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Die Luxusmarken-Strategie von Steve Jobs geht auf.

Seit dem vergangenen Freitag kann das iPhone X, das neue Smartphone-Flaggschiff aus dem Hause Apple, käuflich erworben werden. Vor den Apple Stores bildeten sich Warteschlangen wie zu guten alten Zeiten. Selbst für das teuerste iPhone aller Zeiten! Wie schafft Apple es immer wieder neue Verkaufsrekorde zu erzielen, wo doch die Konkurrenz in Sachen Technologie und Design teilweise besser aufgestellt ist als Apple?

Man muss Apple nicht mögen. Man kann es kritisieren oder gar Hassen. Jedoch muss man auch anerkennen, dass Apple etwas gut kann: Marketing und Positionierung. Denn Steve Jobs hat früh erkannt, dass Apple sich von den Mitbewerbern abheben muss. Das geht nicht mit Produkten, denn diese können rasch kopiert werden. Aber in das Luxusmarken-Segment kommt man nicht so schnell… Zu dieser Strategie gehören auch Wartezeiten! Neben Apple kennen wir das von Marken wie Tesla oder Hermès und das Prinzip ist immer das selbe: Sehr früh schon kündigt Apple Produkte an um die Stimmung anzuheizen. Mit Vorbestellungen und Reservationen wird es spannend vor dem Verkaufsstart. Und dann heisst es wieder warten… Alle die kurz gezögert haben bei den Vorbestellungen. Rund vier Wochen muss man aktuell warten. Dabei fällt auch gerne mal der Ausdruck „künstliche Verknappung“. Aktuell geht man davon aus, dass Apple in diesem Jahr nur 20 der geplanten 40 Millionen iPhone X verkaufen wird. Man spricht von Produktionsproblemen und Zubehör-Engpässen.

Die Nachfrage aber scheint ungebrochen zu sein. Eben wegen der Luxusmarken-Strategie welche Steve Jobs dem Konzern aus Cupertino hinterlassen hat:

Eine konsequent umgesetzte Luxusmarken-Strategie ermöglicht hohe Preise. Dazu kommt eine exzellent aufgestellte Wertschöpfungskette, die hohe Qualität und tiefe Kosten gleichzeitig liefert.

Auch wenn der Kommentar von Christiane Hanna Henkel in der NZZ nicht nur positiv über diese Strategie von Apple spricht, so ist halt viel wahres dran:

Ein iPhone ist somit zu einem Gebrauchsgegenstand mit hohem, in Teilen quasireligiösem Symbolwert geworden: Es steht für die Kaufkraft des Besitzers, für seine digitale Kompetenz und lässt ihn sich zugehörig fühlen zu der weltweiten «Apple-Elite»: zur schönen Welt des Apple-Scheins.

 

Das Ende von Apple naht. Schon wieder.

Wie oft schon wurde das nahe Ende von Apple von Experten heraufbeschworen? Passiert ist bisher nichts und auch die kürzlich vorgelegten Zahlen von Apple lassen auf kein baldiges Ende deuten. Dennoch gibt es (schon wieder) Experten welche bei Apple viele Probleme sehen. So auch der Experte Tobias Hüttche im Tagesanzeiger-Artikel „Apple verhält sich wie ein Bodybuilder„. Er rät Apple unbedingt den Service-Bereich aufzustocken, scheint sich aber nicht mit den bisherigen Quartalszahlen beschäftigt zu haben:

  • 2015 hat das iPhone über 62% zum Umsatz beigetragen, 2017 waren es nur noch 54%.
  • 2015 haben Dienste und Andere Produkte 15,8% zum Umsatz beigetragen, 2017 waren es bereits 22,3%.
  • Der schwächelnde chinesische Markt hat sich im aktuellen Quartal zurückgemeldet mit viel besseren Verkäufen.
  • Aktuell vermeldet Apple 210 Millionen bezahlte Abonnenten bei den Services (App Store, Apple Music, etc.)

