Das kleine iPad Pro ganz gross.

Das kleine iPad Pro ganz gross.

Das grosse iPad Pro gibt es ja schon eine ganze Weile und nun, seit wenigen Wochen, auch eine kleinere Ausgabe. Aber worin unterscheiden sich die beiden ? Für Welches soll man sich entscheiden? Hier kommt eine kleine Gegenüberstellung.

ipad-pro-apfelblog-1612

iPad Pro 9,7″ vs. iPad Pro 12″

Beide Modelle gibt es in den Farben Silber, Gold und Space Grau. Nur die kleine 9,7″ Variante gibt es zusätzlich noch in Roségold. Von den Kapazitäten bieten beide Grössen in den Varianten WiFi und WiFi + Cellular 32, 128 und 256 GB, lediglich das grosse 12″ Pro in WiFi + Cellular gibt es nicht mit 32 GB. Es ist selbstverständlich, dass das grosse iPad Pro mit 723 Gramm etwas schwerer ist als die 44 Gramm schwere 9,7″ Ausgabe. Das 12″ iPad Pro ist mit 6,9 Millimeter auch 0,8 Millimeter dicker als der kleine Bruder.

Beim Display bieten beide Varianten 264 ppi. Das 9,7″ iPad Pro bietet dafür ein an welches sich dem Umgebungslicht anpasst um die Farbausgaben möglichst echt wiederzugeben. Das grosse iPad Pro muss (vorerst) ohne True Ton auskommen. Aber auch sonst bringt das kleine iPad Pro einige Vorteile mit wie beispielsweise eine 12 MP Kamera, Live Photos, True Ton Flash, 4K Videoaufnahmen, Videozeitlupe mit bis zu 240 fps, Cinematic Videostabilisierung, verbesserte FaceTime HD Kamera, etc.

Rein vom Volumen her hat das grosse iPad Pro mehr Platz für einen grösseren Akku. Allerdings frisst vor allem das grosse Display den Strom und so haben beide iPad Pro in etwa die gleiche Performance unterm Strich. Beide iPad Pro bieten bis zu 10 Stunden Surfen im Web mit WLAN, Video- oder Musikwiedergabe.

ipad-pro-apfelblog-1614

Apple Pencil und Smart Keyboard

Beide iPad Pro bekommen zusätzliche Unterstützung über den und das . In beiden Modellen sind der Stift und das Keyboard optional erhältlich, wobei meiner Meinung nach das iPad Pro, egal in welcher Grösse, das Potential erst mit dem Zubehör voll entfalten kann.

Beim Keyboard bleibt leider der kleine Ärger, dass es die Tastatur nur im US-Layout gibt, ohne Anpassung für Deutschland oder die Schweiz. Wahrscheinlich will noch zuwarten ob sich eine entsprechende Produktion tatsächlich lohnt? Man weiss es nicht…

Ich persönlich mach meine Notizen immer visuell, meist in Anordnung eines Mindmaps. Da aber analoge Notizen nicht wirklich durchsucht werden können, war ich schon länger auf der Suche nach einer Möglichkeit meine Skizzen digital zu erfassen. Der Apple Pencil Stift ist das Beste was ich bisher in den Händen gehalten habe um direkt auf einem Bildschirm zu zeichnen. Die Verzögerungen sind wirklich minimal und man kann damit fast natürlich schreiben, besonders gut aber zeichnen. Ganz sensibel wird die Druckstärke interpretiert um damit möglichst natürliche Bleistiftzeichnungen zu ermöglichen.

Ist das iPad Pro ein Ersatz für das MacBook?

Die Antwort ist wohl: Kommt drauf an. Kommt drauf an wie man arbeitet und welche Aufgaben man erledigen möchte. Geht es lediglich um Office-Arbeiten wie Mails bearbeiten, Texte schreiben (E-Mail, Briefe) oder man kleine Bildbearbeitungen vornehmen muss, dann kann das iPad Pro durchaus ein ersetzen. Möchte man aber auch Code schreiben, aber muss gar Dateien per FTP hin und her kopieren kommt man mit dem iPad Pro schnell an die Grenzen.

Für mich hat das MacBook noch einen weiteren Vorteil gegenüber dem iPad Pro. Zwar kann man mit dem Smart Keyboard wesentlich besser und schneller Texte erfassen als über den Touchscreen, die Installation über das gefaltete Cover mit den Magneten hält nicht besonders gut. Es macht zwar einen hervorragenden Job wenn man auf dem Tisch oder an der Bar arbeitet, auf den Beinen, bzw. Knien im Zug beispielsweise wackelt das ganze doch sehr stark. Da hält ein MacBook einfach besser.

Was ist denn nun besser? iPad Pro 9,7″ oder iPad Pro 12″?

Auch hier kann man wieder sagen: Kommt drauf an. Das kleine 9,7″ iPad Pro ist natürlich leichter und mit den reduzierten Dimensionen auch handlicher. Von der Rechenleistung her und dem Akku muss sich das kleine iPad Pro nicht verstecken. Im Gegenteil. Das besseres Display und die besseren Kameras sprechen für die kleinere Variante. Ich persönlich bevorzuge aber das 12″ iPad Pro weil es die Grösse von einem A4-Blatt hat und man so grosszügig skizzieren und von Hand schreiben kann. Dafür nehme ich das Gewicht gerne in Kauf.

Jetzt bin ich auf eure Erfahrungen gespannt. Welche Erfahrungen habt ihr gemacht? Wurde das iPad Pro zum MacBook-Ersatz?

  • cupra84

    Ich habe das iPad 9,7″ seit einer Woche im Einsatz und bin total begeistert. Das alte iPad 2 wurde mir definitiv zu langsam. Das MacBook kann ich jetzt getrost meiner Freundin überlassen und tobe mich auf dem neuen iPad aus :-) mit dem Zubehör warte ich noch eine weile, warte auf die Schweizer Tastatur:-)

  • Fair

    Ich habe das 12″ iPad Pro in Kombination mit der Logi Create und dem Apple Pencil wirklich eine tolle Lösung. Dank dem Adobe CC fange ich mittlerweile die meisten Arbeiten auf dem iPad direkt beim Meeting mit dem Kunden an und beende Sie dann zu Hause am Mac. War skeptisch über das Gerät, aber mittlerweile total überzeugt!

  • Adam Apfel

    Liest du den Text eigentlich auch nochmals gegen, bevor du ihn veröffentlichst? So viele Schreibfehler stören den Lesefluss.

  • Danke für deine Rückmeldung. Tatsächlich spielt mir die ungefragte Rechtschreibkorrektur in Safari immer wieder den Streich, dass Vertipper falsch korrigiert werden. Darüber hinaus stehe ich mit der Rechtschreibung immer ein bisschen auf Kriegsfuss. Für mich ist bloggen eine Leidenschaft die oft auch impulsiv ist. Und weil es ein Ein-Mann-Hobby ist, investiere ich meine Zeit vor allem in die Recherchen und Fakten. Aber ja, ich sollte mir definitiv mehr Zeit nehmen um den Text ein zweites oder gar drittes mal gegenzulesen, wenn möglich einen Tag später. Diese Zeit werde ich mir gerne wieder öfters nehmen.

  • Ich bin vom grossen auf das „kleine“ iPad Pro umgestiegen. Der Grund: Ich habe noch das 12″-MacBook und das grosse iPad Pro ist leicht grösser und schwerer als das MacBook. Eigentlich zwei ähnliche Geräte – machte keinen Sinn für mich.

    Jetzt bin ich häufig nur mit dem iPad Pro unterwegs. Trotzdem kann ich auf mein kleines MacBook nicht verzichten, da es doch wenige Aufgaben gibt, die man mit dem iPad (noch) nicht erledigen kann.

    Im Büro habe ich dann noch ein „richtiges“ MacBook mit Thunderbolt-Display, das ich aber selten brauche (nur für Webinare, Podcasting, Videos bearbeiten).

  • Pingback: iReview 19/2016 › ApfelBlog()