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iPhone 7 – Das war’s dann mit dem Kopfhörer-Anschluss.

Es wurde lange vermutet und spekuliert. Aktuelle SPD-Fotos vom vermeintlichen 7 zeigen aber immer öfters das Gehäuse, ohne Kopfhörer-Anschluss… Auf der einen Seite ist das Entsetzen gross, auf der anderen seite der Applaus ebenfalls nicht klein. Ich persönlich zähle mit eher zu der Applaus-Seite. Aber nicht weil ich als -Kenner das musste, sondern weil ich in den letzten beiden Jahren fast nur über Kopfhörer Musik gehört habe, oder über Bluetooth die Musik an Lautsprecher gestreamt habe. Daran merkt man, ich bin definitiv nicht audiophil, nein. Ich mag Musik sehr und ich mag wenn es gut klingt, aber es muss für mich gut klingen und ich will dafür keine Einschränkungen in Kauf nehmen müssen.

Gibt es noch Kopfhörer für das iPhone?

Ich persönlich hab die weissen Kopfhörer, welche in der iPhone-Box beilagen, immer sehr geschätzt. Apple selber hat damit auch einen neuen Standard gesetzt und Welt mit den weissen Kopfhörer, bis dahin gab es kaum weisse Kopfhörer, wissen lassen: Dieser Mensch hat ein iPhone.

Aber jetzt ohne Audio-Stecker, wie soll das gehen? Bei Weibo geistern Bilder der Apple-Kopfhörer mit einem -Anschluss umher.

Apple Kopfhörer mit Lightning Anschluss

Bildquelle: 9to5mac

Würde zwar auf der Hand liegen, macht aber kaum Sinn. Zudem, das ist wohl der mit abstand hässlichste Lightning-Stecker ever! Zwar hat Apple früher USB-Stecker mit einem ähnlichen Design geliefert, aber sowas wird ja wohl kaum auf die Kunden von heute losgelassen!

Was ist mit Beats Kopfhörer?

Zwar hat Apple ja vor einiger Zeit aufgekauft, aber einen Beats Kopfhörer oder In-Ear-Hörer beizulegen wäre wohl nicht das Ziel. Auch nicht mit einem Lightning Anschluss.

AirPods mit Bluetooth sind die Lösung!

Schon seit ein paar Monaten hat Apple sich die Marke „“ registrieren lassen. Seither besteht das Gerücht, dass Apple an kleinen In-Ear-Hörer arbeiten könnte, welche über Bluetooth genutzt werden können. Ganz neu ist die Technologie nicht. Beispielsweise Bragi hat bereits solche Produkte entwickelt und auf den Markt gebracht.

iPhone 7 AirPods Concept

AirPods Concept

Denkbar ist auch, dass die AirPods mit einem Kabel verbunden sind. Damit liessen sich die Daten zwischen den beiden Ohr-Stecker besser hin und her schicken, das ganze könnte auch um den Nacken getragen werden, wenn die Stöpsel mal aus dem Ohr müssten…

Zwischenlösungen sind gefragt…

Wenn es wirklich soweit kommt und Apple nach der Floppy-Disk, dem CD-Rom und anderen Standards nun auch den Kopfhörer-Anschluss beerdigt, dann wären auf einen Schlag hunderttausende  von Kopfhörer nutzlos… Zum Glück gibt es bereits heute Adapter welche einen herkömmlichen Kopfhörer auch mit Bluetooth verbindet. Übergänge zu Lightning könnte es auch geben, macht aber meiner Meinung nach wenig Sinn. Ich glaube, der Anwendungsfall, dass man Musik hört UND das iPhone auflädt gibt es öfters…

Was denkt ihr? Ist der Untergang des Audio-Steckers beim iPhone wirklich beschlossene Sache? Trauerst du dem Anschluss hinterher? Was meinst du zu den AirPods?

Apple Pay in wenigen Tagen in der Schweiz.

Wie das Finanzportal finews.ch erfahren haben will, wird in wenigen Tagen in der ankommen. Es wird erwartet, dass an der kommenden WWDC 2016 Keynote die Schweiz als eines der weiteren Ländern mit Pay genannt wird. Partner auf der Schweizer Seite soll die Tessiner Corner Bank sein.