Wer sich genauer mit den Geschäftszahlen von Apple beschäftigen möchte, dem empfehle ich die interaktive Umsetzung drüben bei Macprime. Passend dazu gibt es den lesenswerten Kommentar „Totgesagte leben länger„.

Während „Anderen Produkten“ ( Apple Watch, Apple TV und weiteres) nur ganz leicht anstieg, konnten vor allem die Services richtig zulegen und machen nun zusammen knapp einen Viertel des Umsatzes aus. Auch an der Börse zeigt man sich aktuell eher erfreut. Wie ist deine Meinung dazu? Ist das Ende von Apple nah? Oder suchen die Experten und Medien nur Aufmerksamkeit?

Heute: iPhone X.

Heute ist es soweit. Das iPhone X landet in der Schweiz. Während Leute mit flinken Fingern und einer Portion Glück bereits vor einer Woche eine Reservation absetzen konnten und es heute zugeschickt bekommen, müssen alle anderen noch zwei bis drei oder gar vier bis fünf Wochen warten. Andere wiederum machen es wie die Apple-Fans von früher und kampieren seit Donnerstagmorgen um 7 Uhr vor dem Apple Store an der Bahnhofstrasse.

Reviews gibt es bereits wie Sand am Meer, denn Apple hat ganz gezielt Journalisten, aber auch gut vernetzte Influencer bereits mit dem neusten Apple Smartphone ausgestattet. Macprime war so freundlich und hat eine Auswahl der ersten Reviews zusammengetragen. Eigentlich schon erstaunlich wie gross die Nachfrage ist für ein Smartphone „ohne Innovationen“ und was anscheinend viel zu teuer sei…

Da ich bei der Reservation nicht in den ersten Minuten mitmachen konnte, muss ich mich noch weitere vier Wochen gedulden bis die Lieferung eintrifft. Leider kann ich auch heute Morgen nicht so früh nach Zürich um allenfalls im Store an der Bahnhofstrasse in Zürich noch ein iPhone X zu ergattern. Mal schauen ob am Samstag noch was verfügbar ist. Ansonsten warte ich dann einfach mal ein paar Wochen.

Vielleicht könnt ihr eure Erfahrungen hier in den Kommentaren teilen? Wie ist eurer erster Eindruck? Wo sind noch Geräte verfügbar für Spontankäufe?

Emojis – Google, wir müssen reden…

Drüben auf Twitter findet gerade eine amüsante Diskussion statt über die Icon-Sets.

Burger-Emoji falsch belegt?

Zum einen geht es darum, wie man den Burger belegt.  Thomas hat entdeckt, dass man bei Apple den Käse auf das Fleisch legt, während man bei Google das Fleisch auf den Käse legt. Weiss man bei Google nicht, wie man einen Burger belegt. Der Käse soll doch auf dem heissen Fleisch weich werden und nach unten fliessen.

Komisches Bier-Emoji

Aber damit nicht genug. Auch das Bier Icon regt eine grössere Diskussion an. hier hat die Twitter-Gemeinde zu beanstanden, dass die Schaumkrone oben am Glas schwebt, während das Bier selber viel weiter unten im Glas ist. Wie Thomas Fuchs hier zurecht meint: „Google, this is not how beer works.“

Da fragt man sich schon, wer ist bei Google eigentlich für die Icons verantwortlich? Echte Amerikaner können das nicht sein, denn die müssten wissen wie man einen Burger belegt und wie sich der Schaum im Bierglas verhält, oder?

Macht Apple das Kino überflüssig?

Dank den Apple Movie Trailers konnte man schon vor Jahren immer sofort die neuesten Kino-Trailer anschauen. Nun will Apple aber die Kinofilme selber ebenso schnell in die heimischen Wohnzimmer bringen. Bedeutet das das Ende für die Kinos?

Die Kinos dieser Welt haben mühe das Publikum in die Vorführungssäle zu bringen. Die grossen Filmstudios wiederum sind daran interessiert die Verwertungskette der Filme zu optimieren. Gemäss gut informierten Personen konnte man bereits im letzen Jahr erfahren, dass Apple daran arbeitet, dass aktuelle Filme, noch während diese in den Kinos laufen, auch als Stream für’s eigene Wohnzimmer anzubieten. Dann aber soll die Filmmiete nicht CHF 7.50 kosten, sondern 50 Franken.

Die Idee ist nicht neu, aber bestechend.

Die Idee ist nicht neu und ist damals mit dem Startup Screening Room von Sean Parker (Napster-Mitgründer und ehemalige Facebook-Manager) kläglich gescheitert weil zwei grosse Kinobetreiber in Amerika von der Idee begeistert waren. Berühmte Filmproduzenten wie Peter Jackson, Martin Scorsese, Steven Spielberg, J.J. Abrams, Frank Marshall, Taylor Hackford, Ron Howard und Brian Grazer unterstützen aber die Idee, spätestens nach zwei Wochen nach dem Kino-Start die Filme per Streaming, zu einem exklusiven Preis, anzubieten. Aber auch bei den Filmproduzenten ist man nicht nur begeistert, James Cameron and Jon Landau haben sich öffentlich gegen eine solche Lösung ausgesprochen. Man befürchtet vor allem, dass die Filme so schneller und in besserer Qualität kopieren kann für die illegale Verbreitung, was natürlich die späteren Verkäufe von DVD’s schmerzlich treffen könnte. Genau hier könnte Apple mit dem Rechtsschutz über iTunes einspringen und für Sicherheit sorgen. Genau diese Gespräche werden im Moment geführt zwischen Apple und den Studios, weiss zumindest Bloomberg zu berichten.

Die traditionelle Verwertungskette der Filmindustrie reicht vom Kino über den Verleih bis zum Verkauf von DVDs, Blu-rays und Downloads. Erst danach folgt das Streaming. Da vergehen schon mal 90 Tage, bis der Film nach dem Auslaufen der Kinovorstellungen für die Heimkinoverwertung freigegeben wird. Ich persönlich kann und will nicht jeden Film im Kino sehen und würde es begrüssen den einen oder anderen Streifen auch zeitnah aus dem Wohnzimmer geniessen zu können. Es wird aber immer Filme geben, die auf der grossen Leinwand, mit den eindrücklichen Spezialeffekten und Sounds im Kino einfach besser wirken. Der Preis von von 50 oder 60 Franken schreckt mich da wenig ab. Wenn wir zu zweit, oder gar zu dritt in’s Kino gehen, dann kostet das schon ähnlich viel. Rechnet man noch Getränke und Popcorn dazu, dann ist man im Wohnzimmer, ebenfalls mit Verpflegung, schon ein vielfaches günstiger.

Würdest du das Streaming nutzen?

Die Produzenten und Studios können mit den exklusiven Streams die Verwertungskette erweitern und optimieren. Die Verlierer werden die Kinos sein. Nicht komplett, jedoch nur moderne, innovative und kreative Kinobetreiber werden am Markt bestehen können. Was haltet ihr von den Plänen? Würdet ihr einen Stream für 50 Franken mieten?  Bevorzugt ihr das Kino? Oder wartet ihr lieber zwei Monate auf den normalen Stream?

Bisher unbekannte Einblicke in den Apple Campus 2.

Wahrscheinlich ist keine andere Baustelle der Welt so gut dokumentiert wie  der neue Apple Campus in Cupertino. Alleine wenn man nach „Apple Campus 2“ auf YouTube sucht, bekommt man nicht weniger als 3,5 Millionen Ergebnisse. Gefühlt ist jede dritte Drohne in Amerika mindestens einmal über die Baustelle geflogen und hat den aktuellen Bauzustand gezeigt. Aber dennoch, es ist und bleibt ein sehr faszinierendes Gebäude. Ein Gebäude das sich grösstenteils selbst mit Energie versorgt.

Besuch im Apple Campus 2

Der Wired Journalist Steven Levy und Photograph Dan Winters konnten bereit einen Blick in den Campus werfen, kurz bevor das Gebäude mit den Apple Mitarbeiter belebt wird. Beinahe lückenlos wird die Planung erklärt und einige bisher noch unbekannte Details aus dem Innern des wohl grössten Hauptgebäude der Welt bekannt gemacht. Ein toller Artikel mit tollen Fotos.

Passend dazu wurde kürzlich eine Drohne in der Abenddämmerung über die Apple-Baustellen geschickt. Auch hier finden sich wieder beeindruckende Bilder.

Für mich sehr beeindruckend ist die Glasfront beim Eingang, die sich über vier Stockwerke hinweg zieht. In der Höhe in einem Stück Glas! Zuerst fragte der Journalist Jony Ive: „This might be a stupid question, but why do you need a four-story glass door?“ Und Ive hebt eine Augenbraue und antworte in seiner ruhigen britischen Art:

Well, it depends how you define need, doesn’t it?

Aber davon abgesehen jongliert Jony Ive nicht gerne mit den grossen, beinahe absurden Zahlen rund um das ringförmige Gebäude. Die Zahlen sind so gross, dass wir den Bezug dazu fast verlieren und zudem, so meint er, will man nicht in einem Gebäude mit eindrücklichen Zahlen leben. Es geht um das Gefühl, um das Wohlbefinden. Das war und ist dem Projekt-Team wichtig. Zudem:

The value is not what went into the building. It’s what will come out.

An die Umwelt gedacht.

Die Dächer aller Gebäude wurden mit Solarpanels mit einer Gesamtfläche von über 75’000 Quadratmeter Ausgestattet. Das reicht beinahe um den Campus selber mit Energie zu betreiben. Der noch benötigte Strom ist aber ebenfalls 100% aus erneuerbarer Energie. Ein Vorzeigeprojekt, wie man heute Bauprojekte umsetzt! Bis zum Ende der Bauzeit sollen übrigens auf dem ganzen Areal über 9’000 Bäume gepflanzt sein. Es entstehen regelrechte Wälder und die Fläche ist damit wesentlich grüner als zuvor als die HP-Gebäude da standen und bietet dennoch mehr Platz für die Mitarbeiter an.

Jetzt anmelden für die Apple Developer Academy in Neapel.

In einer Zusammenarbeit von Apple und der Universität Federico II wurde die erste Developer Academy in Europa realisiert. Bis zum 31. Mai 2017 können sich interessierte zukünftige Entwickler und junge Unternehmer für das Bewerbungsverfahren einschreiben.

Developer Academy

Die Developer Academy wird bereits zum zweiten mal durchgeführt. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Zahl der Studierenden von 200 auf bis zu 400 verdoppeln. Das Programm konzentriert sich auf die Software-Entwicklung (iOS-Apps), Start-up-Gründung und das iOS-App-Design mit Schwerpunkt auf Kreativität und Zusammenarbeit. Den Studenten werden die benötigten Fähigkeiten vermitteln, um in diesen Bereichen erfolgreich zu sein. Die Akademie möchte Studierende mit einem breiten Spektrum an Vorbildung und Interessen für eine Ausbildung gewinnen. Das Studium will nicht nur diejenigen mit Programmierung- oder Informatik-Erfahrung unterstützen, sondern auch junge Menschen, die an Bereichen wie Design und Business interessiert sind.

Das Programm steht Studenten aus Italien und der ganzen Welt offen.

Apple investiert mehrere Millionen Euro in das Programm, so dass die Kurse für alle Studenten kostenlos sind. Der Lehrplan wird von technischen Experten des Unternehmens und Ingenieuren gestaltet und die Kursleiter bringen Fachwissen aus ihrem breiten Spektrum an Erfahrungen ein, einschließlich Design, Business und Marketing sowie Programmierung. Apple stellt auch die Hardware und Software für die Akademie zur Verfügung, darunter für jeden Schüler ein iPhone und einen Mac. Die Einrichtung der Academy wurde speziell mit Schwerpunkt auf offene, gemeinschaftliche Arbeitsräume von Apple und der Universität Federico II konzipiert.

Klingt verlockend… Jede Unterstützung den Menschen das Programmieren näher zu bringen ist wichtig! Insbesondere in Ländern wie Italien in denen junge Leute kaum noch Lehrstellen oder Jobs bekommen. Kennt ihr noch weitere solche Initiativen in anderen Ländern?

Wer sich ernsthaft mit iOS auseinandersetzen möchte, der sollte sich jetzt gleich bewerben: https://www.developeracademy.unina.it/en/call-for-applications/

Umwelt-Bericht: Grün. Grüner. Apple?

Zum heutigen Earth Day 2017 hat Apple seinen zehnten Umwelt-Bericht veröffentlicht. Apple hat in Sachen Umweltschutz schon einiges bewegt, setzt sich selber aber auch immer wieder hohe Zeile wie beispielsweise eines Tages ganz darauf verzichten zu können Materialien aus Minen abbauen zu müssen. Dafür arbeitet Das Unternehmen aus Cupertino an einer geschlossenen Lieferkette, auf deren Basis zukünftig Produkte gebaut werden sollen, die ausschliesslich auf erneuerbare Ressourcen oder recycelte Materialien zurückgreifen. Das ist ein ehrgeiziges Ziel, das viele Jahre der intensiven Zusammenarbeit verschiedener Teams, Zulieferer und spezialisierten Recycling-Unternehmen erfordern wird. Aber die Arbeit ist bereits im Gange.

Hier einige Highlights aus dem Umwelt-Bericht:

  • 2016 kamen 96 Prozent der weltweit in Apple-Einrichtungen genutzten Elektrizität aus erneuerbaren Energien.
  • Apple nutzt bereits in 24 Ländern zu 100 Prozent erneuerbare Energien.
  • In sämtlichen Rechenzentren von Apple wird bereits zu 100 Prozent erneuerbare Energien verwendet.
  • 7 der wichtigsten Zulieferer haben sich verpflichtet, ihre Produktion für Apple bereits bis Ende nächsten Jahres auf 100 Prozent erneuerbare Energien umzustellen: Lens, Catcher, Solvay, Ibiden, Sunwoda, Compal und Biel.
  • Über Apple’s Partnerschaft mit dem WWF wurden 1’294 km2 Nutzwald in China für die „Forest Stewardship Council (FSC)”-Zertifizierung vorgeschlagen. Das bedeutet, dass nur zwei Jahre nach dem Start des Waldwirtschafts-Programms Apple nun soviel Wald nachhaltig schützt, wie nötig ist, um das gesamte Papier-Verpackungsmaterial für seine Produkte zu produzieren.
  • Apple entwickelt innovative neue Recycling-Technologien wie zum Beispiel LIAM. Die automatisierten Roboter-Zerlegeeinheiten für das iPhone 6 ermöglichen die bessere Nutzung von wiedergewonnenen Materialien in neuen Produkten.
  • Apple hat bereits damit begonnen, mit wiedergewonnenem Aluminium neue Geräte zu bauen.  So werden von LIAM zerlegte Aluminiumgehäuse vom iPhone 6 eingeschmolzen und damit Mac mini Computer gebaut, die dann in den Endmontagewerken für das iPhone verwendet werden.
  • Aus 100’000 iPhone 6 extrahiert LIAM potenziell die folgenden Materialien: Aluminum (1’900 kg), Kupfer (800 kg), Gold 3 kg), Metalle der Platin-Gruppe (0. kg), Silber (7 kg), Tin (55 kg), Seltene Erden (24 kg), Kobalt (550 kg), Wolfram (3.5 kg), Tantal (2.5 kg)
  • Für Zinn besteht bereits eine Lieferkette für recyceltes Material, das den Qualitätsanforderungen entspricht. Auf dieses Material wird für das iPhone 6s zurückgegriffen, wo Apple zu 100 Prozent recyceltes Zinn für die Lötstellen der Hauptplatine nutzen, auf der der Grossteil des verarbeiteten Zinns zu finden ist.

Schon beeindruckend mit welcher Weitsicht, Ambitionen und selber sehr hochgesteckten Herausforderungen Apple das Thema Umweltschutz angeht. Passend dazu hat Apple auch noch ein paar Informationsvideos erstellt:

Kann ein Solarpark Yaks ernähren?

Kann Apple null Abfall produzieren?

Warum macht Apple seinen eigenen Schweiss?

Kann ein Gebäude atmen?

Schön wenn man noch etwas über sich selber lachen kann, oder? Aber ich finde es toll wie Apple versucht eine Führungsrolle in Sachen Umweltschutz zu erarbeiten. Natürlich gibt es auch ähnliche Programme bei Google und Co. aber Apple weiss sich geschickt zu positionieren. Wäre toll wenn Unternehmen wie Samsung oder Xiaomi dem Beispiel folgen würden.

Konzept von einem modularen Mac Pro.

Nach dem es lange, vielleicht auch schon viel zu lange, still um den stärksten Desktop-Mac und allgemein um die Produkte für Pro-Benutzer war, hat Apple zu einer eher ungewöhnlichen Presseveranstaltung geladen und über die Zukunft vom Mac Pro gesprochen. Dabei war die Rede von einem ausbaufähigen Profi-Mac welcher die Bedürfnisse von Pro-Benutzer besser abdecken soll.

Nach dieser Vorankündigung, was eher untypisch für Apple ist, füllt sich das Internet mit Spekulationen wie dieser neue Mac aussehen könnte. Drüben auf The Mac Observer ist folgendes Konzept aufgetaucht.

Während der Mechanismus, wie man einfach Module wie Festplatten und Grafikkarten auswechseln kann, zu überzeugen vermag muss man zum Gesamtkonzept vom Mac Pro sagen: „Was für ein hässlich Kasten…“

Mac Pro Skizze

Mac Pro Skizze

Mac Pro offen

Mac Pro

Im folgenden Video von Curved gibt es noch mehr Einblicke zum Mac Pro Konzept.

Und? Überzeugt euch das Konzept? Wäre diese Art von Modalität flexibel genug oder noch immer zu eingeschränkt? Wie gefällt euch das Design? Vielleicht habt ihr im Internet noch weitere Mac Pro Konzepte entdeckt? Ich freue mich über eure Rückmeldungen.

Aus der „Videos“ App wird „TV“ App für Apple TV, iPhone & iPad.

 Bereits im Oktober 2016 hat Apple angekündigt, dass es eine neue TV App geben wird. Die App soll TV-Sendungen, Filme, Serien und TV-Inhalte von anderen Apps und Sender an einem Ort zusammenführen. Egal ob  Apple TV, iPhone oder iPad bietet, durch die neue TV App gibt es einen Ort für den Zugang zu Fernseh-Inhalten.

Eddy Cue, Senior Vice President Internet Software und Services von Apple, schätzt die Vorzüge der neuen App:

Apps auf Apple TV, iPhone und iPad zu verwenden ist für so viele von uns zur bevorzugten Art geworden, fernzusehen. Die TV App zeigt, was man als nächstes anschauen kann und macht es einfach, Fernsehserien und Filme aus vielen Apps an einem einzigen Ort zu entdecken.

 

Funktionen der TV App

  • Watch Now: Watch Now ist der Ort, an dem Zuschauer ihre Sammlung verfügbarer Sendungen und Filme aus iTunes und Apps sehen werden.
  • Up Next: Nutzer können die Serien und Filme geniessen, die sie derzeit schauen einschliesslich aktueller Leihobjekte und Käufe aus iTunes. Die Reihenfolge der Anzeige berücksichtigt, welche wahrscheinlich zuerst angeschaut werden. Wenn man beispielsweise eine Folge zu Ende geschaut hat, wird die nächste automatisch an oberster Stelle der Up Next-Prioritätsliste erscheinen. Das gilt genauso für sämtliche neuen Folgen sobald sie verfügbar sind.
  • Recommended: Zuschauer können eine grossartige Zusammenstellung kuratierter und im Trend liegender TV-Sendungen und Filme erkunden.
  • Mediathek: Zuschauer können auf ihre gesamte Sammlung von iTunes Filmen und TV-Sendungen zugreifen, die sie über iTunes geliehen oder gekauft haben.
  • Store: Auf der Suche nach etwas Neuem können Nutzer sich im Store umschauen, um neben den aktuellsten Neuerscheinungen bei iTunes grossartige neue Inhalte von Videodiensten zu entdecken, die sie noch nicht heruntergeladen oder abonniert haben.
  • Die TV App wird für Apple TV, iPhone und iPad erhältlich sein. Sie bleibt immer synchron, sodass Nutzer Inhalte, die sie auf einem Gerät beginnen anzuschauen, auf all ihren Apple-Geräten einfach an der Stelle fortsetzen können, an der sie zuletzt unterbrochen haben.

Siri und Single Sign-on für Pay-TV-Apps

Auch Siri unterstützt die App mit neuen Fähigkeiten. Über Apps hinweg weiss Siri jetzt über Live-Sportevents Bescheid, sodass Nutzer einfach Dinge sagen können wie „Schaue das Spiel von Stanford“ oder „Welche Spiele finden gerade statt?“ Siri kennt zusätzliche Details zu den Spielen, kann Live-Spielstände liefern und die Zuschauer direkt zu dem Livestream innerhalb der App führen, die diesen ausstrahlt. Zuschauer können auch direkt zu Liveübertragungen schalten, indem sie lediglich den Namen der App nennen, wie beispielsweise „Schaue CBS News“, ohne hierzu zum Livestream von innerhalb der App aus navigieren zu müssen.

Abonnenten von DIRECTV, DISH Network, etc. müssen sich nur einmal auf Apple TV, iPhone oder iPad anmelden, um sofortigen Zugriff auf die Apps zu geniessen, die Teil ihres Pay-TV-Abonnements sind.

Klingt alles super, gibt es aber nur für US-Kunden und wie schon erwähnt werden wohl auch die Fähigkeiten von Siri uns Schweizern in nächster Zeit verwehrt bleiben, denn selbst auf der für uns bereits verfügbaren Apple TV sind nur Bruchteile von den Siri-Fähigkeiten verfügbar.

Verfügbarkeit

Die TV App ersetzt die bisherige Videos App und ist in den USA seit Dezember verfügbar. In der Schweiz leider noch nicht, was wohl wiederum auf die Siri-Integration zurückzuführen ist. Wie bereits bei der Remote App für Apple TV warten wir Eidgenossen noch immer auf die vollständige Funktionalität über Siri. Wie es scheint, möchte Apple die Schweizer nicht dazu zwingen in Schriftsprache mit Siri zu kommunizieren, weil Schweizerdeutsch zu unterschiedlich und kompliziert ist, oder hat es noch nicht geschafft die Schweizer Inhalte für Siri zu indizieren…

Ich selber hab neben meinem Schweizer Apple ID auch eine US Apple ID mit welcher ich mich kürzlich mal wieder eingeloggt habe und sofort das TV App Update erhalten habe. Wie bereits erwähnt ist es keine neue App, sondern ein Update zur bestehenden Videos App. Wann die neue App in der Schweiz offiziell verfügbar ist, das steht in den Sternen.

Würdest du dieTV App als hilfreich bezeichnen um alle Fernseher-Apps in einer zusammenzuführen und so vielleicht auch neue, bisher unbekannte Inhalte zu entdecken? Und welche Apps müssten zwingend integriert werden damit du TV App nutzen würdest?