei verschiedenen Mobilfunkanbieter ist das neue iPhone als iPhone Air (wahrscheinlich die 4,7-Zoll Variante) und iPhone Pro (die 5,5-Zoll Variante). Auch Bauteile wurde fotografiert, verschickt und analysiert. Da ist man der Meinung, dass das Apple Smartphone nun tatsächlich mit NFC ausgestattet sei. Das braucht Apple um mit dem iPhone mobiles Bezahlen zu ermöglichen. VISA, Mastercard und American Express seien bereits an Board. Und ja, Prozessoren, Arbeitsspeicher und Kamera werden sicher verbessert.

Chinesische Quellen sprechen davon, dass das iPhone 6 bruchsicher und wasserfest sein soll. Wenn dem so wäre, so wäre das iPhone 6 beinahe nicht zu zerstören und das würde einen ganzen Geschäftszweig von Reparaturdiensten das Leben schwer machen.

iWatch

 

iWatch Konzept

Die Gerüchte überschlagen sich beim Thema iWatch. Sieht die iWatch aus wie eine Armbanduhr? Oder eher wie ein Reifen, bzw. Fitness-Tracking-Band? Für eine Vorstellung eines Armbands spricht, dass Apple Journalisten aus dem Fashion-Bereich eingeladen hat. Funktional wird das Gadget am Armband sicher Fitness- und Gesundheitswerte auszeichnen. Wie man sagt, sollen ausgesuchte Entwickler bereits zugriff auf ein iWatch SDK haben um Dritt-Apps zu entwickeln. Die iWatch wird wohl auch Zugriff auf Health und HomeKit haben und mit dem iPhone kommunizieren können.

Ich gehe davon aus, dass die iWatch in USA entwickelt wurde und wir, wenn überhaupt, heute nur Prototypen sehen werden und der Verkauf des Apple Armband auf Ende Jahr, oder gar nächstes Jahr, angekündigt wird. Nur so kann ich mir erklären, warum bisher noch keine Bauteile aufgetaucht sind. So ähnlich wie damals beim Mac Pro.

Apple TV

Was ist eigentlich mit Apple TV? Hier könnte ich mir schon auch vorstellen, dass Apple das Tor vom heimischen Fernseher zur Apple-Welt auffrischen möchte. Wohl kaum mit einem eigenen Fernsehgerät, aber mit einer neuen Apple TV-Box und neuen Diensten.

Software

Klar, iOS 8 und OS X Yosemite werden kurz nach der Keynote verfügbar sein. Wie immer völlig kostenlos.

Sonst noch was?

Habe ich was vergessen? Die iPad werden wohl nicht auch noch heute vorgestellt. Ich stelle mir vor, dass die erst später im Jahr separat gezeigt werden.

iPhone 6 Keynote Meetup

Weil zusammen Keynote schauen einfach mehr Spass macht, lade ich spontan alle Interessierten nach Olten zum iPhone 6 Keynote Meetup ein. Es sind alle Interessierten eingeladen.

 

iPhone 6 – Wish we could say more.

iPhone 6 Event - Wish we could say more.

Apple hat heute Morgen die amerikanischen Medien offiziell eingeladen zu einem Special Event. Glaubt man den Gerüchten, so soll der Anlass dem iPhone 6 gewidmet sein und vielleicht sogar der iWatch, wenn man weiteren Stimmen glauben darf. Ich persönlich glaube noch nicht daran, dass Apple mit einem Gadget für an den Arm bereits im September vorstellen wird. Es sei denn, man stellt erst den Prototyp vor, ähnlich wie man es mit dem neuen Mac Pro gemacht hat.

Das wir am 9. September 2014 das iPhone 6 sehen werden, von dem gehe ich fest aus. Dann werden wir die Gewissheit haben, was das neue Apple Smartphone leisten kann, ab wann es im Handel sein wird und ob nun tatsächlich NFC eingebaut wurde oder eben doch nicht… Einige Tage bevor das iPhone 6 käuflich erworben werden kann, wird Apple auch iOS 8 zugänglich machen. Ich selber durfte es schon testen und bin bisher ganz zufrieden. Es gibt zwar noch ein paar Apps, welche noch nicht kompatibel sind, aber die Entwickler haben ja noch ein paar Wochen bis dahin.

Für den Apple Event am 9. September baut Apple übrigens extra ein Gebäude mit einer Bühne.

Apple iPhone 6 Event Stage

Bloss der Zweck ist noch unbekannt. Für ein Konzert? Vorstellung neuer Produkte? der iWatch? Bald wissen wir mehr…

iReview 24/2014 – Gefährliche Netzteile, NFC und HomeKit.

iReview

Apple ruft aktuell die europäischen USB-Ladestecker teilweise zurück. Lest bitte den Artikel. Es sind zwar nicht alle Modelle betroffen, aber jeder Stecker der überhitzt und dabei schaden anrichtet ist einer zuviel. Daher lieber das kostenlose Austausch-Programm von Apple nutzen.

Ich hab mal nachgefragt, wo denn nun die neue Apple Hardware bleibt. Schliesslich ist die erste Hälfte von 2014 schon bald rum und wir warten noch… Weder eine Apple TV Box, noch eine iWatch ist bisher eingetroffen. Wenn sich Apple weiterhin so viel Zeit lässt, dann muss das gegen Ende Jahr ein richtiges Feuerwerk an  Ankündigungen werden. Auch in Sachen Apple Karten App muss ich mich fragen, wann geht es hier weiter?

Dafür hat Apple die Privatsphäre für iOS Nutzer verbessert und verhindert deren Ausspionierung. Wer viel im Internet einkauft, der muss in Zukunft die Informationen der Kreditkarte nicht mehr eingeben, sondern kann diese über die Kamera ins Formular eintragen lassen. Ein wohl übereifriger Journalist meint, dass Apple den 0815-Kopfhörer-Anschluss bald über Board werfen und durch einen Lightning-Anschluss ersetzen könnte.

Was sonst noch so erwähnenswert war, das wurde hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 24/2014 mit viel Liebe zusammengetragen. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

iPhone 6 – Was dürfen wir erwarten?

Wenn Apple den Produktzyklus vom iPhone einhält, und davon gehe ich stark aus, dann dürfen wir im Spätsommer/Herbst 2014 das iPhone 6 in den Händen halten. Kein Wunder also überschlagen sich aktuell wieder die Gerüchte um Apple’s Smartphone. Ich habe mal versucht ein bisschen Qualitätsfilter in den aktuellen Gerüchten zu sein, und möchte nur (einigermassen) glaubhaftes Zusammenfassen.

Neue Form. Noch dünner. Dafür grösser.

Eines dürfte sicher sein, das iPhone 6 bekommt eine neue charakteristische Form. Das Design vom iPhone 5 und iPhone 5S ist abgeschlossen. Das iPhone 5C gab eventuell schon erste Anzeichen für mehr Rundungen beim diesjährigen iPhone. Aktuell spricht man von einem iPhone 6, dass gerade einmal 6 bis 7 Millimeter dick ist. Man geht von einem mehrheitlich metalligen Gehäuse aus und die Kanten sind abgerundet. Der Bildschirm soll grösser werden und zwar 4,7-Zoll. Andere Gerüchte gehen von noch grösseren Screens aus, was ich jedoch für weniger glaubhaft empfinde.

Wie 4,7-Zoll im Vergleich zu den bestehenden iPhones aussieht, zeigt folgende Grafik:

iPhone 6 Grössenvergleich

Wie das neue, dünne iPhone 6 mit den abgerundeten Ecken aussehen könnte, darüber hat sich Martin Hayek wieder einmal Gedanken gemacht und alle angeblichen Meldungen aus asiatischen Fertigungswerken in die aktuellen Mockups einfliessen lassen.

 

Bedenkt man nun aber noch, dass Apple sich an einer Saphir-Glas-Produktionsfirma in Amerika beteiligt und vielleicht nicht nur kratzfeste, sondern auch gerundete Screens hergestellt werden könnten, so kann man auch verstehen, dass Martin Hajek mit seinen Ideen einen Schritt weiter ging und ein iPhone 6 mit Kurven gestaltet hat.

Im Innern wird es die üblichen Updates geben. Schnellere Prozessoren, bessere Kameras und etwas mehr Arbeitsspeicher. Bei dem Speicher dürfte ein oberes Limit von 128GB erreicht werden. Eher aber bei den bestehenden Grössen bleiben, denn viele Daten verlagern sich zunehmend ins Internet und werden, danke den Flatrate-Abos, immer verfügbar sein. Die Sache mit NFC hat sich bei Apple, so glaube ich, endgültig erledigt. Es ist so eine technische Errungenschaft wie Bluray, die man getrost ignorieren kann.

iOS 8

Mit dem iPhone 6 wird auch iOS 8 kommen müssen. Ein neues Gerät braucht eine angepasste Software. Es wird im Design keine grossen Änderungen geben. Funktional wird es sicher aufgerüstet und wird wohl auch auf die neuen Apple Produkte, bzw. die neue Produkte-Kategorie, vorbereitet werden müssen. Wie das aussehen könnte, ist in diesem kleinen Video zu sehen:

Und? Was denkt ihr? Was fehlt deiner Meinung nach noch in der iPhone 6 Gerüchteküche?

iReview 40/2013

iReview

Die Schweizer müssen immer noch Geduld aufbringen. Noch immer gibt es kein Datum an welchem das iPhone 5C und iPhone 5S in die Schweiz kommen soll. Wer es nicht erwarten konnte, hat sich selber aus dem nahen Ausland ein neues iPhone geholt. Neu kann man auch, mit einem Aufpreis, bei Digitec ein paar wenige iPhone 5C oder iPhone 5S kaufen. Sofern man nicht Seekrank wird vom iOS 7. Zumindest ist schon mal AppleCare+ in der Schweiz verfügbar, dann fehlen jetzt nur noch die Smartphones.

Apple zeigt sich in Sachen iTunes Festival von der emotionalen Seite und veröffentlicht ein Video der Highlights. NFC kommt nur schleppend in die Gänge. Vielleicht auch weil Apple (noch) nicht an die Art von Geräte-Kommunikation glaubt und darum viel lieber auf Bluetooth setzt. Wie viel Einfluss auf dieses Thema wohl noch Steve Jobs hatte? Gestern war der zweite Jahrestag seines Ablebens. Ich glaube ja, das wir bisher kaum ein anders Apple erlebt haben, aber langsam aber sicher kommen wir in eine Zeit, welche Jobs nicht voraus planen konnte und Tim Cook und seine Mannen selber entscheiden müssen in welche Richtung das Schiff Apple fährt.

Die zu erwähnenden Themen waren diese Woche eher rar. Aber dennoch ist natürlich alles im ApfelBlog-Wochenrückblick der Woche 40/2013 festgehalten. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

iBeacon vs. NFC

Wie schon erwähnt, hält Apple aktuell nicht viel von NFC. Einzige Unterstützung um NFC voranzutreiben gibt es aktuell von Google und den Kreditkarten-Unternehmen. Apple, wie auch Paypal, glauben aber eher an Bluetooth, bzw. iBeacon. Doch wo sind die Unterschiede zwischen den beiden Technologien und was bringt uns das Eine oder Andere?

Ein oft gebrachtes Beispiel ist der Einsatz in einem Retail Store. Jemand läuft bei einem Store vorüber. Das iPhone, mit der geladenen Store App meldet per Push-Nachricht, dass es heute 20% Rabatt auf ausgewählte Produkte gibt. Denn der Eingangsbereich des Apple Store hat Bluetooth Sender im Einsatz. Also geht die Person in den Laden und lädt sich den Coupon. Um das gewünschte Produkt zu finden, navigiert die App den Besucher durch den Store. Beim verlassen des Ladens wird die im Store hinterlegte Kreditkarte belastet.

iBeacon

 

Zumindest das kontaktlose bezahlen würde auch per NFC gehen, aber nur wenn das Smartphone maximal 20 Centimeter neben der Kasse, bzw. dem NFC-Gerät ist. Mit iBeacon geht das auch von einer grösseren Distanz. Und genau die Distanz macht es aus. NFC funktioniert nur bei sehr kurzen Abständen, optimalerweise um die 4 Centimeter, während Bluetooth gut und gerne 50 Meter reicht. Neben der Reichweite kommen auch die Kosten hinzu. Ein Store kann mit 1 bis 3 Sender alles Anbieten von Push-Meldungen, interaktiven Werbedisplays, Shop Navigation, Rabatt-Coupon bis kontaktloses Bezahlen. Pro Sender braucht man lediglich 20 bis 50 Dollar zu investieren.

Die amerikanische Baseball-Liga MLB hat iBeacon bereits in der App integriert und (einige) Stadien mit Sender ausgerüstet. Ein ziemlich beeindruckender Erfahrungsbericht. Auch Apple hat iBeacon schon im Einsatz. Beispielsweise wenn man Apple TV aufsetzt, erkennt das iPhone den Vorgang und man muss ich nicht mehr über die fummelige Bedienung kämpfen, sondern kann die Box ganz gemütlich ab den iPhone installieren.

NFC wie auch iBeacon haben beide den Ansatz der Internet der Dinge Theorie. Geräte können unabhängig von uns untereinander kommunizieren um unseren Alltag zu vereinfachen und verbessern. Oder wie es bei Wikipedia leicht verständlich steht:

Das Internet der Dinge bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte (things) mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur. Es besteht nicht mehr nur aus menschlichen Teilnehmern, sondern auch aus Dingen.

Das Internet der Dinge kommt schleichend. Beispielsweise in Form einer Wasserkanne. Diese meldet dem iPhone via Bluetooth wie viel und oft man am Tag schon getrunken hat. Trinkt man zuwenig, so mahnt uns das Smartphone und macht aus den Daten nützliche Statistiken. Bluetooth Low Energy (BLE) ist hier dem NFC weit überlegen, wegen der Distanz.

Woran iBeacon aber scheitern kann ist Apple selber! Wird die Technologie nicht auch für andere Betriebssysteme geöffnet, so könnte es als Apple-only-Technologie nie die ganze Welt erobern. Ein ähnliches Beispiel gibt es schon mit FaceTime. Eigentlich ein tolles Protokoll um sich über diverse Geräte mit anderen Menschen über das Internet zu unterhalten. Aber leider ist FaceTime nur Menschen vorbehalten, welche auch ein Apple Gerät ihr Eigentum nennen dürfen.

iReview 39/2013

Fingerprint

Bildquelle: Wikimedia

Noch immer diskutiert man über die Sicherheit von Touch-ID. Eigentlich wollte uns Apple mit dem Fingerabdruck mehr Sicherheit bringen, was aber von vielen in Frage gestellt wird. Während die einen Geldprämien auf das Hacken von Touch-ID ausschreiben, gelingt es dem Chaos Computer Club unter „ganz einfachen Bedingungen“ einen künstlichen Fingerabdruck herzustellen. Sofern man das nötige wissen und die etwas aussergewöhnlichen Materialen zur Verfügung hat. Vom Abdruck des Fingers und dem zugehörigen iPhone ganz zu schweigen. Fakt ist, der Fingerabdruck ist immer noch besser als eine vierstellige Zahlenkombination. Ein weiterer Fakt ist, dass es bisher noch niemandem gelungen ist den A7 Prozessor mit den gespeicherten Informationen über Fingerabdrücke zu knacken. Geschweige denn den Fingerabdruck auszulesen.

Wie immer nach dem Verkaufsstart von einem Smartphone, werden die neuen Geräte zuerst einmal auf den harten Boden fallen gelassen. Die neuen iPhones stellen einmal mehr einen neuen Verkaufsrekord auf und Apple veröffentlicht dazu den einen oder anderen Werbespot. Es gibt Grund zur Annahme, warum Apple wohl nie NFC unterstützen wird und die iMac Desktop Computer von Apple erhalten eine Auffrischung. Mein Arbeitskollege Mischu arbeitet an einem sehr coolen Design Grid, mit welchem man im Handumdrehen ein mobiles Design erstellen kann. Während ich mit dem iSpy Helikopter die Wohnung erkunde, lobt Greenpeace Apple für deren umweltfreundliches Engagement. Zumindest in Amerika. Bei den Zulieferer in Asien muss noch einiges gehen. Zum iPad mini 2 verdichten sich die Gerüchte und es sieht nicht nach Retina aus bisher…

Was sonst noch erwähnt werden muss, kommt hier im ApfelBlog-Wochenrückblick von der Woche 39/2013. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

Warum NFC nie in ein iPhone gebaut wird! Vielleicht.

VISA und NFC

Seit Jahren wartet man vergeblich darauf, dass Apple einen NFC-Chip in das iPhone einbaut. Und, wenn ich die Zeichen richtig deute, darauf können wir alle noch lange und vergeblich warten…

Die sogenannte Near Field Communication, kurz NFC, ermöglicht den Austausch von Informationen und Daten indem zwei NFC Chips nur nahe genug, auch ohne Berührung, zueinander geführt werden. So können beispielsweise Kredit Karten belastet werden, ohne das die Karte durch einen Schlitz gezogen werden muss.  Auch Autotüren lassen sich mit NFC und dem passenden Schlüssel einfach öffnen wenn der Fahrer in der Nähe der Türe ist. Aber NFC hat auch einige negativen Seiten. Zum einen ist NFC gegen Spionage nicht gerade die sicherste Lösung. Per Funk konnten Smartphones und andere NFC-Geräte ausgelesen werden. Der wirklich Nachteil ist, die Aufrüstung für NFC bedeutet einen grossen technischen Aufwand. Nicht nur die Smartphone-Hersteller müssen einen Chip verbauen, alle Shops dieser Welt müssen ihre Kassen aufrüsten. Und das, wo man selbst heute noch nicht mit allen Karten in jedem Laden bezahlen kann… Die Erwartungen der Analysten wurden weit untergraben.

Es gab Analysten, die behaupteten, dass bis 2011 rund 36 Mrd. US-Dollar der weltweiten Konsumausgaben als kontaktlose Zahlungstransaktionen mittels Handy durchgeführt werden. Mitte 2011 ist davon nichts zu sehen.

Bei den Smartphones glaubt man, dass bis 2014 die Hälfte aller Geräte mit NFC ausgerüstet sind. Allerdings findet im Moment ein Trend in die andere Richtung statt. Beispielsweise Google, welche mit Android und Google Wallet zu den ersten im Bereich Bezahlung per NFC gehört, haben sich ebenfalls dazu entschieden, auch eine Bezahlung per Mobile ohne NFC anzubieten. Das könnte auch der Startschuss sein, dass Google Wallet bald nicht mehr nur für Android verfügbar sein wird, sondern auch für iOS.

Ein weiterer Stich ins Herz von NFC vollzieht Paypal. David Marcus, Präsident von Paypal, meinte Ende 2013:

NFC will fail to gain mass adoption.

Er meint das NFC im Jahr 2013 langsam aber sicher sterben wird. Es lohnt sich eigentlich gar nicht mehr so richtig, dass kleinere und mittlere Läden auf NFC aufrüsten. Die grossen Retailer wie Coop und Migros wollen es in diesem Jahr noch tun… Aber wie Marcus so schön sagt:

Is tapping a phone on a terminal any easier than swiping a credit card? I don’t think so — it’s not solving a real consumer problem and its not providing additional value to encourage me (or anyone else for that matter) to change my behavior.

Wirklich spannend ist NFC in der Bezahlung eigentlich nicht. Paypal selber setzt mit der aktuellen Entwicklung Beacon lieber auf Bluetooth.

Apple hat mit Passbook eigentlich schon ziemlich bewusst an NFC vorbei entwickelt und einfachere Lösungen gesucht, welche nicht mit grossen Hardware-Aufrüstungen verbunden sind. Aber vielleicht wartet man einfach ab, bis NFC wirklich relevant wird in den Stores dieser Welt. Denn das passende Patent hat sich Apple vorsichtshalber schon mal gesichert.

Wie ist deine Meinung? Wird NFC in diesem, oder nächsten Jahr relevant? Oder ist NFC eine Totgeburt? Hat jemand von euch ein Smartphone mit NFC und wo kann man das für was einsetzen?

Apple iWatch – Alles nur quatsch?

iWatch

Schon lange gibt es das Gerücht, dass Apple eine iWatch, bzw. eine Smartwatch, entwickeln könnte. Spätestens seit dem man sich den iPod nano um’s Handgelenk geschnallt hat gibt es diese Gerüchte. Nun berichtet sogar die New York Times von einer möglichen Uhr aus dem Hause Apple. Es ist die Rede von einem gerundeten Glas und iOS als Betriebssystem. Ein Touchscreen dürfte selbstverständlich sein…

Ähnliche Produkte wie die Peeble Watch gibt es ja bereits und Ansätze kamen ja auch schon mit dem früheren iPod nano und dem LunaTik Armband zum Zug. Was ich mich aber frage, warum sollte ich eine solche Uhr haben wollen? Welchen Nutzen bringt mir die iWatch.

Nun, ich könnte hier einfach sagen, dass Tim Cook mir spätestens an der Keynote zum iWatch den Grund nennen wird, warum ich die iWatch unbedingt haben müsste. Aber ich schauen wir mal was der Entwickler Bruce Tognazzini unter anderem nennt. Welche Funktionen könnte die iWatch haben?

  • Ersatz des Nike+ FuelBand
    Die Funktionen des Fuelband von Nike oder anderen Fitness-Aufzeichner könnten in die Smartwatch eingebaut werden.
  • Login mit der Uhr
    Die Uhr könnte über Bluetooth mit anderen Geräte wie dem iPhone oder iMac für das Login sorgen. So ähnlich wie das Ford einmal mit der KeyFree App machen wollte. Man bräuchte dann keine oder weniger Passwörter mehr…
  • Find my iPhone
    Durch die Bluetooth-Verbindung, könnte man sich nicht aus dem Sendebereich des iPhone entfernen ohne das die Uhr Alarm schlägt. Findet man das iPhone nicht, so kann man über die Uhr einen Klingelton beim iPhone abspielen.
  • Sprachbefehl per Siri
    Man könnte mit der Uhr sprechen wie es Knight Rider schon viel früher mit K.I.T.T. getan hat. Dank der Verbindung zum iPhone, kann Siri in der Uhr auch ins Internet.
  • NFC für das kontaktlose Bezahlen
    Naja, hat sich in der Schweiz immer noch nicht durchgesetzt. Ob man’s wirklich braucht…

Und noch viel mehr… Was könnte die iWatch eurer Meinung nach noch alles? Aber um es ehrlich zu sagen, ich bin kein grosser Uhrenträger. Ich hab zwei, drei Uhren aber die trage ich eher als Dekoration, wenn überhaupt. Ich bin umgeben von Uhren darum brauche ich keine Armbanduhr. Mal sehen ob die Gerüchte überhaupt stimmen und was das kleine Wunderding dann alles kann… Vielleicht werde ich dann doch noch zum Uhrenträger.