Anscheinend hat man das auch schon bei Paymit und Twint gespürt, denn erst kürzlich haben die beiden führenden mobilen Bezahlungssysteme in der Schweiz die Fusion verkündet. In wenigen Monaten will man dann nur noch als auftreten, allerdings muss der Zusammenschluss noch von der Wettbewerbshüter noch grünes Licht bekommen.

Apple Pay hat gegenüber Twint aber einen entscheidenden Vorteil. Während Twint nur über funktioniert (immer schön einschalten beim Einkaufen) braucht Apple Pay nur , auch über die .

Habt ihr auf Apple Pay gewartet? Oder seit ihr mit den bisherigen Lösungen in der Schweiz zufrieden.

 

Das Gewohnheitstier Mensch möchte den Kopfhörer-Anschluss nicht verlieren.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wir alle haben unsere Gewohnheiten. Sie geben uns einen Rhythmus oder Sicherheit im Alltag. Läuft etwas anders als wir es uns gewohnt sind, dann ist es schon kein normaler Tag mehr. Es gibt Menschen, die suchen die Abwechslung und andere Menschen wiederum haben Probleme damit wenn die Gewohnheiten gestört oder nachhaltig geändert werden.

Gerade in Sachen Technik verändert sich unser Leben schneller als manchen Menschen lieb ist. Was gab es doch für einen Aufschrei als die Floppy Disk und CD-Rom verschwand oder andere technische Errungenschaften durch neue Lösungen ersetzt oder verbessert wurden…

Will Apple den Kopfhörer-Anschluss abschaffen?

Jetzt versuchen über 217’000 verzweifelte Menschen den Kopfhörer-Anschluss beim iPhone zu retten. Was nur ein Gerücht ist, bringt viele Menschen bereits dazu eine grossangelegte Petition zu starten. Spannend zu sehen wie zerrissen die Menschen mit der Technik umgehen. Während den einen Apple nicht innovativ genug ist, geht es den anderen viel zu schnell…

Wenigstens wird Apple bei der Petition nicht die Sound-Qualität über Bluetooth-Kopfhörer vorgehalten. Das Argument zählt nicht, denn die Audiophilen haben ja längst klar gemacht, dass qualitative Musik nicht über Smartphones abgespielt werden kann. Was nun aber zählt ist, dass man mit diesem Schritt viel Elektroschrott zu verantworten hat, weil alle Kopfhörer mit dem 3,5mm Klinkenstecker nicht mehr zu gebrauchen sind.

Vielleicht erfindet ja ein cleverer Mensch einen Bluetooth-Adapter für Klinkenstecker-Kopfhörer? Oder man bringt den Elektroschrott einfach in den Apple Store oder zu sonst einem Elektrohändler. Damit ist sichergestellt, dass die verbauten Materialien wieder verwendet werden können. Aber soweit ist man anscheinend in der neuen Welt noch nicht…

Was haltet ihr von der Aktion? Werdet ihr den Klinkenstecker vermissen? Freut ihr euch auf die Bluetooth-Kopfhörer?

Das neue MacBook.

MacBook

 

Apple hat gestern ein neues MacBook vorgestellt und will damit bei den Notebook einen Schritt weitergehen als die Mitbewerber. Zugegeben, ein gewagter aber nicht ganz absurder Schritt: Das Ende der Kabel. Naja, fast…

Apple hat das wohl dünnste Notebook der Welt vorgestellt mit dem neuen MacBook. An der dicksten Stelle ist das MacBook gerade einmal 13,2 Millimeter hoch. Wiegen tut der neueste Wurf von Apple knapp 900 Gramm! Ein Leichtgewicht mit einem 12-Zoll Retina Display und einer doch beachtlichen Batterie-Laufzeit. Rund 10 Stunden am Stück kann man Filme aus der iTunes Movie Bibliothek konsumieren.

Damit aber ein MacBook mit so geringen Abmessungen möglich ist, musste bewährtes hinterfragt und neu erfunden, bzw. modifiziert werden. Mehr dazu gibt es im Video:

 

Fertig Kabel

Wirklich mutig ist aber der Schritt, nur noch einen Anschluss im MacBook zu verbauen. Nein, kein Thunderbolt-Anschluss, sondern USB-C! Dieser Schritt erstaunt. Apple öffnet sich hier und verzichtet auf den eigenen Thunderbolt-Anschluss und gibt damit wieder allen möglichen Hersteller die Möglichkeit mitzumischen, ohne spezielle Apple-Thunderbolt-Lizenz. Allerdings, Apple hat am USB-C Standard ebenfalls mitgearbeitet.

Über den einen Anschluss kann man so einiges machen:

Dank dem weglassen von weiteren Schnittstellen hat sich Apple nicht nur Freunde gemacht. Im Gegenteil. Im Internet wirft man Apple vor, dass man nun teure Peripherie einkaufen muss um beispielsweise über Bluetooth zu drucken, Musik zu hören, etc. Zusätzlich braucht man Adapter um den Zugang zum USB-C Anschluss, welche separat eingekauft werden müssen. Jedoch ist der Vorteil, dass auch Dritthersteller Adapter auf USB-C anbieten können. Zudem, früher oder später muss der alte USB-Standard abgelöst werden!

MacBook Gold

 

Das neue MacBook gibt es in Silber, Gold und Spacegrau. Gleich wie iPhone, iPad und Apple Watch.

Was denkt ihr? War Apple zu radikal mit dem weglassen der Schnittstellen?  Ist es noch zu früh für nur Bluetooth oder hat Apple damit die kabellose Zeit eingeläutet? Ich bin auf eure Meinungen gespannt.

Apple Watch Erfahrungsberichte.

Apple Watch

Nein, leider konnte ich die Apple Watch noch nicht persönlich testen, aber die Jungs von 9to5mac haben mit einer Person gesprochen, welche bereits viel Erfahrungen mit der Apple Watch sammeln konnte und uns spannende Informationen mit gibt:

Batterie-Laufzeit

Von den vermeintlichen 2,5 Stunden aktive, schwere Nutzung wurden im echten leben bis zu 5 Stunden und bei normaler Nutzung hält die Apple Watch länger als der Tag. Dennoch braucht es eine nächtliche Ladung, denn für einen zweiten Tag mit normaler Nutzung würde der Akku nicht reichen.

Power Reserve Mode

Dank dem Power Reserve Modus wird die Bildschirmhelligkeit heruntergeschraubt, eben so die Kommunikation mit dem iPhone auf ein Minimum reduziert. Wenn der Bildschirm inaktiv ist, wechselt es entweder zum Zifferblatt oder schaltet den Bildschirm komplett aus.

Herzschlag messen

Der Herzschlag kann mit der Apple Watch jederzeit aufgezeichnet werden. Nicht nur um jemand anderem den Herzschlag zu schicken, sondern auch für die Health App.

Musik in der Apple Watch speichern

Die Apple Watch wird einen internen Speicher haben. Ganze 8 GB Daten sollen in der Smartwatch von Apple platz finden. Die Musikstücke können vom iPhone auf die Apple Watch geladen werden. Einmal abgespeichert kann die Musik über Bluetooth an externe Lautsprecher oder Kopfhörer geschickt werden.

iPhone Companion App

Die möglichen Einstellungen einer Apple Watch sind vielfältig und die Eingabemöglichkeiten beschränkt. Eine entsprechende iPhone App hilft die Apple Watch zu verwalten. Auch die Icons auf dem Homescreen der Watch werden über das iPhone angeordnet. Lädt man eine App auf das iPhone mit einer entsprechenden Apple Watch App, so wird diese automatisch geladen. Bei Bedarf kann die Watch App wieder gelöscht werden, ohne die App auf dem iPhone zu entfernen.

Force Touch, Digital Crown und Voice Control

Ich habe schon mehrmals erwähnt, dass die Eingabemöglichkeiten bei der Apple Watch beschränkt seien. Dennoch sind sie eben vielfältig. Force Touch kann erkennen wie stark man den Bildschirm berührt. Je nach Druckstärke, kann das eine andere Eingabe bedeuten. Der seitlich angebrachte Drehknop, Digital Crown genannt, sei aber sehr intuitiv. Zusätzlich kann über Stimmbefehle die Uhr genutzt werden, in einer ersten Version aber nicht so umfangreiche wie man sich das vielleicht wünscht.

Schnelle Apple Watch

Gemäss verschiedenen Apple Watch Benutzer fühle sich die Uhr sehr schnell an. Das ganze hat aber auch Grenzen, so sei die Apple Watch bei 200 und mehr Apps brutal langsam, selbst beim Homescreen.

Bester Smartwatch-Bildschirm

Benutzer mit vielen Smartwatch-Erfahrungen meinen sogar, dass die Apple Watch den besten Bildschirm einer Smartwatch hat. Zumindest bisher.

Abschalten und Einstellungen

Die Apple Watch hat keinen eigenen Ausschalt-Knopf, wer aber lange den länglichen Kommunikations-Button unterhalb der Digital Crown drückt, der kann die Apple Watch ausschalten. Übrigens lassen sich auch Apps beenden, ähnlich wie beim iPhone, es gibt auch einen Flugmodus für die Uhr und auch Bluetooth kann man jederzeit ein- und ausschalten.

Heute Abend während der Spring forward Keynote soll die Apple Watch mit allen Details und Preisen vorgestellt werden. Mit etwas Glück kann die Apple Watch dann sofort bestellt werden.

One more thing… Multipeer Connectivity Framework.

Apple hat in iOS 7 eine Funktion, bzw. ein Kommunikations-Framework eingebaut und kaum kommuniziert. Durch eine App eines Entwicklers kommt das ganze nun aber in’s Rollen und lässt den Einen oder Anderen staunen…

Multipeer Connectivity Framework… Hä?

Unter Multipeer Connectivity Framework versteht man die Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Geräten über unterschiedliche Kommunikationsprotokolle. Ein Beispiel.

Ein Gerät (Peer 3) kann aktuell nur über Wi-Fi kommunizieren. Ein anderes Gerät (Peer 2) nur über Bluetooth. Unter normalen Umständen könnten die beiden Geräte nicht miteinander kommunizieren. Ist aber nun ein drittes Geräte (Peer 1) im Netz und kann via Bluetooth UND Wi-Fi kommunizieren, so kann Peer 1 als Vermittler für Peer 2 und Peer 3 arbeiten.

Multipeer Connectivity framework

Bildquelle: Xamarin

Informationen können so von Gerät zu Gerät getragen werden. Ganz ohne GPRS und 4G Antennen und ohne WLAN. Mit dieser Technologie ist man plötzlich an Orten erreichbar, welche früher nicht mit Internet und Funkverbindungen versorgt wurden.

Bezüglich Sicherheit kann die Kommunikation Anonym sein. Weil nicht die ganze Kommunikation, oder gar nichts, über’s Internet gegeben wird, soll es auch sehr sicher sein und den Hacker keine Angriffsmöglichkeit geben. Nun, da muss ich wohl die Experten zu Wort kommen lassen, dass kann ich nicht so richtig einschätzen…

 

Ganz neu ist Multipeer Connectivity übrigens nicht. Beispielsweise wird diese Art der Kommunikation bereits bei Apple’s AirDrop. Auch die Kommunikation bei iBeacon soll so erweitert und verbessert werden. Apple nutzt die Art der Kommunikation schon gekonnt und wie es scheint, soll damit noch mehr ermöglichst werden, wenn das Frameworks schon in iOS 7 eingebaut wurde. Aber auch Google interessiert sich dafür. Wohl insbesondere um ein zweites oder unabhängiges Internet aufzubauen.

FireChat

FireChat

 

Die App, die das ganze ins Rollen gebracht hat heisst FireChat und kann kostenlos geladen werden. Im besten Fall kann man nur mit einer Bluetooth-Verbindung chatten… Viel Spass beim ausprobieren und willkommen in der Zukunft.

via Cult of Mac

iReview 40/2013

iReview

Die Schweizer müssen immer noch Geduld aufbringen. Noch immer gibt es kein Datum an welchem das iPhone 5C und iPhone 5S in die Schweiz kommen soll. Wer es nicht erwarten konnte, hat sich selber aus dem nahen Ausland ein neues iPhone geholt. Neu kann man auch, mit einem Aufpreis, bei Digitec ein paar wenige iPhone 5C oder iPhone 5S kaufen. Sofern man nicht Seekrank wird vom iOS 7. Zumindest ist schon mal AppleCare+ in der Schweiz verfügbar, dann fehlen jetzt nur noch die Smartphones.

Apple zeigt sich in Sachen iTunes Festival von der emotionalen Seite und veröffentlicht ein Video der Highlights. NFC kommt nur schleppend in die Gänge. Vielleicht auch weil Apple (noch) nicht an die Art von Geräte-Kommunikation glaubt und darum viel lieber auf Bluetooth setzt. Wie viel Einfluss auf dieses Thema wohl noch Steve Jobs hatte? Gestern war der zweite Jahrestag seines Ablebens. Ich glaube ja, das wir bisher kaum ein anders Apple erlebt haben, aber langsam aber sicher kommen wir in eine Zeit, welche Jobs nicht voraus planen konnte und Tim Cook und seine Mannen selber entscheiden müssen in welche Richtung das Schiff Apple fährt.

Die zu erwähnenden Themen waren diese Woche eher rar. Aber dennoch ist natürlich alles im ApfelBlog-Wochenrückblick der Woche 40/2013 festgehalten. Ich wünsche euch eine interessante Lektüre.

iBeacon vs. NFC

Wie schon erwähnt, hält Apple aktuell nicht viel von NFC. Einzige Unterstützung um NFC voranzutreiben gibt es aktuell von Google und den Kreditkarten-Unternehmen. Apple, wie auch Paypal, glauben aber eher an Bluetooth, bzw. iBeacon. Doch wo sind die Unterschiede zwischen den beiden Technologien und was bringt uns das Eine oder Andere?

Ein oft gebrachtes Beispiel ist der Einsatz in einem Retail Store. Jemand läuft bei einem Store vorüber. Das iPhone, mit der geladenen Store App meldet per Push-Nachricht, dass es heute 20% Rabatt auf ausgewählte Produkte gibt. Denn der Eingangsbereich des Apple Store hat Bluetooth Sender im Einsatz. Also geht die Person in den Laden und lädt sich den Coupon. Um das gewünschte Produkt zu finden, navigiert die App den Besucher durch den Store. Beim verlassen des Ladens wird die im Store hinterlegte Kreditkarte belastet.

iBeacon

 

Zumindest das kontaktlose bezahlen würde auch per NFC gehen, aber nur wenn das Smartphone maximal 20 Centimeter neben der Kasse, bzw. dem NFC-Gerät ist. Mit iBeacon geht das auch von einer grösseren Distanz. Und genau die Distanz macht es aus. NFC funktioniert nur bei sehr kurzen Abständen, optimalerweise um die 4 Centimeter, während Bluetooth gut und gerne 50 Meter reicht. Neben der Reichweite kommen auch die Kosten hinzu. Ein Store kann mit 1 bis 3 Sender alles Anbieten von Push-Meldungen, interaktiven Werbedisplays, Shop Navigation, Rabatt-Coupon bis kontaktloses Bezahlen. Pro Sender braucht man lediglich 20 bis 50 Dollar zu investieren.

Die amerikanische Baseball-Liga MLB hat iBeacon bereits in der App integriert und (einige) Stadien mit Sender ausgerüstet. Ein ziemlich beeindruckender Erfahrungsbericht. Auch Apple hat iBeacon schon im Einsatz. Beispielsweise wenn man Apple TV aufsetzt, erkennt das iPhone den Vorgang und man muss ich nicht mehr über die fummelige Bedienung kämpfen, sondern kann die Box ganz gemütlich ab den iPhone installieren.

NFC wie auch iBeacon haben beide den Ansatz der Internet der Dinge Theorie. Geräte können unabhängig von uns untereinander kommunizieren um unseren Alltag zu vereinfachen und verbessern. Oder wie es bei Wikipedia leicht verständlich steht:

Das Internet der Dinge bezeichnet die Verknüpfung eindeutig identifizierbarer physischer Objekte (things) mit einer virtuellen Repräsentation in einer Internet-ähnlichen Struktur. Es besteht nicht mehr nur aus menschlichen Teilnehmern, sondern auch aus Dingen.

Das Internet der Dinge kommt schleichend. Beispielsweise in Form einer Wasserkanne. Diese meldet dem iPhone via Bluetooth wie viel und oft man am Tag schon getrunken hat. Trinkt man zuwenig, so mahnt uns das Smartphone und macht aus den Daten nützliche Statistiken. Bluetooth Low Energy (BLE) ist hier dem NFC weit überlegen, wegen der Distanz.

Woran iBeacon aber scheitern kann ist Apple selber! Wird die Technologie nicht auch für andere Betriebssysteme geöffnet, so könnte es als Apple-only-Technologie nie die ganze Welt erobern. Ein ähnliches Beispiel gibt es schon mit FaceTime. Eigentlich ein tolles Protokoll um sich über diverse Geräte mit anderen Menschen über das Internet zu unterhalten. Aber leider ist FaceTime nur Menschen vorbehalten, welche auch ein Apple Gerät ihr Eigentum nennen dürfen.

Apple iWatch – Alles nur quatsch?

iWatch

Schon lange gibt es das Gerücht, dass Apple eine iWatch, bzw. eine Smartwatch, entwickeln könnte. Spätestens seit dem man sich den iPod nano um’s Handgelenk geschnallt hat gibt es diese Gerüchte. Nun berichtet sogar die New York Times von einer möglichen Uhr aus dem Hause Apple. Es ist die Rede von einem gerundeten Glas und iOS als Betriebssystem. Ein Touchscreen dürfte selbstverständlich sein…

Ähnliche Produkte wie die Peeble Watch gibt es ja bereits und Ansätze kamen ja auch schon mit dem früheren iPod nano und dem LunaTik Armband zum Zug. Was ich mich aber frage, warum sollte ich eine solche Uhr haben wollen? Welchen Nutzen bringt mir die iWatch.

Nun, ich könnte hier einfach sagen, dass Tim Cook mir spätestens an der Keynote zum iWatch den Grund nennen wird, warum ich die iWatch unbedingt haben müsste. Aber ich schauen wir mal was der Entwickler Bruce Tognazzini unter anderem nennt. Welche Funktionen könnte die iWatch haben?

  • Ersatz des Nike+ FuelBand
    Die Funktionen des Fuelband von Nike oder anderen Fitness-Aufzeichner könnten in die Smartwatch eingebaut werden.
  • Login mit der Uhr
    Die Uhr könnte über Bluetooth mit anderen Geräte wie dem iPhone oder iMac für das Login sorgen. So ähnlich wie das Ford einmal mit der KeyFree App machen wollte. Man bräuchte dann keine oder weniger Passwörter mehr…
  • Find my iPhone
    Durch die Bluetooth-Verbindung, könnte man sich nicht aus dem Sendebereich des iPhone entfernen ohne das die Uhr Alarm schlägt. Findet man das iPhone nicht, so kann man über die Uhr einen Klingelton beim iPhone abspielen.
  • Sprachbefehl per Siri
    Man könnte mit der Uhr sprechen wie es Knight Rider schon viel früher mit K.I.T.T. getan hat. Dank der Verbindung zum iPhone, kann Siri in der Uhr auch ins Internet.
  • NFC für das kontaktlose Bezahlen
    Naja, hat sich in der Schweiz immer noch nicht durchgesetzt. Ob man’s wirklich braucht…

Und noch viel mehr… Was könnte die iWatch eurer Meinung nach noch alles? Aber um es ehrlich zu sagen, ich bin kein grosser Uhrenträger. Ich hab zwei, drei Uhren aber die trage ich eher als Dekoration, wenn überhaupt. Ich bin umgeben von Uhren darum brauche ich keine Armbanduhr. Mal sehen ob die Gerüchte überhaupt stimmen und was das kleine Wunderding dann alles kann… Vielleicht werde ich dann doch noch zum Uhrenträger.

Viel Sound aus ein bisschen Holz

Vers 1Q

Drüben bei Pinterest bin ich auf ein cooles Stück Holz gestossen. 1Q nennt sich das Bluetooth Sound System von Vers. Es misst gerade einmal 76 mal 76 mal 76 Millimeter und hat einen 6.5W, 2-Zoll Full Range Lautsprecher verbaut. Der Kleine nutzt den natürlich Klangkörper des Holzes voll aus. Man kann das quadratische Holz einzeln kaufen für Mono-Sounds, oder aber zwei von den Holzklötzen sein eigen nennen, durch ein Kabel verbinden und schon hat man ein Stereo Sound System.

Über Bluetooth werden die Lautsprecher mit Musik versorgt und das in einem Umkreis bis 10 Meter. Ist ein Holzblock einmal über USB mit Strom versorgt worden, so reicht das für 10 Stunden Musikgenuss. Alles ein allem ziemlich viel Power für so kleine Lautsprecher.

Das beste daran ist aber, wie sehr umweltfreundlich der Lautsprecher, bzw. die ganze Firma ist. Das Holz stammt aus den amerikanischen Wälder. Wird ein Baum für die Produktion gebraucht, so wird dieser mit 100 neuen Bäumen ersetzt. Das ganze ist in Zusammenarbeit mit der Arbor Day Foundation entstanden. Ein System von welchem noch viele Hersteller sich ein Vorbild nehmen dürften